Frage von playboy123, 127

Hirtenhund anschaffen?

Hallo und zwar hab ich ne frage zum Verhalten des hirtenhundes

Würde allgemein eine Gefahr bestehen das er mal den eigenen Besitzer amgreift zb wegen eines Stück Fleisches oder sonstigem

Und wie ist das Verhalten gegenüber anderen Rüden greifen sie da auch erbarmungslos an da sie zB eine Gefahr sehen könnten

Wenn ihr noch Sachen über den Hund wisst einfach drunter schreiben

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Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 29

Deine Frage lässt darauf schließen, dass Du weder Erfahrung mit Hunden im Allgemeinen, noch mit speziellen Rassen gemacht hast.

Was Du beschreibst ist eine massive Verhaltensstörung, die aus falscher/ fehlender Sozialisierung, falscher Erziehung und fehlender Führung des Hundes resultiert. Genau das passiert, wenn sich Anfänger eine hochspezialisierte Arbeitsrasse ins Haus holen und der Hund aus dem Rude läuft.

Du schreibst, dass Du Dich auf die Aussagen eines Züchters beziehst. Ich würde die Rückmeldung des Züchters als Warnung sehen, dass die Rasse bei Dir in den völlig falschen Händen ist und ihr Glauben schenken. Wenn ein Mensch eine Rasse züchtet und entsprechende Erfahrungen hat, wird er einschätzen können, ob es zwischen Hund und Halter passt oder nicht.

Kommentar von playboy123 ,

Ich hatte selbst einen Labrador 12 Jahre lang und Der vom Wesen her ein 1 a Hund nur mit Rüden hat er sich nicht verstanden 

Und wenn er mal nicht hörte konnte

Kommentar von playboy123 ,

Ich hatte selbst einen Labrador 12 Jahre lang und Der vom Wesen her ein 1 a Hund nur mit Rüden hat er sich nicht verstanden
Und wenn er mal nicht hörte konnte ich ihn auch dominieren mit Worten
Und die angebliche Züchterin meinte das sowas nicht geht bei einem hsh Hund da er sonst vielleicht selbst den Besitzer angreift da er selbstständig denkt
Das könnte ich mir zB bei einem Hund der bei der Familie aufwuchs nicht vorstellen da er ja seine Familie kennt

Und wie wir alle wissen gelangen Rüden sehr oft Aneinander und da hat sie diese Rasse auch als sehr gefährlich eingestuft da sie ja dazu gezüchtet seien Bären und Wölfe Tod zu beißen
Deswegen ist meine Sorge das schon von Grund auf eine Gefahr besteht das der Hund trotz gutem Umgangs so gefährlich ist

Kommentar von Naninja ,

1. Haben ein Labrador und ein HSH hinsichtlich ihres Charakters und ihrer Anforderungen an Halter und Umfeld nichts, aber auch absolut gar nichts gemeinsam.

2. Bedeuten 12 Jahre Hundehaltung eines Begleit- und Familienhundes nicht, dass Sachverstand und Erfahrung für die Haltung einer hoch spezialisierten Arbeitsrasse vorhanden sind

3. Ist der Ansatz, dass ein Hund von seinem Halter "dominiert" werden muss, absolut überholt, fachlich schlichtweg falsch und ein schönes Beispiel dafür, dass (siehe 2.) 12 Jahre Hundehaltung kein Garant für Sachverstand sind.

Tu Dir, Deinem Umfeld und den Hunden einen Gefallen und lass die Finger von HSH.

Kommentar von specialborder ,

Beim Wort dominieren benorme ich ehrlichabe gesagt brechreiz... Was meinst du damit ? Anschreien , grob werden ? Ehrlich So etwas mag kein Hund und ein selbstbewusster Hundie wird dir ganz schnell die Roten Karte Zeigen .

Gewalt , weder kärgerlich gehört in keine Erziehung !

Antwort
von Hamburger02, 46

Meinst du einen Hütehund oder einen Herdenschutzhund?

Kein normal veranlagter und erzogener Hund darf aggressiv gegen sein Herrchen werden. Es gehört schon zum Anfang der Erziehung dazu, dass Herrchen dem Hund alles wegnehmen darf, ohne dass dieser zuschnappt.

Das Verhalten gegenüber Rüden ist nicht unbedingt von der Rasse abhängig. Es gibt auch Dackel, die keine anderen Rüden mögen.Aber auch das hat letztlich mit der Erziehung zu tun, obwohl man da nicht alles beeinflussen kann. Es gibt auch Weibchen, die sich mit anderen Weibchen nicht vertragen.

Kommentar von Kuppelwieser ,

"Meinst du einen Hütehund oder einen Herdenschutzhund?"

Kannst Du mir bitte den Unterschied erklären? Dass die fragende Person keinen Ketten/Hofhund meinte, dürfte wohl klar sein! Im Voraus besten Dank!

Kommentar von Achwasweissich ,

Hütehund: sort dafür das die Schafe etc. da bleiben wo sie hingehören, hält die Herde zusammen und arbeitet eng mit dem Schäfer. Rassen wären z.B. die diversen Collies und Shepherds. Die Hunde sind nicht so groß, wendig und sehr gelehrig

Herdenschutzhund: lebt mit den Schafen und sorgt dafür das kein Räuber an die Tiere geht, handelt weitgehend selbständig. Die Hunde sind meistens ziemlich groß uns massiv da sie neben fremden menschan auch Wölfe und Bären aus der Herde fernhalten sollten. Rassen sind z.B. Kangal, Ortschawka, Pyrinäenbergund.

Kommentar von Hamburger02 ,

Besser hätte ich es auch nicht schreiben können.

Kommentar von Maro95 ,

Bleibt zu betonen, dass das ein himmelweiter Unterschied ist.

Kommentar von Boxerfrau ,

@Kuppelwieser wenn du schon so schlau tust sollte dir wenigstens klar sein das es da einen Unterschied gibt

Antwort
von Virgilia, 12

Ich vermute du meinst einen Herdenschutzhund. Diese Hunde haben nichts in einem Privathaushalt zu suchen! 

Ja, es gibt mehr als einen Fall, in dem sich diese Hunde gegen ihre "Familie" gewendet oder Besucher oder den Postboten angegriffen haben. Genau aus diesem Grund sitzen so viele HSH im Tierheim. Ich kenne Leute, die sich für so "hundeerfahren" gehalten und sich so ein knuffiges "Eisbärenbaby" (Kangalwelpe) geholt haben. ("Wir hatten schon vorher Hunde und so schwer kann die Erziehung schon nicht sein.") Der Hund hat irgendwann angefangen die Besucher (auch Kinder) anzugreifen und auch seine "Familie" war nicht mehr sicher (er hat u.A. angefangen sie nicht in bestimmte Räume zu lassen). 

Herdenschutzhunde wurden gezüchtet, um die Herde selbstständig vor Feinden zu beschützen. Nicht, um mit ihrem Besitzer zusammen zu arbeiten oder, bis auf drei Gassirunden am Tag, faul in der Wohnung zu liegen. 

Wenn du kein riesiges (ausreichend eingezäuntes) Grundstück irgendwo in der Pampa und eine Herde zum bewachen hast, bist du nicht für einen HSH geeignet. 

Antwort
von emily2001, 51

Hallo,

warum willst du dir einen Hund anschaffen über denen du so wenig weißt.

Außerdem, wenn du nicht mal bereit bist/zu faul bist zu recherchieren, dann laß es lieber..

Hirtenhunde sind keine "blutrünstige Bestien"..., ihnen liegt das Hüten von Schaafen und Ziegen, sie brauchen Bewegung und Beschäftigung!

Emmy

Kommentar von playboy123 ,

Ne die Sache haben negatives von einer Züchterin erzählt bekommen deswegen wollte ich nochmal nachhorchen

Kommentar von Bitterkraut ,

Eine Züchterin war da bestimmt nicht.

Antwort
von Arashi01, 16

Einen Herdenschutzhund zu halten bedarf folgender Voraussetzungen:

Ein großes Gehöft, dass er bewachen kann. Oder eine Herde (Schafe, Rinder)

Einen Menschen, der ihn versteht, der ihn Führen kann, der seine Besonderheite kennt.

Ein Umfeld, dass einen solchen Hund akzeptiert.

Diese Hunde werden erst mit 4 bis 5 Jahren erwachsen. Tagsüber sind sie eher faul, aber in der Dämmerung sind sie auf der Hut. Alles was ihnen fremd erscheint, kann angegriffen werden. Das kann ein Wolf sein, oder der Postbote, der im Winter noch spät abends ein Paket bringt.

Dominanz gegenüber anderen Rüden ist nicht das grösste Problem. Natürlich wird er keinen fremden Hund in sein "Revier" lassen. Aufgrund seiner Größe ist er auch vielen anderen Hunden überlegen.

Wo sein Revier beginnt oder endet entscheidet der Hund. Es ist also durchaus möglich, dass er nicht nur seinen Garten bewacht, sondern auch den der Nachbarn. Ein Zaun muss schon sehr hoch und massiv sein, um ihn am drüberspringen zu hindern.

Ein Hirtenhund nur der Wohnung zu halten geht in den seltendsten Fällen gut. Meist nur die ersten Jahre, bis er dann mit 4 oder 5 erwachsen wird.

Einen Hirtenhund zu halten ist auch sehr teuer. Er braucht mehr Futter als alle anderen Hunderassen und alles in XXL. Auch das Auto muss entsprechend sein.

Ein Labbi ist im Vergleich dazu ein Kinderspiel.

Mein Großvater besass einen solchen Hund. Er lief nachts frei auf einem Gehöft(2ha, eingezäunt). Tagsüber war er in einem sehr grossen Zwinger (20x20m). Er war extrem aggressiv gegenüber allen Fremden, konnte nur von einer Person gefüttert werden.

Das ganze gipfelte darin, dass er lernte, über eine 2,20m hohe Umzäunung zu klettern und zu wildern. Der Tag, an dem er ein Fohlen riß, war sein letzter...

Am Anfang war es mit diesem Hund leicht. Er war umgänglich und freundlich. Aber je älter er wurde, desto eigener wurde er.

Mein Großvater hatte vorher und nachher Hundegehalten, (Rottweiler, Leonberger) und hatte nie schwierigkeiten mit einem anderen Hund.

Kommentar von Maro95 ,

Was du da beschreibst, ist der typische Werdegang eines missverstandenen Wachhundes, bei dem Zwinger und "Auslauf" die Erziehung des Hundes und seine Integration in ein menschliches Rudel ersetzen sollen.

Bei besonders sensiblen Hunden geht das dann halt mal richtig schief.

Von welcher Rasse redest du eigentlich, wenn du "Hirtenhund" schreibst?

Kommentar von Arashi01 ,

Von einem Russischen Owcharka, und zwar im Jahre 1923 in den Karpaten. Ein Gebiet, in dem es Bären und Wölfe gibt.

Vor allem im Winter kam es immer wieder vor, dass Wölfe versuchten, Schafe zu reißen. Deshalb hielt man sich solche Hunde.

Tagsüber musste dieser Hund so gesichert werden, da er fremde Menschen und Besucher rigoros attackierte. Damals gab es keine Tierärzte in diesem Sinne wie heute. Damals galt es zu überleben. Ein Hund war nunmal der Überlebensgarant für die Menschen.

Diese Hunde damals waren die Vorfahren unserer heutigen Hunde.Mit den besten und gesündesten wurde gezüchtet. Das waren oft nicht die Schönsten. Verhaltensgestörte und kranke Hunde wurden erschossen.

Damals hat niemand einen Hund eingeschläfert. 

Es gab keine Hundeschulen und keine Hundevereine in dem Sinne wie Heute.

Aber der Charackter der Hunde ist gleich geblieben. Tags ruhig und unauffällig, nachts wachsam und bereit, einen jeden Angreifer oder Wolf zu töten.

Passt irgendwie nicht wirklich in eine Deutsche Vorstadt.

Kommentar von Maro95 ,

Die Karpaten im Jahr 1923 darf man durchaus als andere Welt bezeichnen. Das Wissen über Hunde ist seitdem glücklicherweise stetig gewachsen, ebenso haben sich die Ziele der Zuchtvereine zum überwiegenden Teil geändert, so dass man es heute besser machen kann, wenn das eigene Überleben nun nicht gerade von einer Schafherde abhängt.

Wo ich dir Recht gebe ist, dass ein solcher Hund auf Maiers Doppelhaushälfte wahrscheinlich nicht glücklich wird.

Kommentar von Arashi01 ,

Herr Maier wahrscheinlich auch nicht...

Antwort
von Revic, 41

Jeder Hund ist in den Händen eines unfähigen Halters potenziell gefährlich.


Kommentar von specialborder ,

Genau das,  danke schön

Antwort
von Bitterkraut, 45

Warum sollte ein Hirtenhund den Hirten/Besitzer angreifen? Komische Idee.

Hunde sind doch keine Feinde des Menschen. Ganz im Gegenteil. Du hast eine seltsame Vorstellung von Hunden. Hunde sind generell kein bisschen daran interessiert, Menschen anzugreifen, sie leben ja quasi in Symbiose mit ihm.

Kommentar von specialborder ,

Ganz so blauäugig sehe ich das nicht.  In jedem Hund steckt auch noch ein Raubtier und bei schlechter Haltung und keiner oder falscher Erziehung kann es durchaus gefährlich werden. 

Hab eine Hundeschule mit Schwerpunkt Problemhunde da sehe ich fast täglich das Jenschen von Hunden gebissen oder kontrolliert werden. 

Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, ein Hund kann gefährlich werden. Aber nicht, weil er ein Raubtier ist. Der Mensch gehört nicht in sein Beuteschema. Und deer Mensch ist auch kein Konkurrent. Eine Kuh kann auch gefährlich werden.

Kommentar von specialborder ,

Natürlich, selbst ein Kaninchen wird sich wehren. Die Frage ist trotzdem hab ich einen Fleischfresser vor mir oder einen Veganer als Haustier?  Hab ich einen Yorkie oder eine Dogge an der Leine?  Bin ich körperlich und psychisvh in der Lage einen Hund zu halten oder nicht?  Bin ich gewillt den Hund artgerecht zu halten oder nicht?  Ein Hund der nicht erzogen ist und nicht artgerecht gehalten wird hat mehr Potential mal sich falsch zu verhalten als ein Hund der zufrieden ist.  

Und ja ein Hund der SEIN Futter vor sich hat kann anders reagieren als eine Kuh auf der Weide. Wegen dem Gras wird sie dich nicht verjagen,  wegen Revierverletzung und Selbstschutz kann sie dich töten. 

Unsere Haushunde haben garkein Beuteschema wie Wilde Hunde und Verhalten sich auch nicht mehr wie ihre freien Artgenossen weil sie anders geprägt und erzogen sind.  wilde Hunde schnappen svhonmal nacheinander wenn es um gute Futterstücke geht, das sollten Haushunde nicht tun. 

Aber nicht deswegen weil sie gerne mit uns zusammen leben sondern weil wir Ihnen beibringen das wir keine Futterkonkurenz sind und wir,  die Nackten Affen,  für sie sorgen.  Sie werden nie richtig erwachsen durch unsete Erziehung sie bleiben verspielt kindlich. 

Und doch sind Hunde im Kern Raubtiere die bei falscher Haltung ihr Futter durch Angriff verteidigen werden. 

Antwort
von Maro95, 13

"Den" Hirtenhund gibt es nicht. Es sind "die" Hirtenhunde, mehrere Rassen. Geläufiger wäre die Bezeichnung Schäfer- oder Hütehund.

Die Gefahr, dass ein solcher Hund seinen Besitzer angreift ist so hoch wie bei anderen Hunderassen auch. Fleisch spielt da selten eine Rolle, eher massive und wiederholte Bedrängung des Hundes. In jedem Fall hat man es dann mit einem schwer fehlsozialisierten und falsch behandelten Hund zu tun. Diese extremen Fälle sind aber selten.

Schäferhunde sind mit anderen "Rüden" (Hunden) genau so unkompliziert oder kompliziert wie andere Rassen auch. Aggression gegen Artgenossen hat nichts mit der Aufgabe eines Schäferhundes zu tun. Und selbst Herdenschutzhunde, deren Aufgabe die Abwehr von Gefahren für die Tierherde ist bzw. war, lassen sich problemlos mit anderen Hunden zusammenbringen, wenn man es eben richtig macht.

"Erbarmungslos" greift ein Hund nie an; er ist in aller Regel an einem Kampf überhaupt nicht interessiert.

Antwort
von specialborder, 36

Ohne Erziehung oann dir das bei jedem Hund passieren ;) an was für einen hast du denn gedacht? Ich habe seit 15 Jahren Border Collies.  

Nie Probleme gehabt.  Aber in der Hundeschule hatte ich auch schon andere Kaliber die Menschen wie Schafe behandelt haben. 

Kommentar von Bitterkraut ,

Wenn ein Hirtenhund Schafe "angreifen" würde, könnte er nicht arbeiten. Er müßt schnellstens aussortiert werden.

Die Frage war, ob ein Hirtenhund angreifen würde. 

Kommentar von specialborder ,

Nicht angreifen,  hüten und das ist rin Teil des Jagdverhaltens ;)

Kommentar von specialborder ,

Hüten heißt anschleichen,  stellen,  und in die enstrechenden körperteile Beißen ( zwicken)  nur der Finale Tötungsbiss fehlt und jeder Hütehund hütet anders. 

Border Collies hüten mit dem Auge,  umkreisen und schleichen sich an. 

Deutsche schäferhunde sind Furchengänger,  patrolieren also eine Linie ab,  Bobtail ( old englisch shephard) sitzen dem Schaf in der Wolle und bellen. Und so weiter... 

Ich möchte aber nicht umkreist werden und gezwickt werden weder in die Beine noch sonst wo hin.  

Antwort
von Kuppelwieser, 26

Ein Hundeexperte bin ich nicht, obwohl ich einst mehrmals Hundebesitzer gewesen bin. Ich weiß nur soviel, dass für den Zweck extra Hunderassen gezüchtet wurden und zwar für besondere Treue ihrem Besitzer gegenüber und auch für Zusammenarbeit mit mehreren Hütehunden!

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