Frage von SanFransisco, 76

Hife bei Eigentumswohnung Verbrauch bis Auszug schriftlich festhalten?

Hallo zusammen

Also folgendes: im März hat mein verlobter eine Wohnung ersteigert. Bis Ende Juni wohnt noch der alte Mieter in der Wohnung. Jetzt würden wir gerne notieren wie der Wasserzähler, Gasverbrauch für Heizung usw. steht und alles schriftlich festhalten.

Kennt sich jemand damit aus? Muss man sowas schriftlich aufsetzen und unterschreiben lassen?

Vielen Dank im voraus.

Antwort
von Samika68, 45

Wieso sollten Euch die Zählerstände interessieren, solange der alte Mieter noch in der Wohnung wohnt?

Bei Übergabe der Wohnung werden die Zählerstände notiert und der - dann ehemalige - Mieter erhält eine Abrechnung.

Kommentar von schelm1 ,

Sehr Interessant!

Wie stellen Sie sich denn dies künftige Basis für die Hausgeldabrechnung der neuen Eigentümers durch die Verwaltung des ersteigerten Wohnugnseigentums ab dem Tag des Zuschlags vor?

So richtig kennen Sie sich da vermutlich nicht aus!!

Kommentar von Samika68 ,

Basis für Hausgeldabrechnung? Verwaltung des ersteigerten Wohnungseigentums?

Sorry - ich sehe den Zusammenhang nicht.

Die Frage war, ob und wie Zählerstände abgelesen und notiert werden und dies geschieht i. d. R. bei der Wohnungsübergabe im Beisein des alten und neuen Mieters und der alte Mieter rechnet den Energieverbrauch mit Strom-, Gas- u. Wasserzulieferern ab.

Kommentar von schelm1 ,

Hier geht es nicht um das Rechtsverhältnis zwischen Neuvermieter und Mieter, sondern um die Abgrenzung als neuem Eigentümer gegenüber dem Verwalter, bzw. der Hausgeldermittlung.

Für den derzeitigen Mieter hat der Zuschlag nur zur Folge, dass er seinen  Mietdauerauftag ändern muß - abgelesen wird da in dem Zusammenhang nichts!!

Kommentar von ParanoidFerret ,

Da sehe ich auch nicht den Zusammenhang. Für die Hausgeldzahlung ist der laufende Wirtschaftsplan entscheidend und die Betriebskostenabrechnung bekommt derjenige, der zum Zeitpunkt des Beschlusses lt. Grundbuch der Eigentümer ist.

Für was soll man da den Zwischenstand brauchen - außer aus reinem Interesse?


Kommentar von ParanoidFerret ,

Super wieder mal die Hälfte gelesen. Hab nicht gerafft, dass der Mieter JETZT auszieht und die Zählerstände für die Betriebskostenabrechnung des Mieters gebraucht werden...

Hab mich durch den Unfug mit der "Abgrenzung als neuer Eigentümer gegenüber dem Verwalter, bzw. der Hausgeldermittlung" verwirren lassen.

Antwort
von schelm1, 31

Sie sind mit dem Zuschlag in die Position des Vermieters gerückt. Folglich machen sei bei der Wohnungsübergabe des Mieters an Sie ein ein Übergabeprotokoll, das u.a. alle für Ihre spätere nebenkostenabrechnung gegenüber dem Mieter relevanten Zählerstände enthält.

Hinsichtlich des Eigentumsüberganges bitten Sie den Verwalter mit Ihnen gemeinsam die Zählerstände zum Zuschlagstermin für Ihre künftige Hausgeldabrechnung festzustellen.

Antwort
von anitari, 30

Das nennt sich Wohnungsübergabe-Prptokoll. Das muß man nicht ausstellen, sollte man aber. Und vom Mieter und Vermieter unterschreiben.

Alle Zähler-Nummern und die dazugehörigen Zählerstände ist das mindeste Was in diesem Protokoll stehen sollte. Schließlich müßt Ihr ja noch eine Betriebskostenabrechnung erstellen.

Gut wäre es auch den Zustand der Wohnung bei Übergabe zu dokumentieren.

Kommentar von schelm1 ,

Zwangsversteigerung! - der Mieter bleibt!

Ledilgich für die künftige Hausgeldabrechnung des Verwalters gegenüber dem Neueigentümer/Vermeiter, wäre das Ablesen sinnvoll.

Kommentar von anitari ,

der Mieter bleibt!

So lange bis der Vertrag durch Kündigung endet. Daran ändert die Art des Erwerbs nichts.

Bei der Fragestellung bin ich davon asugegenagen das der Vertrag am 30. Juni endet.

Vielleicht ist Fragesteller noch so freundlich und klärt uns darüber auf.

Kommentar von toomuchtrouble ,

Vielleicht belassen wir es dabei, dass das Notieren der Zählerstände keine vollkommen absurde oder sogar unzulässige Aktion darstellt.

Antwort
von SiViHa72, 28

Haltet die Zählerstände fest,w enn Ihr die Wohnung übernehmt.

Übergabeprotokoll, da kann man das mit festhalten.

Ist ein Standard, würde ich immer so machen A8uch weil ich früher bei nem Energieversorger gearbeitet hab und mitkriegte, wie oft nen Vormieter sich nicht abmeldete und dann erstmal der Nachfolger das Problem hatte, wenn er die Stände nicht notiert hatte. Das kann zwar relativ genua geschätzt werden. aber das geeier muss ja gar nicht erst sein).

Antwort
von schleudermaxe, 7

Der Bewohner ist ja verpflichtet, den Mietgegenstand zurückzugeben und in diesem Zusammenhang werden auch die Erfassungsgeräte abgelesen. Wie sonst soll denn später einmal abgerechnet werden?

Antwort
von toomuchtrouble, 31

Das Zauberwort heißt Wohnungsübergabeprotokoll, hat zwar keine vorgeschriebenen Standards, aber diese Checkliste

https://www.akademische.de/downloads/article/r-143911/1/BR\_Wohnungsuebergabepro...

mit Vorlage sollte als Orientierung dienen. Im Idealfall bringt man zu solch einem Termin Kamera und einen neutralen Zeugen mit. Das Notieren der Zählerstände ist nur ein ganz kleiner Teil.


Kommentar von schelm1 ,

Inhalt Ihres Links:

Akademische Arbeitsgemeinschaft

Bestell-Nummer: R 07997

Verlag

Stand: September 2010

Zur Wohnungsübergabe: Checkliste und Protokoll für Ein- und Auszug

Wo steht da auch nur eine Silbe von Zwangsverwsteigerung?

Es gibt keinen Mieterwechsel und folglich auch keinen

Ablesegrund in diesem Zusammenhang!

Kommentar von toomuchtrouble ,


im März hat mein verlobter eine Wohnung ersteigert. Bis Ende Juni wohnt noch der alte Mieter in der Wohnung.

Die Interpretation dieser beiden Sätze dahingehend, dass der bisherige Mieter zum 30.06.16 auszieht und sich dadurch die in meiner Antwort empfohlene Vorgehensweise ergibt, halte ich für nicht allzu verwegen.


Antwort
von maggylein, 34

Würde ich auf jeden Fall machen... Übergabeprotokoll nennt man das und kannst sicher Vorlagen dazu übers wwe ausdrucken

Antwort
von Norina78, 28

Das solltet ihr sogar zu 100 % machen. Es ist auch ein Unterschied, dass es sich um eine Eigentumswohnung handelt, denn dann tritt der neue Eigentümer in alle Rechte und Pflichten des alten. Das heißt, ihr bekommt die Abrechnung für das GANZE Jahr und müsst erstmal in Vorleistung treten und Euch das anteilige Geld vom alten Eigentümer erstatten lassen.

Kommentar von schelm1 ,

Auf welcher Rechtsgrundlage soll das Geld vom Voreigentümer kommen, wenn das Objekt in einer Zwangsversteigerung durch Zuschlag erworben wurde?

Mal ganz abgesehen davon, dass zwischen den Beiden, Alt- ud  Neueigentümer,  keinerlei Rechtsverhältnis besteht!?!

Kommentar von Norina78 ,

Zwangsvollstreckung mag da nochmal die Lage verkomplizieren. Wenn man "normal" eine ETW erwirbt, ist es jedenfalls so...wir hatten "Glück" und haben das Geld widerspruchslos bekommen. Aber Vorauszahlen mussten wir trotzdem

Kommentar von schelm1 ,

Der Ausgleich solcher Ansprüche bei einem normalen Kaufvertrag hat mit Glück nichts zu tun sondern ist Bestandteil der Kaufvertragsbedingungen!

Dort war Ihr Anspruch gegenüber dem Verkäufer geregelt.

Zum Glück für Sie hatte das folglich mit "Glück" nicht zu tun.

Beim Erwerb durch hoheitlichen Akt in From des Zuschlags, gibt es solche feine vertagliche Vorsorge leider nicht!

Andererseits ist da auch keine fester Preis vorgesehen, so dass man aus solchem Grund kleinere finanzielle Nachteile durch ein vernünftig bemessenes Meistgebot im Vorfeld kompensieren konnte.


Ihre Vorausleistung ergibt sich aus der Teilungserklärung, der Sie sich beim Kauf unterworfen haben.


Kommentar von schleudermaxe ,

Da kann aber etwas nicht stimmen, denn der alte ET ist aus dieser Nummer raus, wetten?

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