Frage von Wewaii1994, 59

Hilfe Mietrecht Hundehaltung?

Also meine alte Vermieterin hat mir einen hund vor 1 Jahr erlaubt dann haben sie sich Nachbarn beschwert weil ich einen hund mit einer Freundin oft als Besuch hatte das waren 15 nachbarn hab ich dann mit ihr besprochen und jetzt meldet sich die neue aufeinmal ist es nicht okay obwohl ich mir nicht zu Schulden kommen lassen habe angeblich haben die hunde ins Treppenhaus gemacht aber über mir wohnt ja auch ein Hund also kann man das nicht sagen das das mein hund war und auch eine Beschwerde weil sie draußen auf dem Gehweg gemacht haben das Verstehe ich sowieso nicht

Expertenantwort
von bwhoch2, Community-Experte für Mietrecht, 11

Dann teile das doch der neuen Vermieterin mit, dass Du eine Erlaubnis zur Hundehaltung bekommen hast (schriftlich?) und die Hundehinterlassenschaften nicht von Deinem Hund stammen.

Wenn sie darauf besteht, dass der Hund weg kommt, müßte sie Dich verklagen und da hätte sie wohl äußerst schlechte Karten.

Antwort
von ChristianLE, 14

Eine Genehmigung zur Hundehaltung kann widerrufen werden, wenn Störungen vorliegen.

Ob das hier der Fall ist, kann ich nicht einschätzen.

P.S.: Es wäre super, wenn Du Satzzeichen verwenden würdest. Das würde helfen, den Text beim ersten Mal zu verstehen.

Antwort
von GravityZero, 33

Wenn du Hundehaltung nicht schriftlich erlaubt wurde und im Mietvertrag Tierhaltung erst nach Rücksprache erlaubt ist, dann hast du schlechte Karten. Und selbst die Erlaubnis kann der Vermieter jederzeit widerrufen wenn es Probleme gibt.

Kommentar von Wewaii1994 ,

Ich hab ja die Erlaubnis und soweit hat sich ja das Verhältnis zu den anderen nachgebessert und es gab seit ca ein halben Jahr keine Beschwerden mehr

Antwort
von schelm1, 6

Soweit Ihnen gegenüber die Hundelhaltung durch den Vermieter nicht mit dem Hinweis auf die Nachbarbeschwerden widerrufen wurde, ist doch z.Z. noch alles in Ordnung!?!

Antwort
von qugart, 31

Wenn im Mietvertrag nichts ausdrücklich geregelt ist und es Beschwerden von anderen Mietern gibt, dann kann die Haltung auch verboten werden.

Jedoch gilt auch hier die Gleichbehandlung. Einem Mieter kann nicht grundlos die Haltung verweigert werden, wenn ein anderer Mieter die Erlaubnis hat.

Kommentar von TrudiMeier ,

Grundlos nicht, mit Begründung schon. Auch ist ein Vermieter nicht verpflichtet, alle Mieter gleich zu behandeln. Jedoch dürfte es hier tatsächlich schwierig werden, den Übeltäter zweifelsfrei zu bestimmen.

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