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Hilft eine Eigenblutbehandlung bei Allergien?

gefragt von LiloMaus am 19.09.2008 um 16:49 Uhr

Jetzt geht die Pollensaison ja langsam zu ende. Sollte man jetzt eine Eigenblutbehandlung durchführen lassen, wer hat denn Erfahrungen damit, ob es was bringt und wann die beste Jahreszeit dafür ist?


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Davinci2008
beantwortet von Davinci2008 am 19. September 2008 23:04
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Ja, der beste Beginn ist Herbst und Winter für die Eigenblut-Therapie. Deren Wirkung hängt aber davon ab, ob das wichtige intestinale Immunsystem (sitzt im Darm) intakt ist. Wenn eine Fehlbesiedlung des Darms nicht vor der Eigenblut-Therapie behandelt wird (mikrobiologische Therapie), kann auch die Eigenblut-Therapie keine immunmodulierende Wirkung haben.Oftmals muss, je nach Lage und Befund, auch noch mit orthomolekularen Mitteln, z.B. Zink etc. gearbeitet werden.


Isartaucher
beantwortet von Isartaucher am 20. September 2008 09:02
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Die Eigenblutbehandlung ist eine unspezifische Reiztherapie. Grundsätzlich kann sie gegen Allergien helfen, es ist jedoch ziemlich unwahrscheinlich, dass sie im Einzelfall wirklich zur Besserung führt. Betrachtet man die Nutzen-Risiko-Relation, sollte besser davon abgesehen werden. Und wenn, dann nur durch einen Arzt durchführen lassen, der sollte zumindest wissen, was im Notfall zu tun ist.

Kommentar von 70185f06afc9f9a7c353196dbfdd234fsmallImbecillitas am 20. September 2008 11:32

was wärn denn die risiken?

Kommentar von Simple_avatar1smallIsartaucher am 22. September 2008 08:44

Allergische Reaktionen und Infektionen.

Kommentar von Simple_avatar5smallDavinci2008 am 21. September 2008 19:42

Eigenblut-Therapie ist eine sehr bewährte Therapie, die ich bei vielen Patienten mit grossen Erfolg durchführe. Bisher ist noch keine "Notfallsituation" eingetreten. Das passiert bei der sog. "Desensibilisierung" des öfteren. Diese führt nur der Arzt/Allergologe durch.Die Wirkung der Therapie hat keine Risiken.Allerdings sollte der Therapeut lege artis die Blutentnahme aus der Vene und eine intramuskuläre Injektion durchführen können, natürlich mit Einwegmaterial.

Kommentar von Simple_avatar1smallIsartaucher am 22. September 2008 08:42

Es wurde bereits einige Todesfälle dokumentiert, nicht jedoch, dass es sich um eine "bewährte Therapie" handelt.

Kommentar von Simple_avatar5smallDavinci2008 am 22. September 2008 22:50

Du hast ja den totalen Durchblick, toll! Von welcher Eigenblut-Therapie sprichst Du denn eigentlich?


anonym
beantwortet von Flups am 19. September 2008 17:18
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Wie es beim einzelnen wirkt ist wohl recht unterschiedlich von Mensch zu Mensch. Die beste Jahreszeit dafür ist schon der spätere Herbst und Winter, denn es geht ja zeitig im Frühjahr schon wieder los mit dem Pollenflug.


schlossgeist
beantwortet von schlossgeist am 19. September 2008 20:20
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Von Erfolgen im Zusammenhang von Allergien und Eigenblutbehandlung habe ich bisher nichts gehört.

Kommentar von Simple_avatar5smallDavinci2008 am 19. September 2008 23:05

Für solch eine Antwort soll es auch noch Punkte geben???


biokybernetik
beantwortet von biokybernetik am 20. September 2008 12:57
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Die Hauptursache bei Allergien sind nicht die Pollen, sonst müsste jeder Mensch auf Pollen reagieren. Die Hauptursache ist, dass das Immunsystem geschwächt ist. Das sogenannte Immunsystem ist das Steuer-und Regelsystem des Organismus, das die Aufgabe hat alle schädlichen Einflüsse auszugleichen. Aufgrund unseres Lebenswandels, falsche Ernährung, Bewegungsarmut ist es überlastet und kann dadurch diesen oder jenen Einfluss nicht mehr ausgleichen. Dass er überlastet ist, ist daran zu sehen, dass die normale physiologische Haltung nicht mehr gegeben ist, je krümmer die Haltung, desto größer die Probleme. Die Muskulatur ist verspannt. Ich hatte eine Allergie, das harmnloseste waren Quaddeln an ganzen Körper. Wenn Zunge und Kehlkopf schwollen, war es lebensbedrohlich.

Kein Arzt konnte helfen. Ein Sportarzt, mit dem ich zusammenarbeitete, war bei einem solche Anfall gerade anwesend. Er fing an mit einer sehr guten Unterwassermassage, Erwärmung und danach mit einer Deblockierung der Wirbelsäule. In dem Moment wo es im Rücken knackte waren die Quaddeln verschwunden und meine Markenzeichen, ein dauerndes Hüsteln war wieder da. Danach konnte auch anderen Allergiegern geholfen werden, indem der Rücken durch Übungen wieder aufgebaut wurde. Die athrohpierte Muskulatur, erkennbar z.B dass die Schultern nach vorn gezogen werden, muss gekräftigt werden und das geht nur durch Training. http://home.dial.ddkom-online.de/biokybernetik/Artikel/Biokybernetik23.htm


Bild/er:

Haltungsschaden






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