Frage von luca810, 11

Hilfe!ich muss dazu einen Bericht aus der Sicht eines Historikers(erfunden) schreiben, kann mir vielleicht einer helfen?

Die Verflechtungen zwischen den Regionen der Welt werden gegenwärtig rasch enger. Räumliche Entfernungen spielen eine immer geringere Rolle. Haben wir uns darauf einzustellen, daß im Gegensatz hierzu erhebliche kulturelle Distanzen bestehen bleiben, insbesondere auch tiefgreifende Differenzen der Werte- und Rechtsordnungen? Oder wird man sich wenigstens auf einen Bestand fundamentaler Rechtssätze einigen können, wie sie in den westlichen Gesellschaften unter Bezeichnungen wie „Menschenrechte“ und „human rights“ zusammengefaßt werden? Während die systematische Kodifizierung und institutionelle Absicherung menschenrechtlicher Normen eine neuzeitliche Errungenschaft darstellt, läßt sich deren ideengeschichtliche Verankerung viel weiter zurückverfolgen, nämlich bis in die Antike Europas. Spezialisten aus verschiedenen Disziplinen, von der Alten Geschichte bis zur Moraltheologie, geben in vorliegendem Sammelband zum einen Einblicke in die soziale und legislative Praxis antiker Gesellschaften unter dem Gesichtspunkt fundamentaler Rechte. Zum anderen werden auf solche Rechte bezogene Begründungsstrategien und Philosopheme gesichtet, teils bewertet und teils auch in systematischer Absicht fortentwickelt.

Komme nicht weiter. Muss nicht ganz sein, vielleicht nur ein paar Hilfestellungen. echt wichtig

Antwort
von Fontanefan, 1

Wozu sollst du den "Bericht eines Historikers" schreiben?
Ist der Text, den du uns bietest schon dein angefangener Text oder sollst du eine Rezension des im Text beschriebenen Sammelbandes schreiben??

Die Formulierung "Spezialisten aus verschiedenen Disziplinen, von der Alten Geschichte bis zur Moraltheologie, geben in vorliegendem Sammelband zum einen Einblicke in die soziale und legislative Praxis antiker Gesellschaften unter dem Gesichtspunkt fundamentaler Rechte. Zum anderen werden auf solche Rechte bezogene Begründungsstrategien und Philosopheme gesichtet, teils bewertet und teils auch in systematischer Absicht fortentwickelt" deutet darauf hin, dass zwar die Geschichte der westlichen Wertvorstellungen beleuchtet wird, nicht aber die der nahöstlichen, östlichen und afrikanischen. 

Zur asiatischen Philosophie vgl.: https://apanat.wordpress.com/2008/09/10/philosophie-ohne-wahrheit/

Aber um dir wirklich helfen zu können, müssen wir die genaue Aufgabenstellung kennen und die Textgrundlage, auf die sie sich bezieht. 

Antwort
von soissesPDF, 5

" Haben wir uns darauf einzustellen, daß im Gegensatz hierzu erhebliche
kulturelle Distanzen bestehen bleiben, insbesondere auch tiefgreifende
Differenzen der Werte- und Rechtsordnungen?"

Wenn Du es doch weißt, warum fragst Du dann?

Die heutige Zeit ist geprägt von Marktgläubigkeit, Wirtschaftshörigkeit und Flucht nach Europa.
Also nicht die Flucht der Flüchtlinge, sondern die der wirtschaftshörigen Politiker.
Dass Markt und Wirtschaft kulturelle Unterschiede nicht egalisieren können sollte offensichtlich sein.

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