Frage von guslan,

Höhe der Miete zum Lohn?

Gibt es eigentlich eine Richtlinie bzw. Empfehlung wie hoch die Miete sein darf, berechnet nach dem Lohn? Also z.B., die Miete (warm) darf höchstens 50% vom Lohn entsprechen.

Antwort von Bruno,
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ja, Es gibt eine rechnerische Norm. 1/3 waere wuenschenswert und fuer den Geldbeutel gut. Da die Gehaelter nicht mit der Teuerung steigen, sind Schwankungen normal, doch 5O% kaum tolerierbar und entsprechend das Leben schwierig.
Gratulation fuer die intelligente Frage und D runter fuer alle die sie nicht verstehen und mit Quark antworten. Mein genannter Wert kenn ich aus meinem Leben in der Schweiz und den dortig sozial Institutionen. Er gilt noch heute als (gesunde finanzielle Norm) im privaten Bereich.

Kommentar von Tonica,

Hallo Bruno, du hast ganz recht, 1/3 des Lohnes für Mietkosten ist angemessen. In Deutschland geht es aber inzwischen ganz schnell, Beruf gelernt, Nachfrage im Moment nicht so da, Harz4, 20qm. Ich kann es sehr gut verstehen, wenn jemand auch dann noch an sich selbst glaubt, und sich nicht so ohne weiters Beugen will. L.G. Kraudischen

Kommentar von Bruno,

So ist es. Schweiz liegt fuer viele 1/3 auch nicht mehr drin. Drum sage ich, nach oben offen aber...

Kommentar von sender,

Mir ist jemand bekannt, der sich wegen seiner Wohnungsmiete nur noch trockenes Brot leisten kann.

Ich würde keine verallgemeinernden Äußerungen tätigen, Bruno. Das ist zu einfach. Sorry-.

Kommentar von Bruno,

Wohnte und es reichte nicht mal mehr fuer trocken Brot fuer jeden Tag. Aber das geht an der Frage vorbei. Norm ist nicht Nein, Norm ist verdammt nochmal empfohlen 1/3, ob es Dir passt oder nicht. Einfach gestrickt bist Du, mit solch Antwort. Ohne Entschuldigung,

Kommentar von sender,

Eine Empfehlung ist doch keine Norm, lieber Bruno.

Und natürlich: ich bin einfach gestrickt.

Doch machst Du es Dir nicht zu einfach? Als Faustformel ist Deine Darstellung sicher brauchbar. Aber sie zur Norm zu erheben? Ich würde mir das allein schon wegen der unterschiedlichen Mietkosten in Deutschland nicht getrauen.

Lieben Gruß, sender.

Kommentar von Bruno,

Sieh mal da, was man unter Norm alles verstehen kann. Hat mit "normal" nichts zu tun, denn normal gibt es bekanntlich nicht. Aber eine Norm im sozialen Bereich, die waehrend Jahrzehnten galt, wird nicht abnorm, wenn jetzt bedauerlicherweise kaum mehr zu erreichen, da die Werte auseinanderklaffen.http://de.wikipedia.org/wiki/Norm

Kommentar von sender,

Den Link habe ich vernommen. Da hier so viele anderer Ansicht sind, bestärkt mich das, dass die von Dir als Norm angegebene Faustformel - zumindest in Deutschland - heute so nicht gilt und auch früher, auch, wenn ich Dich enttäuschen muss, nie gegolten hat.

Miete ist ein absoluter, kein relativer Wert.

Und so wird das hier auch von vielen verstanden.

Kommentar von guslan,

Thx, so stehst auch auf der Seite von Lissa.

Kommentar von Bruno,

Ich stehe auf gar keiner Seite, hoechstens auf meinen Beinen und dazu denkend Kopf mit Erfahrung, Wissen inkl. Kaemmerchen, das sich tierisch aergert, dass eine sehr gute Frage mit idiotischen Antworten (siehe selbst die Beispiele) belohnt wird.

Kommentar von sender,

Ach, Bruno: Guslan hatte doch gemeint: 'der link von Lissa, der hier unten steht, sagt das gleiche aus, wie das, was Du geschrieben hast.'

Es ist doch alles gut.

HerrnBrunoMalGanzVorsichtigÜberDenKopfStreichelversuch

Kommentar von MathiasMuench,

Entschuldige, @Bruno, aber wieso ist das eine sehr gute Frage? Und wie soll man die sinnvoll beantworten. Die Frage nach einer Richtlinie, wie hoch eine Miete gemessen am Lohn sein darf, ist doch vollkommen unsinnig. Gibt's denn in der Schweiz ein Gesetz, dass die Mieten abhängig vom Lohn nach oben begrenzt?

Kommentar von Bruno,

Es gibt in der Schweiz mehr wie ein Gesetz, die die Vermieter in die Schranken weisen. Wohnen ist ein menschlich Grundrecht und solche Rechte benoetigen manchmal Schutz. Die Frage beurteile ich als gut, da Soziales und Oekonomie angesprochen werden und dazu beitragen, dass Gelueste der Reichen (viele Vermieter gehoeren zur Gruppe) nicht unendlich in's Kraut schiessen. Die rechnerische Basis 1/3 dient auch den Sozialaemtern, wenn sie wohnen finanziell unterstuetzen muessen. Da liegen Luxusmieten nicht drin, also muss auch dafuer gesorgtwerden, dass es weiter relativ guenstige Mietobjekte gibt. Gruss von der Insel

Kommentar von MathiasMuench,

Gut, dann ist die Frage also wirklich so bescheuert wie sie aussieht. Ich dachte, ich hätte sie nur falsch verstanden.

Zu Deinem Kommentar fehlen mir die Worte: Ich bin gerade vom Stuhl gefallen. Gruß aus einem Land, dass den Kommunismus schon hinter sich hat und fast daran kaputtgegangen wäre.

Kommentar von Bruno,

Willst ja wohl nicht im Ernst behaupten, die Schweiz sei kommunistisch. Zudem denke ich, dass der Kommunismus nur noch in wenigen Koepfen, weltweit. Wo Du lebst wuerde mich interessieren. Abschliessend, alles mit "ismus" ist meist nichts fuer denkende Menschen. Erfahrung mit to habe ich, "meine" Insel ist die rote in Grieechenland. Hoffe hast nichts gebrochen beim Fall vom Stuhl, bin ja nicht schadenfreudig.

Kommentar von sender,

_

Antwort von Lissa,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Es gibt zumindest andere Seiten, die sich mit diesem Thema beschäftigen:

http://kuerzer.de/iwbYW0uWW

Kommentar von guslan,

Danke für den Link.

Antwort von koira1975,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich vermute Deine Frage lautet: Wieviel Prozent meines Lohnes darf ich für die Warmmiete ausgeben?

Das kann man pauschal nicht beantworten, da vielen Leuten ihre Wohnung total unwichtig ist und für Andere das Aushängeschild. Wichtiger finde ich es im übrigen auch, wenn man alle Fixkosten zusammenaddiert, dann überlegt, ob man mit dem Rest leben kann und danach entscheidet. "Luft" sollte aber immer sein: es gibt oft unvorhergesehende Kosten.

Kommentar von sender,

Du bist so weise.

Kommentar von koira1975,

Ich weiss. Schwebe auch meist 3 cm über meinem Stuhl.

Kommentar von Bruno,

Das ist keine Frage von wichtig oder unwichtig bezueglich wohnen ! Finde mal eine, die in den finanziellen Rahmen passt. Der waehre ? siehe meine Antwort.

Kommentar von koira1975,

Von nichts Anderem als vom finanziellem Rahmen habe ich gesprochen.Kenne aber Leute, denen ist eine tolle Wohnung wichtiger als Urlaub, schicke Klamotten und Ausgehen: die geben mehr aus als die, die sich sagen: ich brauche nur ein Dach über`m Kopf, bin eh fast nie da. Ist sicherlich auch altersabhängig.

Antwort von Niklaus,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Früher waren es ca. 30 %. In manchen Städten Deutschlands, z. B. München, ist das aber aufgrund der hohen Mietpreise und des eventuelle niedrigen Lohnes nicht möglich.

Antwort von Tonica,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Aufgrund Deiner Fragestellung, geh ich davon aus, das Du ein geringes Einkommen hast, das durch die Sozialbehörden ergänzt wird. Da ist es leider so, das Dir nur ein gewisser Wohnraum mit einer gewissen Miete zusteht. Ich weiß, das ist brutal, aber mir geht es nicht anders. Was Du genau mieten darfst, wird dir das Amt sagen können. Im Zweifel hilft die Arbeitslosenselbsthilfegruppe, der DGB, oder auch einige gemeinnützige, AWO, Malteser, und wie sie alle heißen. Viel Glück

Kommentar von guslan,

Nein, kein geringes Einkommen.
Es ging um eine Diskussion in der Firma, da meinte eine, dass die Miete (warm) höchstens 50% vom Lohn sein darf. Damit man keine finanzielle Probleme hat.

Kommentar von sender,

Siehst Du: da liegt der Hase im Pfeffer:

Wenn Ihr alle ein vergleichbares Einkommen in der Firma habt, dann wisst Ihr auch, wie hoch die Miete werden darf, weil Euch ebenso bekannt ist, wieviel da 'übrigbleibt'.

Ich glaube, die Antworten wären anders ausgefallen, wenn Du beispielsweise gefragt hättest:

Wie hoch darf die Miete sein, wenn ich den Betrag x netto verdiene?

Kommentar von Bruno,

Die Frage ist super gestellt und gilt nicht fuer Person X in Firma Y, sondern fuer alle Ottonormalverdiener. Meine Gratulation an guslan, denn das ist mit GF gemeint, bloss braeuchte es mehr gute Antworten.

Antwort von sender,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Nein.

Kommentar von Bruno,

Was soll das ? und noch 2 D !!!

Kommentar von sender,

Ach, bruno, Du supportschreck, jetzt lass mir doch auch mal meinen Spass, kurz und bündig zu antworten.

Nein heißt Nein.

Es gibt keine Empfehlungen, wie hoch die Miete sein darf, gerechnet nach dem Lohn.

Wenn Du auf einer Insel lebtest und Dir Deine Nahrung täglich frisch schießen könntest, dann kannst Du mehr Geld für die Miete ausgeben.

Außerdem gibt es keine Richtwerte.

Großverdiener können sich erlauben, 95 Prozent ihrer Bezüge für Miete auszugeben, ohne, dass sie verhungern.

Wir Normalsterblichen müssen schauen, ob es erforderlich ist, ein Kfz zu unterhalten.

Die Frage zielt auf den Lebensstil ab und somit gibt es nur eine bündige Antwort.

Nein! ;-)

Kommentar von Bruno,

Du irrst. Wie meistens. Die Grossverdiener interessieren niemand. Und fuer die Normalbuerger, zu denen du nicht zaehlst, haben die Sozialaemter in europaeischen Staaten Normen errechnet, die einst Norm waren, heute leider wegen Teuerung und nicht Lohnausgleich neben den Schuhen, aber rein rechnerisch noch immer richtig und volkswirtschaftlich gesund, denn dann muesste weniger Beihilfe bezahlt werden, die Du hoffentlich mit Deinem Luxusstatatus kraeftig fuetterst. Staatskasse und Empfanger weiter unten freuts. Nebenbei, woher die Idee, Supportschreck. Sind mir alle sehr zugetan und schreiben oft.

Kommentar von sender,

Habe keinen Luxusstatus;

irre mich oft;

irre mich nicht 'meistens'.

'Großverdiener interessieren niemanden' konntest Du aus der Frage nicht ableiten, (bzw. eigendlich gerade das.)

Antwort von Rolfe,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Der Vermieter muss aber keine Rücksicht auf das Gehalt des Mieters nehmen. Bei Abschluss des Mietvertrages wird kaum ein Mieter 30 % oder mehr für die Miete ausgeben wollen. Wenn die Miete sich später erhöht, besteht immer die Möglichkeit, der Mieterhöhung zu widersprechen oder - wenn die Erhöhung gerechtfertigt ist - Wohngeld zu beantragen. Solange der Vermieter die "Spielregeln" des Mietrechts einhält, ist für ihn alles ok. Das Verhältnis der Miete zum Einkommen des Mieters muss ihn nicht interessieren.

Antwort von maske1,

hallöchen....guckst du hier.... und achte auf das datum des artikels.... http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44418304.html

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