Hilfe - Kann ich so überhaupt mein ABI schaffen?

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4 Antworten

Hallo!

Manchmal ist es gut, sich Hilfe von einer "neutralen" Person zu holen, d.h. nicht von Freunden, Vernwandten oder den eigenen Lehrern. Ich habe selbst diese Erfahrung gemacht. Manchmal ist es der andere Erklärungsstil, der so wirkungsvoll ist, oder manchmal schon die Tatsache, dass in der Nachhilfe keine "Vorurteile" und Emotionen eine Rolle spielen.

Auch wenn dir dein Wochenende wahrscheinlich sehr lieb ist, weil du jeden Tag so lange in der Schule bist, könntest du ja 60 bis 90 Minuten am Samstag für Mathe verwenden, oder? Du kannst dich ja mal umhören, ob es einen Nachhilfelehrer gibt, der mit dir deine Schwachstellen herausfindet, alles Nötige aufarbeitet und dich so für's Abi fit macht. Nachhilfe gibt es entweder in Nachhilfeeinrichtungen, die mehrere Lehrer beschäftigen, oder du suchst dir einen Studenten aus der Mathematik. Dazu kannst du, falls es in deiner Stadt eine Universität gibt, ruhig mal den "Fachschaftsrat" der Mathematik ansprechen - die kümmern sich eigentlich um ihre Studenten, aber sie helfen auch oft dabei, Aushänge zu machen, die für Studenten interessant sein könnten. Ich sehe an meiner Uni auch oft Aushänge von Schülern, und viele Studenten sind auf der Suche nach Nebenjobs.

Habt ihr 13 oder 12 Jahre bis zum Abitur? Davon hängt ja ab, wie viel Zeit du noch hast. Da ich aus deinem Post lese, dass dir dein Abi wirklich wichtig ist, könntest du auch die Idee in Betracht ziehen, die 11. Klasse zu wiederholen. Dadurch hättest du erstens mehr Zeit, um die Grundlagen nachzuholen, und zweitens würdest du den Stoff der 11. Klasse zweimal behandeln und hättest somit eine zweite Chance, ihn zu verstehen.

Ich würde nicht gleich aufgeben, und es auf jeden Fall erstmal versuchen, mit allen Mitteln, die dir zur Verfügung stehen. Es ist es Wert, vor allem wenn du in den anderen Fächern keine großen Schwierigkeiten hast. Wenn du schöne Ziele für die Zukunft hast und auch bereit bist, ein bis zwei Stunden pro Woche mehr dafür aufzuwenden, dann ist das doch super!

Liebe Grüße!

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Kommentar von SchwarzAufBunt
10.11.2015, 09:46

2 Dinge sind mir noch eingefallen:

1.: Ein Nachhilfelehrer kann dir auch helfen, dich mit Mathe wieder wohlzufühlen bzw. kann dir das Gefühl nehmen, dass du gar nichts kapierst. Das ist ja generell schon sehr belastend und wird dir sicher noch zusätzlich das Leben schwer machen, vermute ich? Wenn man sich also Stück für Stück durch die Grundlagen arbeitet und merkt, dass es ja doch verständlich ist, und dass man einige der Aufgaben ganz gut lösen kann, hilft das ungemein!

2.: Die Klasse 11 zu wiederholen war von mir so leicht dahingesagt... aber da hängt natürlich mehr dran als nur ein bisschen Papierkram. Ich schätze mal, dass dein engerer Freundeskreis in der Klasse ist und du daran gewöhnt bist, deine Leute jeden Tag zu sehen. (Korrigier mich, wenn ich damit falsch liege. ;-) ) Das würde sich mit einem Wechsel natürlich verändern. Allerdings sollte man bedenken, dass es auch nur noch 2 (oder 3) Jahre bis zum Abschluss sind, und meistens vergeht die Zeit ja wie im Flug. Außerdem seht ihr euch ja sicherlich auch nach der Schule und am Wochenende noch. :-)

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Nur wegen Mathe würde ich nicht aufhören. Mathe auf Abi Niveau kann eigentlich so gut wie jeder schaffen. Ein Kumpel von mir hatte regelmäßig nur 1 oder 2 Punkte in der 10 und 11 Klasse. Er hat sich stark verbessert indem er die Grundlagen mit youtube Videos nachgeholt und dann durch viel Übung vertieft. Die Videos kannst du auch nebenbei nach deinem anstrengenden Tag schauen. Die hießen Simple Math, glaube ich, aber durch ein wenig suchen findest du die auch so.

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Ich kann mir gerade kaum vorstellen, wie jemand in Mathe null Punkte haben kann. Da muss ja gar nichts da sein. Kannst du irgendwie festmachen, an welchen Stellen es fehlt und das dann nachholen? Mit Eltern, mit Freunden, mit Nachhilfe… bei dir müsste erst mal festgestellt werden, woran es wirklich fehlt und dort konstruktiv dran arbeiten ?

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Ich wette fast mit Dir, dass es nicht 0 Punkte sein werden.

Wenn Du gefühlt schon immer schlecht in Mathe warst, dann fehlen Dir vermutlich die Grundlagen aus den letzten Jahren. Damit ist es auch schwierig den aktuellen Stoff zu verstehen, ohne abgehängt zu werden. Ich hatte damals im letzen Jahr vorm Abi endlich kapiert, dass ich mir die Basics eintrichtern muss, das war über die Osterferien auch erfolgreich und letztlich von 4 auf 11 Punkte im Abi. Soll heißen: Ist machbar, erfordert aber Aufwand am Stück. Am besten leihst Du Dir mal ein anderes Buch aus, als das normale Schulbuch - gezielt zu den Themen (Algebra, Geometrie was auch immer), die Dir schwer fallen. Dann arbeitest Du das durch, bist die Grundlagen wirklich sitzen und Du nicht ewig am Auflösen von irgendwelchen binomischen Formeln oder ähnlichen Aufgabenstellungen sitzt. Mit dieser Grundlage kannst Du dann auch die aktuellen Themen besser lernen.

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