Frage von lalelumaus,

HILFE!!!! Jugendamt will mit gewalt die Kinder weg nehmen

Hallo ihr lieben, ich brauche dringend mal einen rat und vielleicht kennt einer von euch das ja auch schon solche ähnliche situation.

Mein Lebensgefährte und ich haben zwei gemeinsame Kinder. Unser sohn wird in ein paar tagen zwei und unsere Tochter wurde vor zwei Wochen geboren. Wir haben eine lange vorgeschichte und zwar haben wir mal drogen zu uns genommen Haschisch.Dann haben wir das ne lange zeit nicht mehr gemacht.

Nach einiger Zeit haben wir wieder angefangen damit auch in der Schawangerschaft habe ich konsumiert (was natürlich nicht korrekt war) im November letzten Jahres hatten wir einen Termin beim JA und mussten ein Test machen der dann natürlich positiv war. Seid dem haben wir das auch nicht mehr gemacht und wollen das auch nicht mehr.

Nun haben wir uns auch dafür entschieden ein neues leben ca.600 kilometer weit weg von hier wo wir jetzt leben anzufangen mit der unterstützung meiner Schwiegereltern die dort wohnhaft sind.Das JA will mich deshalb nun zwing in eine Mutter-Kind-Einrichtung zu gehen und nicht umzuziehen.Das wollen die nun übers gericht erwirken.Meine Tochter liegt zur zeit im KH weil sie kein Calzium hatte und drehen mir einen strick daraus obwohl ich nichts dafür kann.Kann ich nun nicht umziehen und muss machen was die sagen und werden die damit durch kommen vor Gericht?Was kann ich dagegen tun?

Antwort von HiFiech,
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interessant, dass dein Sohn in der vorigen Frage vom 17.1. "10 Monate alt" ist und in dieser bereits "fast zwei Jahre".

Kann das sein, dass du mit den Drogen doch noch nicht aufgehört hast?

Antwort von Vanille0102,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Nachdem ich deinen anderen Beitrag auch gelesen habe, möchte ich noch hinzufügen, dass weglaufen, fristlos kündigen und in eine fremde Stadt ziehen keine Lösung ist!

Antwort von Barmalej22,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Drogenkonsum während Schwangerschaft???!!

Ihr dürft gar keine Kinder haben!

Antwort von Vanille0102,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hm, also über das Handeln der Fragestellerin zu urteilen, ist hier jetzt gerade denke ich nicht dangebracht, unter anderem, weil das (Gott sei Dank) schon andere, öffentliche Organe getan haben.

Wenn das JA dich bietet, in eine Einrichtung zu gehen, so hat das einen Grund. Du selbst sagst, dass du früher Drogen genommen hast, dann längere Zeit nicht. Die Tatsache aber, dass du trotz Schwangerschaft wieder damit angefangen hast, zeigt, dass du dich in einem Kreislauf befindest, aus dem du so leicht wohl nicht heraus zu kommen scheinst. Von daher muss ich dir leider auch sagen, dass ich es für richtig halte, wenn du (vorerst) in eine Einrichtung gehst. Wenn du es allein nicht schaffst, für die Gesundheit und die Entwicklung deiner Kinder Sorge zu tragen, und du selbst weißt acuh, dass du das im Moment nicht schaffst, solltest du dich nicht dagegen wehren, Hilfe anzunehmen.

Du musst bedenken, dass das JA das nicht fordert, um dich zu ärgern, sondern um deinen Kindern und auch dir zu helfen. Genau damit möchten sie eben verhindern, dass dir deine Kinder entzogen werden.

Lege deine Abwehrhaltung ab, und versuche dich auf das, was auf dich zukommt, einzulassen, dann wird es dir und deinen Kindern bald besser gehen.

Und vergiss nicht, dass das kein Zustand für die Ewigkeit sein muss!

Wenn Betreuer und Pädagogen der Ansicht sind, dass du gelernt hast, Verantwortung zu übernehmen, wirst du sicher wieder allein mit deinen Kindern wohnen dürfen.

Antwort von Ontario,

Ob du wirklich in der Lage bist, für deine Kinder zu sorgen ist eine Frage, die zu

beantworten, mir nicht zusteht. Drogenkonsum und das während der Schwangerschaft

ist unverantwortlich, wie Drogenkonsum überhaupt.

Das JA sieht wohl eher die Gefahr darin, dass es mit dem Drogenkonsum bei dir

weitergeht, was ja auch der Test ergab.Die Erfahrungen, welche JA mit drogenabhängigen

Eltern machen, dürften wohl ausschlaggebend für deren Entscheidung sein.

Sieh das mal als Hilfe an, was man dir da anbietet. In einer Mutter-Kind Einrichtung

wird man dir helfen und du hast deine Kinder dabei. Auf jeden Fall besser, als

wenn das JA dir die Kinder wegnimmt, wenn du dich weigerst die Hilfe anzunehmen.

Sieh das mal als eine Chance.

Wenn du wegziehst in einen anderen Ort, hast du das Problem damit nicht gelöst.

Wohnortwechsel dürfte man dir nicht verweigern können, aber die Kinder mitnehmen,

das könnte das Problem werden.

Du suchst im Grunde die Flucht vor deiner Verantwortung., dieser aber solltest du dich

stellen, deinen Kindern zuliebe.

Was den Krankenhausaufenthalt der Tochter betrifft, so könntest du doch von dem

behandelnden Arzt ein Gutachten verlangen aus dem hervorgeht, ob der Calziummangel

auf deinen Drogenkonsum während der Schwangerschaft zurückzuführen ist, oder

eine andere Ursache dafür infrage kommt.

Ihr könntet einen weiteren Test  machen lassen, muss ja nicht unbedingt beim JA

sein. Wenn dieser negativ ist, könnte ich mir vorstellen, dass das Gericht dies

positiv bewertet. Positives Gutachten des Arztes, negativer Test , da hättest du etwas

in der Hand, auch für das Gericht.

Versuch das mal. Wünsche dir viel Glück dabei.

 

 

 

Antwort von Inge3105,

Und ich frage mich, warum das Jugendamt gerade während der Schwangerschaft nicht verstärkt das überwacht hat, nämlich, dass Drogenkonsum erst gar nicht stattfinden kann. Für mich stellt sich hier in Deutschland die Frage, für was sind die Jugendämter eingentlich überhaupt da? Immer erst schön abwarten, bis was passiert ist. So multiplizieren die hier künstlich die Arbeitsplätze. Ich habe den Eindruck, durch zuwarten, bis das Problem hier entstanden ist, entstehen wieder 10 neue - künstliche - Arbeitsplätze. Wenn Jugendämter da sein sollen, dann sieht man sie nicht. Da, wo nichts zu tun ist, sind sie präsent. Jugendamt müsste heißen: "Grenzen dort setzen und eingreifen, wo nötig. Nur dort beratend zur Seite stehen, vielleicht durch Konktrolle, wo nötig. So könnten alle Eltern gut vorbereitet sein und Kinder müssten nicht aus Familien gerissen werden. Kinder gehören zu ihren Eltern. Und nur dafür darf das Jugendamt da sein. Ich fordere ab sofort: 500.000 EURO Strafe bei "staatlich vorordnetem Kinderklau".

Kommentar von djcore,

Dann sollte Dein Appell zunächst umgeändert werden in: 500.000 EURO Strafe für alle Richter, die die Anträge von Jugendämter beschließen.

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