Hilfe zu Hohe INKASSO Gebühren - Was tun?

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4 Antworten

"Rechtens ja aber in dieser Höhe nicht durchsetzungsfähig

Inkassofirmen rechnen gerne wie echte Rechtsanwälte ab ;)

Gem dieser Gebührenliste sind 15 € Inkassogebühren plus 3 € Auslagenpauschale zu zahlen http://www.schuldnerberatung-schickner.de/news/inkassokosten-zulassig-oder-nicht-/

Dazu kommen die Kosten für die Rücklastschrift ca 5 € ( siehe LG Potsdamm Az. 2 O173/13 ) sowie Adressermittlungskosten von ca 15 €

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Dann solltest du dich bei deinem REWE Händler beschweren. Aber wahrscheinlich hast du auf die ersten "freundlichen" Anschreiben nicht reagiert.

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Die Höhe eines etwaigen Kostenerstattungsanspruchs, wie er meist vom Inkassounternehmen bezeichnet wird, ist gesetzlich nicht ausdrücklich geregelt, muss allerdings stets die Kosten des Unternehmens wiederspiegeln. Darin sind dann meist Kontogebühren, Auslagen für das Personal und Umsatzsteuer enthalten. Als Faustregel kann man mit Gebühren in Höhe von 5-10% der eigentlichen Forderungssumme rechnen. Obergrenze bildet nach Ansicht des Oberlandesgerichts Köln die Rechtsanwaltsgebühren nach dem Rechtsvergütungsgesetz.

Vielleicht konnte ich dir Helfen.

Viel Glück.

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Kommentar von lindakeim
10.11.2016, 11:21

Als Faustregel kann man mit Gebühren in Höhe von 5-10% der eigentlichen Forderungssumme rechnen. Obergrenze bildet nach Ansicht des Oberlandesgerichts Köln die Rechtsanwaltsgebühren nach dem Rechtsvergütungsgesetz.

 

Amtsgericht Münster (48 C 2904/15) hat entschieden, dass in einem tatsächlich und rechtlich einfach gelagerten Fall ein gewerblich tätiges Grossunternehmen keinen Erstattungsanspruch hinsichtlich von Inkassokosten hat, wobei hier wohl speziell der Fall gegenüber Verbrauchern gemeint ist:

Als Verzugsschaden können regelmäßig die Kosten der vorgerichtlichen Rechtsverfolgung geltend gemacht werden, wozu grundsätzlich auch Inkasso- und Rechtsanwaltskosten zählen. In einem tatsächlich und rechtlich einfach gelagerten Fall bedarf ein gewerbliches Großunternehmen für die Geltendmachung einer auf Zahlungsverzug gestützten Schadenersatzforderung sowie der aufgelaufenen Zahlungsrückstände allerdings keiner anwaltlichen Hilfe oder der Hilfe eines Inkassodienstleisters. Die Kosten für einen gleichwohl beauftragten Rechtsanwalt oder Inkassodienstleister sind dann vom Kunden nicht zu erstatten, da insoweit ein Verstoß gegen die Schadenminderungspflicht vorliegt (BGH, Urteil vom 06.10.2010, – VIII ZR 271/09 -, NJW 2011, 296; AG Hamm, Urteil vom 13.12.2012, – 24 C 208/12 -, AG Dortmund, Urteil vom 08.08.2012, – 425 C 6285/12; AG Werl, Urteil vom 30.03.2012, – 4 C 102/12 -; AG Hannover, Urteil vom 24.09.2009, – 514 C 7041/09 -).

Beachten Sie dazu, dass der BGH der Auffassung ist, dass jedenfalls grundsätzlich keine Bedenken bestehen, wenn ein Rechtsanwalt zur Forderungsverfolgung nach Eintritt des Verzuges beauftragt wird.

quelle http://www.ferner-alsdorf.de/rechtsanwalt/zivilrecht/verbraucherrecht-zivilrecht/inkasso-keine-inkassokosten-fuer-gewerbliches-grossunternehmen/21086/

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Die Inkassokosten müssen sich mittlerweile nach der Rechtsanwaltsgebührenordnung richten.

http://www.straetus-inkasso.de/faq/wie-hoch-sind-die-inkassokosten.html

Dabei darf in der Regel der 1,3 - 2,5 fache Satz abgerechnet werden.

Da hier erst mal deineAdresse ermittet werden musste gehe ich jetzt einfach mal davon aus, dass der 2-fache Satz abgerechnet werden darf.

Bis zu einem Schaden von 500 Euro liegt der 1-fache Satz bei 45 €

http://www.refrago.de/rechtsanwaltsgebuehrentabelle\_nach\_rvg-ab\_01.08.2013.html


Der 2-fache also schon bei 90 Euro

Hinzu kommt noch die Auslagenpauschale...


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Kommentar von EXInkassoMA
10.11.2016, 10:54

Dabei darf in der Regel der 1,3 - 2,5 fache Satz abgerechnet werden.

"Dürfen" geht natürlich immer ;)

 

 

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Kommentar von lindakeim
10.11.2016, 11:10

Der 1 Link ist aber halt von dem Inkassobüro straetus und bei dem zweiten Link geht es um Rechtsanwaltsgebühren

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