Frage von bienchen1001, 43

Hilfe (Depression, Panikattacken)?

Hi, ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

Circa seit Ostern habe ich ständig das Gefühl umzufallen. Dies wird oft noch schlimmer, wenn ich in einer Situation bin, wo ich eigentlich nicht weg kann, wie zum Beispiel beim Training oder in der Schule. Dann habe ich auch immer das Gefühl, dass ich brechen muss und ich bekomme Panik. Bis jetzt konnte ich die Situation nur bewältigen, in dem ich aus ihr herausgegangen bin, also mich ihr nicht gestellt hab. Umgefallen bin ich jedoch kein einziges Mal und gebrochen habe ich auch nicht. Doch gerate ich immer so in Panik, wenn ich merke das ich umfalle und das ist sehr schlimm. Außerdem habe ich große Probleme beim einschlafen und auch wenn ich nachts aufwache, dann wieder einzuschlafen. Oft liege ich 2-3 Stunden wach. Auch ist mein Appetit weniger geworden und wenn ich weiß, dass ich am nächsten Tag irgendwo hin muss und sei's nur zum einkaufen, geht es mir den ganzen Abend schlecht und am nächsten Morgen auch und ich kann nur sehr wenig essen. Im Moment bin ich auch in behandlung und in einer Klinik war ich auch schon, jedoch nicht lange, da ich zu großes Heimweh hatte. Im Moment steht die Diagnose Depression und Panikattacken. Glaubt ihr, dass ist richtig? Habt Ihr vielleicht ähnliche Situation erlebt oder wisst, was mir helfen könnte und wie ich es schaffe wieder ganz normales Leben zu führen, ohne ständig Sorge zu haben, dass ich umfallen muss?

Über eure Antworten würde ich mich sehr freuen.

Antwort
von beju19, 17

Letztendlich musst du dich selbst therapieren...

Das was es dir täglich schwer macht sind Urinstinkte, die uns Menschen das Überleben gesichert haben. Man geht durch eine "Gefährliche" Situation und der Polizist in deinem Gehirn verknüpft bestimmte Dinge mit "Gefahr", das lässt dein Körper unterbewusst reagieren.

Mal ein Beispiel für so eine "falsche Programmierung des Polizisten":
Du gehst in einem Badesee schwimmen, legst deine Klamotten und Handtuch auf einer grünen Parkbank ab und beim schwimmen ertrinkst du fast. Nun kann es sein das sich dein "Polizist" die grüne Parkbank gemerkt hat und diese als gefährlich einstuft. Nun bekommst du jedes Mal Panik wenn du eine grüne Parkbank siehst...

Nur du selbst kannst diese "falschen Programmierungen" ändern indem du genau in diese Situationen hineingehst und sie aushälst - oh ich bin ja garnicht dabei gestorben, doch nicht gefährlich...!
Deinen Körper kannst du selbst in der Situation nur mit ruhiger Atmung beruhigen, falls das nicht ausreicht wirst du mit ärztlicher Hilfe Medikamente verschrieben bekommen die dir dabei helfen.
Sobald du merkst wie dein Körper reagiert versuche dich nicht weiter reinzusteigern sondern konzentriere dich allein auf deine Atmung die ruhig ist und bleibt.

Viel Erfolg und gute Besserung

Antwort
von CaptainRostock, 12

Ich hatte damals ein ähnliches Problem. An sich eignet sich dafür die Verhaltenstherapie eines Psychotherapeuten ganz gut. Bei mir zumindest. Es ist natürlich bei jedem unterschiedlich. Ob Therapeut, Gruppentherapie, Psychologe, oder das ganze auf eigene Faust versuchen. Die nächste Sache ist, wenn man sich professionelle Hilfe sucht, dass die Chemie zwischen Patient und Therapeuten stimmt, sonst macht das ganze keinen Sinn.

Ein Therapeut, der dir Aufgaben gibt, ist super. Sonst redest du 'ne Stunde, und hast nichts, was du mitnehmen kannst. Ich hatte das Glück, und so einen gefunden. Vielleicht erkundigt man sich im Voraus, wie der jeweilige Therapeut seine Stunden gestaltet. Soweit ich weiß, bekommt man 5 bezahlt, und danach wird entschieden wie lange und ob überhaupt fortgesetzt wird, beziehungsweise der Therapeut vielleicht nicht passt.

Antwort
von helfertantchen, 32

Ich hatte mal fast 2 Jahre ein Problem mit Angst und Panik. Ich hatte monatelang Übelkeit und das Gefühl die Kontrolle zu verlieren. Deshalb konnte ich auch kaum essen und war sehr schwach. Letztendlich hat es mir nur geholfen mich von schlechten Menschen in meinem Leben abzuwenden und eine ambulante Therapie zu beginnen. :)

Kommentar von bienchen1001 ,

Und wie sah die Therapie aus? Bzw. was hast du da alles gemacht?

Antwort
von misterxxxxxxxxx, 1

Du musst dir aufjedrenfall psychische Hilfe suchen und regelmäßig mit einem Therapeuten reden . Depression ist eher das ständige Gefühl von : Mir geht es schlecht oder sogar ich muss mich umbringen. 

Antwort
von vielefragen33, 8

Wenn die Ärzte dies diagnostizieren wird es wohl stimmen. Eine Frage dabei ist aber, was hat es ausgelöst. Normalerweise fängt es langsam an und steigert sich.

Gehe in eine Bücherei und suche nach Bücher mit Entspannungs DVD und spiele diese nachts ab. Hierzu wird ein DVD Spieler mit einer Zeitschaltuhr gekoppelt. Auch Autogenes Training könnte helfen.

In Läden gibt es betreffende Tees und anderes. Lass die Finger davon, diese könnten eventuell auf die Medikamente Einfluss haben. Also nur mit Genehmigung vom Arzt ausprobieren.

Wegen den Schlafproblemen lass Dich in eine Schlafklinik einweisen, diese erkennen in welchen Schlafphasen Du dich befindest. Vielleicht hast Du ja Albträume an Du dich nicht erinnerst, und die für das plötzliche Auftreten der Krankheit verantwortlich sind.

Wurde mal eine Kernspintomographie gemacht, um eine organische Ursache auszuschließen. Vielleicht ist ein Zeckenstich für das plötzliche auftreten verantwortlich.

Antwort
von Lalaleloli, 23

Wenn dir ein Arzt Depressionen und Panikattacken diagnostiziert hat, dann wird das schon richtig sein.

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