Hiillffee, kann man das rückgängig machen?

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6 Antworten


Wenn ein Mann, der die Vaterschaft freiwillig anerkannt hat, nachträglich Zweifel an seiner Vaterschaft hat, kann er das Vaterschaftsanerkenntnis nicht widerrufen, aber gerichtlich anfechten.

Die Vaterschaft kann mit 2 voneinander unabhängigen, gerichtlichen Verfahren geklärt werden. Neben der bereits seit langem möglichen "Anfechtung der Vaterschaft" ist seit 1.4.2008 die "Klärung der Abstammung" möglich. Das zweifelnde Familienmitglied (Vater, Mutter, Kind) hat die Wahl, eines oder beide Verfahren (s.u.) in Anspruch zu nehmen.

2.2.1. Verfahren auf Klärung der Abstammung (§ 1598 a BGB)
Vater, Mutter und Kind haben jeweils gegenüber den anderen beiden Familienangehörigen einen Anspruch auf Klärung der Abstammung. Die Betroffenen müssen in die genetische Abstammungsuntersuchung einwilligen und die Entnahme der erforderlichen Proben dulden. Dieser Anspruch ist an keine Frist gebunden. Wird die Einwilligung versagt, kann sie vom Familiengericht ersetzt werden.

2.2.2. Verfahren zur Anfechtung der Vaterschaft (§§ 1600 ff. BGB)
Folgende Personen können die Vaterschaft gerichtlich anfechten: der Mann, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet ist, der Mann, der die Vaterschaft anerkannt hat, die Mutter und das Kind selbst bzw. sein Vormund

Für die Anfechtungsklage besteht eine Frist von 2 Jahren nachdem der Kläger Umstände erfahren hat, die ihn ernsthaft an der biologischen Vaterschaft zweifeln lassen.

Wird ein angeblicher Vater vom Gericht rechtskräftig zum Nicht-Vater erklärt, wird mit dem Urteil das Vater-Kind-Verhältnis rückwirkend bis zur Geburt aufgelöst. Er hat keine Unterhaltsverpflichtungen mehr, das Kind hat keine Erbansprüche und der Scheinvater kann geleisteten Unterhalt vom tatsächlichen Vater zurückfordern, sobald dessen Vaterschaft festgestellt ist.

Vaterschaftsgutachten kosten etwa 1.500,- €.

http://www.betanet.de/betanet/soziales\_recht/Vaterschaft-611.html


Alles Gute für dich!

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Ok du hast das unterschrieben? Das War ein Fehler.!Mit einer Anklage  drohen  ist Unsinn es wird ein Vaterschaftstest nach der Geburt  gemacht.  Vielleicht  hättest du  dich mit dein 19 j dein Eltern  vor der Unterschrift  anvertrauen  sollen. Im Nachhinein  wirst du erst mal nichts machen  können  Bis das Baby da ist . Aber wenn du  schon unterschrieben  hast wird es schwer.  Zahlen  würde ich  erst mal nix.  Und wenn beim test raus kommt du bist der Vater wirst du  dich kümmern  müssen.  

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Tja, falls es wirklich dein Kind sein soll gibts wohl keinen trost, währe wirklich erbärmlich wenn du nach dem verschwinden nichteinmal einen monatlichen beitrag zahlen müsstest. Nächstesmal einfach gummi. Vielleicht kann man da vom gericht aus nochma was einleiten das du nicht für dein nicht-kind zahlen musst. Viel glück.

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du solltest dir einen anwalt nehmen. da du sicher noch kein hohes einkommen hast bekommst du wahrscheinlich verfahrenskostenhilfe.

der wird dir dann erklären was du noch amchen kannst. evtl. kannst du angeben das sie was mit mehreren hatte und du die vaterschaft gerichtlich prüfen lassen willst

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Geh zum Anwalt! Was bei diesen selbstversuchen rauskommt weißt du doch jetzt! 

Da könnten die 150€ Anwalt sehr sehr billig gegen sein! 

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Kac*e man.... Geh zu einem Anwalt und sprich mit dem was man da noch machen kann. Die gute Frau ist doch nur froh da sie jetzt einen hat der Bezahlt


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Kommentar von FeeGoToCof
15.03.2016, 15:39

Wenn er der Vater sein sollte, dann hat "die gute Frau jedes Recht der Welt", für die Absicherung ihres Kindes zu sorgen.

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