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HMI ( Hamburg Mannheimer)

gefragt von beljanabeljana am 29.02.2008 um 19:06 Uhr

Ich habe von einem Freund erfahren, das er seit einiger Zeit eine Schulung bei der Hamburg Mannheimer (HMI) macht, um selbst Kundenaquise betreiben zu können. Für diese Schulung muss er selbst einen kleinen Teil bezahlen, und hat sich auch die richtigen Sachen dafür zugelegt, einen Anzug zum Beispiel.

Ich bin der Meinung, das diese Geschichte nicht ganz seriös ist, denn er sucht sich sogenannte "Mitarbeiter" die wiederum dieselbe Schulung machen, und dann auch auf Kundenfang gehen. Je mehr Mitarbeiter er hat, desto mehr Geld könnte er angeblich verdienen ???

Ist das ein Schneeballprinzip??? Hat jemand Erfahrungen gemacht, oder befindet sich gerade selbst in der Situation?


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Reply


schurke
beantwortet von schurke am 29. Februar 2008 19:10
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Zur HMI kann ich nur erzählen, das keiner von denen die ich kenne und die das mitgemacht hatten, lange dort blieben. Keiner ist auch nur in die Nähe der versprochenen Einkommensmöglichkeiten gekommen. Und heute lassen sich die Leute nicht mehr so leicht beschwatzen, wie vor 10 oder 15 Jahren. Und die HMI ist auch als Versicherung recht teuer, unfexibel und nicht Versicherungsnehmerfreundlich. Ich kann nur abraten.

Kommentar von 3ee281e9a55f2ec6395e48414c4a660fsmallRBMannheim am 29. Februar 2008 19:15

Das ist so ein Prinzip! Wundert mich bei der HMI - haben die den Herrn Kaiser nicht mehr? Hier mal ein Link, wo es auch darum geht: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/124287,0.html


HerrLich
beantwortet von HerrLich am 29. Februar 2008 19:09
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Es klingt zumindest sehr unseriös und spricht nicht für die Hamburg-Mannheimer.


Igelauge
beantwortet von Igelauge am 29. Februar 2008 20:06
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in den 80er Jahren habe ich das auch mal gemacht.

mangelnde Seriösität kann ich nicht bestätigen.

ich weiß natürlich dass jeder auf Versicherungen schimpft, dennoch aber hat jeder welche.

und die Tricks die angewandt werden sind auch ok.

jeder Marktschreier verfährt nach der gleichen Devise.

also warum soll es dein Freund nicht auch tun?

klappern gehört halt zum Handwerk.

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 6. März 2008 21:02

DH! :) Klar gibt es viel Mist in dem Bereich, aber alles und jeden über einen Kamm scheren, halte ich für falsch, v.a. wenn man nicht aus eigener Erfahrung sprechen kann und nur "nachplappert". ;)


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 29. Februar 2008 19:21
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Die HMI ist der Strukturvertrieb der Hamburg- Mannheimer Versicherung. Arbeitet ähnlich wie andere führende Strukturvertriebe in Deutschland. Die da wären, DVAG, AWD, OVB, Tecis, Bonnfinanz, MLP, Medius u.v.m.

Hier mehr davon. http://www.wolfgang-kynast.de/geld/strukver.htm

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 29. Februar 2008 20:04

DH für deinen neutralen Beitrag.

Ich selbst habe vor guten 13 Jahren auch mal bei der HMI gearbeitet. Damals machte es mir Spaß, das Geschäft lief gut, es war eine interessante Erfahrung. Die Seminare waren immer klasse, v.a. das Verkaufstraining. Die Dozenten waren schon beeindruckend...

Es gab so einige Leute, die auf Teufel komm raus nur verticken wollten. Aber diese Leute blieben auch nicht lange dabei bzw. der Erfolg schlug in Mißerfolg um. Von der Provision wird rund ein Drittel (?) in die Stornoreservekasse eingezahlt, was sinnvoll ist. Denn wenn man Kunden etwas aufdrängt, rächt es sich später.

Meine Kunden waren und sind bis heute mit der Kapitallebensversicherung sehr zufrieden. Ich habe keinen einzigen Fall von Storno gehabt und nach guten 3 Jahren wurde mir die Restsumme der einbehaltenen Provision anstandslos auf mein Konto überwiesen.

Ich kann nicht negativ von der Organisation bzw. dem Strukturvertrieb sprechen. Höchstens von einigen "Vertrieblern", die die Sache falsch angingen.

In den USA und anderen Ländern wird der Strukturvertrieb nicht mit solch einem negativen Touch behaftet...

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallEdgar Niklaus am 29. Februar 2008 20:14

Bei einem Strukturvertrieb, verdient an der Provision die ganze Struktur mit. Lies mal das Buch des AWD Aussteigers Till Freiberg. Den Titel will ich jetzt hier nicht eingeben. Trotz aller Neutralität, bin ich natürlich rein wettbewerbsmäßig kein Freund der Strukturvertriebe.

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 6. März 2008 20:59

Edgar, ich werde aufgrund meiner damaligen Stufe ausreichend darüber wissen. ;-) Ich finde es nicht weiter schlimm, wenn man am Erfolg seiner Mitarbeiter (die man angeworben hat und die unter einem stehen) mitverdient - schließlich hat man diese Leute "ausgebildet", gestärkt und viel Zeit in ihre Betreuung und Schulung gesteckt. So läuft es eben in einem Strukturvertrieb. Ein Geschäftsführer verdient auch an seinen Leuten... ;-)

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallEdgar Niklaus am 7. März 2008 22:48

Lies das Buch. Mehr gibts nicht zu sagen.


andreas48
beantwortet von andreas48 am 29. Februar 2008 19:08
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das ist das bekannte Schneeballprinzip der HMI.oder auch Strukturvertrieb genannt...da werden solange die Bekannten und Verwandten ausgelutscht auf ein Produkt bis die genug haben und dann erfolgt der absturz..und die schönen reden bei den Erstveranstaltungen sind nur noch Makulatur..





Pingukiki
beantwortet von Pingukiki am 29. Februar 2008 19:15
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Bin da vor 20 Jahren auch mal gewesen. Man muss schon aufpassen, um seine Freunde zu behalten. Mich wundert nur, dass dieser Strukturvertrieb immer noch existiert und funktioniert. Gibt halt immer neue Schneebälle!


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 29. Februar 2008 19:20
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Das ist so ein Prinzip! Wundert mich bei der HMI - haben die den Herrn Kaiser nicht mehr? Hier mal ein Link, wo es auch darum geht: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/124287,0.html

Kommentar von 3ee281e9a55f2ec6395e48414c4a660fsmallRBMannheim am 29. Februar 2008 19:22

Sorry, konnte die erste Antwort nicht mehr finden und dachte, ich hätte sie nicht abgesendet!


Qetan
beantwortet von Qetan am 29. Februar 2008 22:30
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Das ist der reinste Verbrecherverein.


anonym
beantwortet von katym am 18. April 2008 15:49
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Ich arbeite neben meinem Germanistikstudium bei der HMI und verdiene mir so das nötige Kleingeld, um alles finanzieren zu können. BAföG bekomme ich leider nicht und dank der Studiengebühren lässt sich so ein Studium ohne zusätzliche finanzielle Mittel kaum noch schaffen. Ich werde da nicht reich, aber für mein Studium und ein wenig Taschengeld reicht es ;-) Ich denke, Diskussionen wie diese gibt es schon lange… Schwarze Schafe sind bei der HMI sicherlich auch zu finden, auch wenn mir persönlich noch keine untergekommen sind… Ich finde, es geht darum, was man aus seiner Chance und der Arbeit bei der HMI macht. Wie gesagt, mir geht es um einen kleinen Nebenverdienst. Mitarbeitergewinnung oder Ähnliches ist für mich eher unwichtig. Natürlich zählt bei diesem Prinzip AUCH die Gewinnung von neuen Mitarbeitern, wie wohl überall... Wahrscheinlich sollte sich jeder, der sich dafür interessiert oder sich einfach eine (eigene) Meinung bilden möchte, mal mit jemandem unterhalten, der dort tätig ist. Dann kann jeder für sich sehen, ob der Vertrieb von Versicherungen etwas für ihn/sie ist oder nicht. Man sollte da wohl am ehesten seinem Bauchgefühl vertrauen :-) Viele Grüße katy




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