Frage von djangograuu, 178

Hilfe! Schärferes Gebiss zum ausreiten?

Hallo! Ich habe einen elfjährigen Wallach. Wir kommen super miteinander klar, bloß beim ausreiten haben wir ein paar Probleme. Ich reite ihn am liebsten Gebisslos oder mit normaler doppelt gebr. wassertrense, aber im Gelände wird er so heiß, dass man ihn überhaupt nicht mehr halten kann. Des is mir aber echt zu gefährlich und deshalb hab ich überlegt, mir ein schärferes Gebiss zum ausreiten zu kaufen. Ich bin echt kein Fan von gebissen, aber ih denk, des is die beste Lösung. Ich kenn mich aber nicht gut mit gebissen aus. Was wäre denn für mich geeignet? Pelham? Wenn ja, was muss ich dabei beachten/brauch ich dazu noch etwas? 3-Ring-Trense? Oder was ganz anderes?
Würde mich freuen, wenn ihr mir helfen könntet😊
Danke!!!

Expertenantwort
von NanaHu, Community-Experte für Pferde & reiten, 175

Jetzt muss ich doch mal das sicherlich allseits bekannte psychologische Grundmuster "Druck erzeugt Gegendruck" zum besten geben.

Je mehr du versuchst an deinem Pferd rum zu ziehen und zu zerren, desto mehr Wiederstand wird es leisten und um so unzufriedener und wütender wird es.

(Bevor du dich damit beschäftigst dir ein scharfes Gebiss zu zu legen, solltest du dich unbedingt über die Einwirkung verschiedener Gebisse im Pferdemaul informieren - denn schon ein einfach gebrochenes Gebiss kann relativ scharf wirken und dem Pferd massive Schmerzen zufügen.)

versuche doch einfach mal deine Ausritte möglichst entspannt für das Pferd zu gestalten (was dein Pferd beruhigt und entspannend findet, bekommst du nur durch ausprobieren heraus - Vielleicht hilft ihm ein anderes Pferd das vorweg geht, oder ein Mensch der ihn führt, vielleicht Stimmeneinwirkung, das einbauen verschiedener Lektionen die er beherrscht und gerne ausführt, etc.).

Dir wirklich weiter zu helfen ist schwierig, da ich weder dich noch das Verhalten und die Rittigkeit deines Pferdes einschätzen kann. Vielleicht hast du ja die Möglichkeit dir von einem guten Trainer vor Ort weiter helfen zu lassen.

Expertenantwort
von ponyfliege, Community-Experte für Pferde & reiten, 178

wenn das gebiss schärfer wirken soll, dann musst du halt am anderen ende des zügels mehr kraft anwenden.

sprich - du musst riegeln oder zerren.

allerdings ist die schonendere methode folgendermassen: je stärker die einwirkungsmöglichkeit, desto weicher muss die hand einwirken.

mit einem schärferen gebiss schiesst du dir quasi ein eigentor. was willst du damit bewirken? beim reiten auf dem platz wird das maul so gut wie möglich geschont - um beim ausreiten durch schmerz eine stärkere wirkung zu erreichen?

meiner meinung nach ist da dein denkansatz nicht der richtige.

du musst mehr an deiner einwirkung arbeiten - und zwar am bein. mein immer wieder gern gegebener standardtipp - weil das einzige, was dir wirklich verbesserte einwirkung verschafft: mach beim reiten IMMER die fussspitzen nach VORN.

probier es bitte aus. üb das mal drei wochen auf dem platz. du wirst erstens muskelkater kriegen, zweitens enorm deinen sitz verbessern (nie wieder nach vorn fallen) und dtittens deine einwirkung übers bein in etwa verdreifachen.

und dann reitest du im gelände am besten gebisslos. du wirst kein pferd durch blosses reissen im maul stoppen. vergleich einfach mal deine armmuskeln mit den muskeln im hals des pferdes. du hast einfach keine chance. zum zweiten sind pferde nicht doof. wenn du ein anderes gebiss einschnallst, wirds etwa 14 tage dauern, bis dein pferd weiss: aha, es geht ins gelände.

und dann gibts schon am putzplatz tanz.

die einzige lösung für dein problem heisst BESSER REITEN.

Kommentar von djangograuu ,

Ich glaube du solltest deinen Denkansatz mal überdenken. Ich finde es im Grunde nicht mal schlecht, was du sagst, aber du kannst so etwas nicht allgemein zu so einer Frage schreiben.
1. habe ich keine Probleme damit, meine Fußspitzen nach vorne zu richten und nicht nach vorne zu fallen.
2. würde mein Pferd sicher nicht anfangen am putzplatz Stress zu machen, denn er liebt das ausreiten und der Hintergrund unseres Problems ist ein ganz anderer. Das macht außerdem überhaupt keinen Sinn wenn du mal nachdenkst.
3. ist das Problem nicht, dass ich nicht genug Kraft hab oder meinem Pferd Schmerzen zufügen möchte/es dirch Gewalt kontrollieren möchte. Mein Pferd testet aber immer aus, wie weit er gehen kann. Damit haben wir aber kein Problem, da unsere Verhältnisse völlig geklärt sind. Er liebt es aber, im Gelände zu laufen und würde am liebsten gar nicht mehr aufhören, was er auch nicht tut, denn wenn ein sechshundert-Kilo-Pferd laufen will, dann läuft es, egal ob da ein Schenkel ist oder eine wassertrense oder ein Nasenriemen.
Deshalb möchte ich ein schärferes Gebiss, mit dem er mich nicht mehr einfach ignorieren kann und ich ihm im Schritt sanft sagen kann: hallo, du kannst mich heute nicht einfach ignorieren. Wenn du auf mich hörst, werden wir keine Probleme haben, wenn du es aber nicht tust, bin ich heute nicht so hilflos wie sonst, sondern kann mich bei dir durchsetzen.
Denn das eigentliche Problem ist, dass er mich nur verarscht, weil er weiß, ich kann nichts machen. Würde er wissen, ich kann etwas dagegen machen, würde er hundertprozentig damit aufhören und ich muss ihm auch nicht wehtun.

Kommentar von sukueh ,

Öhm, wenn euer Verhältnis geklärt ist, warum hört er dann im Gelände nicht auch auf dich ? 

Der Reiter bestimmt doch das Tempo. Egal ob ich auf dem Platz, in der Halle oder im Gelände reite. Wenn er testet, dann kann ich ihm - wenn das Vertrauensverhältnis stimmt - auch mit der normalen Ausrüstung klar machen, dass ich "das sagen" habe. 

Gerade wenn du ein schlaues Pferd hast, wird der genau wissen, was kommt, wenn du ein paar mal mit dem schärferen Gebiss angerückt bist. Und dann dürfte er vermutlich testen, inwieweit er umgehen kann, das Gebiss überhaupt zu nehmen. Was willst du dann machen ?

Ein rittiges Pferd wird beim guten Reiter das tun, was der Reiter möchte. Egal, wie die Gewichtsverhältnisse sind !

Kommentar von trabifan28 ,

Schnuckilein, wenn du sagst "Wenn ein 600-Kilo-Pferd laufen will, dann läuft es" glaubst du ernsthaft du könntest es am Durchgehen o.Ä. hindern nur weil du eine Kandare oder ein Pelham verschnallt hast?

Wie du schon sagst, wenn ein Pferd laufen will dann läuft es, da könntest du 10 Kandaren verschnallen.

Nur mal als kleiner Denkanstoß.

Such dir lieber einen passenden Trainer der mit dir und deinem Pferd ins Gelände geht und euere Probleme löst und sie nicht mit Pelham oder Kandare kaschiert!

Kommentar von Viowow ,

das ist jetzt aber ziemlicher schwachsinn was du schreibst...dein pferd testet im gelände wie weit es gehen kann . also ist euer verhältnis eben NICHT geklärt. sonst würde es dich nicht in frage stellen.wenn ein 600 kilo pferd gelernt hat, das sein reiter die führung hat, dan n läuft es eben nicht,wann es will. sondern wenn es das "go" vom reiter bekommt.du möchtest ein schärferes gebiss, damit er dich nicht ignoriert? aha. also tust du ihm weh. wenn du es mit trense nicht schaffst ihn zu halten wirst du es auch mit einem anderen gebiss nicht schaffen. ausser du tust deinem pferd massiv weh. richtig, würde er wissen,das du dich "wehren" kannst, würde er es lassen. aus angst vor dem schmerz. und redest dir das ganze ziemlich schön. entweder ausbildungsdefizite ausgleichen oder machs eben wie du meinst. aber dann bescjwer dich nicht in 2 wochem das dein pferd immernoch rennt und sich jetzt nicht mehr trensen lässt oder stumpf im maul ist. usw .....

Kommentar von djangograuu ,

Jemand wie du sollte nicht in Foren schreiben-wenn du die Situation nicht verstehst, lass es einfach. Würde uns beiden mehr helfen als deine "antworten". Wie alt bist du? 10?

Kommentar von Viowow ,

wen meinst du jetzt? falls mich, ich bin alt genug um pferde und reiter so auszubilden, das die solche fragen nicht stellen müssen....wie alt bist du?15? 17? in der "ich kann und weis alles" phase und der "wenn mir antworten nicht passen werde ich beleidigend" phase?

Kommentar von ponyfliege ,

ich hab auch nicht erst seit gestern mit pferden zu tun.

und ich hab auch schon mal ein pferd nach ausgeheiltem kieferbruch wieder "anarbeiten" "dürfen".

und wenn du bloss bestätigung suchst, dann stell hier bitte keine fragen, sondern klick mal oben auf forum und bring dein anliegen unter meinungen und diskussionen vor.

sorry - aber du bist hier mit deinem "anliegen" definitiv falsch.

Antwort
von Boxerfrau, 116

Die Lösung wirst du nich finden wenn du den Pferd ein schärferes Gebiss ins Maul schallst. Das wird dir vielleicht ein paar mal helfen und dann geht es genauso weiter. Was willst du dann machen? Es wäre vielleicht besser sich mal mit dem Pferd zu beschäftigen und heraus zu finden warum es so “heiß“ ist' Auch solche Geschichten sind eine Sache des Trainings.

Antwort
von LyciaKarma, 135

Arbeite an der Dressur und vor allem an der Durchlässigkeit.  

Nimm deinen Trainer mit ins Gelände. Verlege die Dressurstunde nach draußen. 

Ein scharfes Gebiss wird dir nicht helfen. Überlege, woran es liegt. Hat er kein Vertrauen in dich? Dann arbeite mehr am Boden.  

Und beachte ponyflieges Tipp - es hilft, ich habs probiert.

Kommentar von ponyfliege ,

naja... danke... ;-)

was erwartest du von wem, der schon alles kann. ich kann ja bloss zwei sachen vernünftig... va und schritt. mein RL hat mir damals gleich am anfang das schwerste beigebracht ;-)

Kommentar von LyciaKarma ,

Nur die beiden Sachen kannst du? Die man sonst für gar nichts braucht...? :P

Kommentar von ponyfliege ,

ja... ist schon grausam stümperhaft, nicht? ;=))

Antwort
von travel1bams, 149

Hallo :)

Ich bin kein Fan davon, schärfere Gebisse als Lösung bei solchen Problematiken zu verwenden. Du sollstes dir stattdessen einen Trainer zur Hilfe nehmen und an den Ursachen arbeiten, nicht die Symptome bekämpfen.
Besonders gut kenn ich mich mit Gebissen auch nicht aus, da ebenfalls gebisslos unterwegs. Aber ich meine, dass gebrochene Gebisse mit Hebelwirkung sehr scharf sind und nicht zu unterschätzen.

Antwort
von Isildur, 107

Hallo,

ein schärferes Gebiss löst euerer Problem auf Dauer nicht! Es "verschärft" es eher noch. Pferde können eine Menge aushalten, es kann durchaus ein gewisser "Gewöhnungseffekt" eintreten und dann haut dir dein Pferd auch mit Kandarre ab. Ich würde dir dazu raten, an der Durchlässigkeit im Gelände zu arbeiten. Wenn du gebissloreitest, kannst du dir doch auch eine "Notbremse" mitnehmen? Ist vom gesetzlichen eh sicherer, wenn man nicht ohne Gebiss durch die Lande zockelt.

Antwort
von Punkgirl512, 114

Zuerst: Arbeite an der Dressur - und das auch im Gelände. Viel in Richtung Versammlung, viele Seitengänge. (Schulterherein, Travers, Traversalen)

Ich habe selber auch ein anderes Gebiss zum Ausreiten drin - mit Sicherheitsfaktor. Und zwar eine ungebrochene Springkandare, meist im Großen Ring verschnallt - davor bin ich jahrelang mit Billy Allen Bit UND Kappzaum rausgegangen - wenn du also einen Kappzaum hast, der sich zum reiten eignet, schnall den statt einem Nasenriemen ein. Hier vll. auch mal ausprobieren ob Kappzaum und Wassertrense eine Lösung wären, entsprechend 4-zügelig geritten.

Wichtig ist, dass du die Physik der Gebisse verstehst. Weder ein Pelham noch ein 3-Ring-Gebiss sind harmlos - aus meiner Sicht weitaus gefährlicher und schrecklicher als eine blanke Kandare! (Zumindest in den gebrochenen Varianten) Das Pelham als Stange ist okay, vierzügelig geritten. Wäre eine Idee. ein 3-Ring hat zuerst die Wirkung einer Aufziehtrense, d.h. zieht die Maulwinkel irre hoch und gleichzeitig richtig fies ins Genick, dann kommt der Hebel dazu, bei gebrochenen Gebissen setzt hier definitiv der Nussknackereffekt ein! Die Schenkel des Mundstücks werden nach unten gezogen, das Gelenk (auch bei doppelt gebrochenen) stößt voll gegen den Gaumen. Aua! Dazu noch absolut unkontrollierte Einwirkung, total schwammig, mit gebrochenen Hebelgebissen und 3-Ring-Gebissen wird ausschließlich über Schmerz geritten.

Vll. wäre hier doch eine Springkandare/Kimblewick mit wenig Zungenfreiheit als Stange angebracht, Zügel im großen Ring zunächst. Das ist weich, man hat aber, wenns drauf ankommt, doch mehr Einwirkung. Und auch differenzierte Einwirkung, wenn man mit 2 Zügelpaaren reitet.

Bitte versuche aber ZUERST die Variante mit Kappzaum UND Wassertrense! Vll. genügt das ja bereits. (Ich würde übrigens zu einem Caveson greifen)

Ansonsten würde ich mir meinen Trainer schnappen und üben - im Gelände. Mit meiner Trainerin damals habe ich mit Hilfe der Gerte eine Notbremse eingebaut, das muss man aber zeigen.

Kommst du zufällig aus der Nähe von Düsseldorf? Dann könnte ich dir vor Ort helfen - ich habe selber einen heißen Feger, der ist gut ausgebildet (Seitengänge, große Versammlungsbereitschaft inzwischen, erste gute Piaffe-Tritte) und hetzt beim Ausreiten nach Hause, egal ob ich 30 Minuten ob 5 Stunden im Gelände war.

Kommentar von ponyfliege ,

wichtig ist auch der ausbildungsstand von reiter und pferd. bei DIR bin ich mittlerweile absolut sicher (hab genug beiträge gelesen), dass du weisst was du tust und mit der ausrüstung umgehen und sie beurteilen kannst.

bei der fragestellerin ist es für mich so, als wenn man behauptet, auf einem weissen blatt papier wäre ein buch gedruckt.

Kommentar von Punkgirl512 ,

Noch viel wichtiger finde ich, dass man exakt weiß, wie die Ausrüstung, die man gerade benutzt, wirkt. Über dieses Wissen entwickelt sich erst auch der Ausbildungsstand.

Kommentar von djangograuu ,

Vielen Dank für deine Antwort punkgirl512!!! Ich komm leider woanders her, aber danke für das Angebot!!!

Antwort
von Suizidbutterfy, 158

Ich hab beim Ausreiten immer ein Pelham drin.
Vllt kannst du die Zügel um den Hilfriemen zu machen, damit dein Pferd nicht in die Zügel tritt, falls du mal runter fällst.
Das du dann vorsichtig mit der Hand sein musst ist dir denk ich mal klar, falls dein Pferd zu stark drauf reagiert mach die Kinnkette lockerer oder mach anzüge an die Ringe vom Pelham, dann ist die Wirkung nicht so hart

Kommentar von djangograuu ,

Danke!

Kommentar von ponyfliege ,

ein pelham ist noch härter als eine sorgfältig eingestellte dressurkandare.

mit der hebelwirkung kannst du dem pferd schon bei einer unachtsamkeit mit der hand den unterkiefer brechen.

gehört NUR in den springsport... ist nicht umsonst erst ab springklasse M/A erlaubt...

Kommentar von LyciaKarma ,

Ich hoffe, du reitest wenigstens vierzüglig?  

Wieso löst du dein Problem mit Gewalt, statt an der Durchlässigkeit und Dressur zu arbeiten?

Was für einen Hilfriemen meinst du?  

Den am Sattel? Wie soll sie dann reiten?  

Damit das Pferd nicht in den Zügel steigt, benutzt man ein Martingal. 

Kommentar von ponyfliege ,

@lycia karma - zwei doofe ein gedanke... 

aber für die antwort da drüber finde ich echt keine worte...

Kommentar von sukueh ,

aber für die antwort da drüber finde ich echt keine worte...

Der Trend geht eindeutig dazu, die Pferde mit absolut unvernünftiger Ausrüstung zu reiten, anstatt auf eine vernünftige Ausbildung von Pferd UND Reiter zu achten. Ist schließlich leichter, als ordentlich reiten zu lernen und billiger, weil Ausrüstung günstiger zu kriegen ist, als ein ordentlich ausgebildetes Pferd. Absolut amüsant finde ich dann immer die Aussagen "das Vertrauensverhältnis ist aber absolut in Ordnung" :-) 

Kommentar von ponyfliege ,

wenn die bemerkung "das vertrauensverhältnis ist absolut in ordnung" kommt, zucke ich jedesmal zusammen.

nämlich, weil im nächsten satz grundsätzlich ein problem beschrieben wird. wenn das vertrauensverhältnis im grossen und ganzen stimmt, dann kann das ross mal einen "lustigen" tag haben, benimmt sich aber nicht permanent daneben.

ein pferd kann für mich ein super kumpel sein - aber es ist IMMER der rangniederigere kumpel.

Kommentar von Suizidbutterfy ,

ich denke meine pferde sind Dressur mäßig wesentlich besser geritten als eure. aber ich habe hier einen Tipp gegeben und mich nerven Kommentare von Leuten wie euch die meinen einzig und allein irgendeine Ahnung zu haben. nehmt euch nicht wichtiger als ihr seid und haltet euch zurück

Kommentar von ponyfliege ,

wenn die pferde dressurmässig SO gut geritten sind -  dann wäre schon diese frage per se überflüssig.

ansonsten ist bei deinem pferd in der grundausbildung geschlampt worden.

bei solchen problemen lässt man generell das maul erst mal ganz in ruhe. man schaut sich mal an, was da oben im innern des kopfes so abgeht. beim pferd wohlgemerkt.

und der reiter sollte lernen, das pferd im gelände "nach oben" herausgaloppieren zu lassen. das geht mit durchhängendem zügel hervorragend. 600 kilo warmblöd sind ein witz gegen eine tonne ardenner und erst recht ein witz gegen 800 kilo noriker.

und schlappe 250 kilo welsh b lachen sich glatt kaputt. 

wer so toll dressurmässig arbeitet, sollte wissen, wie man ein pferd nach oben galoppiert.

ansonsten würd ich erst mal ein halbes jahr ganz aus dem sattel bleiben und eine kopfmässige generalüberholung beim pferd machen. du kannst dir jemand suchen, der ehemalige renntraber als reitpferde ausbildet. der kann das nämlich.

Kommentar von LyciaKarma ,

Wieso brauchst du dann ein Pelham, wenn du so geniale Dressurpferde hast? Sind die vielleicht in nen halben Jahr fertig eingeritten worden und schon auf Turniere geschickt worden?

Mag sein, dass deine Pferde Turniere gewinnen oder sonst was. Meiner ist dafur erst 6 und ich reite ihn erst seit einem halben Jahr, weil er vorher schon am Boden lebensgefährlich war. Hast du auch so ein Pferd wieder reitbar bekommen?

Ich denke, in der Relation ist meiner besser ausgebildet - weil er mir als Reiter zuhört, an den Hilfen steht, auf mich achtet und durchlässig ist.

Deine können das nicht sein, wenn du zum Ausreiten ein Pelham brauchst.

Kommentar von ponyfliege ,

vermutlich ist das pelham "so schön entspannend". ironie aus.

Antwort
von DCKLFMBL, 135

Eine Kandare ist Scharf aber man muss sie richtig einsetzen können!

aber ich bin kein Freund von Gewaltlösungen deswegen versuch doch erst das Problem mit einem Trainer zu Lösen bevor man Zu So was Greift:)

Kommentar von trabifan28 ,

Ich dachte Gebisse sind allgemein Tierquälerei?
Nun muss man also eine Kandare richtig einsetzen können... soso ;-)

Kommentar von DCKLFMBL ,

Ich habe ja geschrieben Ich bin GEGEN Gewaltlösungen:)

Antwort
von schneeblumeA, 58

Hast Du schonmal probiert, vor dem Ausreiten kurz auf dem Platz zu arbeiten? Dressurarbeit oder einfach ein paar Runden Abgaloppieren und dann erst los.

Antwort
von NoLies, 128

Warum möchtest du ein Problem mit Gewalt lösen? Ein Scharfes Gebiss ist für sanfte hilfen gedacht und nicht um ein Pferd im Gelände zu bremsen.

Ich würde mir mal ankucken was die ursache ist - Bist du enstspannt in Gelände, Wie verhält er sich mit anderen Pferden im Gelände, Was macht er wenn du mit ihm im Gelände Spazieren gehst, Hatte er irgendwelche negativen Erfahrungen im Gelände, Passt der Sattel, usw usw.

Dannach kan man kucken was für Gewaltfreie lösungen man findet!

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