Frage von littleAyes, 27

Hey...ich bin manchmal echt traurig darüber, dass mein Dad und ich so eine komische Beziehung zueinander haben?

Manchmal komm ich mir bei ihm so fremd vor...bei meiner Mutter ist das gar nicht so und allen anderen auch nicht...ich weiß nicht woran es liegt aber ich kann einfach manchmal nicht ich selbst sein zumindest wenn ich alleine bin mit ihm manchmal, vielleicht liegt dass auch an damals, wo er etwas strenger war als meine Mutter um es mal nett auszudrücken da war ich aber so jung und meine Schwester also ist schon Jahre her...aber das will ich jetzt auch nicht ansprechen...es ist einfach komisch wir beide Verhalten und so merkwürdig zueinander und bei meiner Schwester hab ich das Gefühl hat er ein besseres Verhältnis obwohl er so ein dad ist der nur beide gleich lieb hat und niemals jemanden bevorzugen würde und ich merke immer wieder wie ähnlich wir uns sind...wie viel ich von ihm habe die Art alles...aber ich weiß nicht woran es liegt wieso es mir manchmal unangenehm ist ... Ich weiß einfach nicht was ich da noch machen soll...manchmal weine ich sogar weil ich die alte Zeit vermisse wo die Familie noch anders war, oder weil ich da noch nicht so ein merkwürdiges Verhältnis zu meinem Vater hatte...ich bin echt traurig darüber...wisst ihr was man da tun kann? Ich rede auch nicht gerne offen darüber oder mit meiner Mum auch nicht...wüsste nicht wie ich das sagen soll und mein Vater hat ein Verständnisproblem der versteht immer sehr vieles anders und falsch und redet dann von ganz anderen Sachen...habt ihr irgendwelche Ideen oder wisst ihr vielleicht was man da machen kann? Danke schon mal .

Antwort
von 2012infrage, 11

Vielleicht fragst Du einmal Deinen Vater in einer ruhigen Minute so nebenbei über etwas aus seiner Kindheit oder Jugend. Z.B. Wie waren Deine Eltern? Was war als Kind Dein Lieblingsspielzeug? Bist Du Motorrad gefahren in Deiner Jugend? Solche Sachen. Vielleicht taut er ein bisschen auf. Du kannst ihn von einer anderen Seite kennenlernen. Das ist ein Weg, sich näherzukommen.

Denn Männer bauen oft eine unsichtbare Mauer um sich herum auf, sie versuchen sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, das ist ihre Verantwortung für die Familie. Arbeiten gehen, Geld nach Hause bringen, der Versorger und Beschützer sein. Das ist ihre Art Liebe zu zeigen und gedankt wird es ihnen kaum. Der Steinzeitjäger konnte beim Mittagessen-Mammut-Jagen nicht über die Gefühlswelt seiner Frau nachdenken, sonst wär er viell. selbst schnell zum Mittagessen für jemanden geworden. In uns allen sind noch die Steinzeitmenschen. 

Man kann sich näher kommen, indem man sich kennenlernt. Und da Du diese Bedürfnisse hast, fang Du an. Mal aus dem Alltag raus über andere Sachen reden. Mein Mann und mein Schwiegervater hatten auch so ein Verhältnis. Dem Schwiegervater musste man wirklich alles aus der Nase ziehen. Heute ist ihr Verhältnis gut, mein Mann ist seinem Vater viel näher als als Kind. Manche Dinge regelt die Zeit. 

Liebe Grüße

Antwort
von gernehelfen1993, 19

Traurig solche Kommentare, ihr solltet gesperrt werden!

Also ich hatte das selbe Problem lange zeit mit meiner Mutter. Ich habe seid kurzem Angefangen, einfach mehr mit ihr zu reden, über alltägliche Sachen. Witze erzählt usw. Versuch doch mal mit all deinen Fragen zu deinem Vater zu gehen um ihn zu zeigen das du ihn brauchst, frag ihn aus, auch wenn er einige Sachen nicht so gewünscht antwortet versuch die selbe frage nochmal zu stellen nur anders formuliert. Rede einfach viel mit ihm so entwickelt sich das von selbst. Oder bring ihn was mit wenn du iwo bist. Zeig ihm wie wichtig er dir ist und wie sehr du ihn brauchst.

Oder red mit deiner sis und Mutter darüber die können dir auch bestimmt helfen. Überwinde dich!

Antwort
von superlolly, 6

Hmmm das hört sich kompliziert an.Vielleicht einfach generell mehr mit ihm reden(über irgendwas beliebiges),weil Reden im Grunde die Beziehung zwischen zwei Menschen erhält.

Alles Gute und Viel Glück :) Und denk nicht so viel darüber nach,das wird sich bestimmt noch gut biegen.

Antwort
von jamesmo, 13

Naja, ich denke trotzdem, dass Gespräche dabei zielführend sind. Vielleicht kannst du dich erst einmal deiner besten Freundin anvertrauen und mit ihr darüber sprechen. Dann solltest du auf kurz oder lang auf jeden Fall mal in Ruhe mit deinem Dad sprechen. Es ist doch nur gut wenn man darüber spricht umso ggf. den Gegenüber besser verstehen zu können bzw. gemeinsam nach Verbesserungen suchen zu können.

Antwort
von kreuzkampus, 11

Du tust mir leid! Aber solche unglücklichen Eltern-/Kind-Verhältnisse gibt es schon seit Jahrtausenden. Der Unterschied zu früher ist allerdings, dass man heute "aufgeklärter" ist, und dass es möglich und üblich ist, miteinander zu reden. Das ging noch vor 30/40 Jahren nicht so einfach wie heute. Was man Dir aber trotz dieser besseren Möglichkeiten nicht abnehmen kann, ist, dass Du selbst die Initiative für ein Gespräch ergreifen musst. Bedauerlich, wenn dein Mutter nicht die "Vermittlerin" spielen kann. Mein Rat also: Nimm Dein kleines Herz in die Hand, und sag: Papa, ich möchte mal in Ruhe mit Dir über etwas Wichtige reden. Dazu fällt mir aber ein, dass Du auch darum bitten solltest, dass das Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt, den Ihr aber fest vereinbaren solltet, stattfinden sollte. Soll heißen: Nicht völlig unvorbereitet sofort nach der Bitte miteinander reden; also, das Gespräch nicht irgendwie zwischen Frühstück und Mittagessen "schieben", sondern es in einer dafür "reservierten" Zeit führen. Das halte ich für sehr wichtig! Wenn er sich darauf einlässt und Du genau das sagst, was Du uns geschrieben hast (selbst, wenn Dein Herz klopft und Du rumstammelst), wird er Dich nicht falsch verstehen. Rede Dir diese Angst bitte nciht vorher ein.

Ich wünsche Dir, dass Du den nötigen Mut aufbringst und wünsche Dir alles Gute. Wenn es klappt, würde ich mich freuen, wenn Du mir irgendwann nochmal auf diesen Beitrag oder über die Funktion "Kompliment machen" schreiben würdest (da kann man nämlich auch Text eingeben).

Antwort
von MiraiNikki0, 25

Schreib doch Tagebuch vieleicht befreit dich das ein wenig wen du so ungern darüber sprichst 

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