Frage von nunaaa111, 20

Hilfe, MSA-Themennn?

Hallo, ich werde im nächsten jahr, im Mai 2017 eine MSA Präsentation halten müssen..

( wer nicht weiss was der MSA ist, - das ist die Mittlere Schulabschluss inder 10, Klasse. Man muss eine mündliche Prüfung in englisch machen, eine Präsentation über ein Thema halten und 3 schriftliche Prüfungen schreiben jeweils in Mathe, Deutsch und Englisch. )

ich muss eine 20-Minuten Präsentation halten, mit einem Partner beide jeweils 10 Minuten.

Da ich mir jetzt schon gedanken darüber mache, um mich gut vorzubereiten und alles gut zu präentieren, suche ich schon die ganze Zeit einen Thema.. Ich wollte eigentlich etwas im Fach Ethikmachen, aber mir fällt dort nichts ein.. Hättet ihr vielleicht ein Thema in Ethik, welches interresant ist und man viel darüber erzähln kann ??

Meine Alternative wäre ( wenn ich nichts in Ethik finde ) im Fach Bio etwas zu präsentieren.. dann würde ich schwangerschaft nehmen, da man echt viel darüber erzählen kann..

Es tut mir echt leid für diesen langen Text hier, aber wenn ihr Ideen habt, wäre es echt hilfreich hier zu antworten..

LG

Antwort
von Linalein77, 16

Ich hatte Prüfung in Ethik und musste über den Tod sprechen, welche Arten es gibt usw.
Ansonsten könnte man noch über die Weltreligionen sprechen.

Kommentar von nunaaa111 ,

ok dankeschön, war denn deine Präsentation mit dem Thema gut ?

Kommentar von Linalein77 ,

Ja, sehr gut. 👍

Antwort
von carn112004, 7

"Hättet ihr vielleicht ein Thema in Ethik, welches interresant ist und man viel darüber erzähln kann ??

Meine Alternative wäre ( wenn ich nichts in Ethik finde ) im Fach Bio
etwas zu präsentieren.. dann würde ich schwangerschaft nehmen, da man
echt viel darüber erzählen kann.."

Während du zum Thema Schwangerschaft tendierst, fällt dir kein Thema bei Ethik ein, über dass man viel sagen könnte?

Etwas überraschend. Wie wärs denn mit Abtreibung?

Ausgangspunkt:

Das Grundgesetz sollte ja hierzulande eingehalten werden.

Dann das:

http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv088203.html

"

1.
Das Grundgesetz verpflichtet den Staat, menschliches Leben, auch das
ungeborene, zu schützen. Diese Schutzpflicht hat ihren Grund in Art. 1
Abs. 1 GG; ihr Gegenstand und - von ihm her - ihr Maß werden durch Art. 2
Abs. 2 GG näher bestimmt. Menschenwürde kommt schon dem ungeborenen
menschlichen Leben zu. Die Rechtsordnung muß die rechtlichen
Voraussetzungen seiner Entfaltung im Sinne eines eigenen Lebensrechts
des Ungeborenen gewährleisten. Dieses Lebensrecht wird nicht erst durch
die Annahme seitens der Mutter begründet.
2. Die Schutzpflicht für das ungeborene Leben ist bezogen auf das einzelne Leben, nicht nur auf menschliches Leben allgemein. 3. Rechtlicher Schutz gebührt dem Ungeborenen auch gegenüber seiner Mutter. Ein solcher Schutz ist nur möglich, wenn der
Gesetzgeber ihr einen Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich verbietet und ihr damit die grundsätzliche Rechtspflicht auferlegt, das Kind auszutragen. Das grundsätzliche Verbot des Schwangerschaftsabbruchs und die grundsätzliche Pflicht zum Austragen des Kindes sind zwei untrennbar verbundene Elemente des verfassungsrechtlich gebotenen
Schutzes.

"

Ungeborene haben also auch ein Recht auf Leben nach Grundgesetz (das Bundesverfassungsgericht hat nämlich nach GG die Letzbefugnis zur Auslegung und damit gilt das im Urteil bezüglich des Lebensrecht ungeborener gesagte) und Schwangere haben die (nicht sonderlich streng durchgesetzte) Rechtspflicht zum Austragen.

Da ergeben sich jetzt viele mögliche ethische Diskussionen, z.b.:

Wie können es eigentlich unsere Lehrer verantworten, dass es uns, obwohl wir bestimmt schon Sexualkundeunterricht hatten, jetzt fast von den Stühlen haut da wir hören, dass wir als Frauen gefälligst laut Staat das ungeborene auszutragen hätten, wenn mal die Verhütung fehlschlägt?

Oh, Entschuldigung, so wie unsere Lehrer grad schauen, war ihnen das vielleicht auch nicht klar, also wie können es die im Bildungsministerium verantworten, dass weder uns noch unseren Lehrern bewusst ist, dass bei Versagen der Verhütung dann etwas existiert was DAS Recht auf Leben nach Artikel 2 Absatz 2 Grundgesetz hat?

Bzw. kann man sich zum GG bekennen, auch wenn man dieses Recht auf Leben ablehnt (wie das einige Feministinnen auf jeden Fall tun)?

Wie kann man ungeborene als Gesellschaft schützen und an dieses Recht auf Leben erinnern (BVerfG sagt: "

10. Der Schutzauftrag verpflichtet den Staat ferner, den rechtlichen Schutzanspruch des ungeborenen Lebens im allgemeinen Bewußtsein zu erhalten und zu beleben.

"), ohne damit gleich Frauen als "Mörderinnen" an den Pranger zu stellen?

Und das fällt mir nur spontan aufgrund der geltenden Rechtslage ein, zu dem Thema könnte man auch tonnenweise anderen Kram erzählen (z.b. Vergleich mit anderen Ländern, Vergleich mit Vergangenheit, etc.)

Bietet sich vielleicht auch deshalb an, da grade in Polen ernsthaft versucht wird, das Abtreibungsrecht zu verschärfen.

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