Hilfe, Ist eine Glutenunverträglichkeit möglich?

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4 Antworten

Wenn der arzt den Test gemacht hat und er negativ war dann hast du auch keine glutenunverträglichkeit. Dafür macht man ja diesen Test.

Es gibt ja noch sehr sehr viel mehr Inhaltsstoffe, auch solche die meistens in Lebensmitteln vorkommen wo auch Gluten drin ist.

Gehe doch noch einmal zu dem Arzt und lasse dich beraten ob man noch weitere Tests auf weitere Stoffe machen kann, evtl welche wo es seltener eine Unverträglichkeit gegen gibt.

Hast du auch testen lassen ob deine darmflora aus dem Gleichgewicht ist? Sprich darauf doch auch mal den Arzt an.

Hast du schonmal überlegt ob es auch stressbedingt sein könnte? Dein Text klingt jetzt nicht so als würdest du harmonisch mit deiner Familie Zusammenleben..

Alles in allem würde ich dir raten, führe nochmal ein Gespräch mit deinem Arzt, sag ihm das was du hier auch geschrieben hast und so, das bringt dir sicherlich sehr viel mehr als Antworten übers Internet von nicht-Ärzten.

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Kommentar von Mrsblondelove
10.01.2016, 13:01

Mein Arzt hat mich aber so ziemlich auf alles untersucht, alle Unverträglichkeiten, auch auf Tumore oder Krankheiten wie Morbus Crohn. Stressbedingt glaube ich ist es nicht, ich habe die Symptome schon seit mehreren Jahren und ich bin mir ziemlich sicher dass es mit Essen zusammenhängt. Und ich habe auch schon öfters gehört, dass eine Glutenunverträglichkeit nicht erkannt wurde, die Symptome sich bei entsprechender Ernährungsumstellung aber deutlich verbessert haben.

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Eine Zöliakie (Autoimmunerkrankung aufgrund einer Glutenallergie) kann u.A. die von dir genannten Beschwerden auslösen (die Symptome sind sehr unterschiedlich, teilweise ohne typische Darmbeschwerden -> eines der "Chamäleons der Medizin"). Wenn du beim Verzicht auf Gluten eine Verbesserung bemerkst, sollte die Zöliakie untersucht und sicher ausgeschlossen werden. Die Probleme könnten durchaus auch psychosomatisch bedingt sein, das sollte jedoch erst in Betracht gezogen werden, wenn alle "körperlichen" Ursachen ausgeschlossen sind.

Die Diagnose wird zunächst über bestimmte Antikörper im Blut gestellt, im nächsten Schritt sollte dann eine Magenspiegelung mit Biopsien (Entnahme kleiner Schleimhautproben aus dem Dünndarm) durchgeführt werden. Dort zeigen sich bei Zöliakie bestimmte Veränderungen. Welche Tests der Arzt durchgeführt hat (es gibt nicht "den einen" Test auf Glutenunverträglichkeit) und mit welcher Sicherheit eine Zöliakie ausgeschlossen wurde, kann ich hier natürlich nicht beurteilen. Andere Allergien, Infektionen oder Stoffwechselstörungen sind ebenso mögliche Ursachen.

In jedem Fall solltest du dich bei so lange bestehenden Problemen bei einem Spezialisten (Gastoenterologe) vorstellen. Auch deine Eltern sollten ja daran interessiert sein, dass es dir in Zukunft gut geht.

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Kommentar von JuxSinnlos
10.01.2016, 13:23

Übrigens: Bitte nicht dauerhaft und in Eigenregie auf Gluten verzichten. Die Diagnose sollte einmal gestellt werden, danach lernen Patienten in einer Ernährungsberatung, wie man sich glutenfrei ernähren kann. Das ist keineswegs einfach, aber für eine Heilung notwendig. Bei glutenarmer Ernährung ("Glutenfreie" Produkte sind oft nur glutenarm) bleibt die Entzündung im Darm bestehen.

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@Mrsblondelove,

ja, es ist möglich, dass bei dir eine Glutenunverträglichkeit vorliegt. Das kann bei und von einem Arzt untersucht und festgestellt werden.

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Kommentar von Mrsblondelove
10.01.2016, 12:42

War ich schon, der hat aber nichts rausgefunden...

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wenn du dich glutenfrei ernährst und es geht dir besser kann es schon sein, vlt ist es auch was anderes was du nicht verträgst. aber wenn es dir von dem essen deiner eltern tatsächlich so schlecht geht könntest du dichbeim jugendamt beraten lassen oder einfach selbst kochen damit deine eltern sehen wie ernst es dir damit ist

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