Wenn man die aktute Behandlung mit den Infusionen hinter sich hat, dann bleibt trotz allem dieses schreckliche Rauschen bzw. Fiepen im Ohr. Ich habe irgendwo aufgeschnappt, dass die Gabe von Gingko-Extrakten helfen kann. Stimmt das denn?

Mir auch nicht.
Auch mir nicht

Ginko fördert die Durchblutung. Aber ob er bei einer Schädigung noch hilft ist fraglich.

nur in etwa 30 % der fälle wird klinisch eine diagnose als erklärung gefunden bei tinnitus. bei diesen 30 % sind natürlich eine reihe von arteriellen durchblutungsstörungen dabei, und denen hilft gingko-extrakt. die beste form ist nach meiner erfahrung tebonin forte als tropfen, 4 x tgl 25 tropfen.
generell ist es bei tinnitus ähnlich wie bei psoriasis oder anderen erkrankungen, bei denen die ärzte dann sagen "ätiologie unbekannt", also niemand weiss, wie das entstand. und in allen diesen fällen ist häufig ein seelischer hintergrund anzunehmen, den man aber meistens nicht in einem zehnminutengespräch herausfinden kann. es gibt zwar nachschlagebücher mit den häufigsten seelischen ursachen körperlicher probleme, zb von louise hay, aber die erklären auch nicht 100 % der ungeklärten fälle. trotzdem lohnt es, da nachzusehen. viele erklärungen sind aus umgangssprachlichen wendungen zu entnehmen. beim tinnitus habe ich zb mehrmals erlebt, dass der erklärungssatz "will nicht auf die eigene innere stimme hören" bei betroffenen ein aha-erlebnis auslöste. das ist dann so etwas wie eine blitz-psychotherapie...
neurodoc am 6. Juli 2007 23:22 gute Antwort!
http://www2.abendblatt.de/daten/2005/10/22/495058.html
hier, klingt vielversprechend!

Tinnitus kann mehrere Ursachen haben. Es ist bis heute nicht eindeutig geklärt woher der Tinnitus kommt. Stress, Durchblutungsstörungen, Kieferfehlstellungen, Hörsturzfolgen etc...
Wenn der Tinnitus nicht schon zu lange existiert, soll Gingkoextrakt helfen können.
Bei mir hat es keine Besserung gebracht. Ich habe den Tinnitus allerdings auch schon seit meiner Jugend in unterschiedlicher Intensität.