Eine gute Bekannte hat diese Hiobsbotschaft. Inoperabel, da an sehr ungünstiger Stelle. Demnächst Therapie mit Bestrahlung und Chemo. Ich weiß, ich weiß, diese Frage ist eigentlich für Spezialisten. Dennoch: Evtl. hat jemand von Euch Erfahrungen im Bekannten- oder Verwandtenkreis?
das ist sicher ein Schock für Dich, aber Du solltest Dich nicht unbedingt auf andere Meinungen verlassen, es ist bei jedem anders. Ich kannte Menschen mit Hirntumoren, die noch Jahre gelebt haben, andere nur noch Wochen.Wenn die Chemo gut anschlägt, und der Tumor nicht so groß ist, kann er sich auch zurückbilden. Es gibt nichts was es nicht gibt. Man kann leider nur abwarten und hoffen und jeden Tag genießen, der einem noch bleibt!

@Paulepeter: Ich empfehle Dir dringend, Dich hier schleunigst wieder zu verabschieden. Vielen Usern hier ist Deine Gesinnung inzwischen bekannt, und Niemandem gefällt, was über Dich nachzulesen ist. Deine Äußerungen sind nicht nur unsinnig und vollkommen falsch, sondern auch gefährlich.
Für die User, die sich da noch näher über diesen Herrn informieren möchten: Im Forum ist ein sehr interessanter Beitrag.....

Es kommt auf den Tumor darauf an, eine Biopsie wird das letztlich klären. Deine Freundin muss sich selbst gut informieren über die statistisch zu erwartende Lebenserwartung und die entsprechenden Therapien. Die Prognose ist auch heutzutage leider nicht allzu günstig, aber individuell sehr verschieden.Unterstützung kann Deine Freundin allemal brauchen und die ist sehr, sehr wichtig! Viel Kraft und Mut!
Danke, eine Biopsie wurde schon gemacht. Muss hier nicht eine psychologische Fachkraft her? Als Laie habe ich Angst, etwas Falsches zu sagen. Leere Worthülsen möchte ich ihr auch nicht zumuten - wären ja auch keine Hilfe.
neurodoc am 1. Dezember 2007 23:59 In erster Linie sollte ihr behandelnder Arzt oder Hausarzt ihr Ansprechpartner in Bezug auf die Krankheit und Krankheitsverarbeitung sein, er sollte dann eine psychologische Hilfe empfehlen, wenn er überfordert ist! Automatisch gibt es nicht eine psychologische Hilfe bei verheerenden Diagnosen, aber sie selber kann das jederzeit für sich in Anspruch nehmen.
Eine Anmerkung: in solchen Phasen sind die Menschen geneigt allen möglichen Scharlatanen, die Heilung versprechen, auf den Leim zu gehen, paß wenigstens da auf, daß sie sich nicht in unseriöse Hände begibt!!
Danke, für Deine Hilfe! Weiss nicht, ob Du auf diese Frage antworten möchtest: Sie ist in der Klinik in Kassel. Ist man dort gut aufgehoben?
Das weiss niemand. Ich glaube nicht an den lieben Gott, denn ich denke, er weiss es auch nicht.
Devise, wenn die Kraft vorhanden: Jeden Tag, als waers der Letzte leben. Sich verwoehnen, Freuede bereiten, wo man sie hintragen mag. Das gibt urgute Kraefte. Alles Gute dem betroffen Menschen. Druecke fest die Daumen.

Generell wachsen gerade Hirntumore eher langsam, aber ohne eine Vorstellung davon, wo er sitzt und wie gross er ist und inbesondere vom Alter Deiner Bekannten lässt sich Deine Frage leider nicht einmal ansatzweise beantworten.
Der Ehemann einer ehemaligen Kollegin lent schon über 25 Jahre damit. Hat schon oft Chemo gehabt und ist anfällig für Infekte. Und natürlich berufsunfähig. Auch inoperabel. Zwischendurch ging es ihm mal so schlecht, dass er kaum sprechen konnte. Tumor ist in der Nähe des Sprachzentrums. Ich wünsch ihr viel Kraft.Alles Gute!!!
Die Lebenserwartung geht von 0 bis "unendlich" im Sinne von: Selbst an ungünstigsten Stellen kommt Tumorwachstum auch immer wieder überraschend zum Stillstand.
Was tun?: Intensiv leben, so leben, wie es eigentlich jeder von uns jeden Tag tun sollte, bewußt leben. Ungeklärtes klären, Ungesagtes sagen, positiv vorwärts sehen und gehen. Ruhig bleiben und l e b e n .

Bei jedem Menschen verlaufen Krankheiten anders, niemand (auch kein Arzt) kann den Krankheitsverlauf vorhersagen, alles andere wären Spekulationen. Sei jetzt in dieser schweren Zeit immer für Deine Freundin da und mache ihr Mut. Ich wünsche ihr von Herzem, dass die Therapie ihr hilft.
kenne im weiten verwandtenkeis einen mann, der hat noch 4,5 jahre nach der diagnose gelebt.
vorigen monat ist er im hospiz verstorben.
Danke an alle! Werde mich weiter informieren und Möglichkeiten suchen, Optimist zu bleiben und dies hoffentlich an unsere Freundin weitergeben zu können.