Ich lese in letzter Zeit häufig in Zeitschriften und Zeitungen den Begriff Brainfood. Soll angeblich die kleinen grauen Zellen anregen. Stimmt das auch?

Das gibt es seit Ewigkeiten, wird wohl jetzt nur mal wieder in den Zeitschriften zum Thema erhoben. Das es stimmt, das siehst Du doch hier an den vielen richtig guten Antworten. ;-) Jedenfalls kenne ich niemanden, der sagt "ich esse Nüsse und bin immer noch doof".
Hier ein Artikel:
Gehirnjogging und körperliche Bewegung sind wichtig, um die Leistungsfähigkeit des Gehirns auch im Alter in Schwung zu halten. Vor allem kann aber eine gesunde Ernährung dabei helfen, die grauen Zellen zu aktivieren.
Wer sich geistig fordert, kann sein Gehirn am besten jung halten. Auch körperliche Aktivität ist gut für das Gehirn, denn Bewegung steigert die Durchblutung der Gehirnmasse und damit die Merkfähigkeit und die Funktion des Kurzzeitgedächtnisses.
Durch eine abwechslungsreiche gesunde Ernährung kann das Gehirn seine Leistungsfähigkeit voll entfalten.
Der Energielieferant des Gehirns ist das Kohlenhydrat Glucose. Damit die Gehirnzellen miteinander kommunizieren können, brauchen sie so genannte Neurotransmitter. Diese baut der Körper aus bestimmten Eiweißen auf. Auch Fette sind wichtig für das Gehirn, da mehrfach ungesättigte Fettsäuren - vor allem Omega-3-Fettsäuren - das Funktionieren der Zellmembranen beeinflussen.
Vitamine und Mineralstoffe können die Gehirnfunktion verbessern, wenn vorher ein Mangel an einzelnen Nährstoffen vorlag. Eine weitere Steigerung der Gehirnleistung durch zusätzliche Vitamin- und Mineralstoffgaben war in Studien jedoch nicht möglich. Wassermangel führt zu nachlassender Konzentrationsfähigkeit: Das Blut dickt ein und die Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff und Nährstoffen wird geringer.
Grundsätzlich gelten folgende Ernährungsempfehlungen zur Unterstützung einer optimalen Gehirnfunktion:
reichlich Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten, Gemüse und Obst essen
das richtige Fett, z. B. Raps- oder Walnussöl, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, auswählen
reichlich Wasser, ungesüßte Früchte- und Kräutertees oder Fruchtsaftschorlen (1,5 bis 2 Liter) trinken.
Medikamente sind nur notwendig, wenn tatsächlich Erkrankungen vorliegen, die die Gehirnfunktion mindern. Diese Störungen gehören in ärztliche Behandlung.
http://www.medizinauskunft.de/artikel/wohlfuehlen/0110brainfood.php

Brainfood ist schlichtweg ein "tolles Wort".
Natürlich gibt es Lebensmittel, die gut für die Hirnzellen sind, aber das geht auch einfach nur mit gesunder Ernährung.
Ein abwechslungsreicher Speiseplan, frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, fettarme Speisen, mageres Fleisch usw. Viel Flüssigkeit ist immer noch das Beste.
Der Körper bekommt so ausreichend Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine.
Das ist der ganze Hokuspoku hinter BRAINFOOD.
gehirnjogging, brainfood hielt schon unsere grosseltern fit. die nannten das allerdings kreuzworträtsel, denksportaufgaben, rebusrätsel, etc.
wuschel55 am 17. Dezember 2007 14:11 Dieser Meinung kann ich mich nur anschließen. Und da braucht man noch nicht mal ein elektronisches Gerät dazu!!!

Bestimmt nur reine Geldmacherrei.
HerrLich am 16. Dezember 2007 17:45 Beschäftige Dich doch erst einmal damit, denn Du weißt offensichtlich nicht einmal, was es bedeutet. Oder Du erklärst, wie man damit "Geld machen" kann.