Hey,wie groß sollte ein Terrarium für Bartagamen sein?

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1 Antwort


Hallo schau mal hier:

http://www.bartagamen.keppers.de/zusammenfassung.html

Ein gutes Buch sollte aber in jedem Bartagamenhalterschrank
stehen, z.B. Bartagamen von Köhler und Grießhammer.


Die wichtigesten Punkte


Die Anschaffung ist recht teuer egal was für billige Sachen mancher Verkäufer oder "Züchter" aufschwatzen wollen. Ab 200 Euro bis oben offen müssen

Minimum für alles berechnet werden, wenn man z.B. schon ein Terrarium hat. Terrarium neu, Rückwand neu, Lampen neu sind 400 Euro aufwärts eher realistisch.


Immer eine Quarantäne in einem Quarantäneterrarium durchführen. Dieses kann ruhig kleiner und aus Glas sein.

Bartagamen sind und bleiben Einzelgänger, egal was der  Verkäufer sagt. Eine Vergesellschaftung ist immer nur ein Experiment, welches man zu jeder Zeit beenden können muss. Heißt Platz zum Trennen und ein sehr großes Hauptterrarium. Auch sollten Weibchen nicht vor dem 24 Lebensmonat mit einem Männchen verpaart werden. Das frühe Eierlegen geht sehr an die Substanz der Weibchen. 


Ca. 1 Woche nach dem Umzug, sollte eine Sammelkotprobe untersucht werden. Unabhängig davon, ob bei dem Züchter/Verkäufer/Vorbesitzer  schon eine Probe untersucht wurde. Danach sollte jedes Jahr vor und nach der Winterruhe eine Probe untersucht werden. 


Das Hauptterrarium darf nicht unter 1,2m² Grundfläche
haben (oft mit 150x80x80 umgesetzt). Dies ist allerdings nur ein 20  Jahre altes Minimum, welches man dringend überschreiten sollte. Besser  wäre direkt Richtung 200x80x80 auch für nur ein Tier. Gilt auch für Zwergbartagamen


Lampen mit externem Vorschaltgerät (HQI, HCI, HID) sind
das A und O der Beleuchtung. Solche Lampen direkt mit UV wären Solar  Raptor HID oder Bright sun Desert. Das Vorschaltgerät kann hier ruhig  von Osram, Philips oder Tridonic sein. Dazu T5 Röhren mit  Tageslichtspektrum z.B. Narva Bio Vital 958 HO.


Eine kletterfähige und raue Rückwand mit vielen Liegeflächen zur Vergrößerung der Nutzfläche ist für das natürliche Verhalten, Hilfe bei derHäutung und das Wohlbefinden enorm wichtig.


Der Bodengrund sollte hoch eingefüllt, fest und grabfähig sein. z.B. ein Sand-Lehm-Gemisch. 


Grünfutter sollte abwechslungsreich, rohfaserreich und wasser-, protein- und zuckerarm sein. Wildpflanzen von draußen sind die beste Nahrung. Löwenzahn, Wegerich, Haselnussblätter usw. 


Lebendfutter sollte auch abwechslungsreich gestaltet werden. Wichtig ist eine  saubere Haltung und gute Ernährung der Futtertiere. Adulte Tiere bekommen nur noch alle 7-10 Tage Lebendfutter. Jungtiere bekommen noch mehr Lebendfutter, welches aber ab dem 6 Monat  reduziert werden sollte, sodass man bei 12 Monaten max. alle 7 Tage  angelangt ist.  


Tagsüber sollte sich die Luftfeuchtigkeit um 30-40% bewegen, nachts ist ein Anstieg von bis zu 60% (kurzzeitig bis 80% ist im Rahmen). Dafür ist ein hoher Bodengrund mit feuchten unteren Schichten sehr wichtig.  


Zusätzlich zu der gesunden Ernährung, sollte supplementiert werden. Kalzium sollte immer angeboten werden, in  regelmäßigen Abständen ist ein Bestäuben der Futtertiere mit Vitaminen (z.B Korvimin, Herpetal) zu empfehlen.



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