Frage von abc88273,

hilfe bei suizidgedanken

hallo, ich habe momentan sehr häufig zum teil sehr krasse suizidgedanken...eig bin ich gegen fretod, dennoch wa ich gestern ers kurz davor vorn zug zu springen...ich hab schon überlegt einen arzt aufzusuchen, nur bfürchte ich, dass der mich an nen psychologen weitergibt...und da hab ich kein bock drauf! meine eltern wissen auch nix und sollen auch nix davon mitbekommen...hat einer schon erfahrung damit?

Ein Hinweis zur Frage Support

Liebe/r abc88273,

ich hoffe sehr, dass Du Dir zu Herzen nimmst und in Ruhe durchliest, was die User hier als Antworten an Dich geschrieben haben. Aber auch wenn es bei GuteFrage.net um guten Rat geht, können die Antworten der User hier im Internet keinen professionellen Rat von Fachleuten ersetzen.

Deshalb wende Dich BITTE an einen Arzt bzw. einen Psychologen, die können Dir sicherlich besser weiterhelfen.

Schöne Grüße

Paula vom GuteFrage.net Support

Hilfreichste Antwort von TheFrog,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Kann "leider" nicht direkt aus eigener Erfahrung sprechen aber ich hab ein Jahr im Rettungsdienst gearbeitet und erinner mich ziemlich gut an nen Fall bei der ne junge Frau sich mit ner Medikamentendosis umbringen wollte. Die Eltern hatten angerufen und als wir da waren meinte sie die ganze eit: Nein es is alles scheiße ich will sterben und als sie kurz davor war bewusstlos zu werden meinte sie "rettet mich ich will nich sterben".

Ich denke so geht es einigen die mit suizidgedanken spielen. Irgendwie läuft grad vieles nicht so richtig oder man hat n schlimmes ereignis hinter sich und irgendwie fällt man in son loch und denkt es gibt keinen ausweg.

Nur das Ding is, dass Suizid ja keine Lösung ist sondern einfach Ende und das ist eigentlich nich das was man will. Eigentlich will man das Gefühl wieder aus dem Loch herauszukommen, sich wieder gut zu fühlen, wieder was zu erreichen und spaß zu haben und das schafft man eben nur wenn mans auch tut und sich nicht einfach aufgibt.

Ich weiß nich ob dir das weiterhilft weil ich deinen speziellen Fall nicht kenne und vielleicht hab ich sowieso ne komische Einstellung zum Leben aber ich finde es lohnt sich. Ich finde der Sinn des Lebens besteht darin glücklich zu sein egal wie mans schafft. Und wenn mans mal nicht ist dann muss man halt gucken wie mans wieder hinbekommt, neue Ziele suchen und diese abarbeiten und das ist ja gerade das coole: Man hat sein Leben in der Hand und eigentlich steht einem alles offen wenn mans nur anpackt. Und wenn man sich mal überlegt was man so als lebender MEnsch alles machen kann dann lohnt es sich doch voll zu leben ;)

Ansonsten kann ich mich den anderen nur anschließen: Wenn du merkst dass du es aus eigener Kraft nicht schaffst hol dir Hilfe. Die meisten Psychologen sind echt cool drauf und reden einfach mit einem und oft wird einem dann ziemlich schnell klar, dass man da ganz blöde gedanken hatte :P

Kommentar von abc88273,

das lingt wirklich pöausibel, aba ich weiß nich, wie ich es anstellen soll, dass meine eltern nix mitkriegen und wie gesagt, ich bin noch schulpflichtig(11te klasse)

Antwort von mlaurel,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Darf ich fragen warum..?

Ich war auch mal in so einer Situation, und ich habe eine Ambulante Therapie gemacht, das hilft.. Wollte auch erst nicht zum Arzt, aber der hat Schweigepflicht, also keine Panik..

Aber ich würde mir Hilfe holen, denk an Deine Eltern was Du denen antust wenn Dir was passiert, da ist ein Psychiater genau richtig, und die sind nicht so wie im Tv, die sind meistens cool drauf, wirklich, hab auch nie dran geglaubt..

Mach keinen Mist.. Es lohnt sich nicht, glaub mir..

Kommentar von abc88273,

schule und privat is derzeit alles im arsc(!) um es ma auf gut deutsch zu sagen, versetzung steht auch noch aufm spiel...ich weiß zum teil nichma selbs warum ich so krass darüber nachdenke

Kommentar von mlaurel,

Das ist doch alles Kein Grund.. Such Dir Hilfe, wenn Du nicht weißt wie, dann kannst D ach bei Deiner Krankenkasse nachfragen, die haben auch Schweigepflicht..

Ich kann Dir sagen, ich habe viel Schlimmes mitgemacht, und immer wenn es nicht mehr ging habe ch mir gedacht es gibt Menschen denen geht es viel schlechter, weiter gehts..

Bitte denk mal darüber nach Dir Hilfe zu holen, Du hast noch so mega viele schöne Dinge vor Dir, auch wenn es jetzt nicht glauben magst.. :o))

Antwort von Bonsai82,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ohne Doc, kommst du da nicht raus. An deiner Stelle würde ich den Arzt aufsuchen, bevor es zu spät ist.

Antwort von Sesiolify,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ja, und wenn das wirklich dein Ernst ist, solltest du dir professionelle Hilfe suchen - dazu ist die da und sie hilft auch.

Kommentar von abc88273,

hab ich ja vor, nur bin ich nich so "krank" um inne klapse zu müssen

Kommentar von Danielle64,

Das musst du auch nicht. Hier geht es doch darum, Gespräche zu führen, ambulant bei einem Psychologen oder Psychiater um festzustellen, woher das kommt und wie man dir helfen kann. Da wirst du doch nicht gleich eingewiesen. Wundert mich eigentlich, dass diese Meinung, selbst unter jungen Leuten, doch noch so weit verbreitet ist.

Kommentar von RunnerHH,

es ist ja schon gut, das zuzugeben und bereit zu sein zu sprechen, da solltest du ansetzen und keine ängste haben. denke doch nur mal daran, was du deinen mitmenschen antun würdest, würdest du es gut finden, wenn deine sister, bruder oder eltern morgen so was machen würden und wie würdest du dich fühlen, wie lange etc... den rat suchen ist gut, halte daran fest und habe keine ängste, den anfang hast du ja gemacht.

Kommentar von trustr,

du hast ja keine ahnung wie normal die meisten leute in der "klapse" sind das mit den ganzen verrückten is nur n vorurteil

die selbstmordgefährdetenstationen sind meistens voll mit normalen leuten

Kommentar von Huxly,

In die Klapse kommst du deswegen auch nicht... es sind viel mehr Menschen in psychologischer Behandlung als du denkst, und schämen musst du dich dafür auch nicht.

Behandlung heißt, dass du einige Gespräche mit einem Psychologen führst, der dir dann sagen kann, was mit dir los ist.

Kommentar von abc88273,

aba wie will man das gestalten wnen man noch schulpflichtig is und so, dass sie eltern nix erfahren?

Kommentar von Wetterhexchen,

Warum sollen deine Eltern eigentlich nichts davon erfahren? Meinst du nicht, die wollen dir auch nur helfen??

Kommentar von abc88273,

bestimmt, nur möchte ich das nich so publik machen, es soll keiner wissen dass ich so labil bin...dumme ansicht ich weiß, nur dnek ich so...

Antwort von Jorgfried,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenns nur mal so ne Idee ist, so ein Gedankenspiel "wäre wenn ..." dann ist das normal und vergeht wieder. Echte Todessehnsucht kann aber gefährlich werden. Da ist ein Psychologe der richtige Ansprechpartner. Mit "Klapse" hat das nichts zu. Eher mit regelmäßigen vertraulichen Gesprächen, deren Inhalt auch deine Eltern nicht erfahren.

Kommentar von abc88273,

dieses "gedankenspiel" zeiht sich schon seit knapp nem halben jahr extrem, momentan isses wirklich sehr krass...das kannte ich von mir nich bislang

Antwort von Wetterhexchen,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Niemand hat Bock auf einen Psychiater, aber das ist genau der Facharzt, der einem in solchen Fällen helfen kann, wenn der Hausarzt keine organischen Ursachen findet (die gibt es nämlich auch, deshalb solltest du auf jeden Fall zu einem Hausarzt gehen!). Hättest du Polypen in der Nase, würdest du doch auch zu einem entsprechenden Facharzt gehen, weswegen also diese Scheu. Lass dir helfen, von jemandem, der das auch kann. Es scheint mir dringend zu sein!

Antwort von trustr,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

also das klingt auf jeden fall recht kritisch

wenn du wirklich abhilfe willst wirst du nicht um einen psychiater oder zumindest psychologen rumkommen, die wissen dann schon wie damit umzugehen ist

(und ja ich hab erfahrungen damit und der psychiater konnte wirklich helfen durch medikation und stationäre betreuung)

Kommentar von abc88273,

was genau is eine stationäre behandlung?

Kommentar von Jorgfried,

Krankenhaus, Klinik.

Kommentar von abc88273,

ja das is der knackpunkt, wie will man das gestalten ohne dass die die eltern was mitbekommen?

Kommentar von trustr,

früher oder später WERDEN sie mitbekommen das was ist/war und dann werden sie fragen stellen wie z.B. "vertraust du uns so wenig das du uns das verheimlichst?"

am besten immer frei raus

Antwort von Silmoo,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Solche Gedanken mußt du dir selber verbieten. Sei ein Lebenskämpfer.

Antwort von Danielle64,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Da hilft nur ein Fachmann. Auch deine Eltern sollten eigentlich merken, wenn du eher depressiv bist. Sprich mit ihnen und such dir einen guten Psychologen. Alles Gute.

Antwort von Jumpel,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Denke an die hinterbliebenen

Antwort von jaichbins,

hey, wie wäre es, wenn du mal mit nem vertrauenslehrer über deine probleme sprechen würdest??? er darf auch keinem irgendetwas weitersagen, schon gar net deinen eltern!!! und alle (eventuellen) weiteren schritte, die er für nötig hält, muss er erst ma mit dia absprechen.. und es lohnt sich wirklich!! ich hab auch momentan suizidgedanken und wollte so wie du net, dass meine eltern davon wind kriegen. meine vertrauenslehrerin hat mir ca 1 millionen mal gesagt, dass sie nix weitersagen darf;) ich hab bis jz nur ein paar mal mit ihr geredet (jz hab ich ferien :D) aba ich merke, es bringt was!!!!!

Antwort von horne,

Du solltest Dich am gesellschaftlichen Leben beteiligen. Du bist zu sehr mit Dir selbst beschäftigt.

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