Frage von Sadboy09 31.10.2009

HILFE - Hass in meinem Leben

  • Hilfreichste Antwort von Teshup 31.10.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Da sind ja schon eine Menge Antworten, ich versuche mal ein paar Punkte daraus aufzugreifen.
    Als erstes steht da Schule wechseln, ich glaube nicht dass das was bringt, denn du wirst das Probelm mitnehmen. Eine Depression nährt sich selbst, ist ein Teufelskreis. Du musst erst einmal einen Weg finden diesen zu durchbrechen, dann macht es vielleicht Sinn die Schule zu wechseln. Dann steht da was von PC aus, mit Eltern reden Sport machen raus gehen. Das kann ich alles unterschreiben.

    Vom PC wird man abhängig, bzw. vom chaten und spielen, wenn du das machst und Freunde die du da kennen lernst können dir vielleicht Tipps geben so wir hier, aber sie können keine echten Freunde ersetzen.
    Wenn du eine gute Beziehung zu deinen Eltern hast, dann rede auf jeden fall mit ihnen, das ist sehr wichtig. Du brauchst Hilfe von außen, auf jeden Fall. Hast du wirklich keine Freunde? Auch nicht außerhalb von der Schule, Verwandtschaft in deinem Alter ect.? Das solltest du auch angehen. Freunde sind sehr wichtig, aber in deinem alter, wie alt bist du, 16? - ist es wahrscheinlich nicht so einfach Freunde zu finden. Weil überlege mal was für Freunde das waren die du hattest und die dich jetzt so fertig machen. Damit kommen wir zum Sport. Der hilft in viellerlei Hinsicht. Du lernst neue Leute kennen, und du wirst körperlich aktiv. Kampfkunst ist sicher gut, aber es geht auch so was wie Volleyball, Fußball, rudern, schwimmen. Wenn dir gar nichts Spaß macht versuche es wenigstens, manchmal kommt der Appetit beim essen. Heißt wenn du es nicht versuchst, dann wirst du nicht feststellen ob es dir Spaß macht. Spazieren gehen ist auch gut, Licht wirkt der Depression entgegen. So gesehen hast du grade einen schlechten Zeitpunkt, da es im Winter kalt und dunkel ist. Dennoch, raus gehen hilft, auch wenn es vielleicht etwas langweilig ist. Geht mir zumindest so, und ich glaube in deinem Alter fand ich es noch langweiliger. Versuche es mit anderen Dingen zu kombinieren. Ich bekomme mich zum Spazieren gehen in dem mich mir einen Zielpunkt setze. Zum Beispiel die Bücherei, ein bestimmtes Geschäft in der Stadt also irgendwelche Orte die du magst, womit du etwas anfangen kannst. Dann noch mal zu Eltern und Psychologen. Wie gesagt wenn du ein gutes Verhältnis zu deinen Eltern hast rede auf jeden Fall mit ihnen. Schreib am besten vorher auf was du ihnen alles sagen willst, ließ zu Not ab. Auf jeden solltest du alles sehr ausführlich Berichten. Wenn du es vorher aufschreibst vergisst du nichts und dir wird manches vielleicht selbst erst bewusst. Wenn das mit deinen Eltern nicht klappt, dann wende dich an eine Jugendberatung! Google einach mal nach diesem Begriff, da findest du Seiten wie diese: http://www.jugendberatung24.de/
    Besser als Mails schreiben wäre allerdings anrufen. Da kann man besser auf dich eingehen, Nachfragen und du musst nicht auf eine Antwort warten. Frag auch nach einer Jugendberatung in deiner Nähe, der nächste Schritt nach dem Anrufen wäre dann ein persönliches Gespräch. Da kannst du dich dann auch näher über Psychater und Psychologen informieren. Es ist schon sehr negativ belastet, das Wort Psychater, aber da musst du über eventuelle Vorurteile hinweg kommen. Es gibt sehr viele Leute die sich psychatrische Hilfe suchen und die sind nicht alle verrückt, die wenigsten von denen. Ob der Psychater notwendig ist erfährst du auch in der Jugendberatung, aber ich denke in deinem Fall könnte es schon wichtig sein mit Stimmungsaufhellern zu Arbeiten, und die bekommst du nur vom Psychater. Du erinnerst dich, der Teufelskreis, dir geht es schlecht, das macht dich depressiv, das wiederum sorgt dafür das es dir noch schlechter geht usw. Mit Stimmungsaufhellern versucht man diesen Kreislauf zu durchbrechen. Sie sind nicht dafür da wieder gesund zu werden, die Tabletten können es nur unterstützen und am Anfang notwendig sein das du wieder auf die Beine kommst. Vom Psychater geht es dann weiter zum Psychologen, dessen Arbeit ist es mit dir Wege zu finden wie du dir selbst helfen kannst. Aus einer Depression kann man sich leider nur selbst befreien, es gibt niemanden der das für dich übernehmen kann oder Tabletten die dich davon heilen. Aber alleine schafft man das halt nicht immer und sieht viele Dinge nicht die einem helfen das es einem Besser geht. Deshalb der Psychologe, er beschäftigt sich eher mit deinen Problemen, während der Psychater mehr die Symptome behandelt.
    Weiterhin habe ich was von Zielen gelesen. Das ist sicher auch gut, auch langfristige Ziele sind gut allerdings solltest du dabei darauf achten das du Teilziele hast die schnell zu erreichen sind. Denn du brauchst Erfolgserlebnisse. Dazu mal ein kleines Beispiel:
    Ein Frau geht mit ihrem Mann auf einen Berg, sie wandert nicht gerne und sie fühlt sich auch nicht wirklich fit auf einen Berg zu kommen, aber sie macht es ihrem Mann zu liebe. Ihr Ziel ist es auf den Gipfel zu kommen aber sie denkt das schafft sie nie. Aber sie sagt sich sie geht einfach so weit sie kann, da vorne ist ein Busch, bis dahin schaffe ich es noch. Am Busch angekommen sieht sie in einiger Entfernung einen kleinen Felsen und sagt sich bis dahin schaffe ich es noch. Schließlich seht sie mit ihrem Mann auf dem Gipfel, den durch die vielen kleinen Ziele ist sie dem eigentlichen Ziel unbemerkt immer näher gekommen und hat es schließlich doch geschafft.
    Also setz dir Ziele, aber achte darauf das du sie in kleinen Schritten erreichen kannst. Wenn du z.B. ein guter Karatekämpfer werden willst, dann ist der erste Schritt in das Karatestudio zu gehen, wenn du so weit kommst, ist das schon mal ein Erfolg. Dann melde dich auch an, mach eine Stunde mit, alles sind kleine Erfolge die dich dem Großen Ziel näher bringen.
    Noch ein Beispiel das dir vielleicht näher liegt, du willst einen guten Schulabschluss machen. Dann fange mit einer einzigen z.B. Matheaufgabe an. Löse sie und du hast deinen ersten Schritt dahin getan, das ist dein erster Erfolg.
    Mobbing Schülerhilfe, siehe Jungendberatung.

  • Antwort von Teshup 31.10.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Teil 2

    Das mit der Homosexualität hab ich einfach verdrängt, ich hatte halt keine Freundin aber da störte mich nicht. Wegen der Krankheit habe ich dann meinen ersten Arbeitsplatz verlassen, ich hab Bäcker gelernt und war noch drei Jahre Geselle. Dann bin ich erst mal auf Weltreise gegangen, für 4 Monate. Danach habe ich eine Umschulung gemacht. Irgendwann, so mit 22 habe ich mich dann das erste mal verliebt, natürlich in einen Mann, der außerdem nicht schwul war. Seit dem ging es beständig bergab. Ich habe das Schwul sein gehasst, habe meine Arbeit gehasst, ich hab zum Kommunikationselektroniker umgeschult und war zu der Zeit bei einer Zeitarbeitsfirma. Dazu ständige Rückenschmerzen wegen der Krankheit, ich wollte auch nicht mehr leben. Ich habe versucht alles hinter mir zu lassen, bin aus Frankfurt weg und nach Düsseldorf gezogen, dachte ich fange einfach ganz neu an. (so wie man es dir mit dem Schulwechsel vorschlägt) Aber weit gefehlt, die Probleme habe ich mit genommen. Allerdings wohnte in Düsseldorf auch mein bester Freund, den ich in dem Spieleladen in Frankfurt kennen gelernt hatte. Ihm hab ich mich so nach und nach anvertraut, und er hat mir sehr geholfen. Aber meine Probleme haben sich dadurch noch nicht gelöst. Ich bekamm noch mehr Krankheiten, einen Herzschrittmacher, Krebs und Morbus Chron. Zu der Zeit hat sich dann eine egal-Haltung bei mir herausgebildet. Ich habe mir nichts mehr aus dem gemacht was andere über mich denken könnten. Eigentlich eine sehr gute Eigenschaft, wenn man sich nicht zu sehr von anderen beeinflussen lässt, aber irgendwie habe ich mich auch damit abgeschirmt. Ich habe aber viele Freunde gefunden in der Zeit, weil ich mich fürs spielen für Rollenspie und schließlich auch für Live-Rollenspiel interessiert habe. Dabei trifft man jede Menge Leute und Freundschaften ergeben sich automatisch. Da waren einige sehr gute Freunde dabei, mit denen man wirklich über alles reden konnte. Aber ich habe mir immer wieder in die falschen verliebt, nämlich in die die das nicht erwiedern konnten. Das hat mich wieder runter gezogen. Habe wieder daran gedacht mich umzubringen und überlegt wie ich es anstellen soll. Dann bin ich endlich mal zum Psychater gegangen. Nicht mal von mir selbst aus, über meinen Hausarzt bin ich an eine Schmerztherapeutin gekommen die auch Psychaterin ist, und die hat mir auf den Weg geholfen. Da war ich schon 38 und bin schließlich für etwa 4 Monate in eine Psychatrie gegangen und habe eine Auszeit genommen. Nun bin ich 40, und seit etwa einem Jahr in psychologischer Behandlung. Und ich kann dir sagen es ist sauschwer wieder Fuß zu fassen. Im Moment geht es mir ganz gut, allerdings nehme ich Antidepressiva, Stimmungsaufheller. Aber ich bin nicht mehr lebensmüde, ich habe Dinge gefunden dir mir Spaß machen, nur einen Partner habe ich immer noch nicht, und das nagt noch sehr an mir. Es fällt mir sehr schwer die Tipps die ich in den Therapien bekomme umzusetzen. Aber ich habe noch nicht aufgegeben. Daher rate ich dir noch einmal geh zur Jugendberatung, nicht irgendwann oder nächste Woche sondern gleich. Such dir jetzt eine Internetseite, schreibe eine Mail, vereinbare ein Telefongespräch, und lass dir Adressen in deiner Nähe geben. Übernächste Woche kannst du schon dein Neues Leben angefangen haben. Schiebe es nicht auf, denn mit jedem Tag den zu zögerst machst du es schwieriger wieder heraus zu kommen. Und vor allem jeder Tag den du wartest ist ein verlorener Tag. Wenn du noch fragen hast kannst du wieder hier rein schreiben. Und nun Kopf hoch und ans Werk.
    Gruß
    Teshup

  • Antwort von Hamsako 31.10.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das tut mir echt leid :(

    Wechsel lieber die Schule!

    Ich weiß sicherlich jetzt was du denkst, "immer diese gleiche antworten" Nein! Ich meins ernst:

    Falls du wieder Spass & Glück in dein Leben fügen möchtest...:

    • Wechsle die Schule

    • Fange ganz NEU an!

    Das ist der beste Weg, das Leben wieder zu verbessern!

    Ausserdem, ignoier denen solange, bis es denen nervt! Ich würde gründlich auch darauf achten, nichts dummes & falsches zu stellen!

    Ich wünsche dir weiterhin viel Glück in deinem Leben,

    Hamsa!

  • Antwort von Hamsako 31.10.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Noch etwas...:

    Schäm dich nicht, es deinen Eltern zu erzählen!

    Es ist ganz normal! Ehrlich! Versuch es denen gründlich zu erklären, das du in deinem Leben nie Glück findest!

  • Antwort von Agent008 31.10.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    du brauchst dringend psychologische Hilfe was nicht schlimm ist. und sag deinen eltern das du was dagegen tun willst!

  • Antwort von Synthesia 31.10.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Sperr den PC, wechsel die Schule und rede mit deiner Familie. Geh raus und mach Sport. Selbst wenn du Spazieren gehst, das zaehlt auch, aber mindestens eine Stunde, viel frische Luft tanken. Kauf dir ein schickes neues Top oder so, das macht happy. Stell dich morgens vor den Spiegel und sag, dass du jemand ganz besonderes und einzigartiges bist und du stolz bist.

  • Antwort von Felsen 01.11.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo lieber Sadboy. Deine Geschichte läßt mich einfach nicht in Ruhe. Ich habe dir heute bereits schon mal geschrieben, habe aber dass Bedürfnis es nochmals tun zu müssen, weil ich nicht davon loskomme, dass hier ein Mensch ist, der um Hilfe ruft. Ich höre deinen Ruf und möchte dir gerne helfen, wenn du es zuläßt. Versuche erst mal deinen Haß loszuwerden. Gehe in den Keller oder am besten in den Wald wo dich niemand hört. Und dann laß mal deinen ganzen Haß raus. Schreie alles was dich bedrückt laut hinaus, fluche, tobe, beschimpfe auf die übleste Weise die Menschen die dich quälen u.s.w. Du mußt dich einfach von diesen Fesseln befreien. Glaub mir das hilft. Ich habe es selbst schon ausprobiert. Du wirst sehen, wie frei du dich plötzlich fühlst. Atme dann dief und fest ein und sage laut zu dir selbst. Ich will Spaß und Freude am Leben haben. Ich will alles was das Leben an positiven zu bieten hat mitmachen. Ich will die Liebe erleben, ich lasse mich nicht unterkriegen u.s.w. Versuche es bitte. Eine professionelle Hilfe und Freunde kann dir dass alles zwar nicht ersetzen, aber es hilft erst mal, etwas von dem Haßgefühl loszukommen. Und das ist erst mal dringend notwendig. Wenn du möchtest kannst du mir gerne schreiben und erzählen wie es so wahr. Ich höre dir gerne zu. Deine "OMA".

  • Antwort von Felsen 01.11.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Laß es nicht zu, dass dich der Haß auffrißt und dich zu nicht wieder reperablen Taten hinreißen läßt. Dass du dir hier alles von der Seele geschrieben hast, ist schon mal ein Anfang dein Leben positiv zu verändern. Wende dich aber bitte mit deinem ganzen Problemen an eine wirklich gute Vertrauensperson, Eltern, Geschwister, Lehrer u.s.w und bitte diese, dass sie dir behilflich sind, dass du eine gute professional Hilfe bekommst, denn die brauchst du ganz dringen. Ich wünsche dir von Herzen alles Gute.

  • Antwort von Marki1994 01.11.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hi. Ich bin auch 15 und gehe in die 9. Klasse. Wie schon von anderen erwähnt, finde ich es als eine gute Tat, anderen von deinen Problemen, die ich selbst auf ähnlicher Weise hatte, zu erzählen. Aber man sollte aus seinem Leben etwas machen, egal wie weit unten man anfängt. Immer Optimisstisch durchs Leben gehen, falsche Freunde links liegen lassen und gute Freunde auch mal zum Probleme besprechen aufsuchen. Ich weiß nicht ob du gläubig bist, aber ich sag dir es aus meiner Sicht: Denk daran, dass Gott dir auf deinem Weg zum erwachsen werden und zum Probleme bekämpfen immer beisteht und dir Kraft gibt. Ich will dir nichts aufzwengen, aber sprch vielleicht mal zu ihm und erzähl ihm deine Probleme. Und Freunde finden sich bestimmt noch. Dies in deiner Klasse sind vielleicht nur neidisch auf dich, weil du was besser kannst als sie, wer weiß. Ich wünsche die alles Gute auf deinem Weg, aus dieser Sitauation rauszukommen. Vielleicht schreibst du mir mal, wenn es dir besser geht.

  • Antwort von wolpi 31.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo mein Lieber, ich könnte vom Alter her deine Oma sein. Du hast schon viele gute Antworten bekommen,deswegen bekommst Du das von mir was ich auch meinem Enkel geben kann. Eine ganz dicke liebe Umarmung und ein ICH glaube an dich Du bist super. Ein junger Mensch der schon mal so viel Mut hat das alles aufzuschreiben und sich dazu bekennen, der hat auch Mut sich selber zu finden. Manchmal ist es schwer,sehr schwer.Du aber bist klug und Du wirst Deinen Weg machen. Ich wünschte Du wärst mein Enkel, ich wäre bestimmt sehr stolz auf Dich. Ich wünsche dir das Beste! Eine meiner Lehrerinnen schrieb mir mal in mein Poesiealbum:"Hass ist die kleine graue Schwester der Gleichgültigkeit". Damals verstand ich die Worte nicht,heute schon.

  • Antwort von giolina 31.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Du hast richtig gute Antworten bekommen (einige zumindest)! Ich möchte noch etwas hinzufügen:

    Du steckst in der Pubertät, das macht es für Dich nicht gerade einfacher, es wird Dir schon besser gehen, wenn Deine Hormone nicht mehr verrückt spielen. Glaube daran, dass schlechten Phasen auch wieder gute folgen, Du hast es ja schon erlebt.

    Deine Probleme könnten durch körperliche Ursachen verstärkt sein - Depression kann z.B. von einer Schilddrüsenfunktionsstörung oder KPU (siehe kpu-berlin.de) kommen, auch Nährstoffmängel kommen oft in Betracht (siehe z.B. schilddruesenguide.de/sdNEMs.html). Ich empfehle Dir, Deine Schilddrüsen untersuchen zu lassen, sofern nicht bereits geschehen, weitere Symptome siehe schilddruesenguide.de/sdkrankheitssymptome.html. Das wird leider auch sehr häufig von Psychiatern und Psychologen außer Acht gelassen, auch viele Allgemeinmediziner kennen die Symptome nicht. Die Schilddrüsenuntersuchung muß durch einen Facharzt ausgeführt werden (Endokrinologe, Nuklearmediziner mit Schwerpunkt Schilddrüse) und schildere unbedingt alle Deine Symptome - auch wenn die Werte noch im Normbereich sind, können Schilddrüsenmedikamente ausprobiert werden, wenn die Symptomatik auf eine beginnende Erkrankung hinweist. Der TSH-Wert alleine reicht nicht aus! Hier ist ein Forum für Schilddrüsenerkrankte, man bekommt viele Fragen beantwortet und kann auch seine Werte einstellen und beurteilen lassen - das empfehle ich insbesondere dann, wenn bei der Untersuchung "alles in Ordnung" herauskommen sollte: ht-mb.de/forum/ Und hier kannst Du vielleicht einen guten Arzt finden: top-docs.de

    Geh möglichst viel an die frische Luft und versuche, besonders freundlich zu anderen zu sein - meist kommt Freundlichkeit zurück und das kann Dir in Deinem momentanen Gemütszustand besonders helfen. Es kann Dir helfen, wenn Du einen positiven Satz formulierst und Dir diesen mehrmals täglich selbst sagst (Im Satz soll keine Verneiung enthalten sein, kein "nicht" usw.)- z.B.: Ich habe alle Talente und Fähigkeiten, die ich zur Bewältigung meiner lebensaufgabe brauche. Ich weiß um meine Stärken und meine Schwächen und akzeptiere, dass beide zu mir gehören. Ich wurzle fest im Leben und wachse mit jeder Aufgabe und ich stelle mich den Herausforderungen des Lebens. Usw.

    Buchtipp: Siddharta wird erwachsen. Wie man mit Buddhismus die Pubertät überlebt von Diana Winston. Spricht alle Themen dieser Lebenspahse an und ist gut verständlich geschrieben. Kann man auch gebraucht über z.B. booklooker.de kaufen.

    Vielleicht könntest Du noch den Schulpsychologen oder Vertrauenslehrer wegen des Mobbings einschalten.

    Ich wünsche Dir alles Gute! Achte auf die schönen Dinge des Lebens, geh raus in die Natur, lass Licht in Dein Herz.

  • Antwort von cyracus 31.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Google mit

    mobbing schüler

    und wende Dich an diese spezielle Schülerhilfe.

    .

    Hier hat jemand geschrieben, dass eine Mitschülerin gemobbt wird. Lies hier auch meine Antwort:

    Wie soll ich mich dem Mobbingsopfer unserer Klasse gegenüber verhalten??

    .

    Bitte zögere nicht, die Hilfe der Mobbing-Schülerhilfe anzunehmen.

    .

    So wie jetzt ist Dein Leben ja unerträglich. -

    Ich wünsche Dir alles Gute und dass sich Dein Leben schnellstmöglich zum Besseren wendet.

  • Antwort von Sandysky79 31.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hey , auch wenn du deine alten Klassenfreunde verloren hast heisst es nicht augfgeben. Sicher hast du nette Nachbarn, Geschwister, Verwandte, und auch andere Freunde die du in deiner Situation nicht siehst.. sie sind aber bestimmt da.. Schau nach vorne. geh die Schule nochmal an. Du packst sie. Musst an dich Glauben und an das was du erreichen willst. Setze dir Ziele. Nicht zuviele. So das du auch Erfolge bekommst. Vielleicht gefällt dir der gedanke in ein Verein zu gehen Karate, Judo. das macht Selbstbewusst unr dort findest du auch wieder neue Leute die du bestimmt bald zu deinen Freunden zählen kannst. Gib nicht auf.

  • Antwort von shaha 31.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    als erstes solltest du dich fragen ob es dir wert ist dein leben schon in jungen jahren von anderen beeinflussen zu lassen. nicht mehr lernen wollen is definitiv nicht der richtige weg. das wirst du merken wenn du mal die schule verlässt und dich mit DEINEM zeugnis bewerben willst oder besser MUßT. und hast du schonmal adere alternativen ins auge gefasst? sowas wie sport? ich hatte auch nen freund der war auf dem gleichen lvl wie du. hab ihn mit zum judo eingetragen und von da an hat er sich auch wieder gefangen. es kam sein selbstwertgefühl wieder, gefolgt von besseren leistungen und man ist auch unter leuten die sich ein ziel gesetzt haben.

  • Antwort von Rumpsteak 31.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Man lernt sein ganzes Leben lang, ausser der Schuljahre! Ehrlich gesagt kann man dein Prob nicht so zwischen Tür und Angel besprechen! Bevor es noch mehr eskaliert solltest du dich an einem Vertrauensperson wenden! Da kommen immer noch die Eltern an der ersten Stelle! Ich weiß, dass es schwer ist und viel Überwindung braucht, aber versuche es einfach!

  • Antwort von Fibonacci 31.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Deinen Hintern hochkriegen und aufhören dich zu bemitleiden^^. Du hast es verdammt schwer, jap, kein Thema, und das Gegenteil sollte auch niemand denken.

    Aber so gehts net, wie du das machst * g *. Daher folgende Tipps von jemandem, der es weiß^^:

    • Such dir ein Ziel. Ein langfristiges, etwas, was du in deinem Leben erreichen möchtest. Sei neugierig, was das Ziel angeht, mach einen Plan, wie du es verwirklichen kannst, und halte daran fest. Glaub daran, dass dieses Ziel das richtige ist.

    • Hör auf dich zu verstecken. Es bringt niemandem was, wie du selbst schon richtig ausgeführt hast. Und wenn die Schule wegen deinen Problemen echt nicht schön ist, dann ist sie das halt eben nicht. Du bist der einzige, der daran was ändern kann, doch wenn du das nicht tust, wirst du damit leben müssen.

    • Such dir ein Hobby, etwas, woran du dich im Notfall, wenns schlecht läuft, festklammern kannst. Das kann ein Sport sein (in Sportvereinen lernt man viele nette Menschen kennen!), das kann aber auch etwas privates sein.

    • Lamentiere nicht, jammer nicht, und rede dir keine Depression ein. Die kriegst du wirklich, wenn du stark genug dran glaubst, und das willst du nicht.

    Und zuletzt: Kopf hoch, du bist was wert, und je eher du das erkennst, desto besser * g *. Es war klug von dir, dass du dich über deine Situation ausgelassen hast und dich mitgeteilt hast!

  • Antwort von aggie 31.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    also, was sagen denn deine eltern dazu? gab es irgendeine veränderung in deinem leben, die alle gegen dich aufbrachte? vielleicht redest du mal mit deine eltern über einen schulwechsel, ich würde aber auch einen psychologen aufsuchen, bzw. zunächst mal deinen hausarzt und dein problem schildern... und nimm dir vor, nicht mehr soviel am pc zu hängen.

  • Antwort von ratiomanni 07.04.2010

    He, was ist denn wirklich passiert, bevor Du gemobbt wurdest? Warst du besser in der Schule als die andern?Oder hast Du sonst eine besondere Eigenart? Oder habt Ihr so einen Idioten in der Schule, der die anderen aufwiegelt gegen Dich? Oder hat Dich sonst jemand lächerlich gemacht? Glaub mir, es sind nicht ALLE gegen Dich!Jedenfalls hast Du Dich zum Opfer MACHEN LASSEN. Das kannst Du nur ändern, wenn Du Dich wieder ursächlich im Leben verhältst: Schalt´ mal Deinen PC aus, Lern Jiujitsu und gib dem anderen, der Dich ärgert, eins auf die Nuss, und geh spazieren, probiers mal in der Morgendämmerung so um 1/2 sechs. Oder wechsle die Schule und sorg dafür, dass Du Deine guten Noten wieder kriegst. Du wirst mit Sicherheit ETWAS finden können, was Du nun besser machen kannst. Ein Ding, eine Sache.Etwas, was Du leicht besser machen könntest. Kopf Hoch!

  • Antwort von heureka47 02.11.2009

    Aus ganzheitlicher Sicht deute ich die meisten gesundheitlichen Störungen - auch psychische - als Mangel an universeller Lebens-Energie / Liebe.

    Verursacht meist durch "Streß" - auch im weitesten Sinne.

    Besonders tückisch: Unbewußter Streß. Der muß erst bewußt gemacht / aufgedeckt werden, damit er unschädlich gemacht werden kann.

    Einiges kann man selbst in dieser Richtung tun. Aber besser ist die Hilfe einer kundigen Person - z.B. Psychotherapeut.

    .

    Unabhängig von anderen Maßnahmen kann jeder Mensch Kontakt aufnehmen zur universellen Lebens-Energie / Liebe und dort "auftanken" und sein Potenzial an Lebens-Energie / Liebe vergrößern / stärken.

    .

    Zu Details siehe meine TIPPS zu "Streß", "Lebens-Energie", "Glücklichsein" u.a. hier bei GF oder bei gesundheitsfrage.net - zu finden über mein Profil.

  • Antwort von Imera 01.11.2009

    du brauchst professionelle Hilfe

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