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1 Antwort

In einem Kernkraftwerk läuft ja eine Kettenreaktion ab, und zwar prinzipiell eine ganz ähnliche wie in einer explodierenden Atombombe. Der Unterschied ist der, dass die unkontrolliert und schnell abläuft und dies aus Sicht der Anwender auch soll, wohingegen die Kettenreaktion in einem KKW mit möglichst gleichbleibender und gemäßigter Geschwindigkeit und somit Leistung ablaufen soll.

Geschieht dies selbsttätig durch Ausnutzung physikalischer Gesetze, sodass eine Erhöhung der Leistung ihrer Ursache entgegenwirkt, so ist das Selbstregelung. Diese macht einen Reaktor inhärent sicher.

(http://universal_lexikon.deacademic.com/23495/Kernreaktor, Stichwort »Regelung«)

Wenn z.B. Wasser aus einem Reaktor verdampft, das als Moderator für die Neutronen dient und schnelle Neutronen auf thermische Energien abbremsen und so die Wahrscheinlichkeit erhöhen soll, dass sie weitere Kernspaltungen auslösen, sinkt folglich die Zahl der neuen Kernspaltungen.

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