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Hilft Kalk haltiges Wasser gegen Osteoporose?

gefragt von Annie44Annie44 am 28.02.2008 um 18:19 Uhr

Wir hatten es heute wieder mal von der Gesundheit. Mein Bekannter kam auf den Gedanke, dass besonders hartes, also Kalk haltiges Wasser, ja eigentlich gut bei Osteoporose sein müsste. Also besser auf Mineralwasser verzichten?


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Reply


Minax
beantwortet von Minax am 28. Februar 2008 19:27
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Stimme mitra54 soweit zu, bis auf den Punkt "Calcium aus Quark". Quark enthält relativ wenig Calcium, es ist nicht wirklich lohnenswert.

Besser ist es, calciumhaltiges Wasser zu trinken (auch auf das richtige Verhältnis von Ca zu Mg (2:1 oder 3:1) achten!) und neben ein wenig Käse auch viele Gemüse/ Nüsse etc. zu verzehren, die viel Calcium enthalten.

Sehr wichtig bzw. viel wichtiger ist es, Sport zu treiben und täglich oder mehrmals in der Woche an der frischen Luft zu sein (Sonnenstrahlung!).

Sport stärkt die Muskeln, und Muskeln stärken die Knochen. Daran gibt es nichts zu rütteln. Deshalb sind u.a. Frauen auch signifikant häufiger von Osteoporose betroffen als Männer.

Sonnenlicht (zur Not auch Solarium) regt die körpereigene Vitamin-D-Bildung an - diese ist ebenso wichtig für die Knochen wie Calcium!

Wenn man verschiedene Länder miteinander vergleicht, wird man erkennen, dass gerade Populationen in Gegenden, wo viel Calcium (Milchprodukte) verzehrt wird, die Osteoporoserate sehr hoch ist (Deutschland, Skandinavische Länder, USA, England etc.)! Calcium aus Milchprodukten hat also nicht unbedingt etwas mit Knochenschutz zu tun... Dahinter ist mittlerweile auch die Wissenschaft gekommen.

Bei kalkhaltigem Wasser bin ich mir nicht so sicher, ich würde eher ein gutes Mineralwasser oder natürliches Quellwasser bevorzugen.

Kommentar von Simple_avatar4smalltrixi123 am 28. Februar 2008 21:12

ja stimme dir zu - gesunde ernährung und sport ist wichtig - ob es mit mineralwasser so ist ???? kalkhaltiges wasser ???? weiß nicht.... jedenfalls ist wichtig, (ab einem gewissen alter - ca. 50 bei frauen) regelmäßig die knochdichtemessung machen zu lassen um vorbeugen zu können!!!

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 28. Februar 2008 21:42

Hallo trixi123. Na ja, "vorbeugen" kann man mit der Knochendichtemessung ja nun nicht. Man kann die beginnende Osteoporose nur rechtzeitig entdecken und ggf. dagegen steuern, dass die Knochen noch poröser werden. Man kann nur mäßig verhindern, dass der Knochen immer mehr abbaut. Es ist ganz natürlich, dass Knochen mit der Zeit bzw. mit dem Alter brüchiger werden, aber nicht in dem Maße, wie es heutzutage auftritt. Die Weichen werden v.a. im Kindesalter, aber grundsätzlich bis zum 30.-35. Lebensjahr gestellt - durch Sport, ausreichender Vitamin-D-Produktion und einer gesunden Kost. Vor allem Zucker(haltiges) greift die Knochensubstanz an, auch ein Zuviel an tierischen Eiweißen.

Das Calcium aus Mineralwässern (und anderen Lebensmitteln) wird vom Körper sehr gut aufgenommen, Milch ist nicht zwingend notwendig. :-)


xyungeloest
beantwortet von xyungeloest am 28. Februar 2008 18:21
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kann ich mir nicht vorstellen.

da könnte man ja auch meinen, wer viel kalkhaltiges wasser trinkt, verkalkt auch schneller :o))

der kalk wird sich dann ja nicht nur in den knochen absetzen.


regideur
beantwortet von regideur am 28. Februar 2008 18:27
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Wenn das so einfach währe gäbe es diese Krankheit praktisch nicht da es ja sehr einfach ist Kalk dem Körper zuzuführen. Nur was macht der damit??? Wieder ausscheiden ohne es zu verwenden!!!


mitra54
beantwortet von mitra54 am 28. Februar 2008 18:32
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Kalkhaltiges Wasser ist sehr ungesund, weil sich kleine partikel in den Nierengängen ablagern. Gegen Osteoporose hilft vernünftige Ernährung mit Calcium aus Käse und Quark und Sport.


Kimmo Wihervaara
beantwortet von Kimmo Wihervaara am 5. April 2008 17:11
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Ja, besonders mit gleichzeitiger Sport und Vitamin D- Zufuhr.





anonym
beantwortet von denise1 am 13. Juli 2008 20:51
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nein, diese art von mineralen sind in diesem sinne nicht bioverfügbar in der art,als daß man sie für unsere knochen brauchen kann. sie verkalken eher die blutgefäße. buchtip: Wasser und salz.

gruß denise




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