Frage von schneepups, 50

Hilfe für Mitglitschaft einer Seite. Mahnung bekommen, weil das Geld nicht abgebucht wurde!?

Hey Leute,

ich habe auf einer Internetseite versucht eine Mitgliedschaft zu machen aber habe dann zunächst Falsche Daten angegeben. Diese falschen angaben haben jedoch aus irgendeinem Grund geklappt. Nun wurden mir 2 Mahnungen geschickt, dass ich mein Konto aufstocken soll und 10 euro noch dazu Zahlen muss.

Ich will diese Mitgliedschaft nicht haben muss ich trotzdem bezahlen? Kann ich mich da iwie rausreden mit einer Email und wenn ja kann mir jemand dabei helfen?

Ich bin schon 18 Jahre und habe jetzt schiss wenn ich nichts mache es zu einer Verhandlung kommt, da ich die Bezahlung nicht mit eine Proxy abgeschlossen habe. Sollte also nicht schwer sein herauszufinden wer ich bin von der Seite oder sehe ich das falsch?

Danke im vorraus.

Antwort
von TimBuening, 24

Die Kosten musst du wohl bezahlen. Erst recht weil du versucht hast "Betrug" zu begehen indem du eine kostenpflichtige Leistung auf jemand anderes ohne seine Genehmigung übertragen wolltest. 

Lies dir die die AGB dieser Seite genau durch. Solltest du noch im Widerspruchsrahmen sein, kannst du Vertrag ohne Gründe kündigen. Sollte es dafür schon zu spät sein, hast du wohl leider Pech gehabt. 

Kommentar von mepeisen ,

Betrug ist es erst, wenn ein Vorsatz vorliegt. Dazu muss man erst mal ganz genau schauen, ob die Registrierung wirklich kostenpflichtig war und ob alle Gesetze (z.B. Buttongesetz) eingehalten wurden.

Eine Kostenpflicht nur in AGB zu verstecken ist schlichtweg unmöglich heutzutage,.

Kommentar von TimBuening ,

Ja aber absichtliche falsche Angaben bei einer Registrierung eines kostenpflichtigen Dienstes stellt schon einen Betrug dar.

Kommentar von kevin1905 ,

Ja aber absichtliche falsche Angaben bei einer Registrierung eines kostenpflichtigen Dienstes stellt schon einen Betrug dar.

NEIN!

Es ist erst dann ein Betrug, wenn man dies tut um sich einen Vermögensvorteil zu verschaffen, heißt eine Zahlungspflicht, die einem bekannt war, weil die Seite sich an ALLE Bestimmungen des BGB und der PAngV gehalten hat, bewusst zu umgehen.

Zwingende Tatmerkmale für Betrugsdelikte sind:

  • Vorsatz
  • Täuschung
  • Ein Vermögensvorteil ist entstanden, bzw. war das Ziel der vorsätzlichen Täuschung.

Wenn jedoch über die Zahlungspflicht unklarheit herrscht, weil geltenden Bestimmungen nicht angewandt wurden, wem ist dann die Täuschungsabsicht zu unterstellen?

Lies bitte den § 263 StGB aufmerksam und verstehend durch!

Antwort
von tanzegern, 22

Siehst du richtig - zahle einfach.

Für Lehrgeld ist das sehr preiswert ;)

Kommentar von mepeisen ,

Einfach zahlen, wenn beispielsweise keine Kostenpflicht erkennbar war, ist ein schlechter Ratschlag. Man sollte schon etwas genauer hinschauen.

Wir wissen hier nicht, um was für eine Seite es sich handelt. "Konto Aufstocken" kann vieles bedeuten.

Kommentar von tanzegern ,

Auf der Basis der vorhandenen Informationen bleibe ich bei dem Rat. Immerhin hat er falsche Angaben gemacht und dafür Leistungen (Zugang zur Seite) erhalten. Das ist ein Betrug.

Antwort
von kevin1905, 22

Nur weil jemand deine IP Adresse hat, hat er noch lange nicht dich.

Verbdingsungsdaten dazu geben Provider nur nach richterlicher Anordnung heraus, dazu müsste die Staatsanwaltschaft dieses beantragen.

Ob hier eine strafrechtlich relevante Tat vorliegt, kann ich nicht abschließend sagen, würde es tendenziell aber verneinen.

Kommentar von schneepups ,

Soll ich also nichts machen? Wenn du skype hast wäre es möglich dass ich dich deswegen anschreiben kann?

Kommentar von kevin1905 ,

Schick mir eine Freundschaftsanfrage und eine Privatnachricht hierüber.

Kommentar von schneepups ,

hab dir eine gesickt

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