Frage von DerSpbastard, 171

Hi Was wäre ich für die Gesellschaft wenn ich an weder einen Gott noch an irgendeinen Schöpfer glaube es aber trotzdem nicht zu 100% verneine?

Weil mir es fast schon egal ist da ich es sowieso nicht in diesem Leben (vllt Reinkarnation) herrausfinden werde, weil ich vielleicht nicht so lange lebe?

Und auch wenn es einen gibt dann ist die Chance auch nicht so hoch, dass man an den richtigen geglaubt hat.

Wir werden sehen aber tendiere eher zu nein. Ich bin ich aber was bin ich dann für andere/Gläubige? (,dreckier Ungläubiger?) :Danke schon mal

Antwort
von Schuhu, 76

Das werden verschieden Leute unterschiedlich betrachten. Vielleicht giltst du als Unwissender, Irrender, Ungläubiger, Suchender oder ganz was anderes. Versuch nicht, dich selbst in eine Schublade zu stecken. Überlass das den anderen.

Antwort
von pingu72, 51

Erstens kann und sollte dir egal sein was andere von dir denken, zweitens musst du es ja nicht jedem unter die Nase binden, und drittens ist es allein deine Sache woran du glaubst oder auch nicht.

Davon abgesehen kannst du 100 Jahre alt werden und wirst es nicht herausfinden, genauso wenig wie jeder andere Mensch... egal woran man glaubt....

Antwort
von Bodesurry, 45

Wie zahlreiche geschrieben haben - ein Agnostiker.

Für mich sind Menschen wie Du Suchende. Oft wertvoller als solche, die felsenfest wissen, was und wie sie glauben müssen. 

Im Bereich Esoterik habe ich früher viele Erfahrungen gemacht. Auch vom Glauben her bin ich  verschlungene Wege gegangen.  Es mag wie ein Widerspruch klingen, aber mich ist der Glaube an Jesus Christus, an den Sohn Gottes, das Fundament meines Lebens. Für mich hat diese "Beziehung" auch Auswirkungen auf das Leben nach dem Tod. 

Ich kann jede und jeden verstehen, der mit einer solchen Aussage Mühe hat. 

Kommentar von HumanistHeart ,

Finde ich immer eine unschöne Unterstellung. 
Ich bin auch Agnostiker und Atheist, so wie der Fragesteller. Und ich "suche" nicht.
Nicht im geringsten.

Kommentar von Bodesurry ,

Die Antwort hat sich auch nicht auf Dich bezogen. 

Kann man Agnostiker und Atheist sein? Eine ernst gemeinte Frage an Dich. 

Kommentar von HumanistHeart ,

Ja. Absolut. Du kannst auch Gläubiger, also Theist und Agnostiker sein.

Es klingt erst mal falsch, wird aber sofort klar, trennt man einfach sauber.

Theismus/Atheismus betrifft NUR was man glaubt/nicht-glaubt. Sonst nix. (Bezüglich der Existenz Gottes/Götter)

Gnostizismus/Agnostizismus betrifft NUR was man zu Wissen beansprucht. (Bezüglich der Existenz Gottes/Götter)

Ich zum Beispiel weiß dass ich es final zwar nicht wissen kann (Agnostiker), aber ich glaube nicht (Atheist).

Das mindert meinen Atheismus nicht im Geringsten. Ich glaube zu vollen 0,0% an Gott. Aber ich hab halt auch ein Hirn und etwas Bildung und weiß somit dass ich theoretisch zu 100% falsch liegen kann.

Kommentar von HumanistHeart ,

Hier mal zwei erhellende links....

Kommentar von HumanistHeart ,
Kommentar von HumanistHeart ,

Die Antwort hat sich auch nicht auf Dich bezogen. 

Dass das nicht negativ gemeint war, ist klar. :)

Aber der Fehler, dass Agnostizismus so ne Art "Zwischen den Stühlen sitzen" sei, ist weit verbreitet.
Ich selbst war lange Jahre schon Atheist und hatte es, den Agnostizismus, selber so falsch verstanden gehabt.

Kommentar von Bodesurry ,

Danke für Deine Antworten!

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo HumanisHeart,

endlich mal ein Atheist, der nicht dogmatisch oder missionarisch ist, und auch was weiß!

Kommentar von HumanistHeart ,

Nadelwald, besten Dank.

Antwort
von autmsen, 9

Für die Gesellschaft bist Du ein denkender Mensch. Das ist schon mal gar nicht falsch. 

Für Gläubige -

Menschen sind eine seltsame Art. Ein Teil von ihnen sucht sich ein Thema oder lässt es sich aufzwingen, interessiert sich kein Staubkorn für das Thema, missbraucht es aber als faule Ausrede um alle Anderstickenden angreifen zu können. 

Für mich sind es Menschen mit einer schweren psychosozialen Störung die in Behandlung gehören würden. Würden weil weder die Fachmenschen noch die Gesellschaft allgemein daran interessiert ist solche artschädliche Störungen grundsätzlich zu beseitigen. 

Nicht Dein Ding. 

Lasse Dich weiter nicht davon abhalten Deinen Verstand zu nutzen. Dafür wurde er uns Menschen geschenkt dass wir ihn nutzen. 

Nebenher:

Mir geht diese Streiterei in Glaubensfragen auch massiv gegen den Strich. Für mich handelt es sich um einen offen zur Schau gestellten schizophrenen Schub. 

Denn 

Entweder gibt es nur einen Gott und Dieser hat Alles erschaffen. 

Dann aber hat dieser eine Gott auch alle seine Namen und alle unterschiedlichen Verständnisweisen geschaffen bzw. die Grundlage für ihre Entstehung geschaffen. 

Wäre dann nicht die logische Konsequenz, sich einfach an der Erdenvielfalt auch bezogen auf dieses Thema zu erfreuen?

Die Alternative wäre Vielgötterei. 

Wie festgestellt: So sehe ich es. Du denkst und machst Was Du willst. 

Antwort
von Fabian222, 33

Ein Mann fragte Imam Jafar as-Sadiq den Enkelsohn des Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm)

Was fuer einen Beweis kannst du mir hervorbringen hinsichtlich dessen, dass ein Schoepfer fuer dieses Universum existiert?

Der Imam antwortete: Die Schoepfung an sich ist ein Beweis dafuer, dass ein Schoepfer existiert – Blickst du denn nicht auf ein Bauwerk und bist dir waehrenddessen sicher, dass es einen Baumeister hat, selbst wenn du ihn doch nie sahst, und die Errichtung (des Bauwerkes) auch nicht miterlebtest?


Kommentar von HumanistHeart ,

Das nennt man das "Argument from Design" und das ist leider fehlerhaft und somit widerlegt.

Kommentar von Fabian222 ,

Oder sind sie etwa aus dem Nichts erschaffen worden, oder sind sie (gar) selbst die Schoepfer?
Oder haben sie (etwa) die Himmel und die Erde erschaffen? Nein! Vielmehr sind sie nicht ueberzeugt.
Oder besitzen sie (etwa) die Schatzkammern deines Herrn, oder sind sie es, die die Oberherrschaft ausueben? (53:35-37)

Antwort
von Tragosso, 51

Du bist demnach Agnostiker.

Kommentar von DerSpbastard ,

Tragosso ^^ Sandan hier :D

Kommentar von IBiDu ,

Schon verstanden! Du bist kein Agnostiker.

Kommentar von Tragosso ,

Wer ist kein Agnostiker?

Antwort
von Fabian222, 10

Oder sind sie etwa aus dem Nichts erschaffen worden, oder sind sie (gar) selbst die Schoepfer?
Oder haben sie (etwa) die Himmel und die Erde erschaffen? Nein! Vielmehr sind sie nicht ueberzeugt.
Oder besitzen sie (etwa) die Schatzkammern deines Herrn, oder sind sie es, die die Oberherrschaft ausueben? (Koran 53:35-37)

Antwort
von ch4rlem4gne, 62

Agnostiker wäre sowas in die Richtung.
Agnostik ist die Annahme dass die Existenz oder Nichtexistenz einer höheren Macht (beispielsweise eines Gottes) weder belegt noch wiederlegt werden kann.

Antwort
von PanSchmidt, 54

Dann nennt man dich vielleicht Agnostiker :)

Antwort
von JBEZorg, 15

Du bist ein Agnostiker.

Antwort
von Hobbybastler123, 40

Mir hat mal eine alte Arbeitskollegin gesagt, dass sie an irgendeinen Gott, wie der auch immer heißen mag, glaubt, aber nicht in die Kirche geht, sondern lieber in den Wald und die Natur genießt.

Und so hat jeder seine Ideale.

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