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Hilfe durch Nachbarsjungen, ausreichende Entlohnung?

gefragt von Mokli1Mokli1 am 17.06.2007 um 14:49 Uhr

Unser 12 jähriger Nachbarsjunge hilft mir hin und wieder im Garten. Er hat vor einiger Zeit gefragt ob er helfen kann, weil er es gern tut. Mittlerweile mäht er 1 x in der Woche den Rasen und fegt die Terasse. Ich gebe ihm dafür 20 Euro im Monat. Jetzt meinte ein Bekannter, dass sei Ausbeuterei, 20 Euro wären viel zu wenig. Er darf aber nur etwas tun, wenn ich dabei bin, macht nichts selbständig und alleine, aber er ist mit Feuereifer bei der Sache. Sind 20 Euro wirklich zu wenig?

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xyungeloest
beantwortet von xyungeloest am 17. Juni 2007 15:20
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also, ich finde das vollkommen ok, wenn du ihm 20 euro im monat gibst.

man sollte es nicht übertreiben.

es sollte ja auch nur eine aufwandsentschädigung sein, denn kinder darf man ja gar nicht als feste arbeitskräfte einsetzen.

wenn es ihm zu wenig wäre, würde er doch vielleicht auch gar nicht mehr so oft kommen, außerdem tut er es ja gern, dir zu helfen.

Kommentar von 223f052bf4ac1181ea29da12dda6b922smallMokli1 am 17. Juni 2007 15:23

Ich sehe das genau so. Ich habe ihn nie gefragt, ob er hilft, er kommt immer von sich aus durch die Hecke gekrabbelt. Ich wollte ihm halt eine Freude machen und habe ihm Geld gegeben. zuerst hat er es gar nicht nehmen wollen.

Kommentar von Simple_avatar10smallxyungeloest am 17. Juni 2007 15:26

mach dir da mal keine sorgen, du machst es schon genau richtig.


elkera
beantwortet von elkera am 17. Juni 2007 15:24
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Für einen 12jährigen ist das okay. Bei der Empfehlung fürs Taschengeld geht man zwischen 10 Euro und 17 Euro aus. Er bekommt also schon mehr als ein empfohlenes Taschengeld. Und da du ja auch noch extras gibt, sollten die 20 Euro ausreichen.

Man sollte auch immer alles im Verhältnis zueinander sehen.

Meine Tochter hatte mit 15 Jahren Zeitungen ausgetragen und bekam dafür 70 Euro im Monat. Aber sie war jeden Mittwoch mindestens 3 Stunden dafür unterwegs, und das bei jeden Wetter. Sie hatte ihr Geld wirklich hart erarbeitet.


ainstein0815
beantwortet von ainstein0815 am 17. Juni 2007 14:58
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.....fürn 12 jährigen find ichs nen superlohn......kannste ja zwischendurch bissle mehr springen lassen...

Kommentar von 223f052bf4ac1181ea29da12dda6b922smallMokli1 am 17. Juni 2007 15:02

Tu ich ja auch, ich stelle ihm immer etwas hin, mal Kuchen oder Kekse, zu trinken sowieso auch mal Schokolade oder ein Eis.

Kommentar von Boldtbregu am 18. Juni 2007 12:16

Ist doch bestens! 20 Euro und was Leckeres; wenn du ihm statt dessen mehr Geld geben würdest, käme das auch auf so eine unpersönliche, kommerzielle Ebene!


anonym
beantwortet von poetvl am 17. Juni 2007 22:38
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Ist wirklich richtig, lass die Kirche im Dorf. Der Junge kommt gern, und mit 12 sind die Jungs ja auch wirklich manchmal noch wirklich richtig lieb und hilfsbereit. Geniesse es solange er noch kommt. Es hört irgendwann auf, dann mäht er auch nicht mehr für ein paar Euros mehr den Rasen. Es ist ja sicherlich auch eine zwischenmenschliche Beziehung, acuh wenn dieser Begriff vielleicht etwas übertreibt.Ich habe früher sogar noch als wesentlich jüngeres Kind freiwillig auf einem Bauernhof mitgearbeitet. ( Heuernte, Kartoffelernte oder Gras mähen usw. )ohne Geld. Durfte dafür immer abends mit allen am Abendtisch mitessen, richtig deftiges Bauernvesper. Mai war des guet. Mach weiter so.

Kommentar von 223f052bf4ac1181ea29da12dda6b922smallMokli1 am 18. Juni 2007 14:40

Du sprichst mir so was aus der Seele. Wenn ich daran denke, dass wir früher beim Bauern geholfen haben, im Sommer bei der Heuernte, wo ese danach dicke Butterbrote gab, bis in den Herbst zur Kartoffelernte und zum Schluß mit den ach so schönen Kartoffelfeuern belohnt wurden, das war für uns Lohn genung.


anonym
beantwortet von gabifrancois am 18. Juni 2007 07:42
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Wir haben gelegentlich die Hilfe der mit im Hause lebenden Nachbarskinder zum Katzensitting in Anspruch genommen, wenn wir im Urlaub waren (füttern, Katzenklos saubermachen, bespielen). In Absprache mit der Mutter gab es dafür nie Bares, sondern ein Geschenk, über das die Kinder sich freuten, z. B. einen Gutschein für einen Monat "Bravo" beim Kiosk an der Ecke. Ich versuche, das möglichst immer so zu halten und nicht alles auf Geld zu reduzieren. Letztens hatte eine Jugendliche mir einen Gefallen getan. Ich weiß, dass sie für ihr Leben gern malt, also habe ich ihr eine größere Menge Ölfarben gekauft, die sonst ihr Taschengeld aufgefressen hätten. Man gibt zwar einen materiellen Wert, aber dadurch, dass man sich vorher mit der Person und den Wünschen des Beschenkten auseinander setzt, verliert das ein bisschen den materialistischen Charakter.


anonym
beantwortet von Agent00 am 17. Juni 2007 15:08
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Ich finde dass 20 Euro im Monat hier wirklich ein bisschen mau sind, denn Gartenarbeit ist schwere arbeit für einen 12-jährigen. Ich wäre für einen Stundenlohn 5€ oder etwas in dieser Richtung.

Kommentar von 223f052bf4ac1181ea29da12dda6b922smallMokli1 am 17. Juni 2007 15:12

Er arbeitet ca 1 Stund in der Woche. Wie ich schon sagt, er mäht den Rasen und fegt die Terasse. Alles andere mache ich selbst. An meine Beete lasse ich niemanden ran. Und Rasenmähen ist nun wirklich keine schwere körperliche Arbeit.

Kommentar von 2dc56293bded079f1517504c274b3034smallengelhaar am 17. Juni 2007 15:32

Lass Dich nicht verunsichern, Du machst es goldrichtig! :-)

Kommentar von micpeli am 17. Juni 2007 15:38

Also 5 Euro die Stunde, Du gibst hier Tipps zu Strafbahren Handlungen. Du spornst die Leute hier zu Kinderarbeit an.

Kommentar von 223f052bf4ac1181ea29da12dda6b922smallMokli1 am 17. Juni 2007 16:07

Das ist genau das, was ich vermeiden möchte, Kinderarbeit ist für mich das letzte. Darum möchte ich auch keinen festgesetzten Stundenlohn. Aber wenn der Kleine fragt, ob er helfen kann, soll er auch dafür belohnt und nicht entlohnt werden.


anonym
beantwortet von silvie34 am 18. Juni 2007 14:55
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hallo,20 euro sind 40 DM.also ich finde das so ok,am besten redest du mit den eltern,wenn die sagen das ist ok dann is doch alles in butter ;o)


anonym
beantwortet von hansimausi am 18. Juni 2007 17:22
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Ich würde das auf Stundenbasis regeln,das wäre gerechter


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