Frage von Catharijana, 77

HILFE Nachzahlung Otelo?

2014 war ich am Alex unterwegs und da hat mich eine Promoterin von Otelo angesprochen und sagte mir das nach 2 Wochen meine Daten gelöscht werden (zur meiner Verteidigung, sie wirkte leider sehr glaubwürdig und ich war einfach naiv), aber nur wenn ich die mitgegeben Simkarte nicht benutze. Das habe ich auch nicht getan und somt den Service null genutzt. Als ich dann bemerkte das sie mir trotzdem was abgebucht haben, schrieb ich eine Kündigung und stonierte die weitern Abbuchungen. Auf die Kündigung kam keine Antwort, dann schrieb ich noch eine Kündigung. Derweile habe ich auch beim Otelo Kundenservice angerufen, diese war sehr erschrocken und gab mir eine Adresse wo ich mich hinmelden sollte (da schrieb ich die erste Kündigung hin) Und war auch im Vodafone-Shop, wo mir gesagt wurde Otelo hat nichts mit Vodafone zu tun. Dann kam ein Brief vom Anwalt mit derartigen Nachzahlungen, daraufhin hat meine Mutter ein Brief geschrieben und es schien somit erledigt.

Bis jetzt, es kam nun wieder ein Brief mit Nachzahlung, was soll ich nun tun?

Antwort
von Messkreisfehler, 28

Was steht denn im Mobilfunkvertrag den Du unterschrieben hast?

Da sind ja die Kosten aufgeführt...

Wenn Du diesen unterschrieben hast, dann musst Du natürlich auch die Kosten dafür zahlen. Je länger Du wartest, desto teurer wirds.

Antwort
von SoDoge, 48

Anscheinend war das nie erledigt. Wenn diese auf die Zahlung bestehen und bereits einen Anwalt eingeschaltet haben, solltet ihr euch auch einen Rechtsbeistand suchen und euch gegen die Forderung wehren.

Kommentar von Catharijana ,

okay, vielen dank

Antwort
von Repwf, 34

Hast du (oder deine Eltern falls du noch minderjährig) eine Rechtsschutzversicherung ?

Kommentar von Catharijana ,

war da leider nicht mehr minderjährig

Antwort
von MaxNoir, 32

Wenn du unter 18 bist ist kein Vertrag den du abschließt wirklich rechtlich bindend, sobald deine Mutter einen Widerspruch eingelegt hat.

Kommentar von AalFred2 ,

Na irgendwie gibt es da schon noch den §110 BGB.

Kommentar von MaxNoir ,

Ja, gut. Aber das muss ja dann die Mutter entscheiden, ob die Nachzahlung in der Höhe von Mitteln ist, die sie ihrem Sohn zur Verfügung stellt. Du hast recht mit dem Taschengeldparagraphen, aber dieser lebt von Verhältnismäßigkeit. Wenn die Nachzahlung 250 Euro ist und er 16 ist, ist es unverhältnismäßig und damit greift dann auch der 110 BGB nicht mehr, oder nicht?

Kommentar von AalFred2 ,

Zum Einen ist die Fragende volljährig. Zum Anderen kann die Mutter auch bei Minderjährigen nicht anhand irgendeiner Betragshöhe entscheiden. Standen die Mittel bei Vetragsschluss zur freien Verfügung, ist der Vertrag wirksam unabhängig von der Höhe des Betrages.

Kommentar von MaxNoir ,

Stellt sich die Frage ob sie zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses volljährig war und ob die Mittel da waren. Muss sie halt selbst wissen.

Kommentar von AalFred2 ,

Da sie inzwischen volljährig ist, ist das Alter bei Vertragsschluss völlig irrelevant.

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