Frage von BeaBeautiful, 29

Hi wie stelle ich es an dass die Haare nicht so splissig sind und nicht schnell fettig werden?

Hi,

ich habe dieses Problem schon Lange, also eigentlich sind es zwei. Und zwar: Meine Haare sind mega splissig und werden im Zopf dementsprechend dünner.(ich hab sehr lange Haare) Außerdem habe ich noch das Problem, dass ich meine Haare jeden zweiten Tag waschen muss, da sie sonst total fettig werden und dann aussehen, als hätte ich unter der Dusche gestanden und sie sind noch nass. Oh mann dass ist schon seit über nem Jahr so und es ändert sich auch nicht, was mich total ärgert. Wie kann ich diese Probleme vermeiden?

LG BeaBeautiful

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von PANTENE PRO-V, Business, 12

Hallo BeaBeautiful,

zunächst zu deinem ersten Problem: Spliss. Wenn du Spliss in deinen Haaren entdeckst, hilft leider nur noch der Gang zum Friseur, einmal entstandener Spliss kann leider nicht „geheilt“ werden. Aber wenn du ein paar Dinge beachtest, kannst du Spliss und Haarschäden vorbeugen.
Als erstes ist die richtige Pflegeroutine wichtig, um dein Haar vor Schäden und vor allem vor Spliss zu schützen. Bei jeder Haarwäsche solltest du eine Pflegespülung verwenden, da sie dein Haar mit Feuchtigkeit versorgt und das Haar kämmbarer und geschmeidiger macht. Einmal pro Woche empfehle ich eine Kur anstelle der Pflegespülung anzuwenden, um dein Haar mit einer Extraportion Feuchtigkeit zu verwöhnen. Bei der Verwendung ist ganz wichtig, das Produkt nur in die Längen und Spitzen zu geben und nicht in den Ansatz zu massieren, so fetten die Haare weniger schnell nach, was du ja auch als ein Problem beschrieben hast. Darüber hinaus probier doch einmal eine leichte Pflegeserie, z.B. Schwerelose Pflege von Pantene Pro-V.
Außerdem empfehle ich dir, deine Kopfhaut beim Waschen nicht zu stark zu massieren und beim Ausspülen das Wasser nicht zu heiß stellen, denn Wärme und Druck beeinflussen die Talgdrüsen und regen die Talgproduktion an. Wenn sich der Talg im Haar verteilt (z.B. beim bürsten), sieht das Haar schnell fettig aus. Darüber hinaus sollte das Haar immer gründlich ausgespült werden, da auf der Kopfhaut verbleibende Stylingreste ebenfalls die Talgproduktion zusätzlich anregen können.

Viele Grüße,
Sacha Schütte

Expertenantwort
von Andreas Schubert, Haarpflege-Experte, 17

Wenn Du von solchen Veränderungen seit z.B. einem Jahr schreibst, wären auch weitere Informationen wie z.B. Dein Alter interessant, denn es könnten ja z.B. hormonelle Veränderungen (Pubertät, etc.) sein, die eine übermäßige Talgproduktion generieren.

Ebenso kann es an der Ernährung liegen, falls Du z.B. innerhalb der letzten 1 - 1,5 Jahren vermehrt Fastfood, Pizzen, Süßigkeiten, generell mehr Zucker und Fett zu Dir nimmst.

All das können wir natürlich nicht wissen, wenn Du nichts darüber schreibst.

Ansonsten sollte es aber kaum zu stark fettenden Ansätzen kommen, wenn man immer schön brav die goldene Regel der 100 täglichen Bürstenstriche einhält, denn dadurch verteilt man ja den Talg von der Kopfhaut weg durch die Haarlängen und Haare brauchen Talg  . ...  zum Schutz, für mehr Geschmeidigkeit und für deren natürlichen Glanz.
Falls Du das mit den Bürstenstrichen bisher noch nicht auf Deinem Pflegeplan hattest, solltest Du endlich mal damit anfagen und das natürlich mit der richtigen Bürste .... z.B. die von KOST (Kost Kamm Wildschweinborsten Bürste mit 7 Reihen) und immer darauf achten, dass die Borsten richtig über die Kopfhaut gehen.

Wenn nicht nur die Ansätze fettend sind, sondern das Haar komplett in der Länge, dann solltest Du dich auf jeden Fall mal untersuchen lassen und evtl. auch an Deinen Essensgewohnheiten arbeiten.
Was den Spliss betrifft, hilft einfach lediglich ein fachgerechter, gründlicher Spliss-Schnitt ... und das nicht erst, wenn der Spalt in den Haaren schon bis in die Längen reicht, sondern gleich bei Sichtbarkeit, denn dann muss beim richtigen Spliss-Schnitt auch selten Haarlänge dran glauben.

Spliss entsteht primär duch Reibung und Anstoßen der Haare und dagegen hilft kein einziges Mittelchen.

Aber Du kannst natürlich ein paar Maßnahmen befolgen, mit denen du einige der häufigsten Spliss-Ursachen zumindest eingrenzen kannst:

- beim Haarewaschen wirklich nur den Kopf/die Ansätze waschen/massieren ... für die Haarlängen und -spitzen reicht es aus, wenn man den Schaum vor und während dem Ausspülen durch die Längen streicht.

- Niemals die Haarlängen und -spitzen rubbeln .... schon gar nicht in nassem Zustand

- nur Bürsten mit Naturborsten und echte Horn- oder Holzkämme verwenden

- nie zu heißes Wasser verwenden ... je kühler, desto besser

- übermäßige Hitze generell vermeiden (nicht heiß fönen, u.s.w.)

- Bürsten, Kämme, etc. auch regelmäßig reinigen

- keine Haargummis mit Metallstücken verwenden

- auf Seiden- und/oder Satinkissen schlafen. Darauf reibt sich das Haar im Schlaf nicht auch noch unnötig

- Vitamin- und Mineralienmängel vermeiden

- mind. 2 - 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken

- Stress vermeiden- regelmäßig nachschneiden lassen, dann müssen wirklich immer nur maximal die Spitzen geschnitten werden und nicht mehr.

Für die Haarspitzen-Pflege sind diese 4 leicthen, reinen Naturöle geeignet ... und auch wirklich ausschließlich die reinen Naturöle: Macadamia-, Jojoba-, Mandel- und Arganöl (ein paar Tropfen zwischen den Fingerkuppen verteilen und sachte/sanft bei trockenem Haar an die Spitzen geben.

Je trockener das Haar, desto anfälliger für Bruch und Spliss - deshalb empfiehlt sich spätestens ab Schulterlänge die Haaransatzwäsche, die dem Haar auf lange Sicht hektoliterweise austrocknendes Wasser erspart:
Ein hochwertiges Naturshampoo (z.B. "Shampoo & Duschbad Basis von SANOLL) aus einer Auftrageflasche (1:10 bis 1:20 mit Wasser verdünnt) bei trockenem Haar scheitelweise den Ansätzen entlang auftragen und dann ganz normal shampoonieren.
Durch das Verdünnen machst Du aus einem hochwertigen Naturshampoo für 8,50 EUR (200 ml) eines für 0,85 - 1,70 EUR .... günstiger geht's schon nicht mehr und mit dem SANOLL Shampoo quälst Du Dein Haar weder mit chemischen Rückständen, die es auf Dauer stumpf machen, noch mit chemischen Tensiden (und Zuckertenside sind auch noch gut für die Kopfhaut).

Wenn es Dirbei der Ansatzhaarwäsche zu wenig schäumt (ist nur Gewohnheitssache), emulgierst Du mit ganz wenig Wasser nach.

Wenn Du auf Vorrat mischst, koch' das Wasser vorher ab und lass es dann auskühlen. Dann sind die Keime darin abgetötet und können sich über Tage in der Flasche nicht vermehren .... und sie kommen nicht auf die Kopfhaut.

Was auch häufig vergessen wird, sind die 100 täglichen Burstenstriche. Durch die verteilst Du automatisch gleichmäßig Talg von der Kopfhaut durch die Haarlängen.  Haare brauchen Talg zum Schutz, für deren Geschmeidigkeit und für natürlichen Glanz  ... und auf Deiner Kopfhaut liegt Talg  .... täglich neu und kostenlos.
Mit einer ordentlichen Wildschweinbürste von KOST für ca. 35,00 - 40,00 EUR bist Du dafür bestens gerüstet und hast eine Bürste, die denen für 70,00 bis 150,00 EUR qualitativ in nichts nachsteht.

Noch ein Vorteil der täglichen Bürstenstriche: Du gönnst Dir dadurch gleichzeitig eine ordentliche Kopfmassage und das stimuliert und vitalisiert wiederrum stets die Haarwurzeln  . . .  die Borsten müssen dazu (und auch für die Talg-Verteilung) natürlich immer mit sanftem Druck richtig auf/über die Kopfhaut, sonst bringt das nichts.

Wenn Du sonst noch Fragen hast .... zu richtig guten Shampoos, zur Ansatzwäsche, generell zur Pflege .... schreib mich einfach an und frag mich. Mehr als anbieten und helfen kann ich nicht.

Antwort
von superlolly, 23

Spliss kannst du vermeiden,indem du öfters die Spitzen unten abschneidest.Gegen die fettigen Haare hilft nur duschen mit dem entsprechenden Shampoo.

http://www.dagne.de/spliss-vermeiden/.    ---> Was hilft gegen Spliss?

http://www.erdbeerlounge.de/frisuren/haarpflege/fettige-haare/. ---> Was hilft gegen fettige Haare?

Ich hoffe ich konnte dir damit wenigstens ein bisschen weiter helfen.

Antwort
von PicaPica, 29

Ein gutes, natürliches Shampoo ist Propolis. Ist ein Shampoo mit einem Bienenprodukt, gibt`s in Reformhäusern. Das kombiniert mit einem Brennessel-Shampoo, kann auf Dauer recht gut helfen. Reines Brennessel-Shampoo könnte zu aggressiv sein.

Antwort
von OrangeCaramels, 24

Hatte das gleiche Problem. Bei mir lag es an den Silikonen die in fast jedem Schampo sind , versuche es über lange zeit mit silikonfreiem Schampo

Kommentar von BeaBeautiful ,

kurze Frage... was ist Silikon?

Kommentar von OrangeCaramels ,

Kleine staubartige Plastikteile in in so gut wie allen Schampos drin sind, können so heißen Methicone

Simethicone

StearylDimethicone

Cylomethicone

Amodimethicone

Laurylmethicone Copolyo

lDimethicone Copolymer

Dimethicone Copolyol

Dimethicone Crosspolymer

PEG-12 Dimethicone

Phenyl Dimethicon

Cetyl Dimethicone

Vinyl Dimethicone Crosspolymer etc. ich weiß viel gehe aber in einen Bio markt und suche da nach silikonfreiem Shampoo , steht oft auf der Flasche.

Kommentar von Andreas Schubert ,

Man sollte das "Übel" in chemischen Produkten nicht ständig nur auf das Thema Silikone reduzieren .... zumal es zig völlig unterschiedliche Silikone gibt, von denen auch eine kleine Handvoll nützlich/hilfreich für das Haar sein können.
Silikone wurden derart zum "Schreckgespenst" hochstilisiert, dass jeder Hersteller nur noch "Frei von Silikonen" auf irgendwelche Flaschen drucken muss und ... schwupp  ... reißen sich die Verbraucherinnen um das Produkt  ... egal, was die Pampe dann sonst noch beinhaltet.

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