Frage von seven11art, 27

Hilfe mit Mengen in Informatik?

Ich habe ein Aufgabenbeispiel bekommen und verstehe den Sinn dahinter nicht ganz. Wir wollen eine Umkehrbildung einer Code darstellen.

c: A --> X

d : { c (a) | a € A } --> A

Es gilt für alle: a € A : d (c(a)) = a

Erstens: Was sagen die Klammern c(a) aus? Zweitens: Was sagt der letzt Schritt aus?

Danke schon mal im Vorraus!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von kreisfoermig, 11

Die Klammern dienen der Lesbarkeit: Wir schreiben ƒTERM oder ƒ(TERM) bedeutet Funktion ƒ evaluiert auf den Term TERM, also quasi eval(ƒ, TERM). Die Klammern dienen dem Zwecke der klaren Abtrennung, denn z. B. ist ƒ5+2 mehrdeutig aber mithilfe von Klammer lässt sich festlegen, ob ƒ(5+2) oder ƒ(5)+2 gemeint ist.

Die FORDERUNG

d(c(a)) =^! a für alle a ∈ A

(hier =^! ist Kürzel für das schriftlich erstellbare Gleichheitszeichen mit ! oben drauf)

bedeutet, d soll so beschaffen sein, dass eval(d, eval(c, ·)) = eval(id, ·) gilt, das heißt, dass d die Codierungsfunktion c invertiert, sprich, entkodiert.

Antwort
von Eyduuu, 13

c ist eine Abbildung, die einem Element aus A ein Element aus X zuordnet. d ist eine Abbildung, die jedem tatsächlich abgebildeten Element aus A (welches dann auch in X ist) wieder ein Element aus A zuordnet.

Die letzte Aussage sagt, dass für alle Elemente aus A eine Komposition oder Hintereinanderausführung wieder das Ursprungselement ergibt.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community