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Hodenkrebs

gefragt von globetrotter77 am 09.03.2008 um 18:52 Uhr

Hallo,wer weiß ob Hodenkrebs schmerzhaft ist oder ob man überhaupt nichts spürt. Danke. Camper.


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gri1su
beantwortet von gri1su am 9. März 2008 18:56
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In der Anfangszeit ist -wie bei fast allen Krebsarten- kein Schmerz zu spüren. Der kommt später, und dann ist in der Regel auch nichts mehr zu machen (außer Schmerzlinderung).

Kommentar von E7b66e6b5d29f7f3b561e45078d26a04smallkiralee am 9. März 2008 19:26

Finde eine derartige Antwort bedenklich - es ist nicht grundsätzlich zu sagen, dass beim Einsatz von Schmerzen nichts mehr zu tun ist als schmerzlindernde Medikamente zu nehmen. Grundsätzlich ist eine Abklärung beim Arzt vonnöten.

Kommentar von Fd580abb770a26f70fd9a966622313a6smallgri1su am 9. März 2008 21:21

kiralee, da muss ich dir Recht geben. Ich hätte meine Antwort genauer formulieren sollen. Danke für die Ergänzung.


unsuesslich
beantwortet von unsuesslich am 9. März 2008 19:15
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Wenn Du fragen wolltest, ob Du Hodenkrebs hast, weil Du Unregelmässigkeiten am Hoden spürst, dann gehe sofort zum Urologen und warte nicht ab, bis es evtl. doch weh tut. Wenn Dir der Hoden einfach nur so weh tut und es nicht nachlässt, gehe auch zum Urologen.


mitra54
beantwortet von mitra54 am 9. März 2008 18:54
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Wenn Krebs weh tut, ist es fast immer zu spät.

Kommentar von Ccfb41db9286e660e722a555eb7086b1smallvlaardingen am 9. März 2008 18:55

mitra:es ist nie zu spät

Kommentar von Simple_avatar7smallmitra54 am 9. März 2008 18:58

Für gewisse Sachen ja.

Kommentar von 19ef49c844752ba7397c83f302705446smallDrLove am 9. März 2008 19:07

vlaardingen, du denkst den krebs natürlich weg....

Kommentar von Simple_avatar7smallmitra54 am 9. März 2008 19:10

Oder die Vogel-Strauß-Politik, Kopf in den Sand...Oder positiv denken.


pippi60
beantwortet von pippi60 am 9. März 2008 18:58
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Bei Hodenkrebs wird es nicht anders sein, als mit anderen Krebsarten. Am Anfang spürt man nichts. Krebs wird oft im Rahmen einer Prävention oder zufällig im Anfangsstadium entdeckt. Ein alter Landarzt sagte überbesorgten Menschen immer: "Wenn es weh tut, dann ist es kein Krebs". Sicher bereitet Krebs auch Schmerzen, aber -leider- erst im Endstadium! Deswegen ist es ja so wichtig, alle Vorsorgeutersuchungen machen zu lassen.


anonym
beantwortet von vincent am 9. März 2008 19:25
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Im Anfangsstadium der Erkankung sind typische Beschwerden: - eine Schwellung oder ein Knoten im Hoden (dieses kann schmerzlos oder auch schmerzhaft sein) - ein “Schweregefühl” oder ein “Ziehen” im Hoden - ein “Schweregefühl” oder ein “Ziehen” in der Leiste

Bei fortgeschrittener Erkrankung können folgende Beschwerden auftreten: - zunehmende Vergrösserung des Hodens - Rückschmerzen durch Vergrösserung der Lymphknoten im Bauchraum - eine Vergrösserung oder Schmerzhaftigkeit der Brustdrüsen Bei Ausbreitung der Erkrankung im Körper können jedoch noch eine Vielzahl weiterer Beschwerden hinzukommen. Je früher Hodenkrebs erkannt wird, desto einfacher ist dessen Behandlung, und desto besser sind die Heilungsaussichten. Werden Auffälligkeiten am Hoden bemerkt oder treten andere der oben genannten Symptomen auf, sollte deshalb unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, welcher in der Diagnose und Behandlung von Hodenkrebs erfahren ist. In der Regel ist dies ein Facharzt für Urologie oder kurz "Urologe". Was passiert wenn ich zum Arzt gehe ? Zunächst führt der Arzt eine ausführliche Befragung zu ihren Beschwerden und eine genaue köperliche Untersuchung durch. Insbesondere ist ein genaues Abtasten der Hoden notwendig. Danach wird eine harmlose Ultraschalluntersuchung der Hoden durchgeführt, welche oft den Verdacht auf Hodenkrebs bereits bestätigen oder entkräften kann. In Blutuntersuchungen wird nach Eiweissstoffen und Enzymen, sogenannten “Tumormarkern”, gefahndet, die im Blut von Menschen mit Hodenkrebs deutlich erhöht sein können. Bei den meisten Menschen können diese einfachen Untersuchungen bereits den Verdacht auf Hodenkrebs entkräften oder bestätigen. Manchmal sind zusätzliche Röntgenuntersuchungen vom Bauchraum oder der Lunge notwendig. Sofern sich der Verdacht auf Hodenkrebs bestätigt, muss eine operative Freilegung des verdächtigen Hodens erfolgen, und der betreffende Hoden komplett entfernt werden - eine “Orchidektomie”. Dies ist eine relativ einfache und gefahrlose Operation. In der Regel wird diese im Krankenhaus unter Vollnarkose durchgeführt. Da der gesunde Hoden der Gegenseite die Funktion des entfernten Hodens übernimmt, treten langfristige Nebenwirkungen wie Unfruchtbarkeit, Impotenz oder eine Beeinträchtigung des sexuellen Erlebens durch diese Operation nicht auf. Erst die feingewebliche Untersuchung des entfernten Hodens unter dem Mikroskop kann in der Regel die Diagnose Hodenkrebs sichern. Die feingewebliche Untersuchung gibt zudem Informationen über die Art des Tumorgewebes und die Ausbreitung des Tumors im Hoden selbst - und der Ausgangstumor wird gleichzeitig entfernt. Die Orchidektomie stellt deshalb bereits einen wichtigen Baustein bei der Behandlung von Hodenkrebs dar.


Kommentar von vincent am 9. März 2008 19:26

DerTroll
beantwortet von DerTroll am 9. März 2008 18:53
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Wie bei fast jedem Krebs, hängt das vom jeweiligen Stadium ab.


Strolschi
beantwortet von Strolschi am 9. März 2008 19:04
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Wenn man für schmerzen keine Erklärung hat sollte man zum Arzt gehen, schmerzen sind immer ein Arlamsignal. Ich weiß es ist oft ein schwerer Schritt weil man es nicht wissen will und Angst hat. Aber oft hat es andere Ursachen. Von eingewachsene Haarwuzeln bis zu enge Hosen oder so etwas. LG


bitmap
beantwortet von bitmap am 9. März 2008 19:16
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Wenn du einen Tumor am Hoden ertastest, dann geh sofort zum Arzt. Hodenkrebs gehört zu den am schnellsten metastasierenden Krebsarten, die es gibt. Da ist Abwarten (bis evtl. Schmerzen anfangen) nicht angesagt.

Kommentar von E7b66e6b5d29f7f3b561e45078d26a04smallkiralee am 9. März 2008 19:26

Woher hast du diese Information? - Mein Schwager hatte Hodenkrebs und ihm wurde das genaue Gegenteil gesagt.

Kommentar von 86bb33755628454af74f88f047ec894asmallbitmap am 9. März 2008 19:33

Von einem Urologen.


Krabbeltier
beantwortet von Krabbeltier am 29. Juli 2008 17:42
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habe ein sehr interessantes und "menschliches " Buch entdeckt:Dr.med.Anthony J.Sattilaro,mit dem Titel:"Rückruf ins Leben".Dort wird absolut glaubwürdig und gut nachvollziehbar der Krankheitsverlauf mit all seinen "Merkmalen" beschrieben-von einem betroffenen Mediziner,der nie aufgibt,und letztendlich über eine Ernährungsumstellung etc. diesen Krebs "abtut".Schade nur,dass dieses Werk nach dem Tod meines an Prostatakarzinom erkrankten Vaters in meine Hände kam...Es wäre mir und meiner Familie eine Hilfe gewesen.Jetzt kann ich es Anderen an`s Herz legen....


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