Frage von Rexona1994, 56

HILFE WAS NUN MUTTERSCHAFTSGELD?

Ich hatte vor Antrag auf Mutterschaftsgeld eine Totgeburt. Eigentlich will ich jetzt auch gar kein Mutterschaftsgeld mehr beantragen doch mein Arbeitgeber sagt nur dann bekomme ich weiterhin Lohn, bzw. den Arbeitgeberzuschuss. Stimmt das? Muss ich jetzt Angst haben am Ende des Monats ohne Geld da zu sitzten?

Antwort
von sassenach4u, 18

Die Frage, ob Mutterschaftsgeld zusteht, hängt von Geburtsgewicht des Kindes ab.

Anspruch auf Mutterschaftsgeld besteht auch dann für 12 Wochen nach der Entbindung, wenn es sich um ein totgeborenes oder in der Geburt verstorbenes Kind handelt, sofern die Leibesfrucht mindestens 500 g wiegt (§ 31 Abs. 2 der Verordnung zur Ausführung des Personenstandsgesetzes). D.h. nur bei einem Gewicht über 500 g bekommt man auch eine Geburtsurkunde auch für ein "Sternenkind". Diese ist ausschlaggebend für die Zahlung von Mutterschaftsgeld- die musst du bei deiner Krankenkasse einreichen und bekommst von dort Mutterschaftsgeld- vom Arbeitgeber den Rest zum Netto.

Hat dein Baby weniger gewogen, dann bekommst du kein Mutterschaftsgeld.


Viel Kraft, erhol Dich.



 

Antwort
von MiaMaraLara, 7

Erstmal mein Beileid zu deinem Verlust!

Jetzt du deiner Situation: wenn noch Arbeiten warst bekommst du natürlich Gehalt, nämlich deinen Lohn.

Wenn nicht solltest du das Mutterschaftsgeld beantragen. Das zahlt die Krankenkasse und was dein Arbeitgeber zahlt ist "nur"  ein Zuschuss zum Mutterschaftsgeld (auch wenn das i.d.R. der größere Anteil ist. Du solltest also Mutterschaftsgeld beantragen. Immerhin bist du Mutter geworden und hast damit jedes Recht dazu, auch wenn dein Kind nicht mehr da ist.

Ob der Anspruch besteht hängt davon ab, wann du dein Kind verloren hast (also wie schwer dein Kind bei Geburt war). 

Antwort
von Wonnepoppen, 36

du kannst doch nicht Geld beantragen für ein Kind, das es gar nicht gibt?

Kommentar von sassenach4u ,

Gibt es doch- ist nur verstorben.

Kommentar von Wonnepoppen ,

Danke für die Aufklärung, wußte ich nicht!

Antwort
von Kleckerfrau, 32

Frag mal deine Krankenkasse, wie das jetzt gehandhabt wird.

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