Hallo Zusammen,
meine Freundin hat damals einen Bausparvertrag abgeschlossen (Hintergrund war damals ca 3500€ gut anzulegen). Der Berater hat ihr dann einen 40000€ Bausparvertrag aufgeschwatzt. Das war etwas vor einem Jahr. Man muss dazu sagen, dass sie Schüler bzw. jetzt bald Studentin ist. Jetzt frage ich mich wie soll sie diese Summe ohne Einkommen ansparen. Kann es sein das der Berater einfach die Abschlußgebühr kassieren wollte. Ich erkenne da einfach keinen Sinn drin.
Was meint Ihr dazu? Und was sollte man jetzt am besten tun?
Man kann ja auch einen Bausparvertrag teilen, d.h. man macht aus den 40 T€ 2 Bausparverträge z. Bsp. mit 10 T€ und 30 T€ Bausparsumme. Im 10 Tder verbleibt das Guthaben, den kündigt man und das Guthaben wird ausbezahlt.
Hallo, hier noch eine Ergänzung zu meiner Frage...
Dem Berater war bekannt, dass ca 4x 512€ jährlich eingezahlt werden können und danach nur noch ein geringer Betrag eingezahlt wird. Im Vetrag steht drin Regelsparbetrag von 200€ monatlich was ja eigentlich 2400€ im Jahr sind. Wenn 6x der Regelsparbetrag nicht gezahlt wird kann die Bausparkasse den Vetrag kündigen.
1% Guthaben Zins und 1,25 Darlehenzins hat der Vetrag. Wenn Sie das Geld auf Ihrmen Konto bei einer Direktbank gelassen hätte, wären das immerhin 4% Zinsen gewesen und die Abschlußgebühr wäre auch nicht weg. Sie hätte dann zwar auf 3x Wohnungsbauprämie verzichten müssen aber hätte immer noch mehr als jetzt.
Bausparen finde ich ja selber nicht schlecht, aber dann doch nur mit eigenem Einkommen wo man die VL mitnehmen kann.
Selbst wenn Sie mehr einzahlen könnte, darf Sie als Studentin nur 5200€ Vermögen haben da sonst das Bafög gekürzt wird.
Vielleicht kommt Sie ja aus dem Vetrag raus und bekommt die abschlußprämie wieder wenn man sich bei der Bausparkasse über den Beraten beschwert.

mh ja mit dem bausparen das ist so eine sache nicht hat sie den das geld alles auf einmal reingeschmissen?sie könnte je wenigstens damit das ganze einbischen sinn macht jedes jahr die wohnungsbauprämie nutzen also jedes jahr 512€ einzahlen und die prämie beantragen!aber dazu hätte ich persönlich ihr einen 5000-10000€ bausparvertrag empfohlen, lg malli
hallo, diese Frage aus der Entfernung zu beantworten, ist fast unmöglich. Nyatürlich macht es auf den ersten Blick wenig Sinn, als Schülerin einen solchen Vertrag abzuschließen und schnell ist man dann bei dem Vorwurf der Provisionsschinderei. Das Infoportal bauspoaren-jetzt.de bereitet gerade einen Service vor, bei dem man sich seinen bereits bestehenden Bausparvertrag prüfen lassen kann. Man gibt einfach an, mit welchem Ziel man den Vertrag einmal abgeschlossen hatte. Außerdem muß man den letzten Kontoauszug mit einschicken. Nach kurzer Zeit meldet sich das Team von bausparen-jetzt mit der fundierten Analyse.
Der Service ist derzeit zwar eigentlich noch nicht freigeschaltet. Wenn Du es aber probieren willst, hier der Link auf den Entwicklungsserver: http://www.entwicklung-komet-agentur.de/bausparen-jetzt/tarifpruefservice.php
LG
Oli_Stumpf
Je nach dem welchen Tarif Sie bei welcher Bausparkasse haben, kann das auch ein gutes Geschäft sein. Ein Bausparvertrag kann ggü. dem heutigen Zinsniveau auf dem Kapitalmarkt eine durchaus attraktive Rendite erhalten (Bei der Gesellschaft, mit der ich zusammenarbeite bis zu 5,24% p.a.). Desweiteren kassiert sie für die eingezahlten BEträge und Zinsen eine Wohnungsbauprämie in Höhe von 8,8% (und diese staatliche Förderung ist ihr im Rahmen der Einkommensgrenzen sicher). Hier sind viele Schwarzmaler am Werk, die nur sehen, dass eine Abschlußgebühr fällig wird. Mit jedem Euro, den die Kundin spart, erwirbt Sie ja auch einen Anspruch auf ein zinsgünstiges Darlehen.(zur Info: Der BGH hat vor ungefähr 4 Wochen höchst richterlich entschieden, dass die Abschlußgebühr rechtens ist). Außerdem kann man Bausparverträge teilen, wenn man das Guthaben heraushaben möchte. Das geht ím vorliegenden Fall aber nur prämienschädlich (würde ich nicht empfehlen,wenn Sie das Geld nicht dringend benötigt). Grundsatz beim Bausparen: An mein Guthaben komme ich immer. Der Darlehensanspruch muss erst erworben werden. Ich habe viele Kunden, die Bausparen als gute und (vor allem) sichere Geldanlage benutzen. In diesen turbulenten Zeiten gibt es viele Schlagzeilen um unseriöse Berater und Bankprodukte, nicht aber über das Bausparen. Hier von Abzocke zu sprechen, zeigt nur, dass das Wissen um die Möglichkeiten des Bausparens bei den Kommentatoren nicht sehr ausgeprägt ist. Ich kann hier nur zur Vorsicht mahnen. Meinen Kunden erkläre ich sehr genau, warum wir (sehr oft) 6-stellige Bausparsummen abschließen, und die haben es verstanden und gehen auch richtig damit um. Es ist auch eine Zinssicherung in die Zukunft par excellence. Sollte die Kundin später mal Eigentum erwerben, den Bausparvertrag in großen oder kleinen Schritten besparen, wird Sie sich später einmal dankbar dafür zeigen, dass Sie 40.000 € (nur) abgeschlossen hat. Dann benötigt sie diesen Vertrag mehr als ihr lieb ist. Es kommt immer auf die Beratung an, die man erfährt und was dort besprochen wurde. Es wäre interessant zu wissen, was Ihrer Freundin in dem Beratungsgespräch als Grund für die Bausparsumme von 40.000€ erklärt wurde. Alles andere sind doch nur Annahmen. Gerne kann Sie sich auch direkt mal an mich wenden (email: werner2204@hotmail.com)
40000 EUR? Das ist ja Wahnsinn!!! Ich habe immer einen 10000 DM und heute einen 5000 EUR Sparvertag. Ist nun "schon" der vierte und ich bin 23 Jahre Berufstätig... (hätte somit heute grob ca. die 20000EUR zusammen)
ja nur sinnvoll wenn man eine Wohnung irgendwann kaufen möchte
ja das macht natürlich keinen Sinn, da sie dadruch erstmal 4000 im Minus ist und die 3500 Euro komplett für die Abschlußgebühr draufgehen. Anscheinend hatte sie einen Abzockerberater. Sie muß ja mindestens noch 16000 Euro ansparen damit der Vertrag in die Zuteilung kommt. Und wenn sie nicht jedes Jahr Beiträge bezahlt hat, dann bekam sie auch nur einmal ca. 45 Euro Wohnungsbauprämie für 500 eingezahlte Beiträge (maximalbeitrag) und danach nichts mehr. Man kann also nicht mehr von einer Falschberatung sondern von Abzocke ausgehen, da dem Berater die Verhältnisse wohl bekannt waren. allerdings muß man auch der Freundin Vorwürfe machen, da sie wohl blind unterschrieben hat. Die Abschlußgebühr ist ganz groß im Vertrag aufgeführt.
Die Abschlußgebühr beträgt 400€ (nicht 4000€), Berater hat damals mit der Ihren Eltern geredet, Sie hat hat darauf vertraut, dass alles so stimmt.
Bisher hat Sie 2mal 512€ einbezahlt minus die 400€ wären dann nur 624€ angespart.
Wie kann man sowas nur einer Schülerin andrehen...
ja richtig ich hab mich vertan, sind nur 400 Euro. Kommt aber drauf an was sie angeben hat. Wenn sie z.B gesagt hat daß sie später mal eine Wohnung kaufen will, kann es schon sinnvoll sein. Je nachdem bei welcher Bausparkasse sie den Vertrag hat kann sie eventuell auch jederzeit das angsparte Geld rausnehmen. Mit Wohnungsbauprämie kommt sie wenn sie später auf das Darlehen verzichtet auf 3-4% Zinsen und bekommt dann eventuell auch die Abschlußgebühre wieder zurück

der Berater bekommt von jedem Vertrag eine Provision - alles andere ist ihm egal. Jetzt zu kündigen wäre nicht so gut. Vielleicht ruhen lassen :-)
Ruhen lassen für alle Zeiten, bringt aber auch nicht viel. Es ist ja jetzt kein Cent im Vertrag drin, bringt also auch keinerlei Zinsen. Sie kann dann nur abwarten bis sie den Vertrag irgendwann ansparen und gebrauchen kann
Sie sollte sich bei der Bausparkasse beraten lassen. Vielleicht kann sie die Summe herabsetzen
geht höchsten aufzuspalten in verschieden große Verträge. Das Geld ist trotzdem erstmal weg
Weg ist es, außer man renoviert. Nur würde man es früher bekommen, wenn der Vertrag kleiner ist