HILFE ZWANGSTÖRUNG?

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5 Antworten

Hallo xDonnerschweif

ich und mein Freund hatten das damals auch sehr massiv. xD

Unser zwang war sehr behindert. Man kann das nur schwer beschreiben.
z. B. sind wir beide in einem Riesenrad gesessen. Normalerweise genießt man die Aussicht wenn man ganz oben ist. Außer wir beide. Wir hatten den drang das Handy draußen AUF den Wagon zu legen oder es von der oberen Hand in die untere Hand fallen zu lassen.

Also uns ging es hauptsächlich um den nerven kitzel. Das Problem war das wir nicht damit aufhören konnten. Wir beide hatten Gott sei dank das gleiche Problem. Also damit ist die Zwangsstörung gemeint. Den wir machten uns gegenseitig sehr darüber lustig. Das half uns seelisch sehr weiter.

Und naja. Wie ist das ende von Lied. Wir machten uns keine großartigen Gedanken darüber und irgendwann war es weg. Also mein Tipp ist es die Sache nicht zu Ernst zunehmen. Die Zwangsstörung machte mich manchmal sehr fertig. Vor allem mit solchen Aktionen. xD Aber trotzdem wird man sie los wenn man älter wird.

Nur zur Info: Dein Arzt ist meiner Meinung nach selbst nicht ganz psychisch labil. Er verschreibt dir Tabletten wegen so einem schmarn? Der ist einfach nicht ganz dicht. Dein Problem lautet Pubertät. Das ist ganz einfach eine blöde Phase im leben. Ich und Freund sind sie ganz einfach los geworden ohne irgendwelche Tabletten oder medizinischen Hilfe. Im Gegenteil wir machen uns heute noch darüber lustig. Zwar ist es bei dir doch ein wenig krasser aber trotzdem wirst du es schaffen.

Gute Besserung ;)

 

 

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Es erleiden 1 - 2 % der Bevölkerung während ihre Lebens irgendwann eine Zwangsstörung.

Der schlechteste Weg ist im allgemeinen gar nichts zu unternehmen,
denn unbehandelt braucht man eine Menge Glück um wieder davon los zu
kommen, eher das Gegenteil.

In dem Stadium in dem Du dich befindest sollte das noch gut therapierbar sein.

Erste Anlaufstelle kann für Dich die DGZ ( Deutsche Gesellschaft für Zwangserkrankungen ) sein:

Da gibt es Erläuterungen, Behandlungsratschläge, Empfehlungen und sogar ein Forum.

Du kannst Dich auch telefonisch beraten lassen:

Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft Zwangerkrankungen e.V.
Postfach 70 23 34 - 22023 Hamburg
Telefon: (040) 689 13 700, Fax: (040) 689 13 702
Email: zwang@t-online.de
jeweils Montags bis Freitags zwischen 10:00 und 12:00

Die DGZ führt auch eine Liste mit Therapeuten, die spezialisiert
sind, denn die sind nicht so leicht zu finden ( was weniger an deren
Fähigkeiten liegt, als das es " bequemere " Krankheiten für sie gibt ).
Außerdem hat sie eine Liste der Selbsthilfegruppen in deiner Nähe, was dir eine Menge bringen kann.

GUT ist das DU dich beizeiten darum kümmerst, denn je jünger und je früher, desto besser und schneller die Heilungsaussichten.

Es gibt die Möglichkeit der ambulanten Therapie, der Reha ( meist um die 6 Wochen ), staionäre Therapie, sowie Medikamente.

Du bist damit auch nicht allein, der Ausbruch einer Zwangsstörung erfolgt in den meisten Fällen zwischen 12 und 25.

Ich hatte selbst eine Zwangsstörung und zwar sehr lange ( 30 Jahre ) heute bin ich weitestgehend davon weg.

Auch ich ( als bereits Erwachsener ) habe immer ein Problem
damit gehabt, den Leuten,verständlich zu machen ( meistens hält man es ja
geheim ) was das ist und kann Dich da gut verstehen - das ist eine
Herkulesaufgabe.

Denn die meisten sind mit alle überfordert, bei dem sie länger als 5
Minuten zuhören müssen - und am " tollsten " ist es, wenn dann noch der Spruch :

" Dann lass es doch einfach " kommt.

Heute betreibe ich eine eigene Webseite zu einer speziellen
Behandlungsmethode( wissenschaftlich anerkannt - also nicht so ein Käse wie etwa Hypnose (sorry wenn ich da einigen auf die Füsse trete ) - die ist allerdings nur für extreme Fälle gedacht.

Ich hab es damals übrigens mit Filmmaterial versucht, meinen
Angehörigen klarzumachen - zum Bücherlesen sind die meisten nämlich auch zu faul.

Wenn Du da was brauchst, kannst Du es bei mir downloaden, mußt dich
nur melden - ich habe da tonnenweise Material als Film oder
Zeitungsartikel.

Ich wünsche Dir gute Besserung.

Mit freundlichen Grüßen 

Nasdaq

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Hast du schon mal was von Mini-Habbits gehört?
Es funktioniert so:
Du möchtest jetzt zum Beispiel von deiner Störung weg kommen, also versuchst du es dir in kleinen Schritten, die irgendwann zur Gewohnheit werden abzugewöhnen.
Also wenn du dir jetzt sagst du lässt dass Duschen nach dem Haare anfassen weg, weil es wirklich nichts schlimmes ist (allgemein ist es nichts schlimmes angefasst zu werden). Dann lässt du das weg, irgendwann merkst du dass du es wirklich nicht mehr brauchst, danach kannst du dir dann einen anderen störenden Punkt aussuchen den du weg lässt und immer so weiter.

Und mal noch umgekehrt, du warst doch bestimmt schon mal krank oder? Da gab es viel mehr Bakterien bzw Viren, die im Alltag sind nicht schlimm, dadurch wird auch das Immunsystem gestärkt, genauso wenn man einen Haustier hat. Da durch werden wir weniger krank.

Viel Glück!

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Das Stichwort ist Willensstärke ! Du musst dich einfach überwinden. Lass den Mist mit dem Waschen und der Angst, tue es einfach. Vergiss Desinfektionsspray usw. traue dich einfach mal einen Tag ohne diese Zwangsstörungen. Egal was passiert greife nicht zu irgendwelchen Sprays oder wasche dich mal nicht (also schon noch morgens oder abends duschen oder hände waschen nach toilettengang etc. ) Hier ein Motivationsvideo ^^ : 

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Kommentar von Nasdaq14
04.02.2016, 10:18

So ein Schmarrn, der davon zeugt, das du überhaupt keine Ahnung von Zwangsstörungen hast.

Zwänge habne nichts mit Willensstärke zu tun- zudem ist das eine Verunglimpfung un d stellt die Zwangserkrankten in die Ecke als " Schwächlinge " dar.

Wen Du ein bißchen Ahnung hättest, wüßtest Du,das bei der Erkrankung auch  neurobiologische, genetische und psychische Faktoren eine große Rollle spielen.

Es ist immer noch nicht zu begreifen, das man psychische gegenüber physische Krankheiten derat abqualifiziert und einen Unterschied macht.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

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Ich hatte 2014 Zwangsgedanken ( schwangerhscaft, angst vor Plastik), erst nru die Gedanken ,dann gedanken vor krankehiten,Desinfektionsmittel enhmen usw. Naja irgednwann hat meine Psycholgin geagt, ab in die Psychiatrie und ich glaube das war meine Rettung.

Am Anfang war esecht heftig aber die vier Monate haben mir gut getan, heute führe ich mit Medis ( Citalopram )und Therapie ein ( fast) normales Leben.


Welche Therpieform machst du denn?


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