Frage von Elystoned, 63

Wird mir die Isolation beim Entzug und zur Selbsterkundung helfen?

Hallo Liebe Community,

Am 31.12.11 habe ich meinen ersten Joint geraucht (15,5 Jahre alt). Seit dem habe ich erst nur alle paar Tage, später dann mehrfach täglich Joints geraucht. Heute 4 Jahre später habe ich den Entschluss getroffen die Welt wieder mit nüchternen Augen zu sehen, doch das ist schwerer als Gedacht. Ich habe seit her immer mit "meinen Jungs" gehangen und mit ihnen gekifft. Am 31.12.15 habe ich mich erkältet und bin jz seit 3 Tagen durchgehend zuhause. Ich möchte mich isolieren und meinen Konsum in einem Monat schrittweise runterfahren um es fürs erste ganz zu lassen und eine klare sicht zu kriegen. Im Februar werde ich 6 Wochen nach Peru gehen (Freiwilliger bei einem Tierschutzprojekt im Amazonas), daher möchte ich mein Verlangen auf das mind. reduzieren. Ich habe vor mich nur noch zuhause aufzuhalten und für mich zu sein um 1. verlorene Zeit mit den Jungs die eig. meiner Bildung zu Gunsten gekommen wäre nachzuholen und 2. meine geplanten Projekte in Angriff zu nehmen. Ist das vllt ein Zeichen von Depressionen? Was meint ihr? Wird mir die Isolation helfen?(Mutter und Tante sind dennoch zuhause) Wie würdet ihr es angehen? Habt ihr Erfahrungen?

Danke für eure Antworten ich werde jede überdenken (ausser die von spassvögeln die zu viel zeit haben)

Grüsse Ely

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von aXXLJ, 23

Man sollte sich nicht einreden, dass Cannabis so etwas wie "Entzugserscheinungen" hervorruft. Alles, was beim Absetzen von Cannabis auftritt, ist ein wenig Nervosität und Gereiztheit. Ein paar Ein- und Durchschlafschwierigkeiten. Wenn Du Hilfe benötigst, findest Du sie ggf. hier: https://www.quit-the-shit.net/qts/start.do

Kommentar von aXXLJ ,

Thx for * (1.101)

Antwort
von Chris1480, 37

Geh ein Praktikum machen im Heim, hilf im Hospiz, frag mal im Rathaus nach, ehrenamtliche Tätigkeit etc. bei der "Tafel" mithelfen. Mach irgendwass, dass du abends müde bist, gleichzeitig ein gutes Gefühl durch deine Tätigkeit. Selbstbestätigung etc. da hast du keine Zeit rumzugrübeln, wenn du Verantwortung trägst.

Geh auf absolute Distanz zu "Freunden" die weiter auf Droge sind. Erklär es einmal und brich den Kontakt 100%tig ab.

Antwort
von Halloio, 31

Also Isolation muss nicht schlecht sein aber ich hab es anders gemacht hab mit autogenem Training angefangen und angefangen zu meditieren beides in Kombination hat sich für ich nicht nur sehr hilfreich erwiesen nich ich habe auch sehr viel kontrolle über meinen körper

Antwort
von YoungKhalifa191, 14

Zu erst weniger immer weniger und irgendwann komplett aufhören weil auf einmal ist das kake

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