Frage von FragenToMe, 63

Hilfe ich habe riesen Angst!?

Hallo und zwar han ich jetzt seit dem Mittwoch vor einer Woche einen Tinutus oder das denke ich jedenfalls jedenfalls seit dem Mittwoch wo ich schwimmen war im Wasser (See) ist mein rechtes Ohr zugegangen also verstopft heute bin ich nun zum Arzt und habe mein Ohr ausspülen lassen ich habe gehört dass man davon eine Entzündung bekommt im Ohr wenn es verstopft ist und man erst später zum Arzt geht z.B beim Ausspülen nacher beim trocknen hat es auch weh getan am Ohr also nicht zu ünertrieben aber ein bisschen ist es darum vlt. weil die Entzündung noch da ist? Weil er hat mir auch gesagt falls es weh tuht soll ich noch paar tropfen reintuhen. Bitte ich habe riesen Angst auch wenn es mich eig. garnicht so stört.. und falls jemand wissen muss wie alt ich bin ka für was ich bin 16..

Antwort
von chris2912, 3

Deine Angst kann man verstehen. Wenn ein Leiden sehr weit weg ist vom Kopf, z. B. wenn es am Fuß schmerzt, dann fühlt es sich zwar unangenehm an, aber selten nah und bedrohlich. Ein Leiden an den Ohren kommt uns (unserem Ich) aber sehr, sehr nahe. Durch die Nähe kommt es, dass an sich harmlose Dinge sehr schnell bedrohlich wirken.

Ohrenschmerzen, Ohrenentzündungen können sehr, sehr unangenehm sein. Aber normalerweise dauern sie nicht ewig. Mit Ohrgeräuschen ist das meistens auch so. Manche haben Sie nur Minuten, Stunden oder Tage. Es gibt aber leider auch Fälle, wo solche unangenehmen Ohrengeräusche eine sehr lange Zeit bleiben.

Viele Menschen haben irgendeine "Hauptkrankheit", die sie sehr lange beschäftigt. Der eine vielleicht Ess- oder Verdauungsstörungen, der andere bespielweise Probleme mit dem Knie oder mit dem Rücken, und wieder andere haben eben Tinitus. Oft müssen wir uns mit irgendeiner Hauptkrankheit lange auseinandersetzen. Wir können nun sagen: "Da hab ich einfach mal richtig Pech gehabt" (und mir aus Versehen dieses und jenes "geholt"). Dann sieht man es wie im Lotto, so nach dem Motto "manche erwischt es halt" (statistisch gesehen).

Andere sagen vielleicht: Das ist kein Zufall, das hat etwas mit mir und meiner Lebensweise zu tun, da mache ich Dinge falsch und achte nicht genügend auf die Bedürfnisse meines Körpers. In diesem Fall wird man die Krankheit auch als Signal des Körpers ansehen: Hilfe, bitte kümmere dich mehr um mich. Nimm bitte Rücksicht auf mich. Es kann auch sein, dass Krankheiten ein Singnal an andere sind: Seht, mir geht es schlecht, bitte kümmert euch um mich (oder das Gegenteil: ich muss mich jetzt zurückziehen, bitte lasst mich in Ruhe).

Natürlich wünsche ich dir sehr, dass deine Ohrprobleme schnell wieder weg gehen. In den meisten Fällen wird das auch so sein. Falls die Probleme aber länger bleiben sollten, kann ich dir noch sagen, dass es weit aus schlimmeres gibt als Tinitus. Obwohl er sehr bedrohlich wirkt (weil so nahe am "Ich") ist er nicht lebensbedrohlich, nicht schmerzhaft, es schränkt die Bewegungsfähigkeit nicht ein. Er "nervt halt tierisch" und macht sich "ganz deutlich bemerkbar" und bereitet "extremen Stress". Ähnlich ergeht es Migräne-Patienten oder Menschen mit Zahnschmerzen. Man fühlt sich machtlos, ohnmächtig, ausgeliefert. Das heißt: Nein, man fühlt sich nicht so. Man ist machtlos. So wie dem Chef gegenüber, oder dem Lehrer, dem Schicksal oder Gott. Damit kann man lernen umzugehen. Oder: Damit sollte man lernen umzugehen. Wir Menschen sind halt manchmal machtlos, z. B. bei Hochwasser oder Sturm.

In manchen Fällen (z. B. bei Zahnschmerzen) gibt es ärztliche Hilfe. Wenn ein Tinitus z. B. auf Durchblutungsstörungen zurückzuführen ist, gibt es dagegen Medikamente. Es gibt aber auch Fälle, wie die Suche nach Medikamenten sehr lange dauert oder nicht erfolgreich ist. Manchen hilft ein Psychologe oder Autogenes Training, bei anderen wiederum eine Änderung im Lebensstil (mehr Sport, weniger Sport, andere Ernährung). Wir müssen öfter Lösungen finden und machmal können wir nur selber unseren Weg ganz alleine finden.

Im Ayurvda (östliches Gesundheitssystem) gilt ein Grundsatz, der lautet: Ein Patient soll selber sein Medikament finden, denn nur dann erreicht die Krankheit ihr Ziel, nämlich eine Änderung im Lebensstil. Es macht keinen Sinn, dem Patienten "auf die Schnelle eine Pille zu verschreiben", die das Leiden unterdrückt, weil er dann sein Leben nicht ändert. Dann muss sich der durch falsche Lebensweise leidende Körper andere Signale ausdenken. Wenn der Mensch nicht auf die kleinen Signale hört, werden diese das nächste mal größer und schlimmer. In diesem Sinne würde ich sagen: Sei froh, dass Tinitus noch ein "relativ harmloses Signal deines Körpers" ist. Es ist gut und richtig, dass Du es wahrnimmst und dir intensiv Gedanken machst.

Deine Angst wird nicht ewig bleiben. Zeitweise wird man von Angst gelähmt. Zeitweise sorgt sie für Rückzug und Vorsicht. Zeitweise aber ist sie auch ein Ansporn und macht kreativ, lässt einen nach Lösungen suchen. In diesem Sinn ist Angst auch "nützlich" und erfüllt ihre Aufgabe. Eine Kraft, die sich umwandeln lässt. Umwandeln in Aktionismus, in Wut, in Aggression (gegen sich oder andere) und am besten in kluges Handeln.

Falls der Tinitus länger bleibt, wären z. B. klug: ein Arzt, eine Änderung Deines Lebensstils, das Gespräch mit anderen Betroffenen.

Antwort
von konstanze85, 26

Der arzt hat dir doch alles gesagt und dir tropfen gegeben? Keine panik. Wird schon wieder werden. 

Wenn du den tinnitus aber durchgehend hast, immer noch, dann geh nochmal hin. Dafür kann es viele ursachen geben.

Antwort
von viktorrietder, 26

 Wenn du Tinitus hast und es geht nicht nach 10 Stunden weg hast du es für immer  und es  ist fast immer unmöglich es wieder zu heilen 

Kommentar von viktorrietder ,

Hab ich deine Frage richtig verstanden? Das Gefühl hab ich nicht. 

Kommentar von konstanze85 ,

So ein quatsch mit den 10 stunden. Das kommt immer auf die ursache an. Klar kann der dann auch noch weggehen. 10 stunden sind noch nicht chronisch

Kommentar von viktorrietder ,

Ist ja nicht meine Gehör der draufgeht geh meinentwegen gar nicht zum Arzt 😂😂

Kommentar von konstanze85 ,

Du bist weder hilfreich noch aufmerksam. Ich bin nicht die fragestellerin. Wo hast du das denn hee mit den 10 stunden? Wo steht das denn? Das stimmt halt nicht, da kannst du gern drüber lachen:)

Kommentar von viktorrietder ,

Nee ich lache über dich 😂😂

Kommentar von konstanze85 ,

Oje wie dumm und wieder keine belege. Erkundige dich besser und lies die richtlinien von gf.net. Du verpflichtest dich hier hilfreiche antworten zu geben und nicht mit lügen usern angst zu machen.

An die fragestellerin: tinnitus kann z.b. Auch durch bluthochdruck entstehen, ist der blutdruck  wieder normsl, geht auch der tinnitus weg, auch nach über 10 stunden.

Dasselbe gilt für rücken- und nackenorobleme und großen stress.

Geh bitte nochmal zum hno, wenn der tinnitus durchgehend ist und bis morgen anhält. Gute besserung

Kommentar von viktorrietder ,

😂😂😂😂

Kommentar von viktorrietder ,

Mal ganz ehrlich...

Kommentar von konstanze85 ,

:)) ja bitte? 

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