Frage von janine006,

Hilfe !!! Wie kann ich dem Hund das bellen abgewöhnen?

Hallo ,wir sind verzweifelt.Wir haben uns vor 3 Monaten einen Hund angenommen der sonst ins Tierheim sollte.Er hat sich sofort an mich gebunden ,eher weniger an meinen Freund und ist somit total Frauen bezogen.Nun hatten wir ihn nach ewig langer suche vermittelt.Allerdings möchten die Besitzer ihn gerne wieder abgeben weil er den Ganzen Tag bellt.Ich weiß echt nicht mehr was ich machen soll.Bitte helft mir!!!Wir haben schon so ein Erziehungshalsband gekauft was Vibrationsstöße abgibt bringt aber leider nicht viel.Es gibt ja noch solche die Duft oder Geruchlose Stöße abgeben, aber da das schon mit dem Vibrationen nicht hilft weiß ich echt nicht mehr weiter!!!

Antwort von Birgitwunder,
17 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Bitte keine derartigen Halsbänder benutzen.

Kann es sein, daß der Hund zu lange alleine ist, nicht ausgelastet ist, Schmerzen hat ?Der neue Besitzer scheint ja nicht klar zu kommen mit dem Hund, folglich muß er dort weg.Könnt ihr ihn wieder aufnehmen, die gesundheitlich Seite abklären und mithilfe eines Hundetrainers herausfinden, warum er Dauerbellen draufhat ? Wenn ihr das nicht in die Wege leiten könnt, ist er im Tierheim jedoch momentan besser aufgehoben .

Antwort von flupsi,
12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

lasst es lieber mit solchen ''erziehungsdingern'', sucht doch mal nach dem grund warum er bellt! sucht euch einen guten hundetrainer und lasst euch helfen!

Antwort von YarlungTsangpo,
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Der von Dir geschilderte Fall von Hund & Weitervermittlung (...der sonst ins Tierheim sollte) ist einer der Gründe warum ich in nicht wenigen Fällen auch einmal empfehle einen Hund an ein gut geführtes Tierheim zwecks Weitervermittlung zu geben.

Es geht mir darum "das ständige Weiterwandern von Neuhalter zu Neuhalter und diverse, oft völlig ungeeignete Erziehungsmethoden" zu Ungunsten des Hundes zu verhindern.

Aus der Ferne kann man ja den Hund nicht beurteilen. Auch der Grund - weshalb ein Hund den ganzen Tag bellt sind vielfältig.

Kann es sein, dass der Hund nun gerade die ersten Tage bei der "neuen Familie" ist?Auch Hunde "schreien um Hilfe" wenn sie eine sehr wichtige Bezugsperson verlieren.

Muss er den ganzen Tag alleine bleiben?Elektrohalsbänder die Vibrieren und sonstiger Unsinn macht die Sache nur noch schlimmer!

Du solltest Dich zusammen mit der neuen Familie darum kümmern, dass dieser Hund einen dauerhaften Platz bekommt bei einem Halter der die Zeit und das Gefühl dafür hat die Ursachen seines Fehl-Verhaltens zu ergründen und behutsam - dem Hund entsprechend abzustellen.

Das kann durchaus auch mit Hilfe des Tierheimes geschehen. Weshalb bietest du dich nicht an bis zu seiner endgültigen Vermittlung an einen erfahrenen Hundemenschen als quasi eine "Pflegestelle" für den Hund zur Verfügung zu stehen. Mit jeder Vermittlung die schief läuft wird die Situation für den Hund und auch einen neuen Halter nur noch schlimmer!

Antwort von bignose,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo, zunächst mal zum Thema 'Erziehungshalsbänder'... bitte lies dir mal diesen Artikel durch http://www.animal-learn.de/ unter 'Tipps rund um den Hund' -> 'Sprühhalsbänder'. Ich denke, darin ist alles Wichtige gesagt. Die neuen Besitzer waren offenbar keine gute Wahl. Ein Hund bellt nicht grundlos. Und natürlich ist es dann einfach, das Kläff-Vieh wieder abzugeben, statt sich mit dessen Bedürfnissen und Erziehung zu befassen. Wenn der Hund nicht 'funktioniert' - weg damit. Hundeerziehung macht sich aber nun mal nicht von selbst. Bitte sorge dafür, dass der Hund dort wieder wegkommt zu Leuten, die sich der Sache annehmen, ggf. mit professioneller Unterstützung. Detailliertere Tipps finde ich in so einem Forum immer heikel, da niemand hier die genaue Situation und evtl. gesundheitliche Hintergründe kennt. Gruß, Kerstin

Kommentar von YarlungTsangpo,

DH! Ganz meine Meinung

Antwort von emma69,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Liebe janine006,

hat er denn bei Euch auch ständig gebellt oder fing das erst im neuen zu Hause an? Es gibt viele Ursachen für so ein Verhalten beim Hund. Schon allein der derzeit ständige Besitzerwechsel ist sicher nicht leicht für ihn. Da er ja wieder vermittelt werden muss, weil die neuen Besitzer ihn los werden möchten und Du ihn auf lange Sicht nicht nehmen kannst, nehm ich mal an, solltet Ihr jetzt aber direkt schauen, dass er in geeignete Hände kommt, zu Leuten, denen das Problem von Anfang an erklärt wird und die bereit sind, an diesem Problem zu arbeiten, eventuell auch unter fachmännischer Anleitung. Er sollte dort aber dann auch ein dauerhaftes zu Hause finden.

Antwort von photorobi,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo, also ich probier jetzt mal nicht erzieherisch zu wirken, aber ganz ohne Erziehung wird es nicht funktionieren können sorry! In der Natur des Hundes liegt es nah,das er bellt, jetzt könnte man meinen der Hund hat einen Schaden ist aber nicht so ich glaube Du hast da ei ganz cleveres aufgewecktes Bürschchen, für den Fall das er männlich ist.Dein Hund ist unterfordert und ihm ist stinke langweilig, das heißt Du mußt Dich mit ihm intensiv beschäftigenund in dann langsam aber sicher zeigen wann es für ihn ok ist zu bellen und wann es unerwünscht ist. Das ganze funktioniert so, das er erstmal kapieren muß, das er nicht der ist der von sich aus sagt wann es richtig ist zu bellen und nennt sich konsequentes lernverhalten.Für jedes nicht richtige bellen muß er an einen Platz sitzen der ihm zugewissen wird und auch erst auf Kommando verlassen dürfen, jeder Hund reagiert auf Kommando seines Leithund ansonsten knurrt in sein Boss an. Im Augenblick meint er, er wäre der Chef und weil das so ist bestimmt er wann es richtig ist zu bellen.Ganz genau genommen müßtest Du sogar bei Nachhause kommen bei jeden bellen Deinen Hund links liegen lassen, nur so kapiert Dein Hund, ah ich bekomme keine Aufmerksamkeit durch bellen, langweiliges Spiel, kann ich auch sein lassen. Warum liegen lassen, weil mit jeder sofortigen Aufmerksamkeit stärkst Du seine Position und im Moment ist er der Chef.Kleines Beispiel! Bei meinen Hund war es so das er als alles erstes unser Gäste begrüßt hat, kein Problem er freut sich halt, realität ist aber auf Grund seines Ranges begrüßt er seine Gäste und wenn er damit fertig ist, dann darf sein Gefolge, also IHR. Wie gewöhnt ihr im das ab, euer Hund bekommt einen zugewissenen Platz auf den kann er sich freuen und erst wenn ihr eure Gäste begrüßt habt, dann darf er als Familienmitglied auch begrüßen, funktioniert das nicht so gewünscht, dann eben wird es notwendig sein dem Hund die Leine anzulegen. Also für den Hund gibt es nur schwarz oder weiß eine Grauzone gibt es nicht. So viel geschrieben vergiß die ganzen Bänder,teste es mal an Deinen Freund der wird Dich nicht mehr anschauen weil er so unter Spannung steht und das mit den Gerüchen, dazu muß der Hund erstmal verstehen, das er bei dem Geruch das und das machen soll. Das einzige was hilft ist Deinen Hund die Zeit zu geben, die er für eine richtige Erziehung braucht alles andere funktioniert nicht.So jetzt aber wirklich Schluß

Kommentar von makazesca,

ein sehr guter kommentarDH.es scheint allgemein so üblich,das hundchen jeden gast zuerst begrüßt,wei er sich ja sooo freut.daß das aber alles SEINE gäste sind,die da kommen,verkennen die hundehalter.daß er dann bellt ,wird auch als normales freudengebell angenommen.man muß sich eben die zeit nehmen ,und auch wenn es geklingelt hat,so lange seine hund auf seien platz verweisen,bis er dort bleibt.nötigenfalls zur tür rufen,daß es länger dauer.( was Im obersten stockwerk natürlich schwierig ist.)dann wird der hund kurzer hand an die heizung angekettet ,wenn man zur tür muß und wird auch erst dann wieder abgeleint,wenn er aufhört seeinen indianertanz aufzuführen bzw.aufgehört hat zu bellen und ganz ruhig auf seinem platz liegt.das dauer und benötigt ausdauer und konsequenz.

Antwort von TygerLylly,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Um einen Lösungsansatz müsste man erstmal wissen, WARUM der Hund bellt. Ist er nicht ausgelastet? "Ruft" er nach seinen Besitzern, wenn er alleine ist?

Diese Erziehungshalsbänder sind übrigens allesamt Mist: Die mit Strom brauchen wir nicht erwähnen warum die nichts taugen, die Sprühdinger reizen einen alten Instinkt und schürrt bei dem Hund Angst, die er mit anderen Dingen assoziieren kann und die Vibrationsteile... die werden eig für gehörlose Hunde eingesetzt....

Antwort von Akunamis,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du redest auch viel und man kann es dir nicht verbieten ;). Ich weiß ja nicht, was der Hund für Umstände hat, aber ich würde ihn trainieren anstatt ihn zu quälen (Belohnungsleckerlies statt Folterhalsband). Und ab und zu ein bisschen zum Joggen oder Fahrradfahren mitnehmen schadet dem Hund sicher auch nicht. Vielleicht hat er auch einfach 'ne schwache Blase und muss dauernd pinkeln. Auf jeden Fall wird er nicht grundlos bellen.

Antwort von dancechick222,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Geh auf den Hundeplatz zu einem erfahrenen Trainer

Antwort von Portbatus,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wir haben vor 8 Monaten einen Problemhund übernommen der Einsamkeitsgeschädigt war und sehr dominant in der Familie. Deshalb Sie ihn ausgesperrt usw. und so kam er über den Züchter zu mir.

Bei uns bellte er die erste Zeit bei jeder Gelegenheit, oft sehr lange.

Als erstes habe ich die Bossfrage geklärt und bin gar nicht auf das Bellen eingegangen, habe es ignoriert. Die Bossfrage dadurch, er durfte nicht mehr vor mir durch die Tür, Sitz vorm Anleinen, Platz neben dem Esstisch (nicht darunter ;-)), das war das Schwierigste), Besucher nicht als erstes begrüßen usw.

Als das klar war und er auch absolutes Vertrauen zu mir hatte, das hat einige Wochen gedauert(vorher hatte ich schon deutlich gezeigt, das ich das Bellen nicht wollte, indem ich ihn dann rausschickte für 5min, aber mehr nicht, wortlos), habe ich mich ganz bewusst dem Bellen zugewandt.

Als er wieder bellte, habe ich mich deutlich vor ihn gestellt und ihm mit meiner Augen fixiert und dabei meinen Zeigefinger vor meine Lippen gelegt und deutlich: PSSSST gezischt, ganz scharf.

Er war so verdattert und überrascht, dass er sofort aufhörte. Bei einer anderen Gelegenheit bellte er wieder und ich bin wieder auf ihn zu, habe ihn wieder fixiert, und mein PSSST noch einmal durch Spuckeversprühen dabei unterstützt. Danach war das Dauerbellen vorbei.

Heute meldet er kurz wenn es z.B. klingelt.

Ich hatte das vor Jahren mal in einer Ratgebersendung über Hunde gesehen, ist bestimmt 10-15 Jahre her.

Antwort von OneBabySmile,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Also diese Erziehungshalsbänder bewirken eh meist das gegenteil.... Auf jedenfall brauch das ganze seine Zeit, du gewöhnst einem Tier eine Eigenart nicht von heut auf Morgen ab. Was z.B. hilft, aber eben auch etwas Zeitaufreibend ist, wenn du eine Spritzpistole mit wasser füllst, und jedesmal ohne den hund dabei zu ermahnen einfach nass sprizt wenn er bellt. Und ihn dann am besten nicht beachtest. Das wiederholste ein paar tage lang... und nach einer weile lässt es eigendlich jeder Kläffer... Die sache is eben, das hunde nur ein 2 sekunden reaktions vermögen haben, das heißt er realisiert nur in den ersten 2 sekunden nach seiner übeltat, wofür er bestraft oder ermahnt wird.... Was bei meinem Wuffi geholfen hat war reden, so blöd es vll. klingt, aber jedesmal wenn er gekläfft hat hab ich mit ihm geredet, wie mit nem kleinen kind... und wenn er in der zweit weiter bellen will ignoerier ich es einfach und red weiter mit ihm... Inzwischen lässt er es eigendlich, und falls er doch mal in versuchung kommen sollte reicht es schon vollkommen wenn ich ihren Namen sage, dann legt sie sich schon hin und gibt ruhe.

Antwort von IchmagLachs,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Mit einem Schlüsse oder Kette auf dem Boden schmeißen immer genau dann wenn er bellt. Dabei sollte er sich tierisch erschrecken.Nach einer Zeit reicht es dann aus wenn du nur mit dem Schlüssel klapperst.Das ist klassische Konditionierung, bitte nur im ernst Fall drauf zurückgreifen, weil das wirklich gemein ist, und nur wenn nichts mehr geht.

Kommentar von makazesca,

diese anwendung würde ich nur jemanden raten,der sich wirklich auskennt,denn es kann leicht zur gewöhnung führen und dann bringt es gar nichts mehr ---und was dann?

Kommentar von IchmagLachs,

gut das du das ansprichst das verdeutlicht nochmal was für eine extrem Maßnahme das ist.

Kommentar von TygerLylly,

Das sollte man aber auch nur machen, wenn absolut ausgeschlossen werden kann, dass der Hund aus Angst/Unsicherheit bellt!!

Antwort von Alphawoelfin992,

Wieviel ein Hund bellt ist Rasseabhängig. Und diese Erziehungsteile bringen nichts, im gegenteil die teile sind kontrproduktiv. So züchtet ihr euch einen schön verstörten Hund heran.

Warum bellt er denn? in welchen Situationen?

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