Frage von DerOtte, 72

Hitlers Vorbilder bei Maßnahmen gegen juden?

Was waren Hitlers Historische Vorbilder bei seinen Maßnahmen gegen Juden ? Danke

Antwort
von DerSchopenhauer, 47

Martin Luthers Schriften über die Juden - Luther war ein Judenhasser - daher war auch die "Reichskristallnacht" vom 09. auf den 10. November 1938 - am 10. November 1483 wurde Luther geboren...

Das zentrale Dokument des lutherischen Antisemitismus ist die grundlegende Schrift Martin Luthers "Von den Juden und ihren Lügen" (1543)

2017 ist Lutherjahr - 500 Jahre Reformation - da wird man sich mit Luthers Judenhass beschäftigen müssen - die evangelische Kirche tut sich noch schwer mit einer kritischen Auseinandersetzung mit Luthers Antisemitismus.

Antwort
von JohanRo, 38

Ich glaube nicht , dass Hitler jemals Dr.M.Luther gelesen hat. Die Erinnerungen seine Jugendfreundes August Kubizek sind sehr aufschlussreich hinsichtlich des Charakters von H. Man darf die Ursachen nicht auf H. reduzieren. Die Araber, die Israel und die Juden vernichten wollen haben von Luther sicherlich noch nie was gehört.

Kommentar von DerSchopenhauer ,

Im Jahr 1923 wird Martin Luther von Adolf Hitler mit den Worten gelobt:

"Luther war ein großer Mann, ein Riese. Mit einem Ruck durchbrach er die Dämmerung, sah den Juden, wie wir ihn erst heute zu sehen beginnen" (Adolf Hitler, zit. nach Dietrich Eckart, Der Bolschewismus von Moses bis Lenin, Zwiegespräche zwischen Adolf Hitler und mir, München
1924, S. 35).

Hitler hat sich öfter auf Luther bezogen - die Maßnahmen, die Luther bereits in seinen Schriften forderte, haben die Nazis umgesetzt.

Kommentar von DerSchopenhauer ,

Noch ausführlicher das oben genannte Zitat in Bezug auf Luther:


Dietrich Eckart, "Ein Zwiegespräch zwischen Adolf Hitler und mir“:

Der Katholik Adolf Hitler (übrigens ist er bis heute nicht exkommuniziert worden):

„Luther war ein großer Mann, ein Riese. Mit einem Ruck durchbrach der die Dämmerung; sah er den Juden, wie wir ihn erst heute zu sehen beginnen.

Nur leider zu spät, und auch dann noch nicht da, wo er mit am schädlichsten wirkt: im Christentum.

Ach, hätte er ihn da gesehen, in der Jugend gesehen! Nicht den Katholizismus hätte er angegriffen, sondern den Juden dahinter!

Statt die Kirche in Bausch und Bogen zu verwerfen, hätte er seine ganze leidenschaftliche Wucht auf die wahren 'Dunkelmänner' fallen lassen. Statt das Alte Testament zu verklären, hätte er es als die Rüstkammer des Antichristen gebrandmarkt.

Und der Jude, der Jude wäre in seiner scheußlichen Nacktheit dagestanden, zur ewigen Warnung.

Aus der Kirche hätte er herausmüssen, aus der Gesellschaft, aus den Hallen der Fürsten, aus den Burgen der Ritter, aus den Häusern der Bürgen.

Denn Luther hatte die Kraft und den Mut und den hinreißenden Willen; nie wäre es zur Kirchenspaltung gekommen, nie zu dem Krieg, der nach Wunsch der Hebräer dreißig Jahre lang arisches Blut in Strömen vergoß.“

Kommentar von JohanRo ,

Sehr aufschlussreich! Haben diese Gespräche wirklich stattgefunden? 

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten