Frage von Orion0709, 57

Hilfe! Katze frisst einfach nicht?

Alles fing damit an, dass meine 18 Jahre alte Katze plötzlich nichts mehr fraß. Nach einigen Tagen gingen wir zum Tierarzt und die Blutuntersuchungen ergaben enorm hohe Leberwerte (normal: max 130, unsere Katze: 1439). Nach weiteren Untersuchungen stellte die Tierärztin eine Bauchspeicheldrüsenentzündung fest, welche mit Antibiotika, Infusionen und einigen weiteren Medikamenten normal gut zu Behandeln ist. Bei unserer Katze Minka ist das leider nicht der Fall. Seit genau einer Woche isst sie trotz der ganzen Infusionen, Medikamenten und Antibiotika nichts. Stuhlgang hat sie auch nicht mehr. Ich schätze das Antibiotika schlägt nicht richtig an. Sie trinkt viel und Pieselt auch Häufig. Wir wissen einfach nicht mehr was wir machen sollen um sie zum essen zum bringen. Und generell sind wir am verzweifeln, da einfach nichts funktioniert wie gedacht!

Hat jemand Tipps oder Erfahrungen mit soetwas?

Sie ist am fressen interessiert, geht hin und schnuppert neugierig.. letztendlich frisst sie dann aber nichts :( und dadurch das sie so alt ist, merkt man auch wie geschwächt sie ist und ich fürchte wir haben nicht mehr genug Zeit um eine Lösung zu finden. Ich meine 18 ist ein hohes Alter, aber aufgeben will ich aufjedenfall noch nicht!

Vielen herzlichen dank für eure Hilfe!!!!!

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von peace1287, 23

Mein Kater ist jetzt auch schon 16. Er frisst zwar noch. Aber nicht mehr so gut wie früher. Ich geb ihm  ab und an ein flüssiges Nahrungsergänzungsmittel, was ich von der Tierärtzin bekomme und unter sein Futter mische. 

Das regt auf jeden Fall seinen Appetit an und  scheint ihm auch zu schmecken.

Kommentar von Orion0709 ,

Danke für den Tipp!  

Kommentar von peace1287 ,

Gern und danke für die HA.. ;-)

Antwort
von auchmama, 36

Ich meine 18 ist ein hohes Alter

Mit der Einsicht solltest Du den Rest mit dem behandelnden Tierarzt besprechen!

Ich kann nur vermuten, dass Deine Katze schlauer ist und instiktiv spürt, dass ihre Lebensuhr so langsam abgelaufen ist!

Es ist absolut schwer, ein geliebtes Lebenwesen zu verlieren. Trotzdem sollte man sich immer die Realität vor Augen führen und nicht um jeden Preis irgendwelche lebens- und evtl. leidenverlängernde Maßnahmen ergreifen!

Besprich Dich bitte mit dem Tierarzt, nur der kennt Dein Tier und kann Dir wirklich guten Rat geben!

Alles Gute

Kommentar von Orion0709 ,

Das dachte ich mir auch schon. Aber solange sie nicht leidet oder große schmerzen hat versuchen wir einfach alles. 

Kommentar von auchmama ,

Ich bin noch in einer Zeit aufgewachsen, wo kein Mensch mit einer Katze oder einem Hund einen Tierarzt aufgesucht hat und vielleicht denkt man dann durchaus auch jetzt noch etwas realistischer.

Von der heutigen Tiermedizin bin ich oft leicht irritiert. Extrem befremdlich finde ich, wenn man z. B. Hunde sieht, die sich in einem Rollwagen fortbewegen!

Würde sich der Mensch mal vor Augen halten, was mit diesem Hund in freier Wildbahn passiert wäre, der Hund auch in der Zwischenzeit einen extremen Leidensweg hinter sich bringen musste und Menschen sich dann damit rühmen "alles für den Hund getan zu haben" - wie grausam, weil ein Tier diesen gesamten Prozess und was mit ihm da passiert ist und passiert, gar nicht begreifen kann!

Tiere leben im Hier und Jetzt und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie auch im Hier und Jetzt leiden. Sie merken ja, dass sie nicht mehr gesund und fit sind! Menschen neigen aber dazu, nur menschliches Leiden als Leiden anzusehen........ :-(

Kommentar von Miesepriem ,


Sehe ich genauso wie "auchmama"... Es war als Kind für mich auch schwer als meine
Großeltern mit meinem kleinen Mischling zum Tierarzt gefahren sind und
sie nur mit der Leine und dem Halsband zurück kamen. Noch schwerer war
es im letzten Jahr, als ich meinen Hund mit 13 Jahren gehen lassen
musste. Eine Woche habe ich gebraucht. Eine Woche die er noch leiden
musste, weil ich " alles für ihn tun wollte"... Täglich eine handvoll
Tabletten gegen Epilepsie, gegen Schmerzen im Rücken, und gegen
Magenschmerzen.... In meinen Augen war er sonst "munter".... doch seine Augen sagten was anderes...




Kommentar von auchmama ,

Diese schöne Geschichte ist für uns Menschen, die wir vielleicht nicht los lassen wollen! Es gibt sie über Hund und Katz und natürlich auch für jedes andere liebenswerte Haustier:

http://www.katzeninfo.com/Abschied/Regenbogen/regenbogen.html

Tiere sind uns nur anvertraut, haben eine gewisse Lebenserwartung und wir Menschen müssen lernen das zu respektieren und zu akzeptieren.....

Kommentar von Orion0709 ,

Ich bedanke mich für all eure lieben Worte. Letztendlich haben wir uns dazu entschieden sie einschläfern :( 

Kommentar von auchmama ,

Ein trauriger Tag ohne Frage :-(

Die Erinnerung, an 18 wundervolle Jahre, kann Dir aber keiner mehr nehmen!

Fühl Dich gedrückt und getröstet ♥

Kommentar von Orion0709 ,

Vielen Dank 'auchmama' !  :) man hat ihr die Erleichterung richtig angesehen! 

Kommentar von auchmama ,

man hat ihr die Erleichterung richtig angesehen! 

Ja, diesen Blick kennen wohl alle, die sich für das Wohl des geliebten Tieres durch ringen......

Antwort
von bastidunkel, 32

Da kann euch nur die Tierklinik weiterhelfen. Die Möglichkeiten bei einem Tierarzt sind sehr begrenzt. Vermutlich wird man euch zur Einschläferung raten. Ihr solltet eurer Katze ein gnädiges Ende bereiten, statt sie an einer wahrscheinlich unheilbaren Krankheit elendig krepieren zu lassen. Für ein Tier ist der Hungertod schrecklich!!!

Antwort
von Miesepriem, 22

So hart es klingt, aber mit 18 Jahren hat das Mäuschen ein wunderschönes langes Leben genossen. Bevor ich das Tier mit noch mehr Medikamenten zudröhnen würde, würde ich mich eins fragen....

wo hört Tierliebe auf und wo beginnt Tierschutz? Willst DU das alles, oder hat das Tierchen nicht die Erlösung verdient? Sie frisst nicht mehr, pinkelt oft. Medikamente schlagen nicht mehr an... Für mich wäre trotz allem die Entscheidung klar.

Alles Gute.

Kommentar von auchmama ,



wo hört Tierliebe auf und wo beginnt Tierschutz?

Du schreibst mir aus der Seele!

Und letztendlich wollen ja auch "einige" Tierärzte nur gut leben! 

Auch da klaffen inzwischen Welten zwischen einer hochsterielen Tierbehandlungsluxuspraxis, mit höchstmoderner Praxisausstattung - oder einem Tierarzt, der sich noch aktiv im Tierschutz engagiert, keine Luxuspraxis sein Eigen nennt, aber jederzeit erreichbar ist.

Ich bevorzuge da den Letzteren

Antwort
von lindgren, 31

Bringe die Katze in eine Tierklinik. Sofort. Vielleicht können sie da noch etwas machen. Zwangsernährung wäre eine Option (hört sich schlimm an, ist es aber nicht.). Es gibt Futter beim Tierarzt zu kaufen, gerade für solche Fälle. Hat der Tierarzt euch was mitgegeben?

Auch mit 18 kann eine Katze behandelt werden und noch einige Jahre leben. Aber ihr müsst sofort in die Klinik.

Alles Gute.

Kommentar von Orion0709 ,

Ja der Tierarzt hat uns ungefähr 8 verschiedene Sorten von Futter mitgegeben. Leider frisst sie nichts außer manchmal ein kleines Stück gekochtes hühnchen :( 

Und in eine Tierklinik wollen wir sie nicht mehr bringen... wir sind jeden tag beim Tierarzt und sie ist danach immer soooooo erschöpft.. ich bin mir sicher das sie es in der Klinik erst recht nicht mehr schafft :( 

Ich weiß garnicht mehr was ich machen soll... wir versuchen so viel :( und man merk förmlich wie sie immer schwächer wird 

Kommentar von lindgren ,

Ihr solltet es aber tun. In einer Klinik gibt es mehr Möglichkeiten als in einer Praxis. Sonst stirbt sie an Auszehrung.

Kommentar von Orion0709 ,

Ich bedanke mich für all eure lieben Worte. Letztendlich haben wir uns dazu entschieden sie einschläfern :( 

Kommentar von lindgren ,

Oh. RIP kleine Katze. Ich drücke euch!

Kommentar von Orion0709 ,

Vielen dank! :) es War aufjedenfall richtig so! 

Minka❤

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