Frage von ElenaWinkler, 63

Hilfe, was mach ich mit meinen Haaren nur falsch?

Ich bitte dringend um euren rat.. Also ich habe meine Haare (sie gehen mir knapp bis unter den bh) vor einem Monat geschnitten ca 2 cm.. und jetzt finde ich überall fast schon wieder spliss bei meinen spitzen.. ich verstehe nicht von was das kommen kann.. ich wasche sie etwa 2 mal in der woche & nehme 1 mal eine spülung.. was mache ich nur falsch oder von was kommt das? Es kann ja nicht einfach so kommen, oder?

Ich habe zuhause eine friseur schere, soll ich mir einfach damit den spliss weg schnippseln? Was kann ich sonst noch dagegen tun? Bitte um eure Hilfe !

Antwort
von tanztrainer1, 11

Must Du denn gerade irgendwelche Medikamene nehmen?

Das hatte ich nämlich mal. Durch sehr starke Medikamente wurden meine Haare sehr geschädigt, sodass sehr viel abgeschnitten werden mußte, Zuvor gingen mir die Haare bis zum Po runter.

Achte aber auch auf Deine Ernährung! Und besorg Dir folgendes Buch, da stehen gute Tipps im Zusammenhang mit gesundem Haarwuchs und Ernährung drin. Das hat mir damals sehr geholfen, aber erwarte da keinen Erfolg über Nacht, das dauert. Meine Haare gehen wir jetzt wieder fast bis zu Po runter!

http://www.ebay.de/itm/Stephanie-Faber-Das-Rezeptbuch-fur-Naturkosmetik-/3913888...

Mach aber nach jeder Haarwäsche eine Spülung und lass man einen Spliss-Schnitt machen!

Antwort
von HappyLaugh, 24

Also, ich weiß es nicht genau, aber deiner Beschreibung nach hatte ich das auch mal. 

Ich meine Haare gingen mir bis zum Ende der Rippen und ich hatte auch ganz viel spliss, da ich ca. 1½ Jahre nicht beim friseur war, aber ich habe mir jetzt zweimal (ein mal im Monat) spitzen schneiden lassenund jetzt ist der spliss weg, aber jetzt sind sie nur noch so lang wie deine jetzt, aber der spliss ist weg.

Also geh zum friseur und lass dir den GANZEN spliss weg schneiden und geh jeden Monat zum friseur.

Schneid sie dir nicht selber, denn wenn es schief wird kommt umsomehr ab!

Hoffe konnte helfen ;-) 

Antwort
von KickLulu, 28

Ja schnippsel ihn weg ansonsten nichts zu heißes verwenden wie z.b. glätteisen, zu heißes föhnen aber auch die haare zu färben ist schädlich

Kommentar von ElenaWinkler ,

glätteisen verwende ich nie, föhnen nur selten & färben auch nie!

Kommentar von JenBusse ,

Tönen widerum pflegt die Haare!

Expertenantwort
von Andreas Schubert, Haarpflege-Experte, 7

Spliss entsteht ja primär durch mechanische Einwirkung auf die Haarspitzen wie reibung, anstoßen, u.s.w.

Shampoonierst Du immer die Haarlängen und -spitzen aktiv mit bei der Haarwäsche?  Massierst Du dabei durch die haarlängen und -spitzen? Wie gehst Du nach der Haarwäsche mit den nassen Haaren um?  

Du schreibst, dass Du nur nach jeder zweiten Haarwäsche eine Spülung verwendest. dann brauchst Du ja wohl eigentlich eher gar keine, denn entweder man kommt mit einem grobzinkigen Kamm nach der Wäsche durch die Haarlängen durch oder nicht.  Wenn nicht, sollte die Spülung dort in die Haare, wo der Kamm nicht durchkommt  .....  sonst nirgendwo hin und eine Spülung hat auch keine sonstigen/weiteren Funktionen.

Mit einer richtig guten, scharfen Friseurschere (damit sind nicht die 10-  50 EUR Pseudo-Friseurscheren gemeint)  kann es zwar funktionieren, aber mit der falschen Scherenhaltung und -führung kannst Du selbst mit einer 1.000 EUR Friseurschere noch mehr Schaden anrichten.

Ein fachgerecht ausgeführter Spliss-Schnitt ist definitv ratsamer als jeder Selbstversuch . . . zumal auch jemand, der Deinen Kopf vor sich hat, automatisch alles besser im Blick hat.

Ebenso kostet ein fachgerechter Spliss-Schnitt kaum bis gar nichts an Haarlänge  ... sofern Du nicht so lange wartest, bis sich der Spalt in den Haaren nach oben hin erweitert hat.

Ansonsten hilft einfach definitiv der richtige/optimale Umgang mit den Haaren dabei, die Spliss-Ursachen nach einem ordentlichen Spliss-Schnitt zumindest einzugrenzen/zu reduzieren

- beim Haarewaschen wirklich nur den Kopf/die Ansätze waschen/massieren ... für die Haarlängen und -spitzen reicht der Schaum beim Ausspülen völlig aus und wer mehr Schaum in den Haarlängen vermisst, streicht den während dem Shampoonieren höchstens mal sachte und absolut gradlinig mit den fingern vom Kopf aus durch die Haarlängen.

- Niemals die Haarlängen und -spitzen rubbeln .... schon gar nicht in nassem Zustand

- nur Bürsten mit Naturborsten und echte Horn- oder Holzkämme verwenden

- nasses Haar immer vorsichtig mit einem möglichst grobzinkigen Holzkamm durchkämmen - niemals durchbürsten.

- nie zu heißes Wasser verwenden ... je kühler, desto besser

- übermäßige Hitze generell vermeiden (nicht heiß fönen, u.s.w.)

- Bürsten, Kämme, etc. auch regelmäßig reinigen

- keine Haargummis mit Metallstücken verwenden

- auf Seiden- und/oder Satinkissen schlafen. Darauf reibt sich das Haar im Schlaf nicht auch noch unnötig

- Vitamin- und Mineralienmängel vermeiden

- mind. 2 - 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken

- Stress vermeiden

- regelmäßig nachschneiden lassen, dann müssen wirklich immer nur die
Spitzen oder eben eventueller Spliss geringfügig beschnitten werden und
nicht mehr.

Für die Haarspitzen-Pflege sind diese 4 leichten, reinen Naturöle geeignet
... und auch wirklich ausschließlich die reinen Naturöle: Macadamia-,
Jojoba-, Mandel- und Arganöl (ein paar Tropfen zwischen den Fingerkuppen
verteilen und sachte/sanft bei trockenem Haar an die Spitzen geben.

Je trockener das Haar, desto anfälliger für Bruch und Spliss - deshalb
empfiehlt sich spätestens ab Schulterlänge die Haaransatzwäsche, die dem
Haar auf lange Sicht hektoliterweise austrocknendes Wasser erspart:

Ein hochwertiges Naturshampoo (z.B. "Shampoo & Duschbad Basis von
SANOLL) aus einer Auftrageflasche (1:10 mit Wasser verdünnt) bei 
trockenem Haar scheitelweise den Ansätzen entlang auftragen und dann 
ganz normal shampoonieren (und immer NUR auf dem Kopf!)

Durch das Verdünnen machst Du aus einem hochwertigen Naturshampoo für
8,50 EUR (200 ml) eines für 0,85 ... günstiger geht's schon nicht mehr
und mit einem Naturshampoo quälst Du Dein Haar (und auch Deine Kopfhaut)
weder mit chemischen Rückständen, die es auf Dauer nur stumpf, kraftlos,
fettend, spröde, bruchanfällig machen, noch mit chemischen Tensiden.

Wenn es Dir bei der Ansatzhaarwäsche zu wenig schäumt (ist nur Gewohnheitssache), emulgierst Du mit ganz wenig Wasser nach.

Es gibt natürlich auch noch andere, richtig gute, nachhaltige und
unbedenkliche Shampoos/Pflegeprodukte wie z.B. MARIAS Organic Care,
Schönes Sein, Oliebe, Herbanima, CulumNatura, u.s.w.   . . . an einem konkreten Beispiel musste ich aber mal eben die Kalkulation vorrechnen.

Bei den Shampoos von MARIAS ist zudem nicht einmal Zuckertensid im Einsatz  ...  das ist zwar auch 100% natürlich, aber wir haben jetzt im Betrieb
von Sanoll auf MARIAS umgestellt, weil ca. 5% unserer Kundinnen davon
ein leichtes Jucken auf der Kopfhaut bekommen. Es gibt mittlerweile recht
viele Allergieren (unter Anderem auch gefördert durch sehr viele
herkömmliche Chemie-Shampoos ... und nicht  nur von denen aus Drogerien
und Supermärkten, denn auch Friseurmarken wie Paul Mitchell, Redken,
Kerastase, Schwarzkopf, Wella & Co. tragen keinen "Heiligenschein").

Mischst Du auf Vorrat, dann koche das Wasser vorher ab und lass es
auskühlen. Dann sind die Keime darin abgetötet und können sich über Tage
in der Flasche nicht vermehren .... und sie kommen nicht auf die
Kopfhaut.

Und wenn Du natürlich geschmeidges und glänzendes Haar züchten
willst, beherzigstDu nicht nur eine gesunde Ernährung und den stabilen
Flüssiegkeitshaushalt Deines Körpers, sondern auch die täglichen Bürstenstriche (http://www.shampoolounge.de/ratgeber/buerstenstriche/).

Für die Bürstenstriche verwendest Du (und reinigst sie auch immer
gründlich) idealerweise idealerweise die "KOST Kamm Wildschweinbürste
mit 7 Reihen" (gibt es z.B.über amazon für 35,00 - 37,00 EUR.  Nicht nur
die Borsten zählen zu den besten für Kopfhaut und Haare . .. die
Bauweise der Bürste lässt zu, dass Du sie direkt am Bürstenkopf führen
kannst und so den Druck auf den Kopf besser regulieren kannst. Außerdem
entfällt so die "Hebelwirkung" mit dem  Anfassen am Griff und somit geht
das bei  50 - 60 oder mehr Bürstenstrichen nicht auf die Handgelenke.

So verteilst Du das Talg von Deiner Kopfhaut in die Haarlängen und Haare
brauchen Talg für deren Geschmeidigkeit und Glanz  ... unter Anderem
dafür produziert Dein Organismus diesen Stoff.

Wichtig!  Immer mit Druck über die Kopfhaut bürsten ... vom Ansatz
über den Kopf bis zum gegenüberliegenden Ansatz und in die Haarlängen
hinaus ... und das in 2 - 3 Runden um den gesamten Kopf.

So solltest Du dann immer geschmeidiges Haar haben, das weniger bis
gar nicht "bruchanfällig" ist und mit max. 3 - 4 Spliss-Schnitten pro
Jahr locker auskommen können.

Wenn Du sonst noch Fragen zur Haarpflege hast,  schreib mich einfach
direkt an.

Expertenantwort
von ITsUnacceptable, Community-Experte für Haare, 16

Du solltest keine hitze auf die haare nutzen und auch die haare nicht mit nem Handtuch rubbel, sonder mit dem T-Shirt trocken tupfen. Abend die haare leicht zusammen flechten, damit gehen die haare nicht so durcheinander und verhindert so das auch spliss entsteht.(:

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