Frage von cho123,

Hilfe zur Anfänger-Hausarbeit im Bürgerlichen Recht / Jura Studium

Hallo! Schreibe gerade an meiner 1sten Hausarbeit im BR und komme nicht recht weiter... Der Sachverhalt ist recht lang, ich versuche ihn in einigen Sätzen zusammenzufassen, vielleicht kann mir jemand ein paar Denkanstöße bzw. Tipps geben... Also es geht um die 16-jährige (Minderjährige) I, die ohne Wissen und ohne Einverständnis der Eltern ihren Laptop verkaufen will. Dazu bittet sie ihre volljährige Bekannte P, den Laptop in ihrem Namen zu verkaufen. P denkt das I 18 ist und verkauft den Laptop. U, der Käufer des Laptops, geht davon aus, dass ein spezielles Programm auf dem PC laufen würde, da P ihm dies zugesichert hatte. Als das Programm nicht läuft, will er den PC zurückgeben, P verweist ihn nur an I. U, der sich nicht mit I auseinandersetzen will, sucht seinerseits einen neuen Käufer K und handelt per Telefon die Vertragsbedingungen aus. Als die Eltern von dem Verkauften Laptop erfahren, gehen Sie zu U und fordern den PC zurück. Der neue Käufer K fordert daraufhin Schadensersatz von U. Gefragt ist nach den Ansprüchen zwischen I und U, P und U, K und U. Danke im Voraus :-)

Antwort von Unwissen,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Standard AT Hausarbeit, für 50 Euro löse ich dir die durch;) Sind AT Probleme...

Kommentar von jonasadk,

Ich machs für 40 :D Bist Du (Fragesteller) zufällig an der Uni-Heidelberg???

Antwort von Rooon,

Greif dir eine Zweierkonstelation raus und suche nach Ansprüchen.

I will von U den PC zurück --> §985 oder §812. §985: Sache: + U Besitzer: + I Eigentümer: ?

P und U: P will Schadensersatz von U, möglicherweise aus §823 unerlaubter Handlung

K will von U Schadensersatz - entweder auch aus unerlaubter Handlung oder aus §122 Hier ist auch ein Erfüllungsanspruch aus §433 denkbar, wenn U Eigentümer des Laptops sein sollte

Geh in eure Unibibliothek und nimm die einen relativ kleinen Kommentar (Palandt kann ich nur empfelen) und löst den Fall erstmal mit diesem Kommentar. Danach nimmst du dir andere Werke (z.B. Münchener Kommentar) und klapperst deine Arbeit nochmal ab - zumindest an den Stellen, an denen es denkbar ist, dass zwei unterschiedlicher Rechtsauffassungen vertreten werden. Aus den Fußnoten der Kommentare kannst du dann Hinweise auf Aufsätze und Urteile finden, die du ebenfalls benutzen kannst. Für Stellen, bei denen wirklich unterschiedliche Rechtsauffassungen denkbar sind (die werden z.B. im Münchener Kommentar meist kurz diskutiert) nimmst du dir weitere Werke zur Hand, um die Meinungen zu finden. Viel Erfolg!

Antwort von Schlauerfuchs,

In die Uni Bibliothek gehen und Recherchieren , eine neuen Gutenberg will niemand.

Kommentar von Unwissen,

Vielleicht ist er talentfrei?

Antwort von skyfly71,

U hat in jedem Fall einen Anspruch auf Nachbesserung und ggf. Wandlung. Da Nachbesserung wegen fehlendem Eigentumsübergang ausscheidet, kommt nur Wandlung in Betracht. Schadenersatzanspruch besteht nicht - P konnte ja liefern.

Von dem Rest habe ich keine Ahnung ;-)

Kommentar von Unwissen,

Naja, vom ersten Teil aber auch nicht so richtig. Bleib bei Strafrecht;)

Kommentar von skyfly71,

Ja, ok. Aber Sozialrecht kann ich auch =)

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