Frage von Frieda0511, 26

Hi, ich muss eine Hausarbeit in Geografie machen und da gibt es so eine Frage wo ich nicht weiß was ich antworten soll. Könnt ihr mir bitte helfen?

Heyy, Also ich muss wie es oben schon steht eine Hausarbeit in dem Fach Geografie machen und auf eine Frage weiß ich nicht so wirklich, was ich antworten soll… Also, ich muss über ein Land in Afrika schreiben, und ich soll schreiben, warum ich das Land Kamerun gewählt habe. Aber eigentlich habe ich das Land nur genommen, weil ich ganz lang krank war und ich eigentlich gar keine andere Chance hatte, mir ein Land auszuwählen und mir wurde dann eins zugeteilt. Ich weiß einfach nicht, was ich auf die Frage antworten soll, auf die Frage, was ich von Kamerun erhoffe zu erfahren. Vielleicht fällt euch ja was ein. (mir fällt nur ein, das ich hoffe zu erfahren, wie die MEnschen dort leben, mehr fällt mir einfach nicht win =D)

Danke 💦 🌈

Antwort
von newcomer, 11

http://afrikamorgen.de/kamerun-2/

Aus diesem Grund herrscht in Kamerun auch
immer noch große Armut. Etwa 20% der Einwohner gelten als „unter der
Armutsgrenze“ von 2 $ pro Tag. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf beträgt
nur 1.268 $, im Vergleich dazu liegt das BIP/Pers. in Deutschland bei
ca. 43.952 $. Diese finanzillen Probleme führen zu gringen
Bildungschancen vieler Kameruner. 25% der Menschen sind trotz
Schulpflicht noch Analphabeten. Hinzu kommen Hungerkrisen und
Bevölkerungsmigration, die das Land in einigen Regionen praktisch
ausbluten lassen. Mittlerweile lebt deshalb etwa 50% der Bevölkerung in
Städten. Die Bevölkerung ist darüber hinaus sehr Jung. Geringe
Lebenserwartung (51 Jahre, 2008) sowie eine hohe Geburtenrate (36 je
1000 Pers) bedeuten, dass 42% der Kameruner unter 15 Jahre und nur 4%
über 65 Jahre alt sind. Armutindikatoren wie die landsspezifische
durchschnittlichen Schuljahre (5,9) die Lebenserwartung, oder die
Müttersterblichkeit haben aber nur vage Aussagekraft, da es große
regionale Unterschiede gibt. Das Schlagwort: „Armut ist weiblich“, kann
für Kamerun wie folgt ergänzt werden: „Armut ist weiblich, ländlich und
bewohnt den Norden.“ Dort liegen auch die Gemeinden Bamenda und Bambui.

Eines der größten medizinischen Probleme
in Afrika und speziell Kamerun ist natürlich AIDS. Ende 2001 waren rund
920.000 Personen in Kamerun mit dem HI-Virus infiziert. Davon zählten
wiederum knapp 90% zur Altersgruppe der 15- bis 49-Jährigen. Frauen
dieser Alterskategorie sind mit einem Anteil von 58% an den Infizierten
überproportional betroffen. 2001 starben etwa 53.000 Menschen an AIDS.
In Kamerun leben mehr als 200.000 AIDS-Waisen und Halbwaisen, die
weniger als 15 Jahre alt sind. Darüber hinaus stecken sich täglich rund
600 Personen neu mit dem HI-Virus an.

Kommentar von newcomer ,

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/Kamerun/Kul...

Kultur und Bildung

Stand: Februar 2016

Kamerun gilt dank seiner landschaftlichen und klimatischen Diversität
vom Regenwald im Süden bis hin zur Sahelzone im Norden als "Afrika in
Miniatur".

Mit über 240 Ethnien ist die Kultur Kameruns sehr vielfältig und
reichhaltig. Da fast alle Ethnien ihre eigenen Sprachen oder Dialekte
pflegen, kommt den Amtssprachen Französisch (etwa 80 Prozent der
Bevölkerung) und Englisch (etwa 20 Prozent der Bevölkerung) eine
besondere Bedeutung zu: als Verkehrssprachen, in den Medien und
allgemein im öffentlichen Leben. In den drei nördlichen Regionen
Kameruns steigt die Bedeutung von Fulfulde als Verkehrs- und
Handelssprache.

Deutsch wird an zahlreichen Schulen und auch an einigen Universitäten
unterrichtet. Mit ca. 230.000 Deutschlernern ist Deutsch nach Spanisch
die wichtigste Fremdsprache an kamerunischen Schulen.

Die kamerunische Kulturszene greift auf ein reiches kulturelles Erbe
zurück. Inspiration kommt außerdem aus den Nachbarländern (etwa in der
Musik aus Kongo und Nigeria) und aus Frankreich. Gerade im Bereich der
Musik (Manu Dibango, Richard Bona, Charlotte Dipanda, Kayrece Fotso,
André Manga u.a.), aber auch in moderner Malerei und Plastik (Emk'al,
Pascal Marthine Tayou, Hervé und Emile Youmbi u.a.) sowie in der
Literatur (Mongo Beti, Francis Bebey, Alain Patrice Nganang u.a.) sind
kamerunische Künstler international bekannt. Bonaventure Ndikung,
Curator at Large der Documenta14, stammt aus Kamerun.

Die Kulturszene lebt von privaten Initiativen. Unter den wenigen
Kulturzentren und Veranstaltungsorten in Jaunde nimmt das
Goethe-Institut Kamerun einen wichtigen Platz ein. Von überregionalem
Rang ist das Zentrum für zeitgenössische Kunst "Doual'Art" in der
Wirtschaftsmetropole Duala, das alle drei Jahre ein Festival für Kunst
im öffentlichem Raum veranstaltet ("Salon Urbain de Douala").

Neben sieben staatlichen Hochschulen sind private Universitäten und
Kunsthochschulen für eine wachsende Zahl von Studentinnen und Studenten
attraktiv.

Der staatliche Radio- und Fernsehsender "Cameroon Radio Television
(CRTV)" erfährt starke Konkurrenz privater Sender. Der private
Fernsehsender CANAL 2 verzeichnet die größten Einschaltquoten. Neben der
staatlichen und auflagenstärksten Tageszeitung "Cameroon Tribune" existiert eine Reihe weiterer Zeitungen, darunter auch regierungskritische.

Antwort
von Schuhu, 10

Du kannst ruhig schreiben, dass dir das Land zugeteilt wurde. Damit das aber nicht wie eine Anklage klingt, kannst du es ja ungefähr so formulieren.

Bevor ich mich mit dern Land Kamerun näher beschäftigt habe, kannte ich es kaum. Aber, je näher ich es kennenlernte, desto interessanter erschien es mir. Das Nebeneinander von tradionellem Landleben und fortschrittlichem Stadtleben, mit all seinen Problemen, war einer besonderen Betrachtung wert usw.

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