Bei unserer Tochter wurde Skoliose festgestellt. Nach Austausch mit verschiedenen Bekannten rieten einige zu einem Versuch mit Osteopathie. Hat hier jemand Erfahrungen, ob die Osteopathie in diesem Fall Erfolg verspricht?
Es gibt im Internet etliche Seiten, die sich mit Skoliose beschäftigen. Da findest du sicher etwas dazu: http://www.skoliniti.de/html/links.htm

ich würde es lieber mit Skoliosetherapie nach Katharina Schroth probieren.
Es ist schwierig, bei Beschwerden vorn vornherein Erfolg zu versprechen, egal bei welcher Methode. Die Osteopathie versucht nicht nur die Skoliose zu behandeln, sondern auch die Ursachen zu finden. Häufig ist zum Beispiel ein Fehlstand im Endabschnitt der Wirbelsäule, dem Kreuzbein, verantwortlich dafür, dass der Rest der Wirbelsäule darauf reagieren und das Ganze kompensieren und sich verbiegen muss. Also ist es notwendig, immer die Ursache zu behandeln. Wenn die Öllampe beim Auto leuchtet, dann schaut der Mechaniker ja auch, warum der Wagen Öl verliert und behebt diesen Mangel und kippt öl nach und schraubt nicht nur die Glühbirne der Ölanzeige aus dem Armaturenbrett;-)
Ja Osteopathie ist gut für einen Versuch geeignet. Eine andere gute Möglichkeit ist auch APM = Akupunktmassage nach Penzel. Am besten aber diese beiden Therapieformen kombinieren! Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht.
Bei der Ostheopathie musst Du wahrscheinlich einige Termine mit Deiner Tochter wahrnehmen, damit sich da was tut, denn es ist langwierig. Ich habe eine Freundin mit Skoliose, die hat nach der Osteopathischen Behandlung auf jeden Fall eine Besserung verspürt ,aber geheilt war sie noch nicht. Bei mir selbst (Gleitwirbel, kaputte LWK) hat die Osteopathie ausserordentlich gut geholfen. Die sanften Methoden sind meist die besten, da die Ergebnisse zwar nicht schnell, dafür aber eher dauerhaft erzielt werden. Jetzt muss man nur noch einen GUTEN Therapeuten finden! :-) ICh wünsch Euch viel Glück dabei!