Meine Frau ist im 8. Monat Schwanger und kann jetzt den dritten Tag nicht zur ... . Wer hat ein gutes Mittel, welches aber absolut keine Wirkung auf die Schwangerschaft haben darf.

Lieber algarve0,
einige der Tipps, die hier gegeben wurden, sind nichts für eine Schwagere: alles, was die Darmperistaltik, also die Darmbewegungen, zu sehr anregt (wie beispielsweise die Laktolose, Rizinusöl oder "es gibt da was aus der Apotheke"), kann die Wehentätigkeit anregen, und Deine Frau sollte die Finger davon lassen.
Verstopfung am Ende der Schwagerschaft ist normal, weil das Kind auf den Darm drückt und den Transport des Speisebreies behindert. Durch die lange Verweildauer im Darm wird er zusätzlich eingedickt und der Transport weiterhin erschwert.
Einige akzeptable Möglichkeiten, die Darmtätigkeit in Gang zu halten, wurden hier bereits gegeben: ballaststoffreiche Ernährung (viel Obst und Gemüse essen - ist ohnehin gut für Mutter und Kind (und auch für den Vater)) und viel trinken (2-3 Liter pro Tag, hier am besten stilles Mineralwasser und/oder verdünnte Fruchtsäfte). Vermeidet, allzuviel Fleisch zu essen, denn das gibt einen festen, wenig voluminösen Stuhlgang. Darüber hinaus hilft Bewegung, z.B. Yoga oder alles, was Spaß macht, denn Bewegung regt auch den Darm sanft an. Spaziergänge an der frischen Luft entspannen zusätzlich.
Herzliche Grüße und alles Gute für euch und das Baby
Doris

Gegen Obstipation hilft:Milchzucker, evtl. Lactulose. Vorbeugend sollte deine Frau genug trinken, sich Ballaststoffreich ernähren. Auf Lebensmittel die stopfend wirken verzichten. Bewegung regt die Darmperistaltik an. Du kannst ihr den Bauch massieren, immer in kreisenden Bewegungen mit dem Uhrzeigersinn. Ansonsten haben Lebensmittel wie: Graipfruitsaft, Buttermilch, Leinsammen (eingeweicht über 24Std) oder trocken Pflaumen (auch einweichen über 24Std) eine Abführende Wirkung.
Wolpertinger am 14. April 2008 14:04 Deine frau solllte sich auch Zeit für die Defäkation nehmen. Nicht den Stuhlganreiz unterdrücken. Man kann seinen Darm trainieren, immer zur gleichen Zeit auf die Toilette gehen. Viele Menschen reagieren auf beistimmte Nahrungsmittel mit einer verstärkten Darmtätigkeit, Tomaten z.B. Wenn es ganz schlimm ist kannst Du deiner Frau Dulcolax Zäpfchen in der Apotheke besorgen. Die fördern mechanisch die Peristaltik.
Danke für die Wortschatzerweiterung: Defäkation :D Herrlich...
DorisPaas am 14. April 2008 15:34 Achtung: Laktulose ist in Schwangerschaften absolut ungeeignet (siehe meine Antwort weiter unten).
Auch die Bauchmassage ist in Schwangerschaften nicht unproblematisch: Wenn ohnehin schon mehr Wehentätigkeit als üblich stattfindet )in den letzten Monaten "übt" der Körper schon mal für die Geburt), dann können Massagen eine Frühgeburt auslösen.
Wolpertinger am 14. April 2008 16:25 @ Doris Pass, danke für die Info, das wusste ich nicht.

Sauerkraut oder Pflaumensaft von Rabenhorst (Reformhaus), Trockenpflaumen, Magnesium Verla Dragées (je nach Dosierung wird es dünner), morgendliche Haferflocken in Verbindung mit viel Flüssigkeit, vielleicht Artischockensaft? lieber in der Apotheke nachfragen

Immer noch das einfachste, billigste, nebenwirkungsloseste und garantierte Hausmittel überhaupt: ein Glas lauwarmes Wasser auf nüchternen Magen trinken!!!

"Flohsamen" helfen gut.
http://www.heilpflanzen-suchmaschine.de/_features/flohsamen-plantago-afra.shtml
Das Trinken von lauwarmem Wasser in Quellwasseraualität verdünnt mit Vita Biosa.

Pflaumen... Einen lockeren Grieß ( locker ! ) und viele Pflaumen mit etwas Zimt.... Lecker und hilfreich...
Auf den Zimt besser verzichten. Der kann die Wehentätigkeit anregen
Weiss nicht ob Rhizinusöl einen Nebeneffekt auf die Schwangerschaft hat aber zum sch.... hülfts!
ja,das kann evtl wehen auslösen,wenn man zuviel davon nimmt
Ok danke dann nicht nehmen!!!!

Leinsamen, Ballaststoffe, die bereits genannte Laktulose ist auch nicht verkehrt. Im Zweifel den Arzt (oder Apotheker) fragen und auf die Schwangerschaft hinweisen
HerrBst am 14. April 2008 14:02 habe jetzt erst gelesen, dass das schon drei Tage andauert. In dem Fall würde ich dochmal beim Arzt anfragen. Sicher ist sicher
Wolpertinger am 14. April 2008 14:08 Warum laut Definition hat man erst nach drei Tagen Obstipation. Was soll der Arzt da machen?
DorisPaas am 14. April 2008 15:35 Achtung: Laktulose ist in Schwangerschaften absolut ungeeignet (siehe meine Antwort weiter unten)
es gibt dafür extra was in der apotheke.aber viel trinken hilft auch
Magnesium!!! Hilft perfekt !!! Darf auch in der Schwangerschaft genommen werden. Wird unter anderem häufig zur Beruhigung der Gebährmutter und zum Verhindern von Wehen eingesetzt. Hat aber den netten Nebeneffekt, dass es weichen Stuhlgang verursacht.
das stimmt,hat meine Nichte vom Arzt verordnet bekommen, sie ist seit 16 Tagen glückliche Mutter
Laktulose. Gibt´s in der Apotheke
DorisPaas am 14. April 2008 15:34 Achtung: Laktulose ist in Schwangerschaften absolut ungeeignet (siehe meine Antwort weiter unten)