Frage von rosieerin, 151

Hilfe, ich hab Angst, nicht mehr aufzuwachen?

Hallo liebe Community,

Ein Freund von mir ist 19, bei ihm wurde eine Leukämie diagnostiziert und mein Hund ist heute gestorben. Ich bin sowieso schon ein Hypochonder und mache mir bei jedem Wehwehchen Sorgen, aber jetzt habe ich Angst dass ich morgen nicht mehr aufwache. Bin momentan auch an einem Umschwungspunkt in meinem Leben angelangt, die Schule ist vorbei und alles ändert sich, und hatte das in letzter Zeit öfter. Mein Körper reagiert ziemlich heftig auf solche Umschwünge (psychisch und körperlich), als ich von der 10. in die Q-Phase gekommen bin war das auch so.

Ich habe immer Angst dass ich an Krebs erkranke o.ä., vor allem jetzt wo ein Freund von mir mit 19 an Leukämie erkrankt ist... bitte um Ratschläge 😢

LG Rosie

Antwort
von bergbursche, 27

Hallo Rosie,

es ist schon beinahe Lustig wie wenig die Menschen Wissen und was sie alles hineininterpretieren. Nach meinen Verständnis und was ich erlebt habe glaube ich es gibt ein Leben nach dem Tod. Weil wir von unserem Mensch sein nicht den Blickwinkel haben und dort nicht hinsehen können macht es uns oftmals Angst. Die Angst kommt meist anders wo her. Entweder wir haben irgendwelche Erfahrungen gemacht oder ein entsprechendes Erlebnis gehabt. Da du dich bereits mit Atemtechniken beschäftigt hast kannst die Angst, wenn sie auftritt, auch dorthin zurückatmen wo sie herkommt. Stell dich dazu am besten hin und blase sie einfach mit voller kraft , in deiner Vorstellung, dorthin zurück wo sie herkommt. Da wird dir vielleicht einwenig schwindlig dabei aber es ist dann leichter und andere Gedanken haben wieder Platz.

Gedanken werden Wirklichkeit. Dieses Thema ist ein sehr breites Feld und verlangt unsere Aufmerksamkeit. Wenn wir uns entsprechend verhalten erkennen wir das daß göttliche System uns alles im Überfluss schenkt. Unsere Aufgabe ist es zu vertrauen und uns danach auszurichten was wir wollen. Die Angst bringt uns immer wieder vom Weg ab und ist vom Prinzip her unbegründet. Du und jeder andere hat die Gabe bekommen sein Leben zu gestalten. Du solltest dir aber nicht jede Minute etwas anderes wünschen sondern zielstrebig das zu formen was du dir von Herzen wünscht. Was mit anderen Menschen zu tun hat kann nicht immer klappen da jeder seinen eigenen Willen hat und du nur soweit rein kannst wie dein Wunsch gleich ist mit dem anderen. Dieses Thema ist noch viel tiefer und würde den Rahmen hier sprengen.

Manche Menschen haben sich vor Ihrer Geburt ein Leben ausgesucht in dem Sie früh sterben. Da es nach dem Tod ja weiter geht ist einschlafen und nicht mehr aufwachen ein schöner Tod nur die hinterbliebenen haben es schwer damit. Wir sind Geisteswesen und haben einen Körper. Unsere Seele hat einen Seelenplan und verlangt das wir diesen erfüllen sonst sendet sie uns ein Synton das wir dann Krankheit nennen. Dazu gibt es Bücher wie zum Beispiel " Heile deinen Körper" von Louise Hay oder "Krankheit als Sprache der Seele" von Ruediger Dahlke und viele Andere. Bei Amazon findest da viele Angebote und kannst dann auch im Buchhandel um die Ecke bestellen. Diese Themen sind für uns Menschen wichtig.

Angst ist jedoch auch ein Begleiter der uns auf Gefahren aufmerksam macht im Straßenverkehr in der Natur bei wilden Tieren oder auch noch andere Situationen. Daher prüfe wozu die Angst diehnt oder wem diese gehört. Atme diese unbegründete Angst zurück zum Ursprung und sei zuversichtlich und voller Vertrauen.

Gruß

maximilian

Kommentar von rosieerin ,

Danke für die Superantwort! :-) Die Bücher werde ich mir auf jeden Fall bestellen und deine Antwort ist auch sehr beruhigend 😊 Danke! ❤

Antwort
von gschyd, 31

Du hast ja schon ein Tipps bekommen - ich selbst möchte Dir eines mitgeben - Du wirst morgen ganz sicher aufwachen und kaum an Leukämie erkranken.

Sprich unbedingt mit Deinen Eltern oder einer Vertrauensperson darüber - ich kann mir vorstellen, dass Dich das sehr belastet ... (auch wenn es nicht nötig ist :)

Deinem Freund viel Energie & Kraft zu genesen (denn Leukämie hat dank den grossen Therapiefortschritten sehr gute Heilungschancen - es ist in keinster Weise ein Todesurteil)

Und auch Dir viel Energie & Kraft ihn dabei zu unterstützen - sei einfach für ihn da - lass ihn aber auch wenn er nicht mag (und sich zurückzieht) - Du kannst auch offen mit ihm reden, (ich denke) er wird Dir signalisieren wenn er nicht möchte.

Wenn Du Infos möchtest - frag Deinen Freund oder einen ärztl.  Ansprechpartner
- NICHT googeln oder surfen (gerade da Du hypochondrisch bist), denn insbes. in den Foren findet man v.a. "Horrorgeschichten" - all die gut verlaufenden Genesungen sind kaum beschrieben (weil einerseits die Betroffenen es nicht als wichtig erachten es mitzuteilen und andererseits sind es auch weniger interessante Schlagzeilen)
Wenn Dir niemand in den Sinn kommt, kannst Du zB auch beim Informations- dienst des Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) anrufen 0800 420 30 40 oder Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.

Du kannst mich gerne auch anschreiben, wenn Du Fragen hast (auch später :)

Kommentar von rosieerin ,

Huhu, vielen Dank für deine liebe Antwort :-) Ich rede auf jeden Fall mit meiner Mama darüber ☺ Vielleicht werde ich mal beim Krebsinformationsdienst anrufen, und du bekommst eine PN! :-) Danke 💕

Antwort
von Splittedsoul, 75

Hallo, 

ich hatte (habe) auch lange Angst zu sterben (meine Oma ist damals auch an Leukämie erkankt), egal wann - ob heute oder in 80 Jahren. Letztendlich kann ich dir nur empfehlen eine Therapie anzufangen - früher oder später holt einen die Angst meistens doch wieder ein. Und es ist auch nichts wofür man sich schämen muss. Ansonsten: Meide solche Themen; wenn du merkst dass deine Gedanken anfangen zu kreisen, versuch dich abzulenken. Auch wenn das erstmal nicht klappt - versuch es!; weihe jemanden ein, der dich tröstet oder einfach nur neben dir sitzt. Auch wenn man es kaum wahrnimmt - es hilft. 

Ansonsten wünsche ich dir viel Glück und deinem Freund viel Kraft und eine gute Genesung. 

Kommentar von rosieerin ,

Danke für deine liebe Antwort :-) Meine Tante hatte Panikattacken auch aus ähnlichen Gründen, glaubst du eine Hypnosetherapie würde helfen?

Kommentar von Splittedsoul ,

Hm.. Hab ich noch nicht gemacht.. hab mich aber auch noch nicht darüber informiert. Einen Versuch wäre es wert, oder? Man hat ja nichts zu verlieren.. 

Was mir noch eingefallen ist: Je nachdem ob du religiös bist, kann dir deine Religion helfen. (Ich würde alles dafür geben an ein Paradies zu glauben oder so, aber leider kann man Glauben nicht erzwingen..) 

Kommentar von silberweissgold ,

Ja eine sehr gute Idee ... Hypnosetherapie.... Habe viel gutes darüber gehört . Vielleicht zuerst zu einen Heilpraktiker gehen . Hilft eher als Psychologe . Meine Meinung und Erfahrung nach ....

lg 

Antwort
von Aliyah15, 35

Versuch dich selbst zu beruhigen. Höhr dir deine Lieblingsmusik an(irgendwas was dich beruhigt) guck ne kindersendung oder sowas, mach was was du gern machst zum beispiel zeichnen. Guck dir urlaubsbilder an oder was weiss ich. Wenn du dann ruhiger bist und dein körper runtergefahren ist wird es dir auch leichter fallen deinen kopf frei zu kriegen und dich schlafen zu legen ohne dabei angst zu haben❤ 

Und für das weitere würde ich dir einen Psychologen empfehlen☺

Alles Gute❤

Kommentar von rosieerin ,

Danke dir, das hilft mir sehr :-) Ich versuchs mal. Danke nochmal ❤

Antwort
von ElfeLegolas, 34

Wahrnehmungslenkunghttp://www.ellviva.de/Wellness/Stressabbau-Strategien-Wahrnehmungslenkung.html

Angst wegatmenhttp://www.angst-auskunft.de/AAA_Angst_Panik_wegatmen.htm

versuche mal die beiden Übungen. es Hilft sehr gut gegen Ängste. Aber trotzdem solltest du in eine Therapie. um zu lernen, besser mit verschinde Situationen um zu gehen.

ich wünsche Dir alles gute.

Kommentar von rosieerin ,

Vielen, vielen Dank ☺❤

Kommentar von ElfeLegolas ,

bitte bitte vor ein paar Jahre hatte ich mal ne Angst Therapie gemacht. mir hilft am meisten die Atmung. erst ein Moment Luft anhalten bis 10 zählen und dann anfangen langsam zu Atmen. so geht der Puls langsam wieder Runter und dann geht Ängste und Stress Runter. ganz weg nein. aber so das es okay ist.

Kommentar von ElfeLegolas ,

ach ja, dabei zu Seufzen tut auch gut. weil dann der Duck in einem weniger wird und auch Sauerstoff in die Blutbahn kommt. 
so fängt eigentlich mit den Übungen/Techniken an, anders zu Denken. als weiter mit dem Problem rum zu wälzen im Kopf.

Antwort
von Philipp59, 7

Hallo rosieerin,

wenn man schon in jungen Jahren mit lebensbedrohlichen Krankheiten, wie die bei Deinem Freund oder gar mit dem Tod konfrontiert wird, können sich sehr leicht große Ängste bemerkbar machen. Damit stehst Du ganz bestimmt nicht allein da. Allerdings verliert der Tod an Schrecken, wenn man zu einen weiß, was beim Tod geschieht und zum anderen davon überzeugt ist, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist.

Über die Frage, was beim Tod geschieht, gibt es geteilte Ansichten. In vielen Religionen glaubt man an ein Weiterleben nach dem Tod, in welcher Form auch immer. Die beste Auskunftsquelle zu dieser Frage ist die Bibel, das geschriebene Wort Gottes. Wer könnte uns besser erklären, was beim Tod geschieht, als derjenige, von dem alles Leben stammt? Die Bibel gibt folgende Erklärung zum Zustand der Toten: "Sein Geist geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden; an jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich." (Psalm 146:4) An anderer Stelle steht, dass sich die Toten "nicht des geringsten bewusst" sind. (Prediger 9:5) In Übereinstimmung mit diesen deutlichen Aussagen wird in der Bibel der Tod auch mehrfach mit dem Schlaf verglichen, ebenfalls ein Zustand völliger Bewusstlosigkeit.

Vielen mag es schwerfallen, zu glauben, dass außer unseren sterblichen Überresten nichts mehr von uns da ist. Sie denken, etwas nicht Stoffliches in uns müsse doch weiterleben. Denke jedoch einmal an die Flamme einer Kerze. Wenn man sie ausbläst, geht sie einfach aus und brennt nicht irgendwo weiter. Unser Leben ist mit dieser Flamme vergleichbar. Wenn wir den letzten Atemzug tun, hauchen wir gleichsam das Leben aus und hören auf zu existieren.

Obwohl letztendlich dem Tod niemand entrinnen kann, ist es kein dauerhafter Zustand. Es wird eine Rückkehr zum Leben geben, und zwar durch die Auferstehung. Die Frage, die sich hier stellt, ist die, in welcher Form die Toten wiederkehren werden. Auch hierüber gibt die Bibel eine zufriedenstellende Antwort, denn sie zeigt, dass Gott die Verstorbenen mit einem neuen Körper auferwecken wird. Dies geht u. a. aus den folgenden Bibeltexten hervor: "Dennoch wird jemand sagen: „Wie werden die Toten auferweckt werden? Ja, mit was für einem Leib kommen sie?“ Gott aber gibt ihm einen Körper, so wie es ihm gefallen hat"(1. Korinther 15:35, 38). Nach diesem Text ist man nach der Auferstehung also nicht körperlos. Für diejenigen, die zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt werden, bedeutet das, dass sie wieder einen Körper aus Fleisch und Blut haben werden, der dem gleicht, den sie vor ihrem Tod hatten. Die Auferweckten werden auch auch all die Erinnerungen aus ihrem früheren Leben wiedererlangen, ja ihre gesamte Identität.

Jesus sprach einmal davon, dass der Tag herbeikommen wird, an dem er die Gräber leeren wird. Er sagte: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine [Jesu] Stimme hören und herauskommen werden (Johannes 5:28, 29).

Wenn also die Toten wieder zum Leben erweckt werden, ergibt sich die Frage, wo sie leben werden; im Himmel oder auf der Erde? Für die meisten wird es, wie bereits angedeutet, eine Auferstehung zu einem Leben hier auf der Erde werden, denn nur eine relativ geringe Zahl von Menschen wird zu himmlischem Leben auserwählt. Die Bibel spricht immer wieder von einem künftigen Leben hier auf Erden. Hier sind nur zwei biblische Aussagen dazu:


"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen." (Psalm 37:29)

"Gott segnet die Freundlichen und Bescheidenen, denn ihnen wird die ganze Erde gehören." (Matthäus 5:5 Begegnung fürs Leben)


Du siehst also, dass es keinen Grund gibt, vor dem Tod oder der Zeit danach übermäßig Angst zu haben. Wenn die Auferstehung stattfindet, werden sich die Zustände auf der Erde grundlegend geändert haben und zwar nicht durch menschliches Bemühen, sondern durch ein Eingreifen Gottes. Er wird durch sein in der Bibel angekündigtes "Reich" dafür sorgen, dass es dann weder Hunger, noch Krankheit, noch Kriege noch sonst irgendwelche schlimme Dinge geben wird. Das Leben nach der Auferstehung wird dann so sein, wie es im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, beschrieben wird: "Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.  Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4). Sind das nicht herrliche Aussichten?

Doch Gott erwartet auch etwas von uns. Damit ein Leben in der gerade beschriebenen Weise auf Dauer möglich ist, müssen die dann lebenden Menschen bereit sein, sich nach Gottes Standards und Grundsätzen auszurichten. Das funktioniert jedoch nur dann, wenn man Gott und seine Mitmenschen vorn Herzen liebt (siehe erstes und zweites Gebot). Daher haben sich viele schon heute entschlossen, Gottes Wort, die Bibel, näher kennenzulernen und zu Gott ein enges persönliches Verhältnis aufzubauen. Dadurch haben sie die beste Grundlage für dauerhaftes Glück gefunden.

LG Philipp


Antwort
von Kindred, 50

Man kann es auf viele Arten verarbeiten. Jeder geht anders mit dem Tod um. Um wirklich genau zu sagen, wie man dir die Angst nimmt etc. müsste man deine Gedanken kennen und das kann man hier nicht (dafür sind Psychiater da).

Antwort
von Latexdoctor, 37

Rosie, wir können dir hier nicht wirklich helfen :(

Die einzige möglichkeit ist eine(n) Psychiater(in) auf zu suchen.

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