Frage von Sarah2014, 150

Wie besiege ich meine Panik vor Krebs?

Hallo ihr lieben. Ich habe folgendes Problem ich habe 2 große Ängste zum einen vor Aids zum anderen vor Krebs. Ich habe vor einem halben jahr einen HIVtest gemacht der gott sei dank negativ war... seitdem bin ich in der Hinsicht schon etwas beruhigter. Aber nun zum Thema Krebs (ich habe keine Krebsfälle in der Familie) allerdings habe ich bei jeder Kleinigkeit angst dass es Krebs sein könnte. Wenn ich müde bin denke ich ich habe Leukämie. Wenn ich husten habe denke ich an Lungenkrebs usw... das ist riesige Panik... ich kann nicht schlafen... Google alle Symptome & natürlich jedes Symptom passt auf i.ein Krebs.

Nun ich War jetzt Gestern beim Frauenarzt er hat meine Brust abgetastet und einen angeschwollenen Lymphknoten entdeckt (er meint wahrscheinlich kommt das vom rasieren weil die Haut dort sehr gereizt war) aber ich soll in 4 Wochen nochmal zur Kontrolle kommen. Das macht mir noch mehr Angst. Ich stelle mir schon vor wie mein Leben ohne Brust ohne Haare und mit schmerzen aussieht und wie es ist wenn man erfährt das man nur noch 1 Jahr zuleben hat.

Ich kann seit gestern nur noch weinen auf der Arbeit kann ich mich nicht konzentrieren weil ich immer denke das sind jetzt meine letzten 4 Wochen die ich normal leben kann. Ich versuche quasi alles zumachen was Krebs nicht begünstigt aber eine Garantie hat man ja nie.

Gibt es hier jmd der auch unter solcher angst leidet / gelitten hat und mir tipps geben kann wie ich mich beruhigen kann?

Diese Angst ist mein ständiger Begleiter und das kann so nicht weiter gehen... ich bin 21 Jahre alt und verbringe meine Freizeit damit mich ununterbrochen mit solchen Gedanken fertig zumachen.

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Antwort
von BellaBoo, 104

Du brauchst professionelle Hilfe. Geh zu deinem Hausarzt, schildere deine Angst und lass dich an einen Psychiater überweisen. Da es schwer ist, da Termine zu bekommen, wende dich ggf. an eine Psychiatrische Ambulanz, die sind normalerweise bei Psychiatrien oder Unikliniken zu finden.

Kommentar von Huflattich ,

Deswegen bekommen diejenigen die wirklich Hilfe brauchen keine Termine....

Kommentar von BellaBoo ,

Der Kommentar ist mir fast schon zu blöd um ihn zu kommentieren, aber da du ja anscheinend keine Hilfe brauchst, sondern sowieso nur aus nicht endenwollender Energie bestehst, kann es dir ja egal sein.

Ansonsten ist das ein ganz klassisches Bild einer Angststörung, die man zumeist nicht durch irgendwelche esoterischen Ratschläge verbessert, sondern bei der man praktische Hilfe braucht.

Aber ich nehme jetzt meine Energie und verschwende sie nicht mehr an sowas...

Antwort
von auchmama, 82

Ich stelle mir schon vor wie mein Leben ohne Brust ohne Haare und mit schmerzen aussieht und wie es ist wenn man erfährt das man nur noch 1 Jahr zuleben hat.

Und dann stell Dir doch einfach mal vor, Du rennst morgen kerngesund vor einen Bus und das wars dann!

In meiner Familie gibt es Krebs und auch andere Erkrankungen. Zeitlebens habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, dass ich selbst von irgendeiner dieser Krankheiten betroffen sein könnte. Warum auch? Das ganze Leben ist ein Risiko und keiner lebt ewig!

Genieße Dein Leben  und falls Du das Gefühl hast von Deinen Gedanken beherrscht zu werden, dann such Dir einen guten Therapeuten. Diese Gedanken können nämlich auch krank machen!

Alles Gute

Antwort
von CA2311, 69

Verschwende deine kostbare Zeit nicht dir unnötig sorgen zu machen.
Meistens ist die Sorge unbegründet, und der geschwollene Lymphknoten, das ist ein Zeichen das der Körper gegen die wie der Arzt sagte leicht entzündete haut ankämpft.
Ist meistens nichts schlimmes.
Wie gesagt mach dir darüber keine Sorgen, man soll seine Zeit genießen. Und wenn es einen irgendwann doch trifft dann schafft man das auch. Der Mensch kann mehr schaffen wie man glaubt.
Lebe gesund.... Mehr kann man nicht tun.

Kommentar von CA2311 ,

Höre auf Krankheiten zu googlen, da steht so viel Unsinn drin natürlich findet man immer eine Krebserkrankung zu Symptomen die man hat. Mein Hausarzt hatte es mir verboten Symptome zu googlen( natürlich kann er das nicht)
aber er sagte man findet immer was passendes und macht sich nur verrückt. Nicht umsonst hat ein Arzt mehrere Jahre studiert. Das kann Google nicht ersetzen.

Antwort
von 17223e, 90

Mit 21 solltest du dir da keine Sorgen machen. Es gibt viele Menschen die das gleiche denke. So etwas ist normal, jedoch solltest du diese Gefühle nicht zu stark in dein Kopf setzen versuche dich davon abzulenken.

Antwort
von xxThePresideent, 64

Keine Sorge du bist nicht alleine! Ich (w/17) kenne das zu gut... ging mir nie anders, habe auch immer alles gegooglet. Zum Beispiel habe ich mal schwer Luft bekommen was kam bei Google raus? Lungenkrebs oder Stechen in der Brust - Brustkrebs etc. 
Der Fehler ist der - das googlen! Diese Symptome passen immer gut auf krebs, genauso wie auf Millionen andere Krankheiten, im Endeffekt ist es meistens etwas harmloses... ich denke es geht vielen Menschen so und die Angst vor Krebs ist berechtigt, dennoch unnötig. Klar angeschwollene Lymphknoten sollte man schon untersuchen lassen, genauso wie Atemprobleme etc. heißt aber nicht, dass es immer gleich Lebensgefährlich sein muss. Der Körper gibt nicht so schnell auf keine Sorge...
Mittlerweile hat sich das bei mir gebessert, da ich einfach aufgehört habe alles zu googlen, das macht einen nur verrückt. Wenn du etwas hast, beruhige dich lieber erst mal, reg dich nicht auf, denn dadurch wird es auch nicht besser und sollten diese Symptome regelmäßig auftauchen oder merkwürdig und ungewohnt sein, geh lieber zum Arzt anstatt es im Internet einzugeben, denn das wird dich 0 weiterbringen, eigene Erfahrung!
Liebe Grüße :-)

Antwort
von SchwarzerTee, 66

Hallo, mir hat vor über zehn Jahren mal ein Röntgenarzt gesagt, dass von meinen großen Lymphknoten sicher welche entarten würden. Er könne mir aber nicht sagen, welche und wann das passieren würde. Toll. Seitdem habe ich unter dem Damoklesschwert gelebt. Bis kürzlich mal eine Ärztin sagte, wie unverantwortlich die Aussage damals gewesen sei. Das erst hat bei mir den Schalter wieder umgelegt.

Man kann nur seinen Verstand einschalten, die notwendigen Untersuchungen machen lassen, einigermaßen gesund leben und dem Thema im übrigen einen Platz unter "ferner liefen" zuweisen. Wenn Du das nicht allein schaffst, dann such Dir dafür Hilfe, privat oder professionell. Um diese Ängste nicht so sehr in Dein Leben zu lassen, solltest Du versuchen, dieses mit viel gutem, produktivem Inhalt zu füllen.

Alles Gute!!

Antwort
von Huflattich, 57

Was für ein schrecklicher Gedanke ständig mit Angst zu leben .Wenn Du solche Angst hast, mache Dir bewusst, dass Dir nichts passieren kann.

Du bist unsterblich. In dem Moment  wo Dir das wirklich bewusst wird sollte die Angst verschwinden. Nicht das was Du siehst ist das was Du bist, sondern Du bist einzig und allein Energie und die kann und wird nie verloren gehen. 

Das was uns Angst macht ist der Verlust unseres Egos, unseres Körpers, unserer Maske. Die Angst Leid ertragen zu müssen - sterben zu werden - ist die die wir fürchten. Fange an das Leben zu Leben, wild und gefährlich .

Wie schlimm wäre es eines Tages wirklich festzustellen das wir krank sind ohne gelebt zu haben.  

Ja, es ist so - unser Körper wird die Erde verlassen - sich wieder mit den Elementen verschmelzen. Bis dahin ist unsere Aufgabe unser Leben zu leben und Erfahrungen zu machen. Jeder Besuch beim Arzt jede Bestätigung das wir "gesund" sind ist lediglich eine Momentaufnahme und bietet absolut keine Sicherheit 

Lebe sorglos, das einzige was Du/man  wirklich tun kann(st)  

Antwort
von AiSalvatore, 56

Klingt für mich nach nem üblen Hypochonder. Schon mal überlegt dir Hilfe zuholen? Ich hätte gar keine Lust mein Leben lang in Angst zu leben, viel zu stressig und unentspannt.

Antwort
von fricktorel, 3

Gib alles dem, welchem es sowieso "gehört" (Röm.7,24-25).

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