Frage von ladymilion18, 149

Hilfe! Vermieter treten vom Mietvertrag zurück?

Hallo und zwar haben wir ein proplem wir haben freitag einen mietvertrag unterschrieben für.eine 1-2 z Wohnung jetzt schreibt mir die Vermietern per facebook diesen text ::: Sorry Ihr beiden wir haben leider ab Oktober einen Mieter fürs gesamte Haus gefunden welcher wiedererwarten keine Zwei Parteienregelung annimmt.Daher müssen wir von unserem Mietvertrag zurücktreten um Kosten zu vermeiden würden wir auf die drei Monate Kündigungsfrist (Miete ) verzichten um Euch Kosten zu ersparen bitte verzeiht die Unannehmlichkeiten . Sorry alles liebe und viel Glück !

Am 1 muss ich jetzt aus meiner Wohnung raus und was soll ich dan tun können die uns einfach so abspeisen obwohl wir schon einen mietvertrag haben ??? Der von beiden Seiten unterschrieben wurde wir wissen jetzt echt nicht mehr weiter Hilfe

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo ladymilion18,

Schau mal bitte hier:
Kündigung Miete

Antwort
von bwhoch2, 33

Hab es erst jetzt nach Durchlesen aller Antworten und Kommentare verstanden.

Die Vermieterin hat ab Oktober 2016 das Haus vollständig vermietet. Möglicherweise schon, bevor sie mit Euch den Vertrag gemacht hat.

Nun will sie den Vertrag beenden. Genauso gut könnte sie den Vertrag mit den Mietern des ganzen Hauses beenden. Sie sucht wohl das kleinere Übel. Darauf müßt ihr Euch nicht einlassen.

Fakt ist wohl, dass Eure neue gemietete Wohnung ab 1. Juni leer ist und ihr zumindest übergangsweise doch einziehen könntet.

Fakt ist auch: Sie kann Euch den Vertrag nicht kündigen. Sie hat zwei Möglichkeiten:

1. Euch unter Inkaufnahme aller Konsequenzen den Einzug verweigern

2. Mit Euch einen Aufhebungsvertrag zum 31.8. oder 30.09. zu machen und eine ordentliche Abfindung zu zahlen.

Das ist auch der Ansatz, um mit ihr zu verhandeln:

Besteht sie auf 1., was durchaus zu erwarten ist, entstehen für sie unabsehbare Kosten.

Geht 2., entfallen schon mal die Lagerkosten für Euren Hausrat und evtl. Kosten für Hotelunterbringung. Darüber hinaus könnte man die Kosten für einen Makler, der bei der Wohnungssuche hilft, die Kosten für den zweiten Umzug innerhalb kurzer Zeit und eine Abfindung für sonstige Mehrausgaben aushandeln.

Um das alles aber ordentlich geregelt zu bekommen, ist die Einschaltung eines kundigen Rechtsanwalts zwingend erforderlich. Seid ihr rechtsschutzversichert?

Expertenantwort
von johnnymcmuff, Community-Experte für Miete & Vermieter, 39

Hallo und zwar haben wir ein proplem wir haben freitag einen mietvertrag unterschrieben für.eine 1-2 z Wohnung 

Wenn Du nein Vertragsexemplar mit Unterschrift des Vermieters hast, dann ist der wirksam.

jetzt schreibt mir die Vermietern per facebook diesen text ::: Sorry Ihr beiden wir haben leider ab Oktober einen Mieter fürs gesamte Haus gefunden welcher wiedererwarten keine Zwei Parteienregelung annimmt.Daher müssen wir von unserem Mietvertrag zurücktreten 

Das Mietrecht sieht kein Rücktrittsrecht vor, es sei denn es wurde individuell vereinbart.

um Kosten zu vermeiden würden wir auf die drei Monate Kündigungsfrist (Miete ) verzichten um Euch Kosten zu ersparen bitte verzeiht die Unannehmlichkeiten . Sorry alles liebe und viel Glück !

Ein Witzbold, Ihr müsstet ja nicht kündigen, sondern der Vermieter und das geht nur aus wichtigem Grund. Hier gibt es jeinen Grund für den Vermieter.


Kosten veremeiden kann der Vermieter nur, wenn er sich mit Euch oder der anderen Partei einigt, ansonsten gilt zu Mietbeginn:


Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)

§ 535 Inhalt und Hauptpflichten des Mietvertrags


(1) Durch den Mietvertrag wird der Vermieter verpflichtet, dem Mieter den Gebrauch der Mietsache während der Mietzeit zu gewähren. Der Vermieter hat die Mietsache dem Mieter in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand zu überlassen und sie während der Mietzeit in diesem Zustand zu erhalten. Er hat die auf der Mietsache ruhenden Lasten zu tragen.(2) Der Mieter ist verpflichtet, dem Vermieter die vereinbarte Miete zu entrichten.

Am 1 muss ich jetzt aus meiner Wohnung raus und was soll ich dan tun können die uns einfach so abspeisen obwohl wir schon einen mietvertrag haben ???

Schicke dem Vermieter ein Einwurfeinschreiben und fordere ihn  auf ein Termin zur Übergabe zu vereinbaren.

Weise ihn daraufhin dass es kein Rücktrittsrecht im Mietrecht gibt und dass es einen wirksamen Mietvertrag gibt und er sich an § 535 BGB halten muss

Fernere würde ich schreiben, dass Du Schadenersatz für Lagerung der Möbel sowie Ersatzwohnraum geltend machen wirst, wenn er Dir den Wohnraum nicht zur Verfügung stellt.



Kommentar von bwhoch2 ,

Es reicht der letzte Absatz, denn an der Unmöglichkeit, Euch die Wohnung zu übergeben wird sich nichts ändern.

Antwort
von anitari, 50

Von Mietverträgen kann man nicht zurück treten.

Sie können nur gekündigt werden.

Vermieter allerdings nur aus rechtlich zulässigem Grund.

"wir haben leider ab Oktober einen Mieter fürs gesamte Haus gefunden" ist keiner.

Zudem bedarf eine Kündigung der Schriftform.

Antwort
von ichfragemich16, 63

Der Mietvertrag bleibt bestehen und du ziehst ab Mietzeitpunkt ein.

Dir kann so nicht gekündigt werden, das ist keine Kündigung.

Der Vermieter äußert einen Wunsch, dem du nicht nachkommen musst.

Entweder du ziehst ein, oder du verlangst alle dir entstehenden Nachteile ersetzt: Neue Wohnungssuche, ggf. Maklerkosten,ggf. vorübergehende Hotelkosten, Einlagerung deiner Möbel, und so weiter! Am besten lässt du dich durch einen Anwalt vertreten, es sei denn, du wirst mit einem alle Punkte betreffenden Geldbetrag abgefunden und bist einverstanden.

Kommentar von bwhoch2 ,

Einzug wird unmöglich sein.

Schadensersatz kannst Du für alles fordern, was Dir durch diese Unmöglichkeit entsteht. Allerdings musst Du auf Schadensminderung achten und darfst nicht einfach in das nächst beste Hotel für unbestimmte Zeit ziehen.

Vorsichtig wäre ich auch bei Maklerkosten. Einen Makler würde ich erst nach Rücksprache mit einem Rechtsanwalt beauftragen.

Hotel: Höchstens für ein paar Tage. Es gibt Web-Portale, über die man vorübergehend möblierten Wohnraum meist recht preisgünstig anmieten kann: airbnb, WimDu, HomeCompany, HC24 etc.

Einlagerung Deiner Möbel: Du darfst eine Spedition beauftragen, die Dein Zeug aus Deiner jetzigen Wohnung räumt und so lange einlagert, bis Du eine Wohnung gefunden hast. Hier sehe ich keine Probleme.

Natürlich: Eine ordentliche Abfindung, die alles deckt, wäre eine gute Lösung, aber weiß man es im voraus, wieviel das kosten wird? Möbellagerung ist nicht billig.

Antwort
von albatros, 42

Eine Rücktrittsmöglichkeit sieht das deutsche Mietrecht nicht vor. Will heißen, euer Mietvertrag ist rechtsgültig geschlossen und bleibt weiter wie er ist voll gültig. Teilt dem Vermieter das mit (unbedingt per Einwurfeinschreiben!!!),und er möge euch den Termin für die Wohnungsübergabe samt Schlüsseln benennen. Verweigert er das, ist er in vollem Umfang schadenersatzpflichtig für sämtliche Kosten und Unannehmlichkeiten wie Hotelunterkunft, Einlagerung eurer Möbel, höhere Miete einer Ersatzwohnung usw..

Kommentar von Grautvornix ,

Das auf jeden Fall, dann weitersehen.

Antwort
von ichfragemich16, 49

Der Vertrag kann nicht einseitig aufgelöst werden. Sei beruhigt.

Gehe auf keinen Fall auf ein Angebot ein, ohne ausreichend beraten zu sein. Du konntest aber kurz zurückschreiben, dass du das Mietverhältnis auffrecht erhältst. 

Antwort
von tuedelbuex, 56

Ab zum Anwalt! Vertrag ist Vertrag und kann weder per "Facebook" oder "Whatsapp" einfach aufgehoben werden. "Von beiden Seiten unterschrieben" heißt, dass beide Seiten mit den Bedingungen einverstanden waren. Dieser Vertrag ist rechtsgültig und ließe sich nur durch gegenseitiges Einvernehmen kurzfristig beenden....worauf Eure Vermieterin offensichtlich zu ihrem Vor- und Eurem Nachteil hinaus will....Sie erspart Euch keine Kosten (Umzug, neuerliche Kaution, evtl. höhere Miete oder Fahrkosten zum Arbeitsplatz) sondern sich selbst. Lasst Euch nicht verarschen...... 

Kommentar von bwhoch2 ,

Es nützt doch gar nichts, jetzt Krawall zu machen.

Auf den Einzug in die Wohnung zu bestehen, hat wohl keinen Sinn. Wohl aber, in Ruhe mit der Vermieterin zu reden und ihr zu erklären, worauf sie sich einstellen kann.

Kommentar von tuedelbuex ,

Auf den Einzug in die Wohnung zu bestehen, hat wohl keinen Sinn. 

Nein, sicher nicht! Es sei denn, man hat Lust auf Krawall und Kleinkrieg und immer wieder neue Schikanen.

Es nützt doch gar nichts, jetzt Krawall zu machen

Von "Krawall ist doch gar nicht die Rede.....der Fragestellerin sind Kosten entstanden, es werden weitere Kosten entstehen, die Obdachlosigkeit droht, weil die bisherige Wohnung zugunsten der jetz nicht mehr "verfügbaren" gekündigt wurde. Wie kommst Du darauf, es wäre "Krawall" mithilfe eines Anwalts seine Rechte wahrzunehmen und ggf. entstandene Kosten sowie Schadensersatz einzufordern, wenn gerechtfertigt.




Antwort
von Rockuser, 57

Ihr habt das Recht auf die Wohnung. Geh zum Anwalt.

Antwort
von Gatios, 68

Habt ihr in eurem Mietvertrag eine min. Vertragslaufzeit oder ähnlichem? Und nein das kann er natürlich nicht einfach so, du hast das recht auf die 3 monatige Kündigungsfrist, der will dir das nur so nett schreiben, weil er anscheinend unter druck steht, aber diese drei Monate stehen dir zu, den du brauchst auch Zeit eine Neue Bleibe zu finden, ihm ist das wohl egal, wenn er sowas unangebrachtes und unverschämtes schreibt ! 

Kommentar von ladymilion18 ,

können wir auch schadensersatz jetzt oder sonstiges bekommen ?

Kommentar von Gatios ,

Schadensersatz kannst du nur beanspruchen, wenn dir da durch ein schaden widerfahren ist. In deinem Fall liegt aber kein widerfahrener Schaden vor, was du jetzt tun musst ist, den Sachverhalt zu klären. UNBEDINGT MORGEN etwas dagegen unternehmen, wie ich oben beschrieben habe und nicht zögern oder es auf einen anderen Tag verlegen !!! 

Kommentar von matheistnich ,

Schadensersatz würdet ihr z.B. bekommen wenn ihr die Wohnung neu gestrichen, tapeziert habt oder einen Boden verlegt habt

Kommentar von ichfragemich16 ,

Durch Nichteinzug entsteht Schaden.

Kommentar von Gatios ,

Morgen mit einem Auszug von seinem geschriebenen Facebook Text direkt mal zu einer Öffentlichen Rechts Auskunft !!! Wen ihr sowas nicht habt und ALG 2 bezieht, dann ab zur Arge und diese Sache erklären, danach einen Anwalt Anrufen und bescheid geben, das ihr ALG 2 bezieht und dann müsst ihr auch nicht die hohen Gebühren bezahlen für die Sprechstunde. (also falls ihr bei der ARGE seid).

Ansonsten direkt ohne zu zögern zu rechtlichen mitteln greifen, das ist wirklich unverschämt so eine Nachricht zu schreiben  und dann auch noch über FACEBOOK ?!!!!

Kommentar von ladymilion18 ,

und nein keine Laufzeit

Kommentar von Gatios ,

Ich hab das wohl falsch verstanden, ihr seid also noch nicht eingezogen? 

Was dann Schadensersatz angeht, besteht die Möglichkeit, wenn ihr vielleicht ein Umzugsunternehmen oder einen Transporter Verbindlich bestellt habt, dann kann man auch den Schaden ihm anrechnen. Aber wie gesagt bitte bitte morgen hundertpro etwas tun.

Viel Erfolg , drück euch die Daumen !

Antwort
von Grautvornix, 61

https://www.steuerzahler-service.de/out/media/Leseproben/9783648077900.pdf

ich denke du kannst darauf bestehen einzuziehen, sie werden dir dann sofort kündigen und es entstehen dir nur kosten.

Kommentar von tuedelbuex ,

Unfug! Wer wird denn vertragsbrüchig? Laut Frage die Vermieterin. Dass man als Mieter hohe Kosten zu befürchten hat, wenn man sich nicht einverstanden erklärt, einen Mietvertrag, der beiderseitig unterzeichnet wurde für nichtig zu erklären, weil es dem Vermieter plötzlich anders besser gefällt, gehört ins Reich der Sagen und Legenden....auch wenn viele Vermieter es gerne anders hätten....

Kommentar von Grautvornix ,

Mag ja sein, aber was soll denn bei einer Klage rauskommen? Das sie die nächsten 25 Jahre dort  wohnen können? Sind die Kosten absehbar? Energie dafür einsetzten, oder besser was anderes suchen?

Kommentar von albatros ,

Sofort kündigen? Mit welcher Begründung? Es gibt keine rechtlich zulässige für diesen Sachverhalt!

Kommentar von Grautvornix ,

Dann kann ein Vermieter nie Kündigen, wenn er keine Begründung hat oder wie?

Kommentar von anitari ,

Dann kann ein Vermieter nie Kündigen, wenn er keine Begründung hat

Bis auf ganz wenige Ausnahmen ist das so.

Kommentar von Grautvornix ,

Dann machen Kündigungsfristen keinen Sinn !

Könnte dann auch drin stehen: Der Vermieter kann nur kündigen wenn er einen Wichtigen Grund hat!

Kommentar von anitari ,

Könnte dann auch drin stehen:

Der Vermieter kann nur kündigen wenn er einen Wichtigen Grund hat!

Du wirst lachen das steht, sinngemäß, sogar  so im BGB.

http://dejure.org/gesetze/BGB/573.html

Kommentar von Grautvornix ,

ok, find ich nicht lustig.

Antwort
von ladymilion18, 44

Sie haben ja nichtmal einen grund ?

Antwort
von matheistnich, 66

nein ihr habt ein Recht auf die drei Monate sofern kein Eigenbedarf besteht

Kommentar von ladymilion18 ,

sie haben aber doch nichtmal einen kündigungsgrund geht das jetzt so einfach ?

Kommentar von matheistnich ,

kündigen kann man immer 

Kommentar von anitari ,

kündigen kann man immer

Vermieter aber nicht ohne rechtlich zulässigen Grund. Und per Facebook oder ähnlich elektronischem Kram schon gar nicht.

Kommentar von matheistnich ,

die brauchen nur sagen meine cousine 20. Grades brauch eine Wohnung

Kommentar von anitari ,

die brauchen nur sagen meine cousine 20. Grades brauch eine Wohnung

Quatsch.

Wenn Du keine Ahnung von Mietrecht hast, lass es sein auf derartige Fragen zu antworten.

Kommentar von ichfragemich16 ,

Nein, das geht nicht durch den Vermieter auch nicht nach drei Monaten. Ausgeschlossen!

Eigenbedarf muss nachgewiesen werden, kann überprüft werden, besteht nicht, da ja neu vermietet werden soll.

Bewahre das Schreiben zum Beweis auf.

Kommentar von matheistnich ,

dann würde ich als vermieter eben meinen sohn/tochter/mann dort einziehen lassen für einen Monat und fertig

Kommentar von Grautvornix ,

ebend!

Kommentar von anitari ,

dann würde ich als vermieter eben meinen sohn/tochter/mann dort einziehen lassen für einen Monat und fertig

Vorgetäuschter Eigenbedarf bzw. Eigenbedarf der bei Vertragsabschluß schon vorhanden/bekannt war kann den Vermieter teuer zu stehen kommen bzw. die Kündigung deswegen für unwirksam erklärt werden.

Kommentar von matheistnich ,

das muss man erstmal nachweisen man kann immer sagen ich ziehe eine Trennung in betracht und nach einem Monat versucht mans halt nochmal

Antwort
von aribaole, 61

Können die, allerdings über Facebook ist es schon sehr Fragwürdig.

Kommentar von anitari ,

Können die nicht.

Kommentar von Grautvornix ,

StartRecht & SteuernMietrecht & SonstigesKündigungsfristen im Mietrecht

Wie schnell Sie ausziehen müssen

Diese Kündigungsfristen gelten im Mietrecht

Zuletzt aktualisiert: 27. Oktober 2015

Von:

Dr. Britta Beate Schön

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Das Wichtigste in Kürze

Mieter

haben eine Kündigungsfrist von drei Monaten und müssen bis spätestens

zum Dritten eines Monats kündigen, damit dieser zur Frist zählt.

Kündigungsfristen für Vermieter sind

von der Länge des Mietverhältnisses abhängig - beginnend bei drei

Monaten für bis zu fünf Jahre Mietdauer und maximal neun Monaten ab

einem achtjährigen Mietverhältnis.

In einigen Fällen gelten kürzere

Mietfristen, zum Beispiel bei Verstößen des Mieters. Meist muss zunächst

eine Abmahnung geschickt werden, außer in diesen Fällen.

Zwei Monate vor Ablauf der

Kündigungsfrist kann der Mieter der Kündigung schriftlich widersprechen,

wenn bestimmte Härtefälle vorliegen, zum Beispiel eine fortgeschrittene

Schwangerschaft, hohes Alter oder drohende Obdachlosigkeit.

Sollen wir Sie über

wichtige Neuigkeiten für Mieter

und weitere Themen auf dem Laufenden halten?

Wenn eine Wohnung nicht für
einen von vornherein festgelegten Zeitraum gemietet wird, wird
grundsätzlich davon ausgegangen, dass sie auf unbestimmte Zeit vermietet
ist. Das Mietverhältnis kann natürlich auch wieder gekündigt werden.
Das ist allerdings für den Mieter weitaus einfacher als für den
Vermieter - und zwar nicht nur, was die Kündigungsgründe angeht, sondern
auch bei den Kündigungsfristen. Die Kündigungsfristen für Wohnraum sind
in Paragraf 573 c des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) geregelt.

Kündigungsfrist für Mieter: Drei Monate

Mieter haben grundsätzlich eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Die
Kündigung muss schriftlich erfolgen. Um fristgerecht zu kündigen, muss
die Kündigung den Vermieter spätestens am 3. Werktag eines Monats
erreichen, damit der laufende Monat noch mitzählt. Samstage gelten dabei
als Werktage.  

Beispiel: Der Mieter möchte seine Wohnung zum 31. Oktober
kündigen. Das Kündigungsschreiben erreicht den Vermieter am Mittwoch, 4.
August. Diese Kündigung ist fristgerecht. Sie wäre auch am Dienstag, 3.
August, fristgerecht gewesen, weil der Sonntag nicht mitzählt. Kommt
das Schreiben aber am Donnerstag, 5. August, beim Vermieter an, wurde
die Frist von drei Monaten knapp verpasst.  

Wer die Frist von drei Monaten verpasst, der muss nicht erneut
kündigen, sondern die Kündigung verschiebt sich dann automatisch um
einen Monat nach hinten.

Mehr dazu im Ratgeber Kündigungsdienste

Daniel Pöhler

von Finanztip, Experte für Mobilität & Medien

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Kündigungsfrist für Vermieter: Hängt von Mietdauer ab

Für
Vermieter richtet sich die Kündigungsfrist danach, wie lange das
Mietverhältnis besteht. Je länger der Mieter in der Wohnung wohnt, desto
mehr Zeit hat er, um sich eine neue Bleibe zu suchen.

Kündigungsfristen für Vermieter:

0-5 Jahre Mietdauer: 3 Monate

5-8 Jahre Mietdauer: 6 Monate

ab 8 Jahre Mietdauer: 9 Monate

Wenn im Mietvertrag eine andere und längere Kündigungsfrist vereinbart
ist, so gilt sie nur für den Vermieter. Haben Mieter und Vermieter
hingegen kürzere als die gesetzlich festgelegten Kündigungsfristen
vereinbart, kann hiervon nur der Mieter Gebrauch machen.

http://www.finanztip.de/kuendigung-mietvertrag/

Und nun?

Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate, sie wird ( nicht über Facebook ausgesprochen) ordentlich getätigt.

Was soll ein Anwalt daran ändern.

Gibt es eine Garantie dafür das ein Gericht anders entscheidet?

Ist zwar eine blöde Situation, aber niemand kann absehen was bei einer Klage herauskommt.

Meiner Meinung nach Energieverschwendung, die Anwälte freuen sich ein Loch in den Bauch.

Kommentar von anitari ,

Gibt es eine Garantie dafür das ein Gericht anders entscheidet?

Garantiert. Denn das deutsche Mietrecht ist überwiegend pro Mieter.

Was sollte denn der Vermieter für einen (wichtigen) Grund haben dem Mieter vor Mietbeginn zu kündigen?

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