Frage von Jimfiz, 65

Hilfe aus der Lage zu Hause?

Sehr geehrte Community. Zur Situation: Wir haben seit ca. 14 Wochen einen neuen Hund. Wir mögen alle den neuen Hund, aber so ein neuer Rüde bringt halt manch Problem mit sich. Zurück zum Problem: Meine Mutter ist gestern zu einer 5 tägigen Wallfahrt aufgebrochen. Mein Vater bekommt jetzt den ganzen Druck ab. Nun ja der Kleine(Hund) hat gestern Abend gebellt und bei meinem Vater ist eine Sicherung durchgebrannt. Er hat den Hund geschlagen, das Maul zu gehalten und sich auf ihn draufgesetzt. Gestern (Nachmittag vor dem Gebell) sagte er zu mir noch: " Ach was haben wir einen tollen Hund. Ich freu mich schon mit ihm auf die Jagd zu gehen. Er ist einfach top." Anschließen nach diesen Sätzen hat er noch mit dem Hund geschmust und gespielt. Zurück zum heutigen Tag: Heute sagte er am Frühstückstisch:"Ich verkaufe dieses dumme Teil! Wenn der fertig ausgebildet ist wird der inseriert!" Ich benötige nun eure Hilfe die Sache im Haus zu schlichten damit der Hund bleibt, denn mein Vater ist drauf und dran den Hund für ein Apfel und ein Ei zu verkaufen. Der Hund hat frischen Wind ins Haus gebracht und sollte uns als Familien-/Wach-/Jagdhund dienen. Also helft uns den Hund zu behalten! Danke im Vorraus! Jim

Antwort
von dogmama, 15

Vater ist drauf und dran den Hund für ein Apfel und ein Ei zu verkaufen


und warum will Dein Vater den Hund dann erst ausbilden?



Wenn der fertig ausgebildet ist wird der inseriert!


damit der neue Besitzer möglichst billig an einen fertig ausgebildeten Hund kommt? Komische Einstellung!

falls das tatsächlich keine Trollgeschichte sein sollte, dann gebt den Hund ganz schnell wieder ab, 

Menschen die sich nicht beherrschen können und Tiere schlagen haben kein Tier verdient und dürfen gar keines halten!. 


Vater ist eine Sicherung durchgebrannt. Er hat den Hund geschlagen, das Maul zu gehalten und sich auf ihn draufgesetzt.




Antwort
von beglo1705, 42

Der Vater vertrimmt den Hund und möchte aber im Gegenzug einen tollen Jagdgebrauchshund? So kann er das vergessen, der Hund wird nur verunsichert und wird niemals verlässlich mit auf die Jagd gehen.

Wer mit Angst, Druck und Schmerzen arbeitet, hat (wenn er viel Glück hat) einen Hund der zwar Kadavergehorsam bringt, ein guter Verlasshund wird das aber nicht. Wie auch, wenn er nichts positives erlebt und bei Kleinigkeiten schon Dresche kassiert?

Ganz ehrlich, besser ist es, wenn der Hund in gute und erfahrene Hände abgegeben wird. Das hat kein Hund verdient, dass er den ungezügelten Emotionen von einem Familienmitglied ausgeliefert ist.

Kommentar von MissPlusch ,

So einen Fall haben wir auch in der Nachbarschaft... Hunde werden geschlagen (wodurch sie auch leicht aggressiv wurden) und werden jedes Mal sobald Herrchen (sehr laut und aggressiv, was er imner tut) ruft, klein wie ne Maus.. es ist so schlimm anzusehen was für eine Angst sie vor ihm haben. Ich verstehe den Besitzer eh nicht, er vertraut seinen Hunden auch nicht, weil sie mehrmals gebissen haben  (andere Hunde) und lässt sie deswegen nicht mit anderen spielen. Aber trotzdem lässt er sie 50 m vor sich her laufen ohne Leine, wenn da dann ein Hund vorbei kommt, weiß man wie es ausgeht... aber "zum Glück" hat er sie ja "erzogen" dass sie direkt hinfallen wenn er ruft.

Kommentar von beglo1705 ,

Das ist der Kadavergehorsam, das hat alles nichts mit Erziehung oder vertrauensvollem Verhältnis zu tun. Es ist die Angst, die diese Tiere gefügig macht. Mehr nicht. Ekelhaft!

Kommentar von ChloeSLaurent ,

Um "Kadavergehorsam" auf den korrekten und deutlich ausgesprochen Punkt zu bringen:

"Dieses Tier zeigt den Charakter des "Menschen", Der dahintersteht."

Soviel zum Thema Bezugsperson. Traurig. Einfach traurig.

Kommentar von MissPlusch ,

Ja.. ich finde es schön wenn die Tiere gehorchen, weil sie es wollen und weil sie Spaß daran haben und nicht weil sie sonst Angst davor haben, geschlagen zu werden... 

Kommentar von beglo1705 ,

Ja, aber nur so geht's. Also ohne Schläge und Druck. 

Antwort
von ChloeSLaurent, 46

Ein Hund ist nicht dumm. Auch im Welpenalter nicht. Der merkt sich nämlich alles.

Was noch wichtig ist - Wer ist die Bezugsperson?

Als mein Vater vor ca. 30 Jahren mal nen "Irish Setter" anschleppte - alle haben über uns gelacht, weil die dachten, daß wir nach dem Tod unseres Schäferhundes nen Dackel angeschafft haben.

Mein Vater war die Bezugsperson, bis der Setter ins Frühbeet sprang, sich die linke Pfote durchschnitt und dann der Tierarzt falsch geschient hatte. So war unser Familien- Jagd- Grundstücks- Wachhund auf einmal körperlich behindert und meinem Vater nicht mehr genehm. Nicht mehr tauglich. Nicht mehr fähig. Der Rest blieb an uns hängen. Da der Setter nicht mehr die reguläre und angelernte Beachtung und Zuneigung von seiner Bezugsperson kam, wurde er logischerweise krank. Das war ne krasse Situation mit allem was dazu gehört und hinterherkam.

Es ist auch gut möglich, wenn dein Vater verschiedene Meinungen und Handlungen an den Tag legt - immer mal wieder - und Der Kleine doch noch weggeben wird, daß wenn der Hund durch einen Zufall mal, in vielen Jahren vielleicht, auf deinen Vater trifft oder treffen sollte - Dein Vater förmlich grundlos von einem "fremden" Hund angegriffen und verletzt wird.

Die Tiere wissen ganz genau, was Liebe, Respekt, Abneigung usw. ist. Unabhängig von dem was ihnen mal antrainiert wurde.

Sorry, ist bissl intensiv, möcht´s nicht weiter ausführen. Hoffe, vorerst bissl hilfreich.

PS: Ich hab auch noch ne angenehmere Geschichte zum Thema Bezugsperson - ging zwar auch bissl schief letztendlich. Wenn Interesse, schreib ich das Euch mal noch.

Antwort
von Sheltiemama, 11

Dein Vater lebt noch in der Vergangenheit.  Man hat Jagdhunde früher immer so "ausgebildet."  Ich kenne mehrere Leute (Jäger) auf dem Dorf, die das heute immer noch so machen.  "Das muss dem Hund ordentlich weh tun, dann kapiert er das auch."  Diese Einstellung hat Vater schon gehabt und so wird das weiter gemacht, fertig.  

Diese Leute haben die Regeln der gewaltfreien Erziehung, die wir Hundebesitzer inzwischen fast alle kennen, nicht mit gekriegt und sind komplett beratungsresistent. Und sie halten an veralteten Methoden fest.  Das betrifft nicht nur die Hundeerziehung, sondern auch die Einstellung gegenüber dem modernen heutigen Leben.

Es wäre wirklich besser, wenn der arme Welpe aus den Fängen dieses Tierquälers befreit werden würde.

Antwort
von Seanna, 52

Vater wegen Misshandlung von Tieren anzeigen.

Mein ernst.

Kommentar von Swordwarrior ,

Bist du dumm? Man zeigt doch seinen eigenen Vater nicht wegen sowas an!

Kommentar von Seanna ,

Nö bin ich nicht. Wenn der Vater Lebewesen misshandelt gehört er angezeigt wie jeder andere Mensch auch.

Kommentar von TheFreakz ,

Würde ich schon wenn mein Vater sowas tun würde. Aber habe womöglich ein anderes Verhältnis zu meinen Eltern.

Antwort
von KevinDeMazire, 40

Wäre doch besser den Hund in liebevolle Hände zu geben .
Dein Vater hasst anscheinend Hunde .
Hund schlagen geht garnicht .. Und wie war das ? Er hat sich auf ihn drauf gesetzt ?
Ich fasse es nicht .

Kommentar von Jimfiz ,

Er liebt eigentlich Hunde. Er ist mit ihnen aufgewachsen und unser letzter wurde 14 Jahre alt... Also hassen tut er sie nicht.

Kommentar von Seanna ,

Misshandeln tut er ihn trotzdem. Tu dem Tier was gutes - lass ihn gehen.

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