Frage von bellay, 93

Hilfe, ich muss meine Depressionen nachweisen, habe mich aber nie zu einem Neurologen überwunden?

Hallo liebe Nutzer, ich hoffe darauf hier evtl gleich gesinnte zu finden, jemand der mir hierbei behilflich sein kann.

Folgendes Problem: Ich leide seit längerem an Depressionen und habe dadurch viele
Schwierigkeiten aufgegriffen.

In meinem Leben sind bereits sehr viele Unahnnehmlichkeiten aufgetretten, die ich bislang alle sehr gut unterdrücken konnte. Ich bin/war ein wirklich seeehr fröhlicher Mensch doch im laufe der Zeit ..

begann alles im Jahr 2011 als Ich an eine neue Schule gewechselt habe, alles lief Klasse ich habe mich mit meinen Schulkollegen prima verstanden da ich eigentlich ein sehr offener, zugänglicher Mensch bin. Im laufe der Zeit nahm ich unbewusst um die 10 - 15 Kilo zu.
Ich habe für meine Prüfungen wirklich sehr viel gelernt, habe ich sehr gut vor bereitet doch plötzlich bekam ich unerklährlicherweise Prüfungsängste bzw Versagensängste.

Noch bevor der Professor die Test's ausgeteilt hatte, bekamm ich aus dem nichts seeehr starke Bauchschmerzen, so stark dass ich ins Ärztezimmer getragen werden musste und von meinen Papa abgeholt wurde..

Dann war es mit den Versagensängsten bereits so weit, dass ich trotz seehr langer und sehr guter Vorbereitung in letzter Sekunde zu den Prüfungen garnicht mehr angetretten bin. (Bin einfach nicht zur Schule erschienen)

Dementssprechend folgte der rauswurf (die Schule war sehr begehrt und die Chance war gering, die erste Klasse wiederholen zu dürfen)

Da mir persönlich sehr viel an der Schule liegt und ich teilweise von meinen Eltern auch gehetzt wurde, meldete ich mich direkt an einer anderen Schule an um fortzufahren.

Das erste Jahr verlief gut, die einzige Auffälligkeit war das Morgentliche aufstehen, ich kam leider des öfteren zuspät und somit hat es die respektloseste, fieseste Lehrerin auf mich abgesehen. Sie stichelte immer wieder auf mich ein, bis es irgendwann einmal mit Mobbing oder besser gesagt psyhischen Terror endete. (dazu später im Kommentar)

Die nächste Auffälligkeit war es dass ich plötzlich mit der Zeit Überraschend leicht Blackouts bekam und im Brustkorb ständig starke Stiche fühlte und ich zudem Atemnot bekam.

Der Hausarzt schickte mich ins Krankenhaus für eine Herzuntersuchung, dort überraschten mich die Ärzte mit einem 7 Tätigen Aufenthalt, Sie führten mit mir EKGs durch entnahmen mit Blut ect. . Ich war dort sogar bei einer Psyhologin, was mich Insgeheim sehr gefreut hat da ich mir dachte dass ich endlich eine Ansprechperson haben werde und garnicht weiß wo ich Anfangen soll, aber vergeblich. Sie sprach mit mir ganz Oberflächlich über die Schule/Berufsmöglichkeiten, es war zwecklos ich konnte mich Ihr von selbst einfach nicht Öffnen. Somit wurde ich dann Entlassen und in meinem Befund stand folgendes:

Vd. a. Extrasystolen, Belastungsdyspnoe, Skoliose, skelettogner Thoraxschmerz

Mit dem Befund sollte Ich wieder bei meinem Hausarzt antretten, vergeblich.

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Antwort
von Gugu77, 9

Hallo Bellay,

ich habe mir deine Kommentare durchgelesen. Da Du von Matura sprichst, wohnst Du offenbar in Österreich. Ich weiß nicht, ob die Systeme Deutschland und Österreich vergleichbar sind, jedoch würde ich Dir erstmal empfehlen tatsächlich den Psychiater aufzusuchen. Auch wenn der Termin in einem Monat ist- gehe hin.

Nun zu deinem Problem mit den 5000 Euro. Ich denke, dass Du  das vorweisen solltest, was Du hast: Die Rezepte und den Brief vom Arzt (deinen Hausarzt?). Immerhin hast Du ein Antidepressivum erhalten.

Das wichtigste ist, dass Du Dich nun beruhigst und nicht verrückt machst.

Die Situation ändert sich dadurch nicht- ganz im Gegenteil, Du machst Dich kaputt mit Sorgen.

Bringe die Sachen zum FA und warte ab. Du weißt noch nicht, was passieren wird.

Zeitgleich kannst Du zu einem Sozialdienst  oder sozialpsychiatrischem Dienstgehen (hoffe so etwas gibt es in Ö.).

Ich habe den Eindruck, dass Du jemanden brauchst, der deine Gedanken ordnet und Dir Wege bietet, was zu tun ist, wenn Du die 500 EU zahlen musst. Ich bin mir sicher, dass es z.B. eine Möglichkeit zur  Ratenzahlung gibt und es eine Lösung geben wird.

Was deine Schule anbetrifft.

Soweit ich es verstanden habe, so bist Du kurz vor den Prüfungen. Deshalb würde ich es weiter probieren, aber nur unter der Voraussetzung, dass Du dazu weitgehend in der Lage bist. Vielleicht kannst Du darüber nochmal mit deinem Hausarzt sprechen oder dem Psychiater, um eine fachliche Einschätzung deines Gesundheitszustandes zu bekommen. Vielleicht empfiehlt Dir der Psychiater einen stationären Aufenthalt nach der Matura. Das würde ich machen an deiner Stelle.

Die Idee, den Job erstmal aufzugeben finde ich gut. Die Schule geht jetzt vor und mit deinen verbliebenen Beschwerden, dem Stress bezüglich des Geldes, wärst Du viel zu stark belastet.

Versuche etwas Abstabd zu gewinnen zu Deiner Situation- auch wenn es nicht einfach ist. Dann hast  Du mehr Ressorcen, um gesund zu werden und die Probleme zu lösen.

Ich hoffe, dass ich Dir etwas helfen konnte und wünsche Dir ganz viel Kraft und Ruhe.

Denk dran: Nicht zurückschauen und sich  selbst bitte keine Schuld geben. Das ändert nichts mehr.

LG

Gugu77

PS. Um Dich auszukotzen kannst Du auch die Sorgenhotline anrufen.

Antwort
von Jewiberg, 17

Geh zu deinem Hausarzt und laß dir eine Überweisung zum Phychiater geben. Je länger du die Krankheit nicht behandelst, desto schlimmer und schwerer zu heilen wird die.

Expertenantwort
von adabei, Community-Experte für Schule, 35

Geh besser zu einem Psychiater als zu einem Psychologen.

Antwort
von Angie0404, 10

Hallo!!

Um einen wirklichen Befund zu deinen Depressionen zu bekommen, solltest du dich schnellstmöglich an einen Psychiater wenden und ihm von deinen Problemen erzählen. Wenn er dir dann sagt, dass dies eine Depression ist, sagst du ihm, dass du den Befund brauchst, für die Schule. Es gibt leider genug Psychiater wie diese, von der du geschrieben hattest..

Liebe Grüße

Antwort
von user8787, 48

Wer hat denn die Diagnose Depression gestellt ? 

Hierfür ist eine recht umfangreiche Diagnostik durch einen Facharzt nötig. 

Wichtig dabei ist auch der persönliche Kontakt + umfangreiche Gespräche. 

 

Kommentar von bellay ,

Tut mir leid, ich bin neu in der Community und mein Laptop hatte sich mir aufgehängt. 

Der Text oben ist noch nicht ausschlaggebend das war nur der Anfang von allen wobei ich mir denke, dass es einen Zusammenhang hat

 Die Depression begann erst kurz danach bzw. Wurde sie da erst emotional auffällig. Ich verlor schrittweise jeglichen Antrieb, es war schon alleine mühsam bis unmöglich meiner hygiene nachzugehen, ich bekam in der Schule sogar einen Nervenzusammenbruch. Ich hatte nur noch negative Gedanken, habe mir selbst nur noch Vorwürfe gemacht usw

Es ging so weit dass ich plötzlich vollkommen emotionslos, wirklich wie ein Roboter zur Schule gefahren bin aber dann noch DIREKT vor der Schule wieder umgedreht bin, weil ich einfach nicht mehr konnte. 

 Ich konnte rein garnichts mehr wirklich für mich entscheiden, ich Rufte bei jeder Kleinigkeit meine beste Freundin und/oder meine Mama an und fragte sie was ich machen soll, bzw spiegelte ich dennen meine Ängste wieder und holte mir die Bestätigung dass ich lieber doch wieder nachhause fahren soll. 

Es war wirklich ein langes hin und her im nachhinein ist es total bescheuert aber ich konnte mich emotional einfach nicht Überwinden. Immer wieder bin ich zur Schule aber doch wieder nachhause, bis ich irgendwann morgens garnicht mehr aus dem Bett gekommen bin, ich war steht's übermüdet und voll mit negativen Gedanken und Schuldzuweisungen mir selbst gegenüber. Ich schämte mich total dass ich das alles, mich selbst plötzlich garnicht mehr im griff hatte, meine Eltern hatten natürlich kein Verständnis, ich selbst auch nicht, ich wusste nur dass etwas mit mir nicht stimmt was mich noch mehr aufbrachte..

Ich war bisdahin noch nicht mit depressionen vertraut, von daher versuchte ich meine körperlichen symptome zu diagnostizieren; übermüdet, Antriebslos, Körperteile schlafen ein, Kopfschmerzen, Ängste, viel zu viele Gedanken und emotional stark ins negative, blockaten, starke entscheidungsschwierigkeiten etc. 

 Google gab mir die Antwort: Depressionen 

Ich habe mir alle möglichen Beiträge bzgl. Der Symptome durchgelesen und ich war wirklich überrascht und geschockt zugleich denn alles, wirklich alles hat mit übereingestimmt. 

Ich habe Online einen Test gemacht; schwere Depression  (natürlich kann der jetzt speziell nichts aussagen aber ich musste da durch) 

Nun wusste ich endlich was Sache ist und bin direkt motiviert und heulend zugleich zum Hausarzt gelaufen ( dort lag zufälligerweise direkt vor mir ein Buch über Depressionen, ich habe es aufgeschlagen habe mir zur Absicherung nocheinmal die Symptome durchgelesen;  und schon wieder ist mir bewusst geworden; OMG ich muss es einsehen ich habe wirklich Depressionen. )

Der Arzt hat mich versucht zu beruhigen, hat gemeint ich darf nicht alleine zuhause bleiben, ich muss unter Leute kommen, etwas Unternehmen. (ahso ja ich habe auch jeglichen kontakt zu meinen Freunden, vielen Freunden irgendwie strikt verweigert, ich konnte keinen Kontakt mehr aufrecht halten, einfach auf keine anrufe und Nachrichten reagiert das hält teilweise auch noch bis jetzt an(aus Angst sie zu enttäuschen) )   Er hat mir seropram verschrieben und mir eine Überweisung zum neurologen gegeben. 

 Daraufhin bin ich wieder in meinen Emotionen gefangen direkt zur Apotheke und als Nächsten stop zur Bücherei. Ich habe dort ein Buch gefunden wo schrittweise erläutert wird wie man es aus diesem Tief raus schafft. Leider konnte mir dass die Bibliothekarin nicht ausleihen da mein schülerausweis ungültig war. (Ich habe es nicht geschafft ihn zu erneuern) 

Betrübt aber nicht aufgeberisch habe ich mich in einen Park gesetzt und habe direkt drei Therapeuten angerufen, bei allen wäre der nächste Termin erst in mindestens einem Monat gewesen. 

In einem Monat oh gott was habe ich davon ich brauche ihn jetzt!!! 

Ich wusste ja nun was das problem ist und wollte es auch wirklich angehen aber ich fühlte mich vom schicksal so abgelehnt und hilflos das ich mit dem Gedanken dann aufgegeben habe..  ich dachte mir dann okej Wenn das so lange dauert dann suche ich mir aber auch im Internet gleich einen aus der dann auch passt. Dem ich mich auch wirklich öffnen und anvertrauen kann.. ja vergeblich je mehr ich mich mit etwas befasst habe um so schwerer ist es mir gefallen einen Abschluss zu finden.. 

Ich wurde in der selben woche auch aufgrund meines Fehlens von der Schule rausgeschmissen, was mich aber auch irgendwie wesentlich erleichtert hat da ich mich damit nicht mehr so stark befassen musste. Und die zeit, die Möglichkeit sah zuerst mich selbst in Griff zu bekommen..

Kommentar von user8787 ,

Google ist kein Arzt...im Gegenteil, Google ist bezüglich Selbstdiagnose verdammt gefährlich. 

Gültigkeit hat eine Diagnose NUR wenn die durch einen realen Facharzt nach Diagnostik + persönlichen Kontakt erstellt wurde. 

Und das ist auch gut so.....

Kommentar von bellay ,

Danke, da hast du recht :) 

Nur ist es bereits auch eine Zeit her.. ich habe es auch bereits aus der emotionalen Phase selbst raus geschafft, also mit einigen Blockaden habe ich noch zu kämpfen deswegen möchte ich jetzt sehr gerne eine psychiater in angriff nehmen 

nur hat mich soeben die vergangenheit wieder eingeholt. Ich habe nun vom Finanzamt einen Brief bekommen, wo die Kinderbeihilfe für diese zwei Jahre zurückgefordert werden, das wären ganze 5.000€ . Das ist doch ein unmöglicher Betrag mit meinen 21 Jahren Das kann ich unmöglich zurück bezahlen, mir wird hier vorgeworfen die Schule nicht ernstzunehmend verfolgt zu haben aber im Endeffekt war es, ist es immer noch meine Starke Absicht die Schule zu beenden!! Ich war bereits dort und habe meine Sicht der Dinge erläutert und nun habe ich bis Ende des Monats also nur noch eine Woche Zeit um jegliche beweise aufzubringen dass ich aufgrund meiner Gesundheit/- die Schule  tatsächlich nicht regelmäßig besuchen konnte bzw zu den Prüfungen nicht antreten konnte. 

 Für einen Psychiater Termin bleibt da wohl leider keine Zeit und das einzige was ich aufbringen kann wären evtl die Rezepte und der Patientenbrief wo die 4 nicht ausschlaggebenden Symptome aufgewiesen sind .. 

und notfalls ein persönliches Schreiben über die damaligen Geschehnisse aber ja das bring nicht viel. Ich wünschte ich hätte mich damals wirklich zu dem Psychiater überwunden aber jetzt ist es nunmal zuspät  ..  

Ich weiß echt nicht wie ich das anstellen soll.. Ich weiß ja ich bin an allem selbst schuld aber das kann es doch nicht sein jetzt wo endlich alles gut läuft, ich energiegeladen die Schule wieder in Angriff genommen habe und zusätzlich auch noch dazu fleißig arbeite.  Boah ich KÖNNTE heulen ich habe seit einem halben Jahr kein Stück Freizeit und kaum schlaf ich bin von früh bis Nachmittags am Arbeiten, dass auch ohne Mittagspause und nach der Arbeit direkt zur Abendschule wobei ich erst kurz vor Mitternacht nachhause komme um mich direkt mit leerem Magen wieder ins bett zu hauen  Oder doch noch über nachts voll müde meine Hausaufgaben zu erledigen.   Ich gebe wirklich mein allerbestes und jetzt das.. 

Ich bin auch noch grade dabei diese Woche zusätzlich extra zu kündigen, nur um zeit zu haben mich auf meine bevorstehenden Prüfungen zu konzentrieren.  

Ich steh echt auf dem schlauch ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Ich möchte die Schule wirklich unbedingt machen, ich möchte das Wissen sammeln was angeboten wird, die matura haben und mich weiterentwickeln. ich bin echt zielstrebig an die Sache rangegangen aber in dem Fall bin ich echt ratlos. Soll ich jetzt doch wieder die Schule abbrechen, soll das wirklich alles um sonst gewesen sein ? Meine Zukunft weg werfen nur um jetzt ganze 5000€ anzusparen, die mir im endeffekt zu nichts bringen ? 

Hilfe :( 

Kommentar von user8787 ,

Suche dir reale Hilfe. 

Vereine wie die z.B. Caritas bieten Lebenshilfe an, auch unterstützung im Alltag. 

Die arbeiten häufig recht eng mit Psychologen zusammen....

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