Frage von Everybodyhater, 977

Wie zufrieden seid ihr mit der aktuellen Flüchtlingspolitik?

 Man liest ja viele Statistiken, aber damit es eine mehr gibt.

Antwort
von Gegengift, 202
Eher unzufrieden

Ich bin nicht zufrieden. Aber nicht nur nicht mit der Politik. Auch mit der medialen Berichterstattung und der systematischen Verklärung der Realität.

Wer nimmt denn Flüchtlinge auf - Europa?

Die eigentliche Hauptlast der Flüchtlinge tragen die Binnenländer und die angrenzenden Länder. Viele davon sind selbst Entwicklungsländer. Trotzdem haben alle ihre Türen aufgemacht. Und leiden enorm unter der Last. Die Flüchtlingscamps sind allesamt extrem unterfinanziert. Im reichen Europa sind solche Probleme weit entfernt und niemand hält es für nötig in dem humanitäre Chaos einzugreifen.

Bei der Aufnahme selbst ist die EU nur mit einem Bruchteil beteiligt. Nur ein kleiner Prozentsatz schafft es überhaupt nach Europa.

Bei der Verteilung innerhalb der EU nach Einwohnerzahl, liegt Deutschland im EU Durchschnitt.

Alleine ein Land wie Jordanien nimmt ein Vielfaches mehr an Flüchtlingen auf, als alle EU Staaten zusammen.

Krisenbewältigung oder Mobilmachung

Was wir wirklich erleben ist eine beispiellose Abschottung gegen die Probleme im Umland. Und das nicht erst seit 2015.

Die EU hat unter Gaddafi Foltergefängnisse mitfinanziert, in denen Flüchtlinge das Weiterreisen ausgetrieben wurde http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/Fluechtlinge-erleiden-in-Libyen-schlimms... Und heute arbeitet die EU z.B. mit der Türkei zusammen. https://www.amnesty.de/presse/2015/12/16/tuerkei-nimmt-hunderte-fluechtlinge-fes... Die Gewalt an den Außengrenzen Europas ist auch bekannt (siehe Video). Aber geredet wird darüber nicht viel. Seit Jahren ertrinken jedes Jahr Tausende Menschen. Die Bilder von Ertrunkenen will ich hier nicht posten. Männer, wie Frauen. Und viele viele Kinderleiber an Europas Küsten.

Wenn man mal die Berichterstattung und die allgemeine Stimmung in der Gesellschaft beiseite schiebt und die Lage neutral betrachtet, wird einem schon klar, dass hier kein "Ansturm" bewältigt wird, sondern dass sich die europäische Öffentlichkeit darin übt gut da zu stehen und  die Abschottungspolitik der vergangenen Jahre nicht aussieht, wie eine moralische Bankrotterklärung.

Die Mobilmachung gegen Flüchtlinge findet vor allem in der europäischen Außen- und Grenzpolitik statt. Die Mobilmachung im Kampf um die Ressourcen im Nahen Osten und das Bestreben der EU nach Unabhängigkeit vom russischen Öl und Gas  ist im vollen Gange. Mobilmachung  - etwas ganz anderes als Krisenbewältigung.

Seit Jahrzehnten unterstützt Deutschland, die EU, die USA und Russland Regime, Diktaturen und Terrororganisationen im Nahen Osten. Je nach dem mit wem die Interessen am besten umgesetzt werden können. Sei es die Abschottung von Flüchtlingen, sei es die Erschließung neuer Ressourcenquellen, sei es die Sicherheitslage oder  sei es für die Benutzung als Austragungsort für Konflikte zwischen anderen Nationen, wie der Machtkampf zwischen Amerika und Russland.

Der Krieg

Der moderne Dschihadismus hat seine historischen Wurzeln im Widerstand gegen die britische Kolonialherrschaft. Der IS selbst ist das Produkt aus der illegalen und völkerrechtswidrigen Kriegsinvasion der Amerikaner und Briten und ihren Koalitonspartnern in den Irak mit zehntausenden bis hunderttausenden getöteten Zivilisten (die Schätzungen bilden ein so großes Spektrum ab). Die Koalitionspartner und die Amerikaner selbst führen keinerlei Statistiken im Krieg gegen den Terrorismus, dessen Opferzahlen inzwischen in die Millionen gehen, und verneinen außerdem kategorisch zivilen Opfer, solange keine Beweise vorliegen.

Heute fliegen die Amerikaner, ihre Koalitionspartner und  Russland Luftangriffe. Natürlich auch ohne UN Mandat. Aber vor allem: Ohne Abstimmung, ohne gemeinsamen Plan ohne irgendeine Perspektive, mit Al Quaida Kämpfern, die als "gemäßigte Rebellen" betitelt werden und auf gegensätzliche Ziele.

Deutschland ist an der Sache vor allem mit Waffenlieferungen beteiligt. Mit Saudi Arabien werden gerade wieder Milliardengeschäfte gemacht. Auch Amerika (der Verbündete Saudi Arabiens hat milliardenschwere Waffenlieferungen an Saudi Arabien durchgeführt).  In Saudi Arabiens Krieg gegen den Jemen ist jeder zweite Tote ein Zivilist. Darunter unzählige Kinder, die durch deutsche und amerikanische Munition und Bomben ihren Tod fanden. Eine blutige Schlacht. Auch hier werden neue Flüchtlingsströme erwachsen. Saudi Arabien hat erst gestern die Waffenruhe aufgekündigt.

Interessant ist, dass die Hauptverursacher sich am allerwenigsten beteiligen. So sind die Aufnahmezahlen der USA, Frankreichs und Englands besonders gering. Aber warum auch? Länder, in deren Selbstverständnis die imperiale Expansion liegt, werden sich zu aller letzt um die Opfer ihrer Kriege kümmern.

Hier nimmt Deutschland eine Sonderstellung ein. Wenn es in Europa zu einer offenen Diskussion und einer Umkehr kommen soll - von wem soll sie sonst angestoßen werden?

Antwort
von uyduran, 61
Naja

Es hängt vom Blickwinkel ab. Meine Sichtweise ist folgende:

Hintergrund: Wer versucht, Hintergründe für diese nun plötzlich eintretende Flüchtlingskatastrophe herauszufinden, der möge einmal die Wirtschaftspolitik der EU und der USA, aber auch Russlands und Chinas in Afrika ansehen. Da geht es nicht um Entwicklungshilfe, also Nothilfe und Hilfe zur Selbsthilfe, damit die Menschen dort irgendwann einmal ihr Schicksal selber in die Hand nehmen können. Es geht um Einflusssphären, um Macht und Profit. Man schiebt scheinheilig ein paar Milliönchen hin und teilt der dann beruhigten Bevölkerung mit, dass man ja seinen Etat um das Doppelte erhöht hat, aber rausholen tut man ein Vielfaches. Die aktuellen Kriege in Afrika sind für uns zwar weit weg, aber wenn man nach den Ursachen forscht, plötzlich wieder ganz nah. In der Kolonialzeit wurden die Grenzen in Afrika durch die Hauptkolonialmächte willkürlich gezogen und damit missachteten sie die traditionellen Stammesgebiete. Diese Stämme wiederum liegen aber oft miteinander im Clinch. So schafft man destabilisierte Staaten. Da braucht sich aber bitte niemand zu wundern, dass diese Menschen dort nicht mehr leben wollen und sich eine nicht ganz unerhebliche Zahl von Menschen in Richtung Europa in Marsch setzt!

Moral: Insofern ist es unsere mindeste Pflicht, dass wir uns vorerst um die Flüchtlingsströme kümmern. (Ja, auch Deutschland - denn wer Milliarden mit Waffenexporten einnimmt sowie Milliarden durch EU Subventionen, Rohstoff- und Lebensmittelspekulationen, Wasserprivatisierungen einheimst und dadurch die Volkswirtschaft anderer Staaten zerstört, nur um den eigenen Profit zu steigern, der ist dazu verpflichtet, Menschen in Not aufzunehmen) Eigentlich müssten allen voran die Großmächte ihren Teil leisten, ebenso aber die anderen EU-Staaten. Deutschland fügt sich derzeit seiner moralischen Pflicht, andere Staaten drücken sich konsequent. Das darf es eigentlich nicht geben, denn von der EU profitieren alle Mitgliedsstaaten - somit muss man auch solche Probleme gemeinsam anpacken. Vor allem ist es absolut blauäugig zu glauben, man könne sich irgendwie abschotten. Wenn Flüchtlinge in das jeweilige Land hinein wollen, dann wird zumindest einigen von ihnen das gelingen, da helfen auch keine Zäune.

Innenpolitik: Zweifellos kommen durch die Aufnahme der Flüchtlinge neue innenpolitische Aufgaben und Probleme auf Deutschland zu. Also mit anderen Worten, der negative Einfluss der Flüchtlingsströme überwiegt definitiv. Einmal aus finanzieller Hinsicht, aber auch generell, denn all die Baustellen, die wir sonst noch so haben, spielen vorerst nur zweite Geige, da man sich ja nun mühevoll um die Integration der bunt zusammengewürfelten Neuankömmlinge kümmern muss. Und dass, wo sogar die dritten und vierten Generationen der einstigen "Gastarbeiter" nicht mal wirklich mustergültig integriert sind. Aber damit muss sich Deutschland abfinden - man erntet, was man sät.

Angela Merkel: Grundsätzlich kann ich mit Frau Merkel recht wenig anfangen, ich habe sie und ihre Partei noch nie gewählt und werde es wohl auch nie tun. Bezogen auf die Flüchtlingspolitik gebe ich ihr ein "Naja". Warum? Wie erwähnt ist es eine gutzuheißende Sache, dass sie, im Gegensatz zu den anderen Drückebergern Europas, eine Willkommenskultur eingeläutet hat. Dem sollten sich die anderen Länder anschließen, denn nur so ist das Problem effektiv zu meistern. Jedoch finde ich auch hier Angela Merkels Rolle abermals schizophren. Man kann nicht gleichzeitig Brandstifter und Feuerwehr sein. Erst bei den unmoralischen außenpolitischen Spielchen mitmischen und wenn das Feuer dann brennt, plötzlich so tun, als sei man die Wohlfahrt. Überhaupt zeigt mir das Verhalten der Kanzlerin, dass sie gar keine Linie hat und nicht die Fähigkeit zur Antizipation besitzt. Schon vor mehr als drei Jahren wurden täglich Leichen an die Strände Spaniens und Italiens gespült. Und nun wurde man allen Ernstes von der Flüchtlingswelle "überrascht"?! Merkel macht das, was sie schon immer getan hat: Abwarten, schweigen und wenn es mal wieder gekracht hat, irgendwie spontan so reagieren, wie es dem eigenen Machterhalt am besten entgegenkommt. Der typische Zickzack-Kurs. Mal konservativ, mal ein bisschen links, immer mal wieder grün, dann aber wie gewohnt neoliberal... Auch ihre öffentliche Erscheinung wirkt alles andere als souverän und bestimmt, das hilflose und wenig überzeugende "Wir schaffen das... wir schaffen das... wir schaffen dass, weil wir es schaffen" ist ein Paradebeispiel für ihre unauthentische und unorganisierte Art. Oskar Lafontaine sagte einmal: "Bei Schröder fing es an, bei Merkel ist es das gleiche: Beide machen den Eindruck, dass der Machterhalt im Vordergrund steht und dass sie kein persönliches Projekt mehr haben."

LG



Antwort
von Ysosy, 217
Eher unzufrieden

Grundsätzlich gilt, um so mehr Einwohner ein Land hat um so stärker oder einflussreicher ist dieses Land. Daher ist es Sinnvoll so viel Flüchtlinge wie möglich aufzunehmen. Was unserer Regierung bekannt ist und auch umgesetzt wird. Auf Kurze Sicht ist Jeder Flüchtling eine Belastung und auf lange Sicht werden die Nachkommen mit ihren Steuern dies ausgleichen.

Deutschland hat mit die Niedrigste Geburtenrate der Welt, dies ist ein weiterer Grund warum wir Händeringend Flüchtlinge aufnehmen müssen. Mann könnte den Deutschen auch anreize bieten sich selber wieder fortzupflanzen aber dies ist der Regierung wohl zu aufwändig.

Die gesamte Umsetzung dessen ist leider, niederschmetternd, entsetzend oder schlicht eine Frechheit. In Jeder Debatte oder Erklärung zu der Flüchtlingssituation, wird grundsätzlich die Hälfte verschwiegen und die andere Hälfte beschönigt. Beispiele.

Finanziell. Gab man im September noch an, man würde 4-5 Milliarden Euro (pro Jahr) benötigen um die Flüchtlinge zu finanzieren. Wird jetzt gesagt, alleine die Länder werden 16 Milliarden benötigen. Das es am ende mindestens 40 – 60 Milliarden (pro Jahr) werden, wird vollkommen unter den Tisch gefegt.

Aufnahmeanträge. Es wird behauptet man bräuchte 3-4 Monate um die Aufnahme Anträge zu bearbeiten. Dann dürften die Leute hier endlich arbeiten, wohnen und ein eigenständiges Leben führen. Wenn es aber darum geht das die Kinder in die Schulen müssen, wird darauf verwiesen das es 2-3 Jahre dauert die Aufnahmeanträge zu bearbeiten.

Soziales. Jeder Flüchtling der im Fernsehen gezeigt wird ist ein deutschsprechender, Studierter Raketenwissenschaftler. Sieht man sich aber in den Krankenhäusern um, kann dort nicht ein einziger Deutsch oder Englisch sprechen. Auch das die Flüchtlinge unseren Fachkräfte Mangel nicht decken können wird hinter der Hand bekannt gegeben. Wie auch ohne ein erlernten Beruf.

Verbrechensrate. Es gibt schlicht keine. Flüchtlinge dürfen nicht verfolgt werden. Da werden Frauen und Mädchen in Flüchtlingslage als Öffentlich zu nutzendes Eigentum betrachtet und es interessiert kein Mensch. Der Polizei wird gesagt, sie solle doch bitte Flüchtlinge die gerade kriminelle Handlungen vollzogen haben, sofort wieder frei lassen. Und es interessiert kein Mensch.

Mich stört an der Sache nicht das es im Zusammenhang mit Flüchtlinge geschieht. Ob nun 600 oder 650 Milliarden Staatsausgaben, Ob nun 6 oder 7 Millionen Hartz 4 Empfänger, ob nun 0,5 oder 0,5005 Millionen Verbrecher in Deutschland sind interessiert mich recht wenig. Aber das nahezu Jedes Medium, die verdrehten oder erlogenen „Fakten“ der Regierung ohne wenn und aber verbreitet. Das stört mich.

Antwort
von tanztrainer1, 169
Naja

Drückt mir die Daumen, denn ich habe mich beim BAMF beworben, um bei der Bearbeitung der vielen Asylanträge mitzuhelfen. Hoffentlich bekomme ich einer der vielen Stellen

Kommentar von IDC16 ,

Viel Erfolg

Kommentar von tanztrainer1 ,

ευχαριστώ - Danke

Antwort
von Hardware02, 103
Eher unzufrieden

Unzufrieden. Der Grund ist der "Lagerzwang" in Bayern. Das schafft nur Probleme, außerdem ist es mir so nicht möglich, eine Wohnung in einfacher Wohnlage zu kaufen und an Flüchtlinge zu vermieten. Zumindest nicht in Bayern. Woanders ist die Grunderwerbssteuer dafür wieder höher. 

Antwort
von Bianca1349, 96
Eher unzufrieden

das reinste chaos, alles läuft viel zu unkontrolliert ab. die bürokratie macht einer sinnvollen flüchtlingspolitik einen gewaltigen strich durch die rechnung. auf der einen seite lassen sie jeden unkontrolliert rein (ganz egal ob derjenige terrorist sein könnte, manche haben nichtmal einen ausweis), auf der anderen seite müssen die flüchtlinge am berliner amt ewig auf ihre termine warten und frieren. damit ist keinem geholfen!

Antwort
von Wissensdurst84, 112
Eher unzufrieden

Guten Morgen,

was an der Flüchtlingspolitik soll zufrieden stimmen? Ich bin generell für den Leitsatz, wer in Not ist, soll geholfen bekommen. Aber alles hat seinen Preis irgendwann. Und dies ist nun in unserem Land eingetroffen.

Unsere Regierung hat allen Ausländer, Migranten, Asylsuchenden, Kriegsflüchtlingen, Wirtschaftsflüchtlingen, potenzielle Terroristen die Grenzen geöffnet und einen Freischein für das "gelobte Land" Deutschland ausgegeben. 

Nun wo wir bereits über eine Million Flüchtlinge haben, kommt man dann mal auf die Idee, Erdogan 3 Milliarden immer stückweise zu bezahlen, damit er uns weitere Flüchtlinge vom Hals hält, da es uns zuviel wird.

Die Deutsche Regierung hat in meinen Augen die Unfähigkeit dokumentiert dieses Land regieren zu können und ich hoffe wirklich von ganzen Herzen, dass das deutsche Volk, bei der nächsten Wahl nicht wieder die Augen verschliesst sondern sich an das Jahr 2015 erinnert, in dem vor allem Frau Merkel das Land, dass über Jahrzehnte aufgebaut wurde, binnen 4 Wochen an die Wand gefahren hat(vorher hat man die Schrammen nicht so deutlich gesehen wie jetzt), ohne auf den Kriegseinsatz in Syrien, der nicht mal ein Mandat besitzt, einzugehen.

Es kann doch nicht sein, dass unsere Männer in Syrien kämpfen, für ein Land, dass uns nicht wirklich etwas angeht, während dort die Männer, die für ihr Land nicht mehr kämpfen wolle, flüchten. Es geht soweit alles gut, bis es die ersten Opfer auf Deutscher Seite zu beklagen gibt, während sich das syrische Volk im gelobten Land die Füsse wärmt.

Helfen ja, aber nicht so. Dies ist nicht unser Problem alleine, sondern das Problem der ganzen Welt.

Wir sind das Volk! Das vergessen die Menschen hier in Deutschland. Irgendwann wenn sich das Volk zusammen tut und auf die Straße geht, dann war der Arabische Frühling nichts dagegen. Dann hat auch Frau Merkel keine Ausrede mehr. Im Gegenteil.

Wissensdurst84

Kommentar von dasaIoch ,

Hier gibt es Leute denen ist es vollkommen egal was mit dem eigenen Volk und Land passiert. Mehr noch fördern Sie den Untergang des hier angestammten Volkes. Kleingeister die ohne Erfahrungswerte alles hier aufs Spiel setzen.

Antwort
von BeSchn, 21
Eher unzufrieden

Ich habe lange überlegt ob ich mich bei dieser Frage engagieren soll, aber gut, ich tu es wenn auch mit einem unguten Gefühl. Zunachst mocht ich vorausschicken, dass ich weder der oder den Rechten angehöre, auch nicht ausländerfeindlich bin, ich selber bin ja auf dieser ganzen Welt nur einmal Inländer, ansonsten eben auch Ausländer, soviel erst mal vorne weg. Ich bin absolut dafür, dass Frauen und Kindern, Alte und Kranken bei uns oder besser in der ganzen EU aufgenommen und ihnen  geholfen wird, dass sie allen Schwierigkeiten zu Trotz aufgenommen werden .    Wenn ich aber täglich in den Medien sehe wieviele vorwiegend junge Männer als Flüchtlinge zu uns kommen, dann frage ich mich wie will Frau Merkel den Eltern Ehefrauen und anderen Verwandten erklären, wofür deutsche Soldaten in Afganhistan, Syrien oder Parkistan gestorben sind. Nicht nur Deutsche, auch Angehörige anderer Nation, und die die es angeht fliehen in unsere Sozialsysteme. Keine Rede davon,dass sie für ihre Heimat, ihre Kinder ,ihre Familien einstehen wollen und kämpfen. Rekrutierungsstellen in den Krisenländern gibt es genug. Nein, unsere Jungs müssen stellvertretend sterben. Für mich sind das keine Flüchtlinge, für mich ist das ein Treck von Feiglingen!

Antwort
von Crimsim, 12
Eher unzufrieden

Moin!

Bei mir ist es so naja, denn ich habe nichts dagegen, dass Flüchtlinge zu uns kommen, ABER...

Es wird Deutschen wichtiger Wohnraum entnommen (leerstehende Häuser werden für Flüchtlinge freigehalten, obwohl viele auf der Wohnungssuche sind).
Viel zu viel Flüchtlinge, schlechte Verteilung und Abschiebung.
Die meisten bekommen zu viel "Taschengeld" und die haben einiges.
Flüchtlingsheime: Nehmen oftmals Platz für Schüler weg. Wollen zu viel haben (Flüchtlinge).

Jedoch sind wir in der Pflicht, Flüchtlinge aufzunehmen und zu versorgen.

MfG
Simon

Antwort
von greenstar19, 59
Eher unzufrieden

Die Regierung Deutschlands und die fast ganze EU hat in der Flüchtlingspolitik versagt. Sie hat einfach zu spät gehandelt und das Ergebnis hat und wird sich zeigen. 

Für mich sind nicht die Flüchtlinge in ihrer Person das Problem, eher um die Menge. Die meisten Flüchtlinge/Asylanten kommen mit er Vorstellung her bleiben zu können und später ihre Familienmitglieder nach zu holen. Doch gerade das wird zum Problem werden ich bin gespannt auf das Jahr 2016.

Ich bin auf die Wahl 2017 gespannt, ich bin persönlich Parteilos da keine wirklich mich anspricht. Die einen zu rechts, die einen zu links, und dazwischen kenne ich eine guten. Was geschehen kann sieht man in Polen und Frankreich, und mehr werden Folgen...

Antwort
von Benito91, 96
Eher unzufrieden

Mit der aktuellen Flüchtlingspolitik bin ich derzeit unzufrieden, auch wenn ich davon überzeugt bin, dass man Flüchtlingen helfen muss. 

Antwort
von Lennister, 232
Ja eher zufrieden

Tatsache ist, dass der demografische Wandel im Moment unser größtes Problem ist. Wenn wir dem nicht entgegenwirken können, werden wir eine Überalterung unserer Gesellschaft erleben. Damit eingehen werden steigende Arbeitslosigkeit durch dauerhaft langsameres Wirtschaftswachstum und überhöhte Lohnnebenkosten.

Da kommen uns die Flüchtlinge eigentlich gerade recht. Abgesehen davon, dass wir sie schon aus Gründen der Humanität aufnehmen sollten: Wir brauchen eine anhaltend hohe Zuwanderung, um den demografischen Wandel zu bekämpfen. Solange Flüchtlinge kommen, brauchen wir uns keine Gedanken darüber zu machen, wie wir diese erreichen wollen.

Und Deutschland ist jetzt definitiv in der Lage, Flüchtlinge zu integrieren. Die Vorzeichen waren nie besser- der deutsche Arbeitsmarkt boomt, wir haben die niedrigste Arbeitslosenquote Europas und die niedrigste seit 1991. Wer soll das bitte schaffen, wenn nicht wir?

Was aber getan werden sollte- und das kritisiere ich im Moment an der Politik- ist, dass wir systematisch die Qualifikationen der Flüchtlinge erfassen und diejenigen, die nicht ausreichend qualifiziert sind, qualifizieren sollten. Ziel muss dabei sein, dass jeder Flüchtling am Ende mindestens eine abgeschlossene Ausbildung hat.

Für die notwendige Verlangsamung der Zustroms ist bereits gesorgt, u.a. durch das dazu geschlossene Abkommen mit der Türkei. Und in den letzten Monaten des vergangenen Jahres hat der Zustrom sich ja bereits verlangsamt. 

Allerdings wäre ich auch noch dafür, die Länder, die keine Flüchtlinge aufnehmen, zu zwingen, es zu tun. Der österreichische Bundeskanzler Feynman hatte dazu bereits eine gute Idee: Bis die Flüchtlinge nach einem europäischen Verteilungsschlüssel aufnehmen, bekommen sie eben kein Geld mehr von uns. 

Kommentar von Gegengift ,

Für die notwendige Verlangsamung der Zustroms ist bereits gesorgt, u.a. durch das dazu geschlossene Abkommen mit der Türkei.

Ist natürlich ein Kuhhandel und ein Exportieren der Verantwortung, so wie es die Außenpolitik der EU schon lange kennzeichnet.

Die Türkei nimmt jetzt schon eine viel höhere Zahl an Flüchtlingen auf als die gesamten EU-Staaten zusammen. Daraus folgt, dass die Flüchtlinge in der Türkei in der Regel obdachlos auf der Straße leben. Jemand der vor Krieg flieht ist auch damit schon geholfen. Aber langfristig funktioniert das nicht. Weder gesellschaftlich, noch versorgungstechnisch noch humanitär.

Der Türkei ist es egal. Die kann derweilen EU Gelder zweckentfremden und freut sich auf einen EU Beitritt (Erdogan in der EU - lachen oder weinen?).

Die Verantwortung abgeben und schon sind alle glücklich.

Außer natürlich die Flüchtlinge.

http://www.welt.de/politik/ausland/article150011098/EU-finanziert-Haftzentren-fu...

Kommentar von Lennister ,

Ist natürlich ein Kuhhandel und ein Exportieren der Verantwortung, so wie es die Außenpolitik der EU schon lange kennzeichnet.

Stimmt, das ist Kuhhandel. Aber anscheinend ist Kuhhandel ein notwendiges Element jeder Politik.

Aber langfristig funktioniert das nicht. Weder gesellschaftlich, noch versorgungstechnisch noch humanitär.

Richtig. Und wenn du genau liest, wirst du feststellen, dass ich nur von Verlangsamung gesprochen habe, nicht von Begrenzung(die ja- wie gesagt- nicht machbar ist). Ich wäre dafür, jedes Jahr eine bestimmte Anzahl an Flüchtlingen aus der Türkei hierherzulassen. 

Ob das die Politik tun wird, ist natürliche eine andere Frage; ich befürchte fast, sie wird es nicht tun. Insofern rechne ich in Zukunft damit, dass wir abwechselnd Perioden haben werden, in denen nur wenige Flüchtlinge zu uns kommen, und dann wieder Perioden, in denen in kurzer Zeit sehr viele kommen, einfach, weil der Ansturm auf die Grenzen so stark geworden ist, dass die türkischen Behörden nicht mehr alle zurückhalten konnten. 

Antwort
von Piratin2000, 7
Ja eher zufrieden

Ich bin eher zufrieden, weil ich weiss dass die armen Politiker bei dieser Sache sowieso die Ars#hkarte gezogen haben und es keine "richtige" Lösung gibt mit der alle zufrieden sind.

Antwort
von Kopfstand, 70
Eher unzufrieden

Nicht nur eher, sondern total unzufrieden. Bei der nächsten Wahl wird ihr das Volk dafür die Quittung präsentieren.

Antwort
von IDC16, 351

Das grundsätzliche Aufnehmen der Vertriebenen begrüße ich, allerdings nicht die Umverteilung innerhalb der EU, die vorangetrieben und von allen Ländern, insbesondere von Frankreich und Großbritannien, akzeptiert werden muss.

Transitzonen halte ich für keine Option, die Mehrheit der Flüchtlinge kommt aus tatsächlich unsicheren Ländern, weshalb diese Maßnahme nahezu unnütz ist.
Außerdem bezweifle ich, dass sich ein jeder Flüchtling an diese Regelung hält, oder überhaupt von ihr weiß.

Die Zeit und das Geld, das für diese Zonen aufgebracht wird, sollte lieber in den Bau neuer Aufnahmestationen und Lager investiert werden.

Der Bau der Auffangstationen in Italien und Griechenland muss vorangetrieben werden.

Expertenantwort
von atzef, Community-Experte für Politik, 192
Ja eher zufrieden

Niemand hat den Flüchtlingsstrom in dieser Dimension vorhergesehen. Insofern musste man zwangsläufig improvisatorisch reagieren. Das trifft gleichermaßen auf die Politik und die Verwaltung zu. Die leisten dafür einen beachtlichen Job.

Antwort
von MikeRat, 65

Deutschland leistet auf allen Ebenen großartiges im Bereich der Flüchtlinge. Sowohl auf Staatsseite als im Ehrenamt.

Wer nicht betroffen ist entweder weil er nicht im Gemeinderat sitz oder in einer Einrichtung hilft oder arbeitet kann nicht wirklich mitreden.

Wer seine Informationen über RTL oder Facebook bezieht hat sogar ein falsches Bild der Situation.

In Zahlen kostet dich die Hilfe 250 Euro in 2016 bezahlt aus deiner Steuer um 800.000 Menschen zu helfen.  

Kommentar von tanztrainer1 ,

oder auch von der BLÖD-Zeitung!"

Kommentar von MikeRat ,

Leider verstehe ich nicht was Sie meinen?
Sollte es sich lediglich um eine unangebrachte Bemerkung halten brauchen Sie nicht zu antworten.  

Kommentar von tanztrainer1 ,

Ich mein eben, dass viele ihre infos nicht nur über RTL beziehen, sondern auch aus der oben erwähnten Zeitung, ist es jetzt klarer geworden?

Kommentar von kayo1548 ,

"Deutschland leistet auf allen Ebenen großartiges im Bereich der Flüchtlinge. Sowohl auf Staatsseite als im Ehrenamt. "

dann frage ich mal konkret:

welche Leistungen sind da auf staatsebene großartig?

Das die Kommunen teilweise schon Steuern erhöhen um mindestens etwas mehr Geld zu haben weil sie, so ihre Aussage, nicht genug unterstützt werden und sie sich somit zumindest etwas Luft verschaffen wollen?

Selbst bei Kommunen bei denen die Integration anfangs gut gelückt ist müssen jetzt aufgrund der hohen Zahlen auf provisorische Lösungne zurückgreifen.

Kurzfristig wäre das ja auch akzeptabel aber langfristig?

Und wie sieht das mit der Bildungssituation aus:  Es werden immer mehr Schulen geschlossen und zusammengelegt und Lehrer entlassen mit dem Argumente es ist nicht genug Geld da  (zumindest in einigen Gebieten) - woher will man dann das Geld für noch mehr Bildungsangebote nehmen? Einen Lösungsansatz sehe ich da nicht

Und auch die Arbeitssituation: Irgendwann wollen diese Menschen natürlich auch arbeiten und für einen guten Alltag und für Stablitiät ist das auch notwendig.

Nun schaffen wir es aber nichtmal alle bereits hier lebenden unerzubringen - wenn da noch mehr kommen gibt es mehr Arbeitslose und dadurch mehr Unzufriedenheit und dadurch ein erhöhtes Gewaltpotential.

Das heißt hier müsste man auch etwas tun

Und zu guter Letzt auch die Gesundheitsversorgung: gerade bei Fachärzten ist die Kassenversorgung oft eher schlecht als recht (sicher auch weil viele Ärzte privat praktizieren) und es kann im Einzelfall sein, dass man auf einen Termin Monate oder gar Jahre wartet.

Wenn man dann noch mehr Menschen versorgen muss, muss da einfach flächendeckend mehr Personal her um überall (also in jedem Gebiet) eine gute Versorgung zu gewährleisten, das ist natürlich ohnehin schon ein Problem aber umso mehr Menschen desto deutlicher wird es natürlich.

Sicher sind manches davon Probleme die vielleicht nicht heute oder morgen auftreten, aber wenn man jetzt nicht im Vorraus plant wird man das kaum schaffen.

Auch das mit den freiwilligen Helfern ist so eine Sache: momentan läuft ja vieles darüber, aber was ist wenn das Interesse da irgendwann nachlässt? Dann das durchaus zu weiteren Problemen führen.

Daher sollte man sich da kaum blindlings darauf verlassen.

"Wer nicht betroffen ist entweder weil er nicht im Gemeinderat sitz oder
in einer Einrichtung hilft oder arbeitet kann nicht wirklich mitreden. "

Man kann auch einfach die Berichte des Gemeinderates lesen, an öffentlichen Sitzungen teilnehmen, Zeitungen lesen, Presseberichte lesen, mit Politikern ins Gespräch kommen.

Wenn man sich da nicht neutral informieren könnte wäre unser ganzes politisches System ja irgendwie schwachsinnig oder?

Und in einer Einrichtung zu arbeiten ist ja gut und schön, ob man damit allerdings politisch relevante Fakten aufnehmen kann oder etwas, das eine statistische Relevanz hat ist die andere Frage

.

Kommentar von MikeRat ,

Danke für ihre persönliche Meinung.
Die Zukunft wird zeigen ob ihre Vermutung eintreffen. Danke für den Beitrag.

Kommentar von MikeRat ,

@Tranztrainer1. Die Zahlen stehen im Finanzbericht meines Bundeslandes.

Was soll der persönliche Angriff?
Es ist Ihre Art im Strassen-Jargon zu schreiben die eine Nachfrage notwendig machte.

Antwort
von 1988Ritter, 273
Eher unzufrieden

Ich bin nicht zufrieden.

Unsere Politik ist seit Jahren nicht in der Lage den Notstand im eigenen Volk zu beseitigen.

  • 7,5 Millionen Menschen HartzIV
  • 2,8 Millionen Menschen arbeitslos
  • 350.000 Obdachlose
  • 355.000 Haushalte mit gesperrtem Strom laut Bundesnetzagentur.
  • Rentenabsicherung funktioniert nicht mehr. Wir arbeiten jetzt bis mindestens 67 und benötigen eine private Altersversorgung.
  • Krankenversicherungen sind schon jetzt nicht mal in der Lage pro Quartal 50,-- € für die Versicherten zu zahlen.
  • Wir haben kein Geld für Kindertagesstätten, aber urplötzlich Milliarden für Flüchtlinge.

Da sollte eigentlich jeder mal drüber nachdenken, ob das alles so richtig ist.

Kommentar von dasaIoch ,

Ja Hallo Mitstreiter, leider siehst du das echt falsch. Oma Merkel sagt: Wir schaffen das. Oder glaubst du das etwa auch nicht? :)

Kommentar von 1988Ritter ,

Das was ich glaube wird die Frau Merkel 2017 sehen.

Kommentar von dasaIoch ,

Es wird Zeit die rosa Brille abzusetzen und die Alternative blaue Brille aufzusetzen.

Kommentar von Ruehrstab ,

Ihr passt zusammen. Das Ganze liest sich ja irgendwie linksradikal. :)

Kommentar von Venezodeutsch ,

Ich möchte keinen Streit anfangen, da ich zur eher jüngeren Generation gehöre und ich muss zugeben dass du recht hast, aber Deutschland ist einer der reichsten Länder der Welt, einer weit entwickeltsten Länder der Welt und ist ein Stage 5 Land (Geographisch gesehen).

Die Frage ist ja wohl, wohin sollen die Flüchtlinge die jetzt hier her kommen jetzt sonst hin? Natürlich mag ich die offene Grenzen Politik nicht (Beispiel: München) Aber was für Lösungen gäbe es da?

Das mit der Rentenabsicherung ist natürlich doof aber das liegt nicht ganz am Geld sondern an der alternden Bevölkerung. Keine Regierung möchte für Leute Geld ausgeben die nicht "Economically Active" sind da sie kein Geld einbringen und in ein paar Jahren "sowieso sterben". Da liegt ja auch die Hoffnung der Regierung, korrektur, unsere Frau Merkel: Das man mit jungen Flüchtlingen die hier arbeiten die "Dependency Ratio" etwas herunterschraubt und so vielleicht unsere "old dependent" auch pflegen kann ("mantain" für pflegen- Mir fällt grad kein gescheites deutsches Wort dafür ein).

Tml für Fachwörter auf Englisch, ich lebe im Ausland.

Ich hoffe ich habe ein bisschen die Diskussion angeregt- Venezodeutsch

Kommentar von SarcasticSard ,

Wenn ich diesen populistischen Dreck, den du hier verbreitest, lese, könnte ich k*tzen. Vor allem, weil es eine Tatsachenverdrehung ist- Deutschland hat Reckordsteuereinnahmen, die niedrigste Arbeitslosenquote der EU/seit 1991 und wir sollen da nicht in der Lage sein, Flüchtlinge aufzunehmen? 

Kommentar von Gegengift ,

Die ganze EU nimmt rund 1% der weltweiten Flüchtlinge auf. Das ist doch total viel! Wir sind doch so arm im Vergleich zu Pakistan, Türkei, Jordanien, die die anderen 99% aufnehmen..

Kommentar von 1988Ritter ,

"Populistischer Dreck"...Klasse....

Wenn die Arbeitslosenzahlen sinken, die HartzIV-Zahlen dann aber steigen, wo liegt da jetzt der Fehler ?

Rechne mal Arbeitslosen- und HartzIV-Zahlen zusammen, dann hängen über 10 Millionen Deutsche in den Seilen. .....und das schafft die Politik seit Jahren nicht zu senken.

Wir haben also keine Tatsachenverdrehung, wir haben eine sinkende Arbeitslosenzahl dank des Taschenspielertricks HartzIV. Nur weil man etwas umbenennt wird es nicht besser.

Kommentar von dasaIoch ,

Du glaubst auch ALLES!

Kommentar von Ruehrstab ,

Ixh glaube im Moment vor allem, dass der da eine angemessene Namenswahl getroffen hat.

Kommentar von Gegengift ,

Unsere Politik ist seit Jahren nicht in der Lage den Notstand im eigenen Volk zu beseitigen.

Das Sozialneidargument,  ausgesprochen von einem bekennenden Christen. Äußerst peinlich. Hier zeigt sich wieder, dass Christlichkeit bei vielen nur eine billige Heuchelei ist.

Die Verteilungsprobleme innerhalb der Nationalstaaten sind fast ein globales Problem. Überall gibt es solche ungerechten Verteilungen. Sie sind die Folge einer wirtschaftshörigen, kapitalistischen und rechtskonservativen Politik. Nur dass Verteilungsprobleme innerhalb von Nationalstaaten nicht darüber hinwegtäuschen können, dass es auch bedeutende Notstandsunterschiede zwischen den Nationalstaaten gibt.

Den Notstand von Menschen die vor Krieg flüchten mit dem Notstand eines Hartz 4 Empfängers zu vergleichen zeigt, wie sehr sich manche Menschen in der Debatte von der Realität entfernt haben.

Kommentar von 1988Ritter ,

:-))....und was ist jetzt das ? Antifa-Stammtisch-Parolen ?

Als Christ ist es mir bewusst, für Jesus war es kein Problem die Massen zu speisen.

Für unsere Politik allerdings....ein gewaltiges Problem. 

Dort ist man zwar in der Lage die Diäten zu erhöhen, aber die Not im eigenen Volk bekommt man nicht in den Griff.

.....und HartzIV ist die Folge einer wirtschaftshörigen, kapitalistischen und rechtskonservativen Politik...kurz überlegen....ah ja....es war die SPD und die Grünen.....Das sind natürlich die Ultrakonservativen.

Es geht auch nicht um Wertungen zwischen armen Menschen im eigenen Volk und Kriegsflüchtlingen...es geht um Ressourcen. Diese sind nicht unendlich. 

Hinsichtlich der Kriegsflüchtlinge.......wenn es nur die wären, dann könnte man ja auch helfen, aber wer kommt denn jetzt Albaner, Afghanen, Pakistaner, Iraker, Iraner, Marokkaner, Tunesier, Libanesen, Lybier, Schwarzafrikaner, ....und die haben jetzt gerade alle Krieg ??? ....und weltweit gibt es ausgerechnet nur in Mitteleuropa keinen Krieg....Das ist eine Veralberung !!!!

Nochmal:

Ressourcen sind nicht unendlich.

Kommentar von Ruehrstab ,

Gehen deine gerade zuende?

Kommentar von Gegengift ,

Das sind natürlich die Ultrakonservativen

Das hast du richtig erkannt. Die Parteispitze hat sich schon vor Jahrzehnten von der Sozialdemokratie verabschiedet. Nicht mitbekommen? Die Grünen haben ebenfalls einen immer größer werdenden  bürgerlichen und konservativen Flügel, der sich längst über die sozialen, linken und liberalen Stimmen in der Partei hinwegsetzt.

Hinsichtlich der Kriegsflüchtlinge.......wenn es nur die wären, dann könnte man ja auch helfen, aber wer kommt denn jetzt

Seit Sommer kommen fast nur noch Kriegsflüchtlinge. Andere werden direkt abgeschoben. In Ländern, die nur auf dem Papier sicher sind.

Aber die meisten Menschen werden schon im Ausland abgefangen. Wenn die Schmutzarbeit im Ausland geschieht, muss man sich hier medial nicht damit beschäftigen und kann sich weiterhin als guter Christ fühlen.

Aber die Gewalt an Europas Außengrenzen https://www.youtube.com/watch?v=XSYcEXx9kLs und in den anliegenden Ländern bleibt die bittere Realität von der man hier wenig hört. Früher hat Gaddafi mit EU Geldern Foltergefängnisse für Flüchtlinge gebaut http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/Fluechtlinge-erleiden-in-Libyen-schlimms...

Heute arbeitet die EU mit der Türkei zusammen https://www.amnesty.org/en/documents/eur44/3022/2015/en/ https://www.amnesty.de/presse/2015/12/16/tuerkei-nimmt-hunderte-fluechtlinge-fes...

Während wieder Milliarden Waffengeschäfte mit Saudi Arabien laufen und im Jemen eine gewaltige Zahl an Zivilisten im Kriegshagel Saudi Arabiens und seinen Verbündeten die USA und deren Koalitionskräfte ihren Tod finden, steigt die Anzahl der Menschen, die aus dem Wahnsinn fliehen müssen, weil ihnen gar keine andere Wahl bleibt.

Ressourcen sind nicht unendlich.

Welche Ressourcen? Nahrungsmittel, Wohnraum? Du kennst wohl keine Knappheit. Knappheit ist nicht, wenn deine Zahnpastatube nur noch halb voll ist. Das ist keine Ressourcenknappheit. Auch wenn du das denkst.

Kommentar von 1988Ritter ,

@Gegengift

Bei Deiner Kommentierung wird eins haltloser als das andere. Was geht eigentlich ab bei Dir ? Informierst Du Dich überhaupt ? Schreibst Du hier zweckgebunden ? Mit der Realität hat dies alles nichts mehr zu tun.

Seit Sommer kommen fast nur noch Kriegsflüchtlinge

Bitte was ?

Griechenland beschwert sich über die wachsende Anzahl von Marokkanern und Algerier die als Flüchtlinge getarnt über die Türkei kommen. Meldung übrigens vom 02.01.2016

OE24 Meldung vom 30.12.2015. An nur einem Tag 413 "Flüchtlinge" als Slawen entlarvt und zurück geschickt.

Die zeit schreibt am 25.12.2015 über 250 Schwarzafrikaner die gewaltsam die spanische Grenze überwinden wollten.

Das nur innerhalb von 14 Tagen, und auch nur das was als gravierend bekannt geworden ist.

Und über die Türkei braucht man gar nichts zu schreiben. Die Türken sind IS-Verbündete und IS-Förderer. Die haben die Flüchtlinge primär mit zu verantworten.

Ressourcen.....da fällt Dir die Zahnpasta zu ein ???

Toll.....2015 sind über 1.000.000 Menschen nach Deutschland oder durch Deutschland gelangt. Bleiben wir mal bei Deiner Zahnpasta. Haben wir die Ressourcen mal eben 1.0 Millionen Menschen mehr ärztlich zu versorgen ??? 

Kommentar von Gegengift ,

Bitte was ?

Informierst du dich eigentlich überhaupt nicht? https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Asyl/stat...

Wenn du dir die Hauptherkunftsländern ansiehst, sollte dir eigentlich ein Licht aufgehen.

Toll.....2015 sind über 1.000.000 Menschen nach Deutschland oder durch Deutschland gelangt

Durch Deutschland gelangt? Wahnsinn.

Die Zahl von einer Million ist abstrus. Das ist die Zahl, die in den Erstaufnahmeeinrichtungen erfasst wird. In den Erstaufnahmeeinrichtungen werden Flüchtlinge ohne zentrales Register erfasst. Sprich, Flüchtlinge werden bei jedem Weitertransport neu erfasst. Darüber wird schon seit geraumer Zeit berichtet.

Kommentar von DerKaiserin ,

@ Gegengift Schaust du dir die Statistiken, die du verlinkst eigentlich an? Von den 392.564 Erstanträgen in diesem Jahr, kommen gerade mal 183.583 aus Syrien/Irak/Afghanistan. Der Rest aus dem Balkan bzw Afrika und wahnsinnige 73.451 aus dem Land "sonstige".

Kommentar von Gegengift ,

Dejavu lieber DerKaiserin - geh doch  woanders trollen.

Aber für alle anderen, denen solche Zusammenhänge immer noch nicht klar sind: Die Zahlen für das ganze Jahr sind nicht die relevanten Zahlen, sondern die seit dem Beginn der außerordentlichen Flüchtlingsströme im Sommer 2015 und die darauf folgende politische und gesetzgebende Reaktion.

Wenn man sich die Grafik anschaut, gibt es nur zwei Länder, in denen kein Krieg oder politische Verfolgungen und Folter herrschen:

Das sind Albanien und Serbien. Die machen zusammen knapp 7% aus.

Syrien, Afghanistan und Irak alleine machen 71% aus.

Dazu kommen noch die zahllosen Kriegsstaaten aus Afrika, die zweifellos in dem Sonstiges-Block stecken.

http://fs5.directupload.net/images/160103/zocgngkt.jpg

Kommentar von DerKaiserin ,

Erzähl doch nicht so einen Unsinn.

"Die Europäische Union verzeichnete bereits 2014 einen deutlichen Anstieg
der Asylbewerberzahlen um rund ein Drittel auf 626.000 Personen. Die
Antragszahlen erhöhten sich z. B. in Italien (+143 %), Ungarn (+126 %), Deutschland (+60 %) und Schweden (+50 %)..."

Quelle: Wikipedia

Die Statistik von nur einem einzigen Monat (November) aufzuführen ist absolut unsinnig.

Kommentar von Gegengift ,

Rede doch keinen Unsinn.

Seit dem Sommer 2015 gibt es diese drastische Veränderung. Musst du halt verfolgen, wenn du mitreden willst. Im August kamen aus Albanien noch 25%. Im September 16%. Im Oktober 11%. Im November waren es 5%. Das gleiche Bild bei Serbien. Da waren es im August 4% und im November 1,4%.

Die Anerkennungsquote von albanischen Flüchtlingen für das gesamte Jahr 2015: 0,2%

Kannst du ja alles online nachschauen auf der Bamf.

Kommentar von Gegengift ,

Haben wir die Ressourcen mal eben 1.0 Millionen Menschen mehr ärztlich zu versorgen ???

Mach mal aus der Zahl zu einer Zahl für die reale Aufnahme. Und dann ziehst du noch die Abschiebungen ab und die Heimkehrer. Und dann wirst du erstaunt aus der Wäsche gucken.

Davon abgesehen: Deutschland könnte natürlich  sehr viel mehr aufnehmen. Jordanien alleine nimmt mehr auf, als die gesamten EU Staaten zusammen.

Kommentar von Venezodeutsch ,

Warum bestimmst du das Krieg gefährlicher ist als Hunger? Warum denkst du das Krieg gefährlicher ist als die Gewalt auf den Straßen bei denen du nach 17 Uhr die Straße nicht alleine betreten kannst weil du sonst vergewaltigt, ausgeraubt, etc. wirst?

"Krieg" ist nicht sehr gut definiert. Vielleicht haben die Länder die du aufzählst nicht offiziell Krieg aber sie haben eine Kriegsähnliche Umgebung, wie in Südkorea offiziell Krieg herrscht aber die Hauptstadt ist sicherer als Köln und Berlin zusammen. Überall. 

Und jetzt möchtest du "Schwarzafrikaner" abschieben weil in Eritrea kein Krieg herrscht? Klar, lasst uns die in ihr Land zurückschicken die eine Diktatur durchmacht die schlimmer ist als Nordkorea, sicherlich geht es denen da gut...Ha!

Venezolaner haben kein Krieg aber deren Politik ist wegen den USA einfach so *******, dass das Geld dort weniger Wert ist als das Essen oder das Klopapier das einmal in ein oder zwei Monaten in den Supermärkten auftaucht- Und das schlimmste ist, diese Probleme sind gar nichts zu dem was Leute im Irak, Iran, Tunesien usw. durchmachen.

Ressourcen sind nicht unendlich, vor allem für unsere alternde Bevölkerung deren "Dependency Ratio" wir dringend herunterschrauben müssen, worin die Hoffnung liegt wenn wir junge, gebildete Flüchtlinge aufnehmen. Jetzt kommt mir aber nicht mit dem "Die Flüchtlinge sind ungebildete arme Schlucker"-Mist denn habt ihr ne Ahnung wie viel so eine Flucht kostet? Wenn es ganz optimistisch betrachtet wird reden wir hier von 10.000 Euro pro Person...Ihr könnt mir nicht erzählen dass die aus dem nichts sowas herzaubern können. 

Jemand der Jura studiert, im Grunde fast mit dem Studium fertig ist, möchte ganz sicher nicht freiwillig das Land verlassen um als Flüchtling irgendwo aufgenommen zu werden, nur um dann ganz von vorne anfangen zu können; Die haben einen Grund zu fliehen...

Tml für den langen Text aber ich musste abladen- Venezodeutsch

 

Kommentar von 1988Ritter ,

Kein Problem - Dampfablassen tut immer gut.

Wenn Du Dir Deinen Text aber jetzt mal genau anschaust, dann wirst Du feststellen, Du prangerst die Zustände der Welt an. 

Wir können die Welt nicht retten. Dazu haben wir nicht die Mittel.

Wenn wir uns jetzt als Weltenretter behaupten, und alle Welt nach Europa einladen, dann wird dies nur als Folge haben, dass Europa in kürzester Zeit schlimmer wird als die Fluchtländer. Es würden Konflikte entstehen, die nicht mehr politisch lösbar sind. Was dann ?

Kommentar von Venezodeutsch ,

Ich habe ja nicht gesagt dass wir hier gleich stolz alle aufnehmen sollen- Da bin ich auch dagegen- Ich wollte nur klarmachen, dass die "anderen" nicht wegen nichts flüchten....und deswegen nicht aufgenommen werden soll, sondern man es immerhin versuchen sollte. 

Den politischen Teil deines Kommentars kann ich nicht beurteilen; Ich habe noch 3 Jahre bis ich wählen darf und kenne mich nicht wirklich mit den Parteien aus-

 Aber Ressourcen haben wir genug-nicht für 2 Millionen Flüchtlinge das wäre irgendwie anmaßend- aber für die die wir haben.

Kommentar von Lennister ,

ausgesprochen von einem bekennenden Christen

So manch einer sogenannter Christ sollte beten, dass Jesus nicht auferstanden ist und es keinen Gott gibt. Sonst würde er schon allein dafür in die Hölle kommen, wie er den Namen Christi missbraucht. 

Kommentar von Ruehrstab ,

Es gibt gewissermaßen schizophrene Christbekenner, die es als ihre vordringliche Mission ansehen, den ganzen Tag lang mit "Wir-schaffen-das-nicht"-Parolen hausieren zu gehen.

Kommentar von 1988Ritter ,

Ah ja.....wenn man dann nichts mehr zur Sache beitragen kann, dann geht man halt in die untersten Schubladen gell....

Kommentar von Ruehrstab ,

Ich wüsste eigentlich nicht, was du da zu suchen hättest. Und ich kann nicht nachvollziehen, wie ein Mensch, der dauernd die Tugenden aus der Bibel betont, sich hier bei GF offenbar ansonsten ganz darauf konzentriert, systematisch und völlig unangemessen Probleme hervorzuheben, die ihm die Mitmenschlichkeit angeblich macht. Mal ganz abgesehen von dem begrenzten Horizont, den man eh schon braucht, um an Flüchtlingen nur Negatives zu entdecken. Und wenn man dann andererseits sieht, wie du bei Widerspruch mit Ausdrücken wie "Antifa" um dich wirfst, kommt mehr als der Verdacht auf, dass da jemand das Forum für seine rechte Propaganda missbraucht.

Antwort
von wollyuno, 115
Eher unzufrieden

bin unzufrieden nur meine meinung ist nicht gefragt,angela bestimmt in berlin und wir müssen es ertragen

Antwort
von Tierfreundin3, 164
Naja

Es ist so, dass ich es gut finde, dass es Menschen gibt, die helfen, aber man sollte sich eher auf die konzentrieren, die wirklich Hilfe brauchen. Manche kommen nur, um schön zu leben. Viele haben nichts, gar nichts.

LG Tierfreundin3

Antwort
von kayo1548, 427
Eher unzufrieden

Man kann da eigentlich nicht zufrieden sein:

Vieles ist nur provisorisch und eine Langzeitplanung fehlt.

Die Kommunen sind überfordert und schieben die Schuld aufs Land usw. Niemand möchte da dafür geradestehen oder niemand weiß wie man die Situation lösen könnte.

Ich würde da einheitlichere EU Regelungen wünschen und dadurch vielleicht auch bessere Unterkünfte.

Dann müsste man natürlich schauen wie man das mit Arbeits-, Bildungs-  und Gesundheitssystem hinkriegt.

Das sind natürlich alles Dinge, bei denen generell sehr viel verbesserungsbedarf ist und durch die Flüchtlinge jetzt wird man das vielleicht noch stärker spüren.

Natürlich könnte man das dann zum Anlass nehmen und diese Dinge verbessern, da habe ich praktisch aber erhebliche Zweifel ob das wirklich so gemacht wird.

Antwort
von amike, 212
Naja

Ds kommt darauf na, con welcher Seite du es siehst. Ich sehe viele ehrenamtliche Helfer, die nicht genug vom Staat unterstützt werden. Deshalb naja - es könnte besser sein - aber im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern stehen wir gut da.

Antwort
von FrageAntwo, 98
Ja eher zufrieden

Ich finde Angela Merkels Haltung in der Flüchtlingskrise gut. Man muss diesen Menschen Schutz gewähren.Die Reisen tausende Kilometer um ein einzelnes Menschenrecht vorzufinden: Frieden

Kommentar von dasaIoch ,

Genau, Frieden gibt es nur in Deutschland, sonst nirgendwo?

Kommentar von Gegengift ,

sonst nirgendwo?

Grotesk. Du scheinst wenig Einblick zu haben, was die Verteilung angeht.

Rund 1% nimmt die EU auf von den weltweiten Flüchtlingen. Aufnahmeländer, die den Namen verdient haben sind Jordanien, Pakistan, Türkei usw.

Bei der Verteilung innerhalb der EU und gemessen an der Einwohnerzahl und Wirtschaftsstäke rangiert D auf Platz 10

Kommentar von Lennister ,

Frieden gibt es nur in Deutschland, sonst nirgendwo

Deutschland nimmt nach wie vor nur einen kleinen Teil der weltweiten Flüchtlinge auf. Und es wären deutlich weniger auf der Flucht, hätte nicht auch Deutschland die Unterstützung für den UNHCR gekürzt, was zu teilweise unmenschlichen Zuständen in Flüchtlingslagern vor Ort geführt hat. 

Kommentar von kheido ,

 Ja, echt hart.......

Da mußten sie durch die Türkei, durch Griechenland, vieleicht durch Ungarn, Slovenien, Italien und / oder Kroatien....Mazedonien...ect....ect reisen und haben dort nirgendwo Frieden gefunden.....

Nicht mal in Österreich, sodas sie noch weiter nach Deutschland flüchten mußten.......

Ist schon echt schlimm, das mit dem Krieg hier überall in Europa......

Antwort
von Sternrakete, 35
Eher unzufrieden

57 Prozent der Deutschen sind einer neuen Umfrage zufolge mit Angela Merkels Vorgehen in der Flüchtlingskrise unzufrieden:

http://www.gutefrage.net/frage/ich-muss-ein-essay-schreiben-2-seiten--die-frage-...

lies bitte die Antworten, das deckt sich in etwa mit deiner Umfrage hier.


Antwort
von TimeosciIlator, 121
Ja eher zufrieden

Eher zufrieden, weil ich finde, dass man vertriebenen Erdlingen helfen sollte. Was für ein Mensch ist man denn, wenn man über so etwas überhaupt nachdenkt ?

Kommentar von TimeosciIlator ,

Um auf die beiden negativen Pfeildrücker einzugehen: Eher zufrieden bedeutet nicht 100% mit der Flüchtlingspolitik zufrieden zu sein ! Würde mir bessere Kontrollen wünschen, um sicher zu sein, dass wirklich nur Schutzbedürftige in unser Land kommen. Ebenfalls sollten in den Nachbarländern bereitwilligere Aufnahmen Verfolgter erfolgen.

Kommentar von Chumacera ,

Außerdem finde ich, dass bei einer Umfrage Pfeile runter überhaupt nichts zu suchen haben. Das ist die Wiedergabe einer Meinung, da gibt es kein richtig oder falsch, jede Richtung hat akzeptiert zu werden!

Antwort
von kheido, 191
Eher unzufrieden

" Flüchtlingspolitik ".....?

Da stecken schon mal zwei Fehler drin......

-  Jemand der etliche sichere, zivilisierte europäische Länder durchquert um seine " Flucht " ausgerechnet in Deutschland zu beenden war vielleicht durchaus mal ein Flüchtling im eigentlichen Sinne des Begriffes, aber allerspätestens wenn er von Österreich noch unbedingt weiter nach Deutschland " flüchten " muß ist er deutlich erkennbar nur noch jemand, der auf der Suche nach dem am üppigsten gefüllten Futtertrog ist.
Abgesehen davon kommt ein Großteil derer, die von Politik und Medien pauschal als " Flüchtlinge " qualifiziert werden aus Ländern, in denen von handfesten Gründen für eine tatsächliche Flucht kaum die Rede sein kann.

Wir haben es hier zu 80% mit illegaler Massenmigration zu tun, soviel ist klar.

-  " Politik " ist etwas, daß die Geschicke einer Gesellschaft gezielt steuern und leiten will.......
Von sowas wie Steuerung kann aber in der jetzigen Situation keine Rede sein.

Was wir sehen ist das hektische zünden von Nebelkerzen, um die tatsächliche Konzept-und Hilflosigkeit der Regierung zu kaschieren.

Paralel dazu herrscht in den Systemmedien Schweigen darüber, daß die tägliche....massenhafte..... illegale Einreise von mehreren tausend Personen ungehemmt weiterhin anhält.

Man hofft offenbar, daß sich sowas wie Gewöhnung  einstellt bzw. das man die Massenzuwanderung so lange aufrechterhalten kann, bis die Verhältnisse unumkehrbar sind.

Die Merkel-Regierung wird noch eine Weile so tun als würde sie nach Lösungen für das Problem suchen, in Wirklichkeit wird aber nur auf Zeit gespielt.

Die einzige Baustelle an der wir in nächster Zeit hektische Aktivität der Politik beobachten werden wird die sein, an der das wachsende Misfallen der Bevölkerung mit der groben, rechtsstaatlichen Kelle kleingehalten werden soll.

Wir werden in Kürze umfangreiche gesetzliche Änderungen und aggresives Vorgehen der Rechtsorgane erleben, um jedem der es wagt Kritik an der illegalen Massenzuwanderung zu üben das Maul zu stopfen.

DDR 2.0 läßt grüßen......

Antwort
von Pumaleinchen, 23
Eher unzufrieden

Mehr als unzufrieden, dies alles ist nur provisorisch aufgebaut worden und wird auf langer Sicht nicht klappen.

Es wurde ja noch nicht mal die Deutsche Bevölkerung gefragt.

Antwort
von Venezodeutsch, 178
Naja

Also offene Grenzen halte ich nicht für schlau, aber sonst..schon ja

Kommentar von Venezodeutsch ,

Ok, nochmal im Detail:

Ich bin damit einverstanden Flüchtlinge aufzunehmen, da wir ein stinkreiches Land sind, das zu den entwickeltsten und den reichsten Ländern der Welt gehört, doch die offene Grenzen Politik mit der Taubheit gegenüber des Volkes ist einfach schlecht. Die Planung war unzureichend und das achso-bürokratische-Land jetzt mit kommt-rein-Land zu ersetzen macht, glaube ich, mehrere nicht glücklich, und fördert die Wahl der (verdammten) AfD und Gründungen von Gesellschaften wie die (verdammte) PEGIDA, die teilweise von rechtsradikalen schamlos ausgenutzt wird da sie zu diesen Zeiten (Betonung darauf bitte!) fast die selben Ansichten haben.

Was ich aber am dümmsten finde ist die Tatsache, dass die Regierung, korrektur, Frau Merkel uns so Aussehen lässt als würden wir unsere Kanzlerin lieben und die Art der Politik mögen...( Also Lügenpresse des Auslands Leute! Nicht des Inlands! Da sind wir nicht ganz schuld). Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen da ich im Ausland lebe.

Trotzdem gehöre ich definitiv nicht zu denen die die AfD wählen würden (ich bin noch nicht wahlfähig) und/oder zur Pegida gehen würden.

Lasst uns Flüchtlinge aufnehmen, aber bitte gescheit, ja?

-Venezodeutsch

Antwort
von Reptain, 252
Eher unzufrieden

Ich bin überhaupt nicht zufrieden. Wir erleben aktuell einen chaotischen Massenzustrom, über den die Regierung die Kontrolle verloren hat. Selbst das weltoffene und sozialdemokratische Schweden hat inzwischen eine politische Wende vollzogen - es wird Zeit, dass Deutschland endlich das Gleiche tut. 

Flüchtlingsaufnahme ja, aber bitte im realistischen Rahmen. 

Antwort
von voayager, 149

Die Bundesregierung in Vielem eine Art Flickschuster-Werkstatt.

Kommentar von whabifan ,

Schöner Kommentar:)

Kommentar von voayager ,

merci

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